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Die Geschichte der Lady Tan Roman | »Ein unfassbar kluger historischer Roman. Lässt einen nicht mehr los.« Brigitte

10

22,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2025

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/3,8 cm

Gewicht

484 g

Farbe

Dunkelbraun / Camel

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Lady Tan's Circle of Women

Übersetzt von

Elke Link

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9894109-6-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Ein unfassbar kluger historischer Roman – facettenreich und aufwühlend. Lässt einen nicht mehr los.« ("Brigitte")
»Dieser Roman erstreckt sich über Kriege und Generationen, doch im Kern erzählt er die fein gezeichnete Geschichte zweier Frauen, deren individuelle Entscheidungen untrennbar miteinander verknüpft sind.« ("Jodi Picoult")
»Ergreifend.« ("The Washington Post")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2025

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/3,8 cm

Gewicht

484 g

Farbe

Dunkelbraun / Camel

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Lady Tan's Circle of Women

Übersetzt von

Elke Link

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9894109-6-1

Herstelleradresse

Gutkind Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Bewertung

    aus München

    5/5

    04.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    empfehlenswert

    Ich kann mich den VorrezensentINNen nur anschließen. Ein wundervolles, hochinteressantes Buch das bei mir noch ziemlich nachhallt. Es ist nicht mein erstes von Lisa See. Schon in "Der Seidenfächer" ging es um chinesische Frauen zu einer Zeit, als das Binden der Füßen noch wichtig für die gesellschaftliche Stellung einer Frau war. Ganz allgemein liest es sich mit einer gewissen Fassungslosigkeit wie Frauen damals gelebt haben, wenn sie Ehefrauen angesehener chinesischer Männer waren. Die Vorstellung, dass ihnen als Kleinkindern die Füße so gebrochen wurden, so dass die Zehen die Ferse berührten (die Schmerzen bei jedem Schritt und die Gefahr an Wundbrand zu sterben, das mag man sich gar nicht vorstellen), um dann ihr Leben lang weggesperrt im inneren Bereich enes Anwesens zu leben und nur auf die Geburt eines Sohnes zu hoffen und dass der Ehemann sie nicht zu schnell für eine oder mehere Konkubinen aus dem Ehebett zu stoßen. Dazu die Machtkämpfe der Frauen untereinander - verständlich, da sie nur durch eine gehobene Stellung ein beseres und vor allem sinnerfülltes Leben führen konnten. Das liest sich alles wahnsinnig exotisch und doch faszinierend. Vor allem, weil man lernt, wie die Frauen dachten und empfanden und dass so eine Frau wie Lady Tan es schaffte, den Männern und der Gesellschaft abzuringen, dass sie auf ihre eigene Weise als Ärztin praktizieren konnte und sogar ein vielbeachtetes Buch geschrieben hat, dass noch heute verlegt wird. Ich freue mich, dass ich diese Frau und ihr Leben kennen lernen durfte und dass Lisa See uns in eine fremde Gefühlswelt eintauchen lässt. Und dass sie so erzählt, dass es nicht darum geht, Mitleid mit den Frauen zu haben, sondern dass man merkt, dass sie alle auf ihre Weise stark und mutig sind. Auch wenn man am Ende froh ist, dass man selber nicht dort und zu dieser Zeit geboren wurde.

  • Mar

    aus -

    5/5

    05.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Super ausgearbeiteter hist. Roman

    Wunderbarer historischer Roman rund um das Leben von Lady Tan, welche reich und behütet, aber auch abgeschottet von der Außenwelt aufwächst. Durch den gesamten Roman zieht sich Lady Tan's Dilemma, eine gute Ehefrau und Mutter (besonders wichtig: mindestens eines Sohnes!) zu sein und gleichzeitig ihre medizinischen und heilenden Kenntnisse bzgl. Kinder- und Frauenleiden, welche sie von ihrer Großmutter erlernt hat, anzuwenden. Unterstützung erhält sie von klein auf von ihrer ungewöhnlichen Freundin Mileng, die Tochter einer Hebamme. Alle Charaktere sind toll ausgearbeitet, wobei die Frauen ganz klar im Fokus dieser Geschichte stehen. Toll fand ich auch, dass man sich wirklich in die Ming Dynastie versetzt gefühlt hat und nebenbei einiges über die traditionelle chinesische Medizin erfährt.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    17.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben einer Frauanärztin in der Ming-Dynastie

    Die Geschichte der Lady Tan beruht auf dem Leben von Tan Yunxian, einer Vorfahrin der Autorin Lisa See, die im China des 15. Jahrhunderts als Ärztin praktiziert hatte. Yunxian wächst wohlbehütet in einem wohlhabenden Haushalt auf, ihr Vater ist hoher kaiserlicher Beamter im Strafministerium. Ihre Mutter stirbt, als Yunxian acht Jahre alt ist. Sie hat das höchste Ziel im Leben einer Frau erfüllt und Söhne geboren. Nachdem diese an der Pockenepidemie gestorben sind, fehlt ihr der Wille weiterzuleben. Sie vernachlässigt die Pflege ihrer gebundenen Füße und stirbt an einer Infektion. Yunxian ist vom Tod ihrer geliebten Mutter tief erschüttert. Die Mutter wurde vom Arzt der Familie behandelt, der sie nie sehen durfte. Verborgen hinter einem Wandschirm stellte er Fragen über ihre Beschwerden. Yunxians Großmutter ist Ärztin, sie hat sich auf die Behandlung von Frauen spezialisiert und führt ihre Enkeltochter in die Welt der traditionellen chinesischen Medizin ein. „Dieser Band enthält Rezepturen und Behandlungen, die mehr als zweihundert Jahre alt sind. Beginne damit, die ersten drei Rezepturen auswendig zu lernen. Sobald du sie fehlerfrei aufsagen kannst, kommt du zu mir und zählst die Beschwerden auf, bei denen sie am wirksamsten sind und wie man sie am besten anwendet.“ (S. 69). Die Großmutter macht Yunxian mit Meiling, der Tochter der Hebamme, bekannt. Die beiden bleiben bis ins hohe Alter enge Freundinnen. Mit fünfzehn Jahren wird Yunxian standesgemäß verheiratet. Sie wird von nun an Lady Tan genannt und widmet sich ihrer Lebensaufgabe, Söhne zu gebären. Mir hat Die Geschichte der Lady Tan außerordentlich gut gefallen. Vieles war mir neu, vieles hat mich schockiert, allem voran die Tradition der gebundenen Füße, die viele Frauen das Leben gekostet hatte. Auf den verkrüppelten, oft nur zehn Zentimeter langen Füssen konnten sie sich nur langsam und schwankend fortbewegen. Eines von zehn Mädchen ist während der zweijährigen Prozedur des Füßebindens gestorben. Unglaublich fand ich die Tradition der Konkubinen. Es war üblich, dass Konkubinen neben der Ehefrau im Haushalt eines wohlhabenden Mannes lebten. Wenn die Ehefrau keinen Sohn geboren hatte, wurde dieser stattdessen mit der Konkubine gezeugt und von der Ehefrau als Ritualsohn angenommen. Die übersetzten chinesischen Namen und Bezeichnungen haben mir sehr gut gefallen: Die Menstruation wird als Monatliches Mondwasser bezeichnet, die Gebärmutter ist Der Palast des Kindes. Die Dienerin heißt Mohnblüte, Lady Tan lebt im Garten der duftenden Freuden. Für mich hat sich mit diesem Buch eine für mich bisher gänzlich unbekannte Welt eines Frauenlebens und der Frauenmedizin vor mehr als fünfhundert Jahren in China erschlossen. Das Leben der Lady Tan und den Einblick in die traditionelle chinesische Medizin fand ich faszinierend und unglaublich spannend. Gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe fünf Sterne.

  • Im_Lesehimmel

    aus Berlin

    5/5

    17.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Große Leseempfehlung

    Dieser Roman ist nicht nur atmosphärisch dicht und phantastisch erzählt, sondern auch von wahren Ereignissen inspiriert und historisch nah an den überlieferten Gegebenheiten. Die Geschichte hat einen unglaublichen Sog entwickelt. Mit jeder Seite hatte ich das Gefühl, direkt ins China des 16. Jahrhunderts versetzt zu werden. Dabei wurde mir nicht nur das Leben der Frauen und die Kultur nahe gebracht, sondern auch die Medizin, Sternzeichen, die Tradition der gebundenen Füße und das Leben der Eunuchen im kaiserlichen Palast. Allgegenwärtig war die fast übermenschliche Disziplin und der Druck einen männlichen Nachfolgers zu gebären. Es gibt viele Bräuche im alten China, die für uns eher fremd sind und einer davon sind die gebundenen Füße, auf die in diesem Roman sehr authentisch eingegangen wird. Sie prägten das Schicksal vieler Frauen noch bis zum Ende des vorherigen Jahrhunderts. Und auch die Einblicke in die Denkweise der damaligen Ärzte, die ihre Patientinnen lieber mit Abstand berieten, um nicht mit Blut in Berührung zu kommen, haben mir noch einmal bewusst gemacht, wie stark alt hergebrachte Glaubenssätze das Leben bestimmten. Selbst in der Struktur des Romans spiegelt sich die chinesische Tradition. Die Geschichte ist in die Lebensabschnitte der Hauptfigur gegliedert, die von den Milchtagen über die Tage des Haarehochsteckens bis hin zu den Reis- und Salztagen reicht. Diese Abschnitte machen den Lebensweg einer Frau greifbar und zeigen zugleich, wie streng reglementiert und ritualisiert ihr Alltag war. Die Entwicklung der Figuren hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Es gibt so manche Intrige und überraschende Wendung im Leben der Protagonisten. Sehr berührend fand ich auch die Rolle der Großmutter, die ihre Enkelin mit Regeln, Weisheiten und medizinischem Wissen auf das Leben vorbereitet. Insgesamt habe ich nicht nur eine gut lesbare und fesselnde Lektüre erlebt, sondern auch eine lebendige Geschichtslektion erhalten. Ein Roman, der gleichermaßen unterhält und bildet. Ich empfehle diesen Roman allen, die gerne historische Romane lesen. Für mich war es ein Highlight.

  • Claudia

    5/5

    13.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein beeindruckender Einblick in die chinesische Gesellschaft im 15. und 16. Jahrhundert

    Zusammenfassung: Tan Yunxian kommt mit 8 Jahren, nach dem Tod ihrer Mutter, in den Haushalt ihrer Großeltern nach Wuxi. Diese sind beide Ärzte. Männliche Ärzte dürfen weibliche Patienten weder ansehen noch berühren. Die Untersuchung läuft nur über Befragung, meist über eine Mittelsperson. Auch werden die weiblichen Leiden nicht so ernst genommen. Yunxians Großmutter ist jedoch eine weibliche Ärztin die sich gerade auf diese Leiden und alles was rund um Geburten getan werden muss, spezialisiert. Schon früh wird Yunxian in diesem Bereich geschult. Im Alter von 15 heiratet sie ins Hause Yang ein. Ihre Schweigermutter verbietet ihr, die Heilkunst in ihrem Haushalt anzuwenden, doch heimlich behandelt Lady Tan alle Frauen und Kinder. Diese sind in solch einem Haushalt zahlreich. Es leben viele Generationen und die jeweiligen Konkubinen darin. So nach und nach macht sie sich einen Namen. So kommt sie sogar durch die Empfehlung ihrer Freundin Meiling, einer Hebamme, in den Kaiserpalast in Nanjing. Dort kommt es zu einem folgenschweren Ereignis, dass die Familie Yang unter den Teppich kehren will. Doch mithilfe ihres Vaters, einem Rechtsgelehrten und hochgestellten Beamten, klärt Tan Yunxian das Verbrechen auf. So steigt sie in der Hierarchie der Familie Yang und in den Augen ihrer Schwiegermutter Lady Kuo. Zusammen mit Meiling verfasst sie als erster weiblicher Arzt ein Buch über die Heilkunst und wird so berühmt. Meinung: Lisa See lässt uns mit dieser Geschichte nach einer wahren Begebenheit tiefe Einblicke in die chinesische Gesellschaft des ausgehenden 15. Jahrhundert nehmen. Gerade was die Familienhierarchie, den Status der Frauen, das Füße binden und die chinesische Heilkunst betreffen ist uns diese Kultur hier im Westen doch sehr fremd. Ich fand es wahnsinnig interessant diese starke und doch verletzliche Lady Tan durch ihr Leben begleiten zu dürfen. Der Schreibstil der Autorin passt wunderbar um sich in die Zeit damals reinzuversetzen und lässt sich dennoch flüssig lesen. Eine absolute Leseempfehlung von mir.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (10)

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