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Chimamanda Ngozi Adichie

1. Dream Count

Dream Count

Gesprochen von
39

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

1999

Gesprochen von

Abak Safaei-Rad

Spieldauer

17 Stunden und 30 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

15.07.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

322

Verlag

Argon

Übersetzt von

Asal Dardan + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783732421992

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

1999

Gesprochen von

Abak Safaei-Rad

Spieldauer

17 Stunden und 30 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

15.07.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

322

Verlag

Argon

Übersetzt von

  • Asal Dardan
  • Jan Schönherr

Sprache

Deutsch

EAN

9783732421992

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • V

    aus München

    5/5

    20.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    4 Frauen, 4 Leben, 4 Erfahrungen

    Endlich wieder ein Buch von Chimamanda Ngozi Adichie! Ich habe bereits einige ihrer Bücher, zuletzt Americanah gelesen und habe mich sehr gefreut, dass wieder ein neuer Titel von ihr erschienen ist. Ich wurde nicht enttäuscht: Auch in diesem Buch stehen wieder Frauen im Vordergrund, ein Teil der Handlung befasst sich mit der (fiktiven, aber an einen realen Fall angelehnten) Geschichte eines Hausmädchens, dass von einem mächtigen Hotelgast belästigt wird. Diese wird verwoben mit den Leben von 4 anderen, sehr unterschiedlichen Frauen, von denen jede für sich existenzielle weibliche Erfahrungen macht. Wie immer ein sehr starkes Buch, dass sich mit Themen wie Rassismuss, Klassismus und Ungleichheit zwischen den Geschlechtern befasst.

  • darkola77

    5/5

    16.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vier Frauen, vier Leben, ein großer Roman

    Was ist es, was Gemeinsamkeit im Leben schafft? Was trennt, verbindet und begleitet über Jahre und Jahrzehnte hinweg? Und was Kontinente nur einen Herzschlag entfernt erscheinen lässt? Der uns nah sein lässt. Wie mit seinem Lieblingsmenschen gleich von nebenan und Hand in Hand. „Dream Count“ ist aufregend und so sehr faszinierend. Denn der Roman gibt uns Einblicke, ein Einfühlen und Verstehen in ein Beziehungsgeflecht von vier Frauen. Von vier sehr eigenen Persönlichkeiten. Vier Leben, die ineinander verwoben sind. Und dabei ist das Band, was sie verbindet, mal dick und beständig. Und dann wieder flüchtig und porös. Und reißt doch nie ab. Vor allem übersteht es ein Streben, Ziehen und Zerren in ganz unterschiedliche Richtungen, immer den eigenen Hoffnungen und Träumen, den eigenen Sehnsüchten und dem Suchen hinterher. Und dass auf Kontinenten und in Ländern Männer das Ziel des eigenen Verlangens zu sein scheinen, mag nicht erstaunlich sein. Doch ist es ebenso die berufliche Erfüllung, die lockt. Oder die wissenschaftliche Bildung und Forschung im akademischen Kreise. Wir können uns gesehen fühlen, liebe Frauen! Und doch ist es ein Schicksal, das besonders das Herz rührt. Das heraussticht und zugleich im Zentrum des gemeinsamen Geflechts steht. Und letztendlich im Lockdown der Pandemie alle zusammen in die Videokonferenzen , in ein gemeinsames Sprechen, Hoffen und Bangen bringt. Und schließlich den Glauben an Gerechtigkeit für einen Moment verlieren und ein Scheitern im Angesicht männlicher Machtpositionen eingestehen lässt. Im Nachwort allerdings zu erfahren, dass es sich bei aller Fiktion hierbei um ein reales Schicksal, tatsächlich erfahrenes Leid handelt, gibt der Geschichte eine zusätzliche Dimension. Eine Bedeutung, die sich in den Köpfen festsetzt. Voller Aufregung und grenzenloser Vorfreude das neue Werk einer der ganz großen Autorinnen in den Händen zu halten, kann einen Roman unter Druck und Zugzwang setzen. So nicht „Dream Count“, der all meine Erwartungen lässig erfüllt. Und Nähe und Gemeinsamkeit über hunderte von Buchseiten entstehen lässt.

  • Schmiesen

    5/5

    10.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brennt sich tief ein

    "Die Welt hat sich verändert, und dann schaut man zurück, um mal Bilanz zu ziehen und zu sehen, wie man eigentlich gelebt hat." Vier Frauen, deren Leben eng miteinander verknüpft sind: Chia, Omelogor, Zikora und Kadiatou. Frauen aus Afrika, aus Nigeria und Guinea, die es auf die eine oder andere Weise alle in die USA verschlägt. Ein Leben zwischen und in den Welten, bei dem alles davon abhängt, sich gegenseitig nicht im Stich zu lassen. Und für die eigenen Träume die Verantwortung zu übernehmen. Einen großen, kontinent- und lebensumspannenden Roman hat Adichie hier nach zehn Jahren Schaffenspause vorgelegt. Es ist schwer, das Gelesene kurz und knapp in einer Rezension zu erfassen. So viel sei gesagt: Mit einem größeren Abstand zur Lektüre habe ich meine Bewertung von 4 auf 5 Sterne erhöht. Und warum? Weil die vier Frauen mir immer noch nahegehen. Weil das Geschriebene sich sehr tief in mir eingebrannt hat. Weil es eine tolle Zeit war, als das Buch mich begleitet hat, und ich mich auf jede Minute gefreut habe, die ich damit verbringen durfte. Adichie zieht einen mitten hinein in diese Leben, in diese weiblichen Lebenswelten, die hautnah erlebbar sind, hochgradig authentisch, wahnsinnig ergreifend. Chia. Chiamaka ist eine junge Frau aus reichem nigerianischem Haus, die ihr Leben dem Reisen widmet. Sie bringt mit ihrer Suche nach der großen romantischen Liebe das allgemein Menschliche in diesen Roman - das Streben danach, wirklich erkannt, geliebt, gehegt und gepflegt, verstanden und akzeptiert zu werden. Das mag man als unnötigen Kitsch abtun - die minutiöse Nacherzählung all ihrer Liebesgeschichten, ihre hoffnungslosen Disney-Vorstellungen. Aber es tut gut, so einen Charakter zu haben, eine quasi sorglose Person, in deren Leben man sich ein wenig hineinträumen kann, und die dennoch (aufgrund ihrer Hautfarbe und ihres Passes) nicht vor den Garstigkeiten der Welt verschont bleibt. Zikora. Zikora ist Chias Freundin und lebt ebenfalls in den USA. Sie hat auch Träume, die aber sehr viel stärker in ihrem katholischen Glauben wurzeln: Ehe, Familie, Kinder. Sie lernt durch ihre Schwangerschaft, ihre Mutter besser zu verstehen. Zikoras Geschichte hinterlässt bei mir am wenigsten Eindruck, vermutlich, da ich mit dem Kinder-/Schwangerschaftsthema nicht so viel anfangen kann. Kadiatou. Kadi ist die einzige Nicht-Nigerianerin, sie stammt aus Guinea. Ihre Geschichte ist eine völlig andere als die der drei reichen Nigerianerinnen, geprägt vom dörflichen Leben, einer Genügsamkeit im Kleinen, einer Akzeptanz gegenüber dem Inakzeptablen, und dennoch der Offenheit gegenüber dem Neuen, Großen und einer umfassenden Dankbarkeit dafür, am leben zu sein. Kadis Geschichte wird für das Buch zentral, ohne hier zu viel verraten zu wollen. Adichie porträtiert dieses afrikanische Frauenleben mit so viel Einfühlungsvermögen, so viel Wissen und Kenntnis über Zeit und Ort, dass es sich liest wie ein Pageturner. Omelogor. Chias exzentrische Cousine Omelogor lebt ihr bestes Leben, umgeben von Freund*innen und Verwandten, wohlhabend und selbstständig. Sie ist für mich die krasseste Figur im Roman, die streitbarste, die nahbarste, die komplexeste und intellektuellste. Durch ihre Geschichte lernen wir einiges über Nigeria, ganz nebenbei. Über die Gesellschaftsstruktur, die regionalen Unterschiede, die Lebensrealitäten der vielen unterschiedlichen Völker und Schichten. Ihre Geschichte hat mich ähnlich stark gefesselt wie Kadis, auch wenn sie weniger narrativ und viel mehr reflexiv war. Ein großer Genuss, sehr erhellend und aufschlussreich, vielschichtig und voller Leben. Ein wahnsinniges Panorama weiblicher Lebensrealitäten spannt Adichie hier auf, zwischen den Kontinenten und den Völkern, zwischen Arm und Reich, zwischen Wünschen, Träumen und Realitäten. Kurz, ich habe es geliebt, in seiner Tiefe, Weitsicht und Großflächigkeit. Wärmste Empfehlung für erfüllte Lesestunden.

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    02.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben vier starker Frauen

    Vier Frauen, alle aus Afrika stammend, begleiten wir während der Corona-Pandemie. Drei davon sind sehr reich, nur Kadiatou verdient sich ihr Leben in Amerika als Haushälterin und Zimmermädchen in einem Hotel. In diesem Hotel geschah auch der sexuelle Übergriff, der an den Strauss-Kahn Skandal erinnern soll. Es handelt sich hier um Frauen, die jede für sich in ihrem Leben Erfüllung sucht und zum Teil auch erhält, dies jedoch ganz unterschiedlich. Chiamaka ist Reiseschriftstellerin, ihre Eltern zählen zu den Reichen in Nigeria. Durch die Pandemie kann sie nicht reisen und so blickt sie zurück auf die Männer ihres Lebens. Heiraten und Kinder zählen nicht zu ihren Träumen. Sie wünscht sich einfach den richtigen Partner. Ihre Cousine Omelogor hat in Nigeria als Bankerin Karriere mit illegalen Geldtransaktionen gemacht und trägt so zur Verschleierung der Korruption bei. Sie kam dadurch zu ungeheuerlich viel Geld. Sie will weder Mann noch Kinder, sondern Frauen monetär unterstützen. Zikora ist als Anwältin in Washington DC sehr erfolgreich und wollte sich den Traum ihres Lebens erfüllen: unbedingt wollte sie eine Familie – also Mann und Kind. Als sie endlich schwanger ist, wird sie verlassen – zwar unterstützt sie ihre Mutter, jedoch war das Verhältnis der beiden bis dahin eher schlecht. Die oben bereits erwähnte Kadiatou ist Chiamakas Haushälterin. Kommt aus armen Verhältnissen, wurde als junges Mädchen – ganz nach Tradition – beschnitten. Es geht somit um vier starke Frauen, die viele Themen abdecken: Freundschaft, Traditionen, Erfolg, sexuelle Gewalt, Klasse, Rassismus, Herkunft und Selbstbestimmung sowie ganz allgemein Erwartungshaltungen gegenüber vor allem afrikanischen Frauen. Jede Frau hat so ihre eigenen Träume und Vorstellungen von einem erfüllten, erfolgreichen und glücklichen Leben. Der Autorin Adichie gelingt es sehr gut diese unterschiedlichen Facetten und Aspekte zu zeigen, egal ob reich oder arm, egal ob in den USA oder in Afrika. Dream Count lässt sich interpretieren als die Anzahl der erfüllten Träume, die jede*r für sich so im Leben hat. Sehr zu empfehlen

  • Sigrid

    5/5

    18.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    es holt "Frau" immer wieder ein

    Ich musste nach dem Lesen erstmal alles verarbeiten. Dieses Buch ist voller Themen, die Frau leider immer noch auf ihrem Lebensweg beeinflußen. Hier lernen wir eigentlich sehr starke und tatkräftige Frauen kennen. Die einen haben einen etwas leichteren Weg und andere müssen sehr stark kämpfen und erleben sogar körperliche Angriffe. Aber eins haben sie alle gemeinsam: sie werden noch immer nach alten Traditionen und Ansichten über das "richtige" Lebensziel von Frauen beurteilt. Hier geht es um vier Frauen aus afrikanischen Ländern, deren Lebensweg wir eine zeitlang begleiten. Sie haben sehr unterschiedliche Erfahrungen zu machen, aber eines eint sie: sie sind stark und haben es zu "etwas" gebracht. Sie sind erfolgreich in ihrem Beruf und in ihrer Lebenssituation. Denn da sie auch unterschiedlichen Lebenssituationen kommen, bedeutet das auch einen unterschiedlichen Anspruch an "erfolgreich". Aber sie könne für sich selber und im Falle von Kadiatou auch für ihre Tochter, sorgen. Sie setzen sich durch, auch wenn sie gegen viele Probleme ankämpfen müssen. Und ein Problem sind natürlich die Männer. Sie beherrschen die Arbeitswelt und die Frauen müssen sich viel mehr anstrengen, um ihre Postionen zu bekommen. Ich fand die Beschreibungen der Frauen sehr interessant und aufschlußreich. Sie haben viel geschafft, besonders Omelogor hat sich das herrschende System der Korruption in ihrem Land zur Hilfe genommen, um Unrecht wieder gut zu machen und anderen Frauen dadurch zu helfen. Selbstlos und ohne davon für sich zu profitieren. Aber besonders Kadiatou hat unter den Bedingungen zu leiden. Ihr Fall nimmt einen besonders mit, denn hier kommt die Hilflosigkeit der Frauen in solchen Situationen besonders zum Tragen. Es war schrecklich zu lesen und der Gedanke, dass es ständig genauso "passiert" ist unglaublich und man wird schon sehr traurig dabei. Die Leben dieser Frauen sind alle miteinander verbunden und ihre Freundschaften sind schon ziemlich speziell, aber irgendwie doch gut nachvollziehbar. Wir erfahren ja viel über die Träume und Gedankenwelten dieser Frauen. Ihre Kämpfe im Bezug auf die verlangten Lebensziele durch ihre Familien und Verwandten. Das hat mich übrigens sehr getroffen, dass Frauen sogar von anderen Frauen doch noch so beeinflußt werden, um eine bestimmtes Ziel im Leben zu erreichen. Denn ohne diese Errungenschaften von Ehe und Kindern zählt ihr Leben wohl nicht viel. Unglaublich in der heutigen Zeit. Jede dieser hier dargestellen Frauen geht anders mit dieser Problematik um und das konnte die Autorin auch gut rüberbringen. Mich hat die Einsicht in dieses Innenleben der Frauen sehr beeindruckt. Man erlebt wirklich alles hautnah mit und kann sich zwar nicht immer in alles reinversetzen, aber man bleibt nahe an diesen authentischen Frauendarstellungen dran. Manches bleibt auch offen, aber ausgesprochen wird vieles und man kann sich so seine eigenen Gedanken darüber machen. Es ist lesenswert und ich bin jetzt auch sehr neugierig auf die anderen Werke von Ch.N. Adichie geworden. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, einen beim Lesen aufwühlt und man doch einiges wieder in Frage stellt, bei dem man gedacht hatte, soetwas spielte keine Rolle mehr. Mich hat das Buch jedenfalls nachdenklich zurückgelassen und lässt mich bestimmte Dinge wieder in einem anderen Licht sehen. Ich kann das Buch mit einem guten Gewissen weiterempfehlen und ich hoffe, dass es gerade junge Frauen erreicht.

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