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Produktbild: Das geplünderte Nest

Das geplünderte Nest Roman

1

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.09.2025

Verlag

Jung u. Jung

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,8/13/2 cm

Gewicht

294 g

Farbe

Cool Grey / Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99027-427-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.09.2025

Verlag

Jung u. Jung

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,8/13/2 cm

Gewicht

294 g

Farbe

Cool Grey / Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99027-427-9

Herstelleradresse

Jung und Jung Verlag GmbH
Hubert-Sattler-Gasse 1
5020 Salzburg
AT

Email: office@jungundjung.at

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Schatten der Vergangenheit

Gertie G. aus Wien am 05.10.2025

Bewertungsnummer: 2615985

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erst vor kurzem ist der Ich-Erzähler aus Beirut in seine Heimat nach Alpach in Tirol zurückgekehrt. Im Gepäck hat er zahlreiche Eindrücke des vom Bürgerkrieg geschüttelten Landes, von Toten und Verwundeten, verfeindeten Clans und als krassen Gegensatz dazu rauschend Partys, bevor die nächsten Granaten einschlagen sowie einer aktiven Graffiti-Szene. Bei der Bearbeitung des Fotomaterials in seinem, vom Großvater Ludwig geerbten, Haus, erinnert er sich an seine eigene Jugend, in der er selbst als Sprayer unterwegs gewesen ist, und an Hugo Lenz, jenen einarmigen Berliner Maler, der 1944, also lange vor seiner Geburt, nach Alpach gekommen ist und dem man nachsagte, ein Spion zu sein. Später hat Lenz ihn unter seine Fittiche genommen hat, um ihm alles über die Malerei beizubringen. Dazu haben die beiden ausgedehnt Spaziergänge unternommen, bei denen auch Gerüchte über die Rolle Ludwigs in der NS-Zeit zur Sprache gekommen sind. Als der Ich-Erzähler wenig später den Historiker Martin Reischer kennenlernt, der über Partisanen in Tirol schreibt, muss er sich wohl oder übel mit der Vergangenheit seines Großvaters, der Aufseher im nahe gelegenen Kriegsgefangenenlager gewesen sein soll. Hat er mit dem Verschwinden des ukrainischen Gefangenen Artem zu tun? Meine Meinung: Autor Robert Prasser schickt in diesem interessanten Roman einen Enkel (den Ich-Erzähler) auf die Spuren seines Großvaters und dessen Rolle im Zweiten Weltkrieg. Wie häufig, wurde in den Familien nicht über die NS-Zeit gesprochen. Sei es, dass man von der Verfolgung betroffen oder daran beteiligt war. Mir hat der Roman recht gut gefallen. Leider greift Robert Prasser zur modernen Unsitte, keine Redezeichen bei der direkten Rede zu verwenden. Spannend zu lesen ist, wie der Ich-Erzähler langsam, in die Vergangenheit des Großvaters eintaucht, um Gerüchte Halbwahrheiten und Tatsachen zu erfahren, die Auswirkungen bis in seine aktuelle Gegenwart haben. Fazit: Gerne gebe ich dieser interessanten Spurensuche, die so oder so ähnlich häufig vorkommt, 4 Sterne.

Schatten der Vergangenheit

Gertie G. aus Wien am 05.10.2025
Bewertungsnummer: 2615985
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erst vor kurzem ist der Ich-Erzähler aus Beirut in seine Heimat nach Alpach in Tirol zurückgekehrt. Im Gepäck hat er zahlreiche Eindrücke des vom Bürgerkrieg geschüttelten Landes, von Toten und Verwundeten, verfeindeten Clans und als krassen Gegensatz dazu rauschend Partys, bevor die nächsten Granaten einschlagen sowie einer aktiven Graffiti-Szene. Bei der Bearbeitung des Fotomaterials in seinem, vom Großvater Ludwig geerbten, Haus, erinnert er sich an seine eigene Jugend, in der er selbst als Sprayer unterwegs gewesen ist, und an Hugo Lenz, jenen einarmigen Berliner Maler, der 1944, also lange vor seiner Geburt, nach Alpach gekommen ist und dem man nachsagte, ein Spion zu sein. Später hat Lenz ihn unter seine Fittiche genommen hat, um ihm alles über die Malerei beizubringen. Dazu haben die beiden ausgedehnt Spaziergänge unternommen, bei denen auch Gerüchte über die Rolle Ludwigs in der NS-Zeit zur Sprache gekommen sind. Als der Ich-Erzähler wenig später den Historiker Martin Reischer kennenlernt, der über Partisanen in Tirol schreibt, muss er sich wohl oder übel mit der Vergangenheit seines Großvaters, der Aufseher im nahe gelegenen Kriegsgefangenenlager gewesen sein soll. Hat er mit dem Verschwinden des ukrainischen Gefangenen Artem zu tun? Meine Meinung: Autor Robert Prasser schickt in diesem interessanten Roman einen Enkel (den Ich-Erzähler) auf die Spuren seines Großvaters und dessen Rolle im Zweiten Weltkrieg. Wie häufig, wurde in den Familien nicht über die NS-Zeit gesprochen. Sei es, dass man von der Verfolgung betroffen oder daran beteiligt war. Mir hat der Roman recht gut gefallen. Leider greift Robert Prasser zur modernen Unsitte, keine Redezeichen bei der direkten Rede zu verwenden. Spannend zu lesen ist, wie der Ich-Erzähler langsam, in die Vergangenheit des Großvaters eintaucht, um Gerüchte Halbwahrheiten und Tatsachen zu erfahren, die Auswirkungen bis in seine aktuelle Gegenwart haben. Fazit: Gerne gebe ich dieser interessanten Spurensuche, die so oder so ähnlich häufig vorkommt, 4 Sterne.

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Das geplünderte Nest

von Robert Prosser

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