Produktbild: Der Tote an der Alster
Band 6

Der Tote an der Alster Historischer Kriminalroman

Aus der Reihe Hauke Sötje
9

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.10.2025

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,2/13,4/2,5 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1709-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.10.2025

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,2/13,4/2,5 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1709-1

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • Eliza

    5/5

    19.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Histo-Krimi mit einigen Wendungen

    Ein Roman mit einigen Wendungen, der ein persönliches Drama zeigt. Kommissar Hauke Sötje ist ein faktenorientierter Ermittler, der jedoch eine geheimnisvolle Vergangenheit hat. Er wird dabei des Öfteren von den „bösen Gedanken eines Traumas“ heimgesucht. Der Mordfall entwickelt sich zu mehr als nur einem Fall für Sötje und seine Kollegen. Besonders gut gefallen hat mir Kriminalanwärter Heinsohn, der sich im Laufe der Ermittlungen weiterentwickelt und stets versucht, Sötje eine Stütze zu sein. Der Roman entwickelt sich stetig und hat immer wieder ruhigere Passagen, um anschließend erneut an Tempo zu gewinnen. Gerade gegen Ende wird es deutlich spannender, auch wenn ein Cliffhanger dafür sorgt, dass noch nicht alle Karten aufgedeckt werden. Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar. Sehr gut haben mir wieder die Originalpressetexte aus dem „Hamburger Fremdenblatt“ gefallen, die am Anfang eines jeden Kapitels stehen. Diese sorgen für zusätzliche Authentizität und bringen den damaligen Zeitgeist sowie den Sprachgebrauch der lesenden Person näher. Auch die vielen Anspielungen auf die Schifffahrt und die Szenerie im Hafen schaffen eine besondere Atmosphäre beim Lesen. Die Darstellung der Emotionen von Sötje und seinen Mitstreitern ist der Autorin sehr gut gelungen. Ich persönlich weiß gar nicht, was da noch kommen soll. Eine Sache zum Schluss hat mich sehr schockiert. Ich bin auf die Fortsetzung sehr gespannt. Ein Kriminalroman mit Spannung und einem Kommissar, der nach außen hart und nach innen sehr zerbrechlich wirkt.

  • claudi

    aus Stuttgart

    5/5

    20.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    "Man muss von Staatswegen…

    "Man muss von Staatswegen bisweilen strafen, soll aber nie sich rächen, oder seiner üblen Laune freien Lauf lassen." (Friedrich von Raumer) Hamburg 1906: In einer Suite des noblen Grandhotels „Vier Jahreszeiten“ wird ein Mord verübt. Der Verstorbene, der für ein Geschäft aus Stuttgart angereist war, soll der Kaufmann Eugenius Oppenheimer sein. Es ist seltsam, dass alle seine Papiere fehlen, aber man geht von Raubmord aus. Als Kommissar Hauke Sötje dem Verstorbenen ins Gesicht blickt, wird ihm klar, dass man die Vergangenheit nicht loswerden kann. Bei dem Toten handelt es sich um seinen Widersacher, den Grafen von Lahn. Aber wie will er das beweisen? Während die anderen den Verbrecher im Hotel suchen, macht sich Hauke auf eine eigene Spurensuche. Er begegnet dabei erneut Verrat und Spionage und zunehmend auch einer Spur zu seiner eigenen Vergangenheit. Dass die Verbrecher nicht einmal vor seiner Familie Halt machen, wird für Hauke zum Albtraum. Immer mehr beunruhigende Vorfälle ereignen sich, bis Hauke erkennt, dass es um die Revanche, sein damaliges Schiff geht. Meine Meinung: Das große Finale dieser historischen Krimiserie wird diesmal in zwei Bänden ausgetragen. Aus diesem Grund endet der Schluss mit einem Cliffhanger. Es wurde, wie all die anderen dieser Bücher, wieder mit viel Liebe zum Detail erstellt. Für jedes Kapitel gibt es erneut einen eigenen realen Zeitungsausschnitt, für den die Autorin umfangreiche Recherchen in Archiven durchgeführt hat. Bisher kenne ich alle Bücher dieser Serie und bin jedes Mal beeindruckt, wie gut man durch diese Krimis in die damalige Zeit abtauchen kann. In den vorangegangenen Kriminalromanen kommt der tote Graf von Lahn bereits schon mal vor. Er stellte für den Kommissar bereits damals eine Gefahr dar und bereitete ihm Schwierigkeiten. Aber weshalb wurde der Graf nun getötet? Hauke Sötje entdeckt das erst schrittweise. Die beunruhigenden Vorfälle häufen sich und deshalb bringt er seine Familie in Sicherheit. Ehefrau Sophie ist ihm deshalb böse, weil er viele Dinge vor ihr verschweigt. Einige Details aus Haukes Vergangenheit werden nun im Stadthaus auch bei seinen Kollegen und Vorgesetzten Roscher bekannt. Informationen zum Untergang der Revanche, während er als Kapitän fungierte und der einzige Überlebende war. Er hat damals seine Strafe verbüßt und wurde sogar in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Jedoch gibt er sich immer noch selbst die Schuld, die nun wieder hochkommt. In den vorangegangenen Bänden lässt sich vieles über Haukes Vergangenheit nachlesen. Aber wer sind die Verbrecher, die Hauke und sogar seiner Familie schaden wollen? Der Autorin gelingt es exzellent, uns mit viel Spannung in das Hamburg des Jahres 1906 eintauchen zu lassen. Wir erleben die besonderen Situationen dieser Zeit und vor allem Haukes innere Zerrissenheit, die hier gut zur Darstellung kommt. Aufgrund der zahlreichen Wendungen in diesem Krimi wurde das Finale auf zwei Bücher verteilt. Jedenfalls hatte ich wieder das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Daher vergebe ich 5 Sterne und obendrein eine Leseempfehlung.

  • claudi-1963

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Rache beendet die Ohnmacht der Wut

    “Man muss von Staatswegen bisweilen strafen, soll aber nie sich rächen, oder seiner üblen Laune freien Lauf lassen.” (Friedrich von Raumer)** Hamburg 1906:** In einer Suite des noblen Grandhotels „Vier Jahreszeiten“ wird ein Mord verübt. Der Verstorbene, der für ein Geschäft aus Stuttgart angereist war, soll der Kaufmann Eugenius Oppenheimer sein. Es ist seltsam, dass alle seine Papiere fehlen, aber man geht von Raubmord aus. Als Kommissar Hauke Sötje dem Verstorbenen ins Gesicht blickt, wird ihm klar, dass man die Vergangenheit nicht loswerden kann. Bei dem Toten handelt es sich um seinen Widersacher, den Grafen von Lahn. Aber wie will er das beweisen? Während die anderen den Verbrecher im Hotel suchen, macht sich Hauke auf eine eigene Spurensuche. Er begegnet dabei erneut Verrat und Spionage und zunehmend auch einer Spur zu seiner eigenen Vergangenheit. Dass die Verbrecher nicht einmal vor seiner Familie Halt machen, wird für Hauke zum Albtraum. Immer mehr beunruhigende Vorfälle ereignen sich, bis Hauke erkennt, dass es um die Revanche, sein damaliges Schiff geht. Meine Meinung: Das große Finale dieser historischen Krimiserie wird diesmal in zwei Bänden ausgetragen. Aus diesem Grund endet der Schluss mit einem Cliffhanger. Es wurde, wie all die anderen dieser Bücher, wieder mit viel Liebe zum Detail erstellt. Für jedes Kapitel gibt es erneut einen eigenen realen Zeitungsausschnitt, für den die Autorin umfangreiche Recherchen in Archiven durchgeführt hat. Bisher kenne ich alle Bücher dieser Serie und bin jedes Mal beeindruckt, wie gut man durch diese Krimis in die damalige Zeit abtauchen kann. In den vorangegangenen Kriminalromanen kommt der tote Graf von Lahn bereits schon mal vor. Er stellte für den Kommissar bereits damals eine Gefahr dar und bereitete ihm Schwierigkeiten. Aber weshalb wurde der Graf nun getötet? Hauke Sötje entdeckt das erst schrittweise. Die beunruhigenden Vorfälle häufen sich und deshalb bringt er seine Familie in Sicherheit. Ehefrau Sophie ist ihm deshalb böse, weil er viele Dinge vor ihr verschweigt. Einige Details aus Haukes Vergangenheit werden nun im Stadthaus auch bei seinen Kollegen und Vorgesetzten Roscher bekannt. Informationen zum Untergang der Revanche, während er als Kapitän fungierte und der einzige Überlebende war. Er hat damals seine Strafe verbüßt und wurde sogar in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Jedoch gibt er sich immer noch selbst die Schuld, die nun wieder hochkommt. In den vorangegangenen Bänden lässt sich vieles über Haukes Vergangenheit nachlesen. Aber wer sind die Verbrecher, die Hauke und sogar seiner Familie schaden wollen? Der Autorin gelingt es exzellent, uns mit viel Spannung in das Hamburg des Jahres 1906 eintauchen zu lassen. Wir erleben die besonderen Situationen dieser Zeit und vor allem Haukes innere Zerrissenheit, die hier gut zur Darstellung kommt. Aufgrund der zahlreichen Wendungen in diesem Krimi wurde das Finale auf zwei Bücher verteilt. Jedenfalls hatte ich wieder das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Daher vergebe ich 5 Sterne und obendrein eine Leseempfehlung.

  • Susanne Poehls

    5/5

    28.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender historischer Kriminalroman

    Dieses Buch ist der 6. Kriminalroman mit Kommissar Hauke Sötje und vermutlich auch sein schwierigster weil persönlichster Fall. Dabei schafft es Anja Marschall mit ihrem Erzählstil wie immer wunderbar, das historische Hamburg zum Leben zu erwecken. Das Buch ist wie immer bei der Autorin sorgfältig recherchiert und es liest sich wieder sehr flüssig und so bekommt man einen sehr bildlichen Eindruck von Hamburg im Jahre 1907. Dabei ist der Krimi auch noch sehr spannend, denn die Täter haben anscheinend auch Hauke selbst bzw. seine Vergangenheit im Visier und sind ihm und seinen Kollegen immer einen Schritt voraus. Bis zur vollständigen Auflösung müssen wir noch bis zum nächsten Band warten, der dann im nächsten Jahr erscheinen soll. Es bleibt also spannend - ich freue mich darauf.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    01.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Der Anfang vom Ende

    „Die Vergangenheit ließ sich nicht abschütteln, selbst wenn man es verzweifelt hoffte.“ (S. 34) Hamburg 1906: Kommissar Hauke Sötje wird zu einem Mord im Hotel Vier Jahreszeiten gerufen. Der Stuttgarter Kaufmann Eugenius Oppenheimer wurde gefoltert, bevor man ihm die Kehle durchtrennte. Da seine persönlichen Dinge fehlen, geht man zunächst von Raubmord aus – bis Hauke dem Toten ins Gesicht sieht: Es ist sein alter Widersacher, Graf Werner von Lahn vom Militärischen Nachrichten- und Geheimdienst. Doch Polizeidirektor Roscher glaubt ihm nicht, zumal auch die extra aus Stuttgart herbeigeeilte Witwe den Mann zweifelsfrei als ihren Ehemann identifiziert. Parallel dazu versucht jemand, Haukes Ruf zu ruinieren. Im Revier tauchen Flugblätter auf, die von seiner Zeit im Irrenhaus berichten. Zudem fühlt er sich beobachtet, in seiner Wohnung und in seiner Familie kommt es zu beunruhigenden Vorfällen. Bald wird Hauke klar, dass es die Täter auf ihn persönlich abgesehen haben. „Der Tote an der Alster“ ist bereits der 6. Band der Reihe von Anja Marschall und gleichzeitig der Auftakt einer Dilogie, der mit einem gemeinen Cliffhanger endet – zum Glück soll die Fortsetzung schon in wenigen Monaten erscheinen. Außerdem schlägt die Autorin den Bogen zu ihrer Reihe „Hotel Vier Jahreszeiten“, was das Ganze doppelt spannend macht. „Sie wissen nicht alles von mir, Herr Polizeidirektor.“ (S. 36) Hauke steht kurz vor einer Beförderung, als ihn seine Vergangenheit einholt. Bevor er zur Polizei ging, war er Kapitän eines Schiffs, dessen Untergang er als Einziger überlebte. Man legte ihm damals den Freitod nahe, doch Hauke wollte herausfinden, wie es zu den Unglück kam. Dabei lernte er Graf Werner von Lahn kennen, der sich seitdem immer wieder in sein Leben einmischte. Als Haukes Frau Sophie von dessen Tod erfährt, hofft sie, dass nun endlich Ruhe einkehrt. Stattdessen holen Hauke seinen Erinnerungen und Ängsten, mit denen er seitdem kämpft, erneut ein. Er muss sich seinem Chef und seinen Kollegen öffnen, aber wie lange werden sie ihm noch glauben? Immer mehr Hinweise deuten auf ihn selbst als Täter hin. Hauke beginnt, an seinem Verstand zu zweifeln. Anja Marschall schafft es meisterhaft, das Hamburg der damaligen Zeit lebendig werden zu lassen, Einblicke in das berühmte Luxushotel und die Polizeiarbeit zu geben. Der Fall entwickelt sich hochspannend, überzeugt mit überraschenden Wendungen, und es scheint aus, als würde Haukes Vergangenheit seine Gegenwart und Zukunft zerstören. Als sich sein(e) Gegenspieler schließlich auch noch an seine Familie wagen, geht es um Leben und Tod. Wie weit wird Hauke gehen, um die zu schützen, die er liebt?

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