Produktbild: Das Hotel im Tal

Das Hotel im Tal

3

6,49 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.03.2025

Verlag

Epubli

Seitenzahl

175 (Printausgabe)

Dateigröße

927 KB

Auflage

303. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783819066924

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.03.2025

Verlag

Epubli

Seitenzahl

175 (Printausgabe)

Dateigröße

927 KB

Auflage

303. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783819066924

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Wo ist das L?

Sternenruferin am 15.04.2025

Bewertungsnummer: 2467251

Bewertet: eBook (ePUB)

Worum es in Das Hotel im Tal geht? Tja – so richtig deutlich wird das selbst im Klappentext nicht. Und genau darin liegt vielleicht schon der erste Reiz dieses Buches. Jürgen Waldmer, ein ganz gewöhnlicher Mann, begibt sich auf eine Reise in ein abgelegenes Hotel in einem abgelegenen Tal. Schon die Anfahrt ist seltsam: Er ist der einzige Fahrgast im Zug, der Zug bleibt kurz vor dem Ziel liegen, und Waldmer muss sich schließlich zu Fuß auf den Weg machen. Und es bleibt merkwürdig. Im Hotel begegnet er Peter – Rezeptionist, Kellner und Barkeeper in Personalunion – und der ist... nun ja, eigen. So eigen, dass man sich unwillkürlich fragt: Was ist hier eigentlich los? Spätestens nach den ersten Seiten stellt sich eine zentrale Frage: Wo ist das L? Und diese Frage bleibt. Was es damit auf sich hat? Wer das wissen will, muss selbst ins Tal reisen – sprich: lesen. Mit jeder Seite begegnen uns mehr skurrile Figuren, mehr Unstimmigkeiten, mehr Fragen. Das Tal selbst scheint aus Raum und Zeit gefallen zu sein – und trotzdem oder gerade deshalb kann man sich ihm kaum entziehen. Robin Bade entfaltet hier eine ganz eigene Art von Spannung. Keine klassische Thriller-Dramatik, sondern ein stetiges, leises Anziehen einer Atmosphäre, die zugleich befremdlich und faszinierend ist. Man will weiterblättern, unbedingt – nicht um einer actiongeladenen Auflösung willen, sondern weil das Buch ein Sog ist. Der Handlungsspielraum ist überschaubar: ein kleines Hotel, ein Tal mit See und Kapelle, vier Personen – und eine fünfte, die gegen Ende in Erscheinung tritt, jedoch von Anfang an über dem Geschehen zu schweben scheint. Und das Ende? Merkwürdig, ja. Aber auch stimmig. Irgendwie. Es ist kein Ende mit Paukenschlag, eher ein Kreislauf, ein Zurückkehren – vielleicht ein Reset. Vielleicht auch nicht. Genau das macht den Reiz aus. Robin Bade hat mit Das Hotel im Tal ein Buch geschaffen, das sich hervorragend zum Vorlesen eignet – und das ist kein Zufall. Wie er selbst sagt: „Ich wollte ein Buch schreiben, aus dem ich vorlesen kann.“ Und das merkt man. Die Sprache ist klar, einladend und bildhaft, das Tempo ruhig, aber nie langweilig. Wer an einem verregneten Abend eine andere Realität betreten will – eine, die seltsam fremd und doch irgendwie vertraut wirkt – wird hier fündig. Das Hotel im Tal ist ein Experiment, eine stille Expedition ins Unwirkliche. Und wer bereit ist, sich auf die Merkwürdigkeiten einzulassen, wird reich belohnt

Wo ist das L?

Sternenruferin am 15.04.2025
Bewertungsnummer: 2467251
Bewertet: eBook (ePUB)

Worum es in Das Hotel im Tal geht? Tja – so richtig deutlich wird das selbst im Klappentext nicht. Und genau darin liegt vielleicht schon der erste Reiz dieses Buches. Jürgen Waldmer, ein ganz gewöhnlicher Mann, begibt sich auf eine Reise in ein abgelegenes Hotel in einem abgelegenen Tal. Schon die Anfahrt ist seltsam: Er ist der einzige Fahrgast im Zug, der Zug bleibt kurz vor dem Ziel liegen, und Waldmer muss sich schließlich zu Fuß auf den Weg machen. Und es bleibt merkwürdig. Im Hotel begegnet er Peter – Rezeptionist, Kellner und Barkeeper in Personalunion – und der ist... nun ja, eigen. So eigen, dass man sich unwillkürlich fragt: Was ist hier eigentlich los? Spätestens nach den ersten Seiten stellt sich eine zentrale Frage: Wo ist das L? Und diese Frage bleibt. Was es damit auf sich hat? Wer das wissen will, muss selbst ins Tal reisen – sprich: lesen. Mit jeder Seite begegnen uns mehr skurrile Figuren, mehr Unstimmigkeiten, mehr Fragen. Das Tal selbst scheint aus Raum und Zeit gefallen zu sein – und trotzdem oder gerade deshalb kann man sich ihm kaum entziehen. Robin Bade entfaltet hier eine ganz eigene Art von Spannung. Keine klassische Thriller-Dramatik, sondern ein stetiges, leises Anziehen einer Atmosphäre, die zugleich befremdlich und faszinierend ist. Man will weiterblättern, unbedingt – nicht um einer actiongeladenen Auflösung willen, sondern weil das Buch ein Sog ist. Der Handlungsspielraum ist überschaubar: ein kleines Hotel, ein Tal mit See und Kapelle, vier Personen – und eine fünfte, die gegen Ende in Erscheinung tritt, jedoch von Anfang an über dem Geschehen zu schweben scheint. Und das Ende? Merkwürdig, ja. Aber auch stimmig. Irgendwie. Es ist kein Ende mit Paukenschlag, eher ein Kreislauf, ein Zurückkehren – vielleicht ein Reset. Vielleicht auch nicht. Genau das macht den Reiz aus. Robin Bade hat mit Das Hotel im Tal ein Buch geschaffen, das sich hervorragend zum Vorlesen eignet – und das ist kein Zufall. Wie er selbst sagt: „Ich wollte ein Buch schreiben, aus dem ich vorlesen kann.“ Und das merkt man. Die Sprache ist klar, einladend und bildhaft, das Tempo ruhig, aber nie langweilig. Wer an einem verregneten Abend eine andere Realität betreten will – eine, die seltsam fremd und doch irgendwie vertraut wirkt – wird hier fündig. Das Hotel im Tal ist ein Experiment, eine stille Expedition ins Unwirkliche. Und wer bereit ist, sich auf die Merkwürdigkeiten einzulassen, wird reich belohnt

Skurrile Figuren, ein mysteriöses Hotel und die immerwährende Frage: Was ist wirklich wahr?

Bewertung am 25.01.2026

Bewertungsnummer: 3025018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Das Hotel im Tal“ ist ein fantastisches Beispiel zeitgenössischen magischen Realismus. Der beabsichtigt unsympathische Protagonist mittleren Alters, Jürgen W., flüchtet vor Fehlern in der Vergangenheit in ein abgelegenes Hotel im Wald. Bereits die Fahrt dorthin verläuft nicht ohne Zwischenfall. Dennoch ist das Erzähltempo anfangs angenehm gemächlich und das Inventar der Figuren überschaubar. Allen Charakteren haftet etwas Skurriles, aber zutiefst Menschliches an. Nacheinander lernt W. den unangenehmen Polizisten Wühse, den knabenhaften und überaus zuvorkommenden Rezeptionisten Peter, den einzigen anderen Gast der Hotelbar (der stets um Mitternacht aufzutauchen pflegt), den schießwütigen Ordensbruder Stephan und zuletzt Peters durch Abwesenheit glänzende Chefin, Frau Gohreich, kennen. Und einen Bären. Sein Aufenthalt ist jedoch mehr als Urlaub für W. Er hat eine Mission. Nur welche, das wird auch ihm erst im Verlauf seines Aufenthalts in diesem mysteriösen Hotel klar. Nach und nach kommt es zu immer weiteren unerklärlichen Geschehnissen. Jedes für sich rational erklärbar, aber zusammengenommen Teil eines größeren Geheimnisses, von dem nach und nach immer mehr ans Licht kommt. So wird durchweg eine gewisse Spannung aufrechterhalten, die einen stets zum Weiterlesen animiert. Auch sprachlich ist der Roman sehr gelungen: herrlich unpathetisch, pointiert und abwechslungsreich – alle Figuren unterscheiden sich in ihrem ganz persönlichen Duktus – mit einem subtilen Humor und latenter Ironie der ansonsten eher zurückhaltenden Erzählfigur. Ich kann den Roman Leser:innen jeglichen Alters nur sehr ans Herz legen.

Skurrile Figuren, ein mysteriöses Hotel und die immerwährende Frage: Was ist wirklich wahr?

Bewertung am 25.01.2026
Bewertungsnummer: 3025018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Das Hotel im Tal“ ist ein fantastisches Beispiel zeitgenössischen magischen Realismus. Der beabsichtigt unsympathische Protagonist mittleren Alters, Jürgen W., flüchtet vor Fehlern in der Vergangenheit in ein abgelegenes Hotel im Wald. Bereits die Fahrt dorthin verläuft nicht ohne Zwischenfall. Dennoch ist das Erzähltempo anfangs angenehm gemächlich und das Inventar der Figuren überschaubar. Allen Charakteren haftet etwas Skurriles, aber zutiefst Menschliches an. Nacheinander lernt W. den unangenehmen Polizisten Wühse, den knabenhaften und überaus zuvorkommenden Rezeptionisten Peter, den einzigen anderen Gast der Hotelbar (der stets um Mitternacht aufzutauchen pflegt), den schießwütigen Ordensbruder Stephan und zuletzt Peters durch Abwesenheit glänzende Chefin, Frau Gohreich, kennen. Und einen Bären. Sein Aufenthalt ist jedoch mehr als Urlaub für W. Er hat eine Mission. Nur welche, das wird auch ihm erst im Verlauf seines Aufenthalts in diesem mysteriösen Hotel klar. Nach und nach kommt es zu immer weiteren unerklärlichen Geschehnissen. Jedes für sich rational erklärbar, aber zusammengenommen Teil eines größeren Geheimnisses, von dem nach und nach immer mehr ans Licht kommt. So wird durchweg eine gewisse Spannung aufrechterhalten, die einen stets zum Weiterlesen animiert. Auch sprachlich ist der Roman sehr gelungen: herrlich unpathetisch, pointiert und abwechslungsreich – alle Figuren unterscheiden sich in ihrem ganz persönlichen Duktus – mit einem subtilen Humor und latenter Ironie der ansonsten eher zurückhaltenden Erzählfigur. Ich kann den Roman Leser:innen jeglichen Alters nur sehr ans Herz legen.

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Das Hotel im Tal

von Robin Bade

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