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Produktbild: Zerbrichmeinnicht

Zerbrichmeinnicht Debütroman; Hardcover mit Strukturpapier — Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2025

Verlag

Leykam

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/2,6 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Anthrazit / Khaki

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8373-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2025

Verlag

Leykam

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/2,6 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Anthrazit / Khaki

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8373-9

EU-Ansprechpartner

Leykam Buchverlagsges.m.b.H. & Co. KG
Dreihackengasse 20
8020 Graz
AT
office@leykamverlag.at

Herstelleradresse

Leykam Buchverlagsges.m.b.H. & Co. KG
Lichtenauergasse 1/8
1020 Wien
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office@leykamverlag.at

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Ein herrlich zu lesender autofiktionaler Roman über Herkunft und Zuhause

MarcoL aus Füssen am 03.12.2025

Bewertungsnummer: 2669237

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin erzählt in diesem stark autofiktional geprägten Roman viel über ihr Aufwachsen in Sofia. Ihre Großeltern flohen damals vor dem NS-Regime aus Österreich nach Bulgarien. Die Kindheit war entbehrungsreich – ein Vater zur Unterstützung nicht vorhanden. Ihre Mutter arbeitete viel, opferte sich auf um ihr ein möglichst angenehmes Leben zu schaffen – vor allem mit Bildung und den Bezug zur Deutschen Sprache – und dem steirischen Dialekt der Großeltern. Die DDR war ideel und mit dem Konsulat sehr nahe. Mit 19 Jahren konnte die Autorin nach Österreich gehen um in Graz zu studieren, ihre Mutter, zu der es bis dahin eine sehr enge Bindung gab, blieb zurück. Der Kontakt, vorerst sehr innig, begann zu bröckeln … mit unschönen Szenen – wie sie das Leben oftmals so schreibt und eine Art Toxizität entwickelt. Das Buch ist aber weit mehr als eine Familienchronik. Das ist eigentlich nur der Rahmen, in dem sich die Protagonist*Innen aufhalten. Das wahre Leben spielt sich im Inneren ab. Eine kommunistisch geprägte Kindheit mit engen Kontakten zur DDR, dazu eine Mutter, die sehr viel erreichte, und Großeltern mit österreichischen Wurzeln, die nicht nur in der Sprache gelebt wurden. Es stellt sich immer wieder die Frage: wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Wurzeln hin oder her – wo will ich im Leben sein. Die Sprache spielt dabei ein wichtige Rolle – bulgarisch, steirischer Dialekt, sächsisches Genuschel, all das mischt irgendwo mit und zeigt letztendlich in einem Gespräch an, egal wo man ist, dass man nicht ansässig ist. Das kann belastend sein. S. 16: „Wo kommst du her?“, hieß immer noch für mich: „Du bist nicht gut genug, um eine von uns zu sein.“ Und dennoch, durch die Abgrenzungen des Kommunismus' wurde das verbotene Ausland sehr interessant. Als dann das Reisen möglich war, auch die Rückkehr für Besuche nach Bulgarien, stellt sich immer mehr die Frage nach Zugehörigkeit, Wurzeln. S. 215: „Bulgarien ist Vertrautheit und Fremde zugleich“ S. 216: „Weder weiß ich, wo ich hingehöre, noch wo ich dazugehöre.“ Es stellt sich immer mehr die Frage, nach dem Zuhause. Und dann kommen in den Schlusskapiteln so wunderbare Worte und Sätze vor, die das ganze Tohuwabohu von Sprachen und Orten und Ländern und Staaten wie eine Mauer einfallen lassen. S. 228: „Zuhause ist in mir. Ganz gleich, wo ich bin.“ - für mich eine sehr starke Aussage. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig. In vielen kurzen Kapiteln leben und leiden, bangen, hoffen und freuen wir uns mit der Autorin mit. Der Roman lässt sich einfach nicht mehr auf die Seite legen und muss am Stück gelesen und durchgesuchtet werden. Ganz große Erzählkunst – leicht und locker, dennoch mit irrem Tiefgang – es ist mir ein Bedürfnis, eine riesengroße Leseempfehlung auszusprechen.

Ein herrlich zu lesender autofiktionaler Roman über Herkunft und Zuhause

MarcoL aus Füssen am 03.12.2025
Bewertungsnummer: 2669237
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin erzählt in diesem stark autofiktional geprägten Roman viel über ihr Aufwachsen in Sofia. Ihre Großeltern flohen damals vor dem NS-Regime aus Österreich nach Bulgarien. Die Kindheit war entbehrungsreich – ein Vater zur Unterstützung nicht vorhanden. Ihre Mutter arbeitete viel, opferte sich auf um ihr ein möglichst angenehmes Leben zu schaffen – vor allem mit Bildung und den Bezug zur Deutschen Sprache – und dem steirischen Dialekt der Großeltern. Die DDR war ideel und mit dem Konsulat sehr nahe. Mit 19 Jahren konnte die Autorin nach Österreich gehen um in Graz zu studieren, ihre Mutter, zu der es bis dahin eine sehr enge Bindung gab, blieb zurück. Der Kontakt, vorerst sehr innig, begann zu bröckeln … mit unschönen Szenen – wie sie das Leben oftmals so schreibt und eine Art Toxizität entwickelt. Das Buch ist aber weit mehr als eine Familienchronik. Das ist eigentlich nur der Rahmen, in dem sich die Protagonist*Innen aufhalten. Das wahre Leben spielt sich im Inneren ab. Eine kommunistisch geprägte Kindheit mit engen Kontakten zur DDR, dazu eine Mutter, die sehr viel erreichte, und Großeltern mit österreichischen Wurzeln, die nicht nur in der Sprache gelebt wurden. Es stellt sich immer wieder die Frage: wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Wurzeln hin oder her – wo will ich im Leben sein. Die Sprache spielt dabei ein wichtige Rolle – bulgarisch, steirischer Dialekt, sächsisches Genuschel, all das mischt irgendwo mit und zeigt letztendlich in einem Gespräch an, egal wo man ist, dass man nicht ansässig ist. Das kann belastend sein. S. 16: „Wo kommst du her?“, hieß immer noch für mich: „Du bist nicht gut genug, um eine von uns zu sein.“ Und dennoch, durch die Abgrenzungen des Kommunismus' wurde das verbotene Ausland sehr interessant. Als dann das Reisen möglich war, auch die Rückkehr für Besuche nach Bulgarien, stellt sich immer mehr die Frage nach Zugehörigkeit, Wurzeln. S. 215: „Bulgarien ist Vertrautheit und Fremde zugleich“ S. 216: „Weder weiß ich, wo ich hingehöre, noch wo ich dazugehöre.“ Es stellt sich immer mehr die Frage, nach dem Zuhause. Und dann kommen in den Schlusskapiteln so wunderbare Worte und Sätze vor, die das ganze Tohuwabohu von Sprachen und Orten und Ländern und Staaten wie eine Mauer einfallen lassen. S. 228: „Zuhause ist in mir. Ganz gleich, wo ich bin.“ - für mich eine sehr starke Aussage. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig. In vielen kurzen Kapiteln leben und leiden, bangen, hoffen und freuen wir uns mit der Autorin mit. Der Roman lässt sich einfach nicht mehr auf die Seite legen und muss am Stück gelesen und durchgesuchtet werden. Ganz große Erzählkunst – leicht und locker, dennoch mit irrem Tiefgang – es ist mir ein Bedürfnis, eine riesengroße Leseempfehlung auszusprechen.

Ein herrlich zu lesender…

MarcoL aus Füssen am 03.12.2025

Bewertungsnummer: 2973896

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein herrlich zu lesender autofiktionaler Roman über Herkunft und Zuhause Die Autorin erzählt in diesem stark autofiktional geprägten Roman viel über ihr Aufwachsen in Sofia. Ihre Großeltern flohen damals vor dem NS-Regime aus Österreich nach Bulgarien. Die Kindheit war entbehrungsreich – ein Vater zur Unterstützung nicht vorhanden. Ihre Mutter arbeitete viel, opferte sich auf um ihr ein möglichst angenehmes Leben zu schaffen – vor allem mit Bildung und den Bezug zur Deutschen Sprache – und dem steirischen Dialekt der Großeltern. Die DDR war ideel und mit dem Konsulat sehr nahe. Mit 19 Jahren konnte die Autorin nach Österreich gehen um in Graz zu studieren, ihre Mutter, zu der es bis dahin eine sehr enge Bindung gab, blieb zurück. Der Kontakt, vorerst sehr innig, begann zu bröckeln … mit unschönen Szenen – wie sie das Leben oftmals so schreibt und eine Art Toxizität entwickelt. Das Buch ist aber weit mehr als eine Familienchronik. Das ist eigentlich nur der Rahmen, in dem sich die Protagonist*Innen aufhalten. Das wahre Leben spielt sich im Inneren ab. Eine kommunistisch geprägte Kindheit mit engen Kontakten zur DDR, dazu eine Mutter, die sehr viel erreichte, und Großeltern mit österreichischen Wurzeln, die nicht nur in der Sprache gelebt wurden. Es stellt sich immer wieder die Frage: wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Wurzeln hin oder her – wo will ich im Leben sein. Die Sprache spielt dabei ein wichtige Rolle – bulgarisch, steirischer Dialekt, sächsisches Genuschel, all das mischt irgendwo mit und zeigt letztendlich in einem Gespräch an, egal wo man ist, dass man nicht ansässig ist. Das kann belastend sein. S. 16: „Wo kommst du her?“, hieß immer noch für mich: „Du bist nicht gut genug, um eine von uns zu sein.“ Und dennoch, durch die Abgrenzungen des Kommunismus' wurde das verbotene Ausland sehr interessant. Als dann das Reisen möglich war, auch die Rückkehr für Besuche nach Bulgarien, stellt sich immer mehr die Frage nach Zugehörigkeit, Wurzeln. S. 215: „Bulgarien ist Vertrautheit und Fremde zugleich“ S. 216: „Weder weiß ich, wo ich hingehöre, noch wo ich dazugehöre.“ Es stellt sich immer mehr die Frage, nach dem Zuhause. Und dann kommen in den Schlusskapiteln so wunderbare Worte und Sätze vor, die das ganze Tohuwabohu von Sprachen und Orten und Ländern und Staaten wie eine Mauer einfallen lassen. S. 228: „Zuhause ist in mir. Ganz gleich, wo ich bin.“ - für mich eine sehr starke Aussage. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig. In vielen kurzen Kapiteln leben und leiden, bangen, hoffen und freuen wir uns mit der Autorin mit. Der Roman lässt sich einfach nicht mehr auf die Seite legen und muss am Stück gelesen und durchgesuchtet werden. Ganz große Erzählkunst – leicht und locker, dennoch mit irrem Tiefgang – es ist mir ein Bedürfnis, eine riesengroße Leseempfehlung auszusprechen.

Ein herrlich zu lesender…

MarcoL aus Füssen am 03.12.2025
Bewertungsnummer: 2973896
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein herrlich zu lesender autofiktionaler Roman über Herkunft und Zuhause Die Autorin erzählt in diesem stark autofiktional geprägten Roman viel über ihr Aufwachsen in Sofia. Ihre Großeltern flohen damals vor dem NS-Regime aus Österreich nach Bulgarien. Die Kindheit war entbehrungsreich – ein Vater zur Unterstützung nicht vorhanden. Ihre Mutter arbeitete viel, opferte sich auf um ihr ein möglichst angenehmes Leben zu schaffen – vor allem mit Bildung und den Bezug zur Deutschen Sprache – und dem steirischen Dialekt der Großeltern. Die DDR war ideel und mit dem Konsulat sehr nahe. Mit 19 Jahren konnte die Autorin nach Österreich gehen um in Graz zu studieren, ihre Mutter, zu der es bis dahin eine sehr enge Bindung gab, blieb zurück. Der Kontakt, vorerst sehr innig, begann zu bröckeln … mit unschönen Szenen – wie sie das Leben oftmals so schreibt und eine Art Toxizität entwickelt. Das Buch ist aber weit mehr als eine Familienchronik. Das ist eigentlich nur der Rahmen, in dem sich die Protagonist*Innen aufhalten. Das wahre Leben spielt sich im Inneren ab. Eine kommunistisch geprägte Kindheit mit engen Kontakten zur DDR, dazu eine Mutter, die sehr viel erreichte, und Großeltern mit österreichischen Wurzeln, die nicht nur in der Sprache gelebt wurden. Es stellt sich immer wieder die Frage: wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Wurzeln hin oder her – wo will ich im Leben sein. Die Sprache spielt dabei ein wichtige Rolle – bulgarisch, steirischer Dialekt, sächsisches Genuschel, all das mischt irgendwo mit und zeigt letztendlich in einem Gespräch an, egal wo man ist, dass man nicht ansässig ist. Das kann belastend sein. S. 16: „Wo kommst du her?“, hieß immer noch für mich: „Du bist nicht gut genug, um eine von uns zu sein.“ Und dennoch, durch die Abgrenzungen des Kommunismus' wurde das verbotene Ausland sehr interessant. Als dann das Reisen möglich war, auch die Rückkehr für Besuche nach Bulgarien, stellt sich immer mehr die Frage nach Zugehörigkeit, Wurzeln. S. 215: „Bulgarien ist Vertrautheit und Fremde zugleich“ S. 216: „Weder weiß ich, wo ich hingehöre, noch wo ich dazugehöre.“ Es stellt sich immer mehr die Frage, nach dem Zuhause. Und dann kommen in den Schlusskapiteln so wunderbare Worte und Sätze vor, die das ganze Tohuwabohu von Sprachen und Orten und Ländern und Staaten wie eine Mauer einfallen lassen. S. 228: „Zuhause ist in mir. Ganz gleich, wo ich bin.“ - für mich eine sehr starke Aussage. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig. In vielen kurzen Kapiteln leben und leiden, bangen, hoffen und freuen wir uns mit der Autorin mit. Der Roman lässt sich einfach nicht mehr auf die Seite legen und muss am Stück gelesen und durchgesuchtet werden. Ganz große Erzählkunst – leicht und locker, dennoch mit irrem Tiefgang – es ist mir ein Bedürfnis, eine riesengroße Leseempfehlung auszusprechen.

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Zerbrichmeinnicht

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