Eine erfrischend ehrliche Auseinandersetzung mit Themen wie Homophobie, Rassismus, Religion, kulturelle Identität und Selbstakzeptanz. ¿ Buchkultur
Hetero für Anfänger
Nachdem die 16-jährige Yamilet Flores von ihrem Crush alias ihrer ehemals besten Freundin geoutet wurde, hat sie auf ihrer neuen katholischen Schule einen teuflischen Plan: Als Latina bei ihren reichen weißen Mitschülern dazugehören, ihren Bruder aus Schwierigkeiten heraushalten, ihre Mutter stolz machen und sich auf keinen Fall verlieben. Vor allem nicht in Bo, das einzige offen queere Mädchen auf der Slayton. Zu blöd, dass Bo so klug ist. Und lustig. Und sexy. Äh, wo waren wir? Ach ja, ... Yami darf unter keinen Umständen auffliegen, besonders nicht bei ihrer religiösen Mom. Hier müssen wohl härtere Geschütze aufgefahren werden als nur ein killer Lidstrich.
Ein gesellschaftskritischer, humorvoller Roman, über die Kraft, zu sich selbst zu stehen
Authentischer, queerer Coming of Age-Roman mit starker Protagonistin
Schlagfertig, scharfzüngig und mit viel Emotion erzählt
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Nathaly.dresden
aus Dresden
5/5
17.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Mega gute Geschichte mit noch besseren Repräsentation von wichtigen Themen ❤️
Allein das Cover, der Farbschnitt und der Klappentext sind einfach wahnsinnig toll und haben mich so spannend auf das Buch gemacht Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen und auch die Kapitellängen sowie deren Überschriften waren perfekt
Yami mochte ich direkt richtig gerne, sie ist so ein tolles, nettes, ehrliches und tapferes mädchen das es mir Buch immer öfter leid tat was sie so erleben und durchmachen musste. Das sie auf eine Katholische Schule geht und lesbisch ist muss wirklich hart sein und so hat es sich beim lesen auch angefühlt. Das sie so viel für ihren Bruder Cesar macht ist so aufopferungsvoll von ihr und wurde leider die meiste zeit von niemandem anerkannt. Das sie auf der neuen Schule Bo kennenlernt war richtig toll, ich fand es mega wie sich für Bo für ihre und andere Rechte eingesetzt hat und vielen und vielem die Stirn geboten hat. Das Kennenlernen der beiden war so schön und ich mochte es zu sehen wie Yami sich immer mehr in Bo verliebt, das hat ihr richtig gut getan mit dem Lauf der Zeit zu sich zu finden und die richtigen Entscheidungen für sich zu treffen. Die Sache mit ihrem Vater hat mich krass berührt, wie kann man so sein, man dachte die ganze zeit sie müsste wirklich angst vor der mutter haben sich dieser zu offenbaren aber wie ihr vater reagiert hat war einfach heftig
Es war so schön zu sehen wie ihre Mutter direkt zu ihr gestanden hat und sie seitdem bei allem unterstützt hat, und auch bei Cessr war ich sehr erstaunt über seine Offenbarungen und seine danach folgende Veränderung und das es ihm nun endlich besser zu gehen scheint.
Bo und Yami sind einfach super süß zusammen und ich mochte ihre Verbindung sehr, wie die beiden sich immer gegenseitig unterstützt haben und alles mit einander geteilt und sich vertraut haben. Das die beiden sich ineinander verliebt haben fande ich sehr schön und es hat mich direkt an meine Verliebtheit denken lassen
Eine wirklich wirklich tolle Geschichte, auch das sie einen Anti-Prom veranstaltet haben als gegenreakzion auf die neue regel zum richtigen Prom und wieviele dann auch zu ihrem Anti-Prom gekommen sind. Das sich allgemein so viele wirklich unterstützend oder einfach akzeptierend gezeigt haben war schön und solche wie Karen oder Bianca, gibt es im Leben leider immer aber damit sind Bo und Yami gut umgegangen
Bewertung
5/5
06.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Jahreshighlight
Was für ein unfassbar wundervolles Buch. Mit Yami habe ich wirklich jede Emotion mitgeführt. Das Buch ist so gut geschrieben und es hat sich so authentisch angefühlt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Wenn ich es doch getan habe, habe ich daran gedacht und darüber geredet. Der Rassismus, die Queerfeindlichkeit und die schwierigen Verhältnisse zu Familie & generell dem Umfeld waren so greifbar und real, dass ich einfach nur wütend und traurig bin.
Ich bin eine weiße, erwachsene, hetero Frau und kann die Ohnmacht, Angst & Wut natürlich nicht so empfinden wie Betroffene, aber ich kann und werde immer bei euch sein und euch sehen
So wie wichtiges Buch, das einen ganz speziellen Platz im meinem Regal bekommt & dass ich jeder Person empfehlen werde!!
Anja H.
aus Bremen
5/5
17.09.2025
Buch (Taschenbuch)
Steh zu dir selbst
Yamilet ist 16 Jahre alt und hat sich vor ihrer besten Freundin geoutet.Doch ihre beste Freundin weiß nicht wie sie damit umgehen soll und bricht den Kontakt zu ihr ab.
Nun geht für Yamilet ein neues Leben ,auf einer neuen Schule los.Also starten bei null,und mal die Neue an der Schule sein.
Keiner kennt sie und ihre Interessen ,und doch hat sie einen Plan.Da sie eine Latina ist,will sie bei den reichen weißen Mitschülern dazu gehören.
Und gleichzeitig ihren Bruder aus Schwierigkeiten raushalten..
Aber was am aller ,aller wichtigsten ist, sich nicht verlieben.
Ausgerechnet an der neuen Schule ,gibt es ein queres Mädchen,die offen und sehr cool ist.Und da fällt es Yamilet sehr schwer sie nicht zu mögen und noch mehr.
Doch von all den Schwierigkeiten darf ihre Mutter nichts wissen,weil sie sehr religiös ist,und Yamilet sich sicher ist,das ihre Mutter nicht mit all dem klarkommen würde.
Eine sehr einfühlsame Geschichte ,die einen großen Einblick gibt ,wie man sich als queres ,neues Mädchen an einer neuen Schule fühlen wird.
Aber man wird auch in das ganze Gefühlschaos gezogen und mit welchen Schwierigkeiten sie in der Schule und auch zu Hause zutun hat.
Ein sehr guter Einblick in die ganze Geschichte ohne Schonung .
Bewertung
5/5
11.05.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein gelungenes Buch
Als erstes muss ich sagen, hat mich das Cover direkt angesprochen. Den Schreibstil der Autorin, finde ich super. Das Buch lies sich spannend und fließend lesen. Es ist humorvoll geschrieben, ich konnte mich direkt in die Geschichte hinein versetzen.
Ein sehr sensibles Thema, dass auch wichtig ist.
Eine klare Leseempfehlung von mir,
Ein junges mexikanisches Mädchen namens Yamilet, geht in eine katholische Schule, sie ist die einzige unter weißen Schülern. Ihre beste Freundin, in die Yam heimlich verliebt ist, wurde sie geoutet, Das kommt gerade recht, dass sie zur neuen Schule wechselt, und damit ihrer besten Freundin aus dem Weg gehen kann…..dieses Buch ist fabelhaft….findet heraus, wie es in dem Buch weitergeht und endet.
Francesca
aus Braunschweig
5/5
25.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Zwischen Schmerz und Hoffnung
Ein echtes Herzensbuch, dass mein Herz berührt hat, wie es nur ganz wenige Bücher schaffen.
Sonora Reyes "The Lesbiana’s Guide to Catholic School" ist ein Werk, das einen mit voller Wucht trifft, auf die schönste und schlimmste Art zugleich.
Die Geschichte begleitet Yamilet, eine mexikanisch-amerikanische Jugendliche, etwa ein Jahr lang durch eine streng katholische Schule.
Ich habe gelacht, geweint, mitgefiebert und war einfach mittendrin, in Yamilets Welt, in ihren Gedanken, ihrer Angst, ihrer Sehnsucht, ihrer Wut, ihrer Hoffnung.
Ihre Erfahrungen mit ihrer Familie, ihren Freundinnen und ihrer eigenen Identität sind intensiv, ehrlich und bewegend.
Der Schreibstil, einfach, lebendig, echt
Der Schreibstil war für mich eine der größten Stärken. Ich bin sofort reingekommen, musste mich an nichts gewöhnen, sondern konnte einfach direkt loslesen.
Die Sprache war klar, sehr zugänglich und gleichzeitig voller Gefühl. Besonders gut gefallen haben mir die wörtlichen Reden, sie haben sich nie künstlich oder gestellt angefühlt, sondern echt und direkt.
Die spanischen Wörter, die immer wieder auftauchen und kursiv hervorgehoben sind, gaben Yamilets Charakter zusätzlich Tiefe und dadurch wurde ihre kulturelle Identität lebendig.
Charaktere, die mir ans Herz gewachsen sind
Alle Figuren sind vielschichtig, mit so viel Tiefe und Echtheit geschrieben, dass sie mir lange im Kopf geblieben sind. Yamilet ist so eine starke, kluge, verletzliche und liebenswerte Figur sodass ich sie sofort in mein Herz geschlossen habe.
Besonders gefallen haben mir die familiären Interaktionen wie etwa zu ihrem Bruder César oder ihrer Mutter María. Die Dynamiken in der Familie sind emotional intensiv, ehrlich und oft schmerzhaft.
Auch die Nebencharaktere haben eigene Geschichten und tragen zum Gesamtbild bei, das Buch verliert nie an Spannung, weil ständig etwas passiert und jede Figur ein Teil des großen Ganzen ist.
Zeitliche Entwicklung – Raum für Echtheit
Was ich auch ganz besonders hervorheben möchte: Die Geschichte lässt sich Zeit. Wir begleiten Yamilet fast ein ganzes Schuljahr vom Sommer über Weihnachten, Neujahr und Ostern bis hin zum Prom.
Das gibt den Charakteren Raum, um sich zu entfalten, Beziehungen aufzubauen, Vertrauen zu entwickeln, Gefühle zuzulassen oder auch zu hinterfragen.
Diese langsame, natürliche Entwicklung hat sich unglaublich authentisch angefühlt. Nichts wirkte überhastet oder künstlich, alles hatte seine Zeit. Gerade das macht die Emotionen und die zwischenmenschlichen Verbindungen so stark und glaubwürdig.
Handlung und Themen, so vielschichtig und wichtig
Die Handlung greift viele bedeutende Themen auf: Homophobie, queere Identität, Religion, kulturelle Herkunft, psychische Gesundheit und schafft es dabei, nie überladen oder erdrückend zu wirken. Jeder Charakter trägt seine eigene Geschichte, Vergangenheit und Last mit sich. Es entstehen viele kleine Nebenstränge, die am Ende ein großes, berührendes Gesamtbild ergeben. Das Leben steht nie still und genauso ist es auch in diesem Buch. Es passiert immer etwas, aber nie zu viel. Genau richtig.
Emotionales Erleben, ein echtes Wechselbad der Gefühle
Ich kann nicht mal genau sagen, wie oft ich beim Lesen gelächelt habe, traurig oder wütend war. Es gab so viele Momente, die sich in mein Herz eingebrannt haben.
Die Liebesgeschichte ist leise, schön und stark. Manche Dialoge sind so präzise und berührend, dass ich sie zweimal lesen musste. Dieses Buch hat mich wirklich viel fühlen lassen. Es hat mir auch geholfen, neue Perspektiven zu verstehen, gerade wenn es um das Erleben queerer und BIPoC-Jugendlicher geht.
Ein Ende, das nachwirkt
Was ich an diesem Buch besonders geliebt habe: Es hetzt nicht zum Schluss.
Auch nachdem ein zentrale Handlung gelöst ist, nimmt sich die Geschichte nochmal die Zeit für die Protagonisten. Gerade die letzten Seiten waren für mich emotional mit die stärksten. Manche Sätze haben mich mitten ins Herz getroffen sodass ich weinen musste, nicht, weil es traurig war, sondern weil es so ehrlich, so berührend, so auf den Punkt war.
Fazit:
The Lesbiana’s Guide to Catholic School ist viel mehr als nur eine Geschichte, es ist ein kraftvoller Roman, der verschiedenste Perspektiven miteinander verbindet, große Themen mit Feingefühl behandelt und seinen Figuren den Raum gibt, sich echt und greifbar zu entfalten.
Für mich war es ein echtes emotionales Erlebnis.
Ich habe Yamilet durch Höhen und Tiefen begleitet, mit ihr gehofft, gelitten, geliebt.
Dieses Buch ist intensiv und aufrichtig, manchmal tieftraurig, dann wieder wunderbar leicht und zart.
Es vereint Schmerz, Liebe, Hoffnung und auch Humor auf eine so feinfühlige Art, dass es mich wirklich berührt hat. Dafür bekommt es von mir ganz klar fünf von fünf Sternen.
Ein Buch, das bleibt und ein echtes Herzensbuch.
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