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Artikelbild von Lebensbande
Mechtild Borrmann

1. Lebensbande

Lebensbande Zeitgeschichtlicher Roman über drei Frauen in Ost- und Westdeutschland vom 2. Weltkrieg bis zum Mauerfall | von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann

Gesprochen von
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16,69 € UVP 20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

435

Gesprochen von

Vera Teltz + weitere

Spieldauer

7 Stunden und 23 Minuten

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822036

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

435

Gesprochen von

Spieldauer

7 Stunden und 23 Minuten

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822036

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Kati1980

    aus Darmstadt

    5/5

    20.12.2025

    Hörbuch (Audio)

    Emotional und packend Die…

    Emotional und packend Die drei Frauen Nora, Lene und Lotte stehen im Zentrum des bewegenden Romans. Nora riskiert alles, um Lenes Sohn Leo zu retten, der wegen eines vermeintlichen „Schwachsinns“ in die Hände des NS-Regimes geraten ist. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: Im Vergangenheitsstrang (1931–1953) geht es um Lene, Nora, Lotte und die Zeit des Nationalsozialismus sowie des Krieges. In der Gegenwartsebene (1991–1993) stellt sich eine ältere Frau ihrer Vergangenheit und beginnt, ihre Erinnerungen niederzuschreiben. Historische Fakten und Ereignisse wie die Vernichtung sogenannter „lebensunwerter“ Kinder, Massenvergewaltigungen und die sowjetischen Gulags als Reparationslager für Deutsche nach 1945 sind gut recherchiert und wirken sehr authentisch. Mechtild Borrmann schreibt sehr lebendig und atmosphärisch, man fühlt sofort mit den Figuren mit. Ich habe das Hörbuch nahezu in einem Stück durchgehört und kann es wärmstens empfehlen.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2025

    Hörbuch (Audio)

    Drei Frauen in den Wirren der Zeit

    Ein spannender historischer Roman über drei Frauen in Deutschland, die seit dem 2.Weltkrieg miteinander verbunden waren und viele Abgründe der deutschen Geschichte erfahren mussten. Wir erfahren viel über das schwierige und gefährliche Leben von beeinträchtigten Kindern im Nationalsozialismus, die Verschleppung von Zwangsarbeitern in die Sowjetunion nach Kriegsende und den Mauerbau. Ein sehr gut recherchiertes und unterhaltsames Buch. Sehr empfehlenswert.

  • Heidrun

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    26.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Frauenschicksale in schwerer Zeit

    Mechtild Borrmann erzählt anhand des Schicksals dreier Frauen ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte. Ausgangspunkt ist 1993 als Nora Post von ihren Neffen aus Nürnberg bekommt. Dadurch gerät ihr bisheriges Leben durcheinander. Sie beschließt, ihre Geschichte aufzuschreiben. Die Tagebucheinträge beginnen in den dreißiger Jahren. Die Einträge sind kursiv gedruckt. Parallel wird die Geschichte von Lene, beginnend 1931, erzählt. Hier hat mir gefallen wie sich Lene von einer naiven zur selbstbewussten Frau entwickelt und für ihren behinderten Sohn Leo gekämpft hat. Über Leo ist auch das Schicksal von Lene und Nora verknüpft. Das Buch ist in verschiedene Kapitel unterteilt, die mit Name, Ort und Datum überschrieben sind. Der Schreibstil ist flüssig, so dass man einfach im Buch abtauchen kann. Dabei gelingt es der Autorin übertriebenen Pathos zu vermeiden. Die Personen werden mit allen ihren Fehlern beschrieben, wobei eine persönliche Entwicklung sichtbar ist. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich vergebe 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend und bewegend

    „…Fast dreißig Jahre wohnt sie hier oben. Im Kreiskankenhaus Kühlungsborn hat sie gearbeitet und im Schwesternwohnheim gewohnt, bis sie Gustav kennenlernte…“ Eine Frau erinnert sich im Jahre 1993 in Kühlungsborn an ihre Vergangenheit. Alle kennen sie unter dem Namen Lotte. Nur Gustav, ihr Mann, wusste, dass dies nicht ihr Name war. Die Autoin hat einen bewegenden Roman geschrieben. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet. Er bringt die Problem auf den Punkt, indem er einerseits aus Lottes Gegenwart erzählt und andererseits in kursiver Schrift ihre Erinnerungen wiedergibt. Im Mittelpunkt stehen die drei Frauen Lene, Nora und Lotte. Lene lebt 1931 auf dem Bauerngut ihrer Eltern nahe der niederländischen Grenze. Beim Tanz lernt sie den Schreiner Joop kennen. Doch ihr Vater wird deutlich. „…Nachbarhöfe mit Söhnen gibt es genug. Du wirst schon einen finden, der dir gefällt…“ Als Lene stur bleibt, wird sie zu einer Tante geschickt, die ihr eine Stelle als Dienstmädchen versorgt hat. Nora arbeitet als Kinderkrankenschwester in einer Heilanstalt. Ab 1936 merkt sie, dass es immer weniger Pflegekräfte gibt und die Kinder nicht mehr gefördert werden. Noch schweigt sie. Dann wird Leo, Lenes kleiner Sohn, in die Anstalt eingewiesen. Sehr subtil werden die Zustände beschrieben. Nora, die mit Lene verwandt ist, kümmert sich um Leo. Doch ihr Verhalten fällt auf. Fragen sind nicht erwünscht. Bevor sie als Krankenschwester nach Danzig abkommandiert wird, gelingt es ihr noch, Leo in Sicherheit zu bringen. In Danzig lernt Nora Lieselotte kennen. Sie erleben, wie die Verhältnisse sich zuspitzen, je näher die Rote Armee rückt. Nach dem Krieg landen beide in einem russischen Gulag. Als Lotte auf der Liste derjenigen steht, die zurück in die Heimat dürfen, treffen beide eine ungewöhnliche Entscheidung. Der Autorin gelingt es, die unterschiedlichsten Schicksale miteinander zu verknüpfen und so verschieden Facetten des Krieges und der Naziherrschaft in Erinnerung zu rufen. Es geht um Freundschaft und Mut.

  • Bewertung

    5/5

    25.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend durch und durch

    Das Cover hat ein warmes, zeitloses Design, das perfekt zur Geschichte passt: schlicht, aber mit Tiefe – genau wie das Buch selbst. Borrmann erzählt die Geschichten von drei Frauen – Lene, Nora und Lieselotte (Lotte). Ihre Wege kreuzen sich vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall. Die Geschichte basiert auf Zeitzeugenberichten und greift reale historische Schicksale auf, etwa die Verfolgung sogenannter "Reichsausschusskinder" oder die Verschleppung deutscher Frauen in sowjetische Gulags. Das macht vieles erschreckend authentisch und nahbar. Borrmanns Sprache ist echt sensibel und genau. Sie kann auch richtig große Bögen über historische Ereignisse spannen, ohne den Menschen aus den Augen zu verlieren. Einfühlsam, ohne dabei kitschig zu werden – spannender als mancher Thriller. Die drei Frauen wirken in ihren Motiven, Ängsten und Hoffnungen durchweg echt und man kann sie gut nachvollziehen. Wer Borrmanns Werke wie Trümmerkind oder Der Geiger kennt, weiß, dass sie das kann. Und "Lebensbande" bestätigt es eindrucksvoll. Das solltest du auf jeden Fall lesen.

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