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Der Krabbenfischer Roman | Longlist The Booker Prize 2025 | »Kraftvoll, ergreifend und poetisch. Eine dringende Empfehlung!« BENJAMIN MYERS

111

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,3/12,6/2,3 cm

Gewicht

316 g

Farbe

Messing

Auflage

2

Originaltitel

Seascraper

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0061-3

Beschreibung

Rezension

»Es ist ein Buch über Träume, eine Erkundung von Klasse und Familie, eine Feier der Macht und des Ruhms der Musik, eine Herausforderung an die Grenzen des literarischen Realismus und – erstaunlicherweise – eine Liebesgeschichte.«
JURY DES BOOKER PRIZE 2025
»Ein Buch, das sich liest, als wäre es den Gezeiten abgetrotzt.«
Xaver von Cranach, SPIEGEL
»Wenn man das Buch zugeklappt hat, riecht man selbst nach Öl und Schweiß und viel zu fettig gebratenem, blutigem Steak. Und nach Krabben natürlich.«
Xaver von Cranach, SPIEGEL
»Ein berührendes Buch über Freundschaft, Pflichtbewusstsein und die Sehnsucht eines jungen Mannes nach einem selbstbestimmten Leben.«
Petra Pluwatsch, FRANKFURTER RUNDSCHAU
»Benjamin Wood gelingen eindringliche Naturschilderungen und Einblicke in die aufgewühlte Psyche eines jungen Mannes.«
Rainer Moritz, CHRISMON
»[E]in Lesegenuss«
Karin Waldner-Petutschnig, KLEINE ZEITUNG
»[R]eich an Atmosphäre, poetisch«
SÜDWEST PRESSE
»Was für ein hinreißendes Buch!«
Christine Hohwieler, BRIGITTE
»Man meint zwischendurch, salzige Gischt auf der Haut zu spüren, so nah kommt man diesem Handwerk.«
Philipp Holstein, RHEINISCHE POST
»So großartig und bildreich wird diese Geschichte im Rhythmus der Gezeiten erzählt.«
Susanne Schramm, GENERAL-ANZEIGER
»[E]in Roman voller Bezüge zu Kultur, zu Film und Literatur, Wood öffnet seinen Text ganz weit.«
Erik Lim, NEUE WÜRTTEMBERGISCHE ZEITUNG
»Man friert mit ihm, leidet mit, hofft und wünscht ihm, dass er der Eintönigkeit entfliehen kann.«
Roswitha Fitzinger, OBERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN
»Ein stilles, unsentimentales und doch warmherziges Buch.«
Christoph Feil, HEILBRONNER STIMME
»Ein zarter und salziger Roman über Träume und Möglichkeiten – nicht zuletzt für Freunde von Benjamin Myers.«
Jan Willem Bülck, HOLSTEINISCHER KURIER
»Es ist langsam, aber niemals langweilig. Es ist sehr emotional, aber niemals kitschig.«
Meike Stein, PAPIERSTAU PODCAST
»Toll erzählte Geschichte«
Marius Müller EKZ.BIBLIOTHEKSSERVICE
»Eine poetische Liebeserklärung ans Leben.«
Isabella Huber, HAPPY – FRAU IM LEBEN

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,3/12,6/2,3 cm

Gewicht

316 g

Farbe

Messing

Auflage

2

Originaltitel

Seascraper

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0061-3

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • Bewertung

    5/5

    05.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärisch

    „Der Krabbenfischer“ von Benjamin Wood ist ein Roman voller Atmosphärische, der mich direkt in seinen Bann ziehen konnte. Der Titel ist einfach gehalten, aber sehr passend. Mir gefällt das. Das Covermotiv finde ich sehr schön, auch deshalb ist mir das Buch im ersten Moment aufgefallen. Es ist direkt auf den Bucheinband gedruckt, was ich auf der einen Seite sehr gut finde, aber ich denke das Motiv hätte deutlich mehr Atmosphäre gehabt, wenn man es anders gemacht hätte. Vielleicht auch ein etwas größeres Format. Das Motiv passt perfekt zum Roman, aber die Umsetzung nimmt dem ganzen etwas die Atmosphäre, finde ich. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich brauchte nicht lange um in die Geschichte eintauchen zu können, fand die Figuren interessant und nachvollziehbar beschrieben und war vor allem begeistert von der Atmosphäre dieser Geschichte.

  • Nähpummelchen

    5/5

    13.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nebel und weite Sicht

    Die Stimmung, die das Buch eingangs vermittelt, ist sehr ergreifend. Man kann den Nebel förmlich sehen, spürt die Nässe und die Kälte, die in die Kleidung zieht und den Körpert lähmt. Auch das Cover unterstützt diese Athmosphäre. Die Beschreibung der täglichen schweren Arbeit des Krabbenfischers Thomas Flett, der tagtäglich mit Pferd und Karren los zuckelt, vermittelte mir das Bild eines alten, müden Mannes. Doch weit gefehlt. Gerade Anfang 20 ist Thomas, der noch bei seiner Mutter lebt. Das Geld in der Familie ist ständig knapp, weswegen der Krabbenfischer manchmal zwei mal am Tag losziehen muss und seine schwere Arbeit verrichten muss. Die Gezeiten bestimmen seinen Rhythmus. Stoisch folgt Thomas diesem Rhythmus. Er ist bescheiden. Erinnert sich viel an seinen Grandpa. Ist eigentlich zufrieden mit seinem Leben und doch keimen in ihm sehr bescheidene Wünsche, sein Leben nicht bis zum Ende seiner Tage so verlaufen zu lassen. Seine Leidenschaft, das Gitarrespielen, verheimlicht er vor seiner Mutter. Ein plötzlich angereister Regisseur, der sich wegen eines Filmtraumes für Thomas Arbeit interessiert, eröffnet ihm plötzlich einen Einblick in eine andere Welt, mit sehr vielen Möglichkeiten. Nur zwei Tage lang begleitet das Buch Thomas Flett in seinem Leben und erzählt doch so viel mehr. Auch wie er in diesen zwei Tagen über sich hinaus wächst. Er schafft es, seiner Mutter von seiner Gitarre zu erzählen. Sie schafft es, ihm von seinem Vater zu erzählen. Thomas schafft es außerdem, mit einem Mädchen, das er sehr mag, mehr als ein paar stotternde Worte zu wecheln. Die Geschichte ist sehr ruhig erzählt, beinahe langsam, sodass man den zähen Verlauf von Thomas Tagen regelrecht spüren kann. Es ist unwahrscheinlich stimmungsvoll geschrieben. Das Ende ist offen, was unwahrscheinlich gut passt. Es lässt viel Raum für das, was da noch auf Thomas warten könnte.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    15.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielschichtig

    Thomas Flett lebt als Krabbenfischer mit seiner Mutter zusammen in Longferry, im England der Sechzigerjahre. Er ist Anfang zwanzig, seinen Vater hat er nie kennengelernt. Wie schon sein Großvater arbeitet er als Krabbenfischer und erntet so einen kärglichen Lohn, mit dem er sich und seine Mutter gerade mal so über Wasser halten kann. Dabei ist er der letzte Krabbenfischer am Ort, alle anderen haben bereits aufgegeben. Dafür aber kennt er das Meer und die Gezeiten wie kein anderer. Als der amerikanische Regisseur Edgar Acheson nach Longferry kommt, will er unbedingt Thomas anheuern für sein neues Filmprojekt, und bringt damit Thomas' alltägliches Leben in Erschütterung... Die Geschichte ist eher kurz geraten, und doch zeigt sie äußerst viele verschiedene Schichten. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, die neue Aspekte auftun. So ist es denn kein Wunder, wenn das, was anfangs äußerst langweilig daherkommt – Thomas' scheinbar so eintöniges Leben – ganz viele neue Nuancen erhält, um dann ganz überraschend irgendwo ganz anders anzukommen. Dabei nutzt der Autor Benjamin Wood einen äußerst bildhaften Schreibstil, so dass man sich als Leser selbst im Nebel mitten im Meer wiederfindet. Diese Geschichte über einen jungen Mann hallt noch lange nach, und ich bin mir sicher, dass sie bei jedem erneuten Lesen neue Aspekte enthüllt. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    15.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielschichtig Thomas Flett…

    Vielschichtig Thomas Flett lebt als Krabbenfischer mit seiner Mutter zusammen in Longferry, im England der Sechzigerjahre. Er ist Anfang zwanzig, seinen Vater hat er nie kennengelernt. Wie schon sein Großvater arbeitet er als Krabbenfischer und erntet so einen kärglichen Lohn, mit dem er sich und seine Mutter gerade mal so über Wasser halten kann. Dabei ist er der letzte Krabbenfischer am Ort, alle anderen haben bereits aufgegeben. Dafür aber kennt er das Meer und die Gezeiten wie kein anderer. Als der amerikanische Regisseur Edgar Acheson nach Longferry kommt, will er unbedingt Thomas anheuern für sein neues Filmprojekt, und bringt damit Thomas' alltägliches Leben in Erschütterung... Die Geschichte ist eher kurz geraten, und doch zeigt sie äußerst viele verschiedene Schichten. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, die neue Aspekte auftun. So ist es denn kein Wunder, wenn das, was anfangs äußerst langweilig daherkommt – Thomas' scheinbar so eintöniges Leben – ganz viele neue Nuancen erhält, um dann ganz überraschend irgendwo ganz anders anzukommen. Dabei nutzt der Autor Benjamin Wood einen äußerst bildhaften Schreibstil, so dass man sich als Leser selbst im Nebel mitten im Meer wiederfindet. Diese Geschichte über einen jungen Mann hallt noch lange nach, und ich bin mir sicher, dass sie bei jedem erneuten Lesen neue Aspekte enthüllt. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

  • bookloving

    5/5

    12.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Klang der Stille – Ein äußerst feinsinniger Roman

    Der neue Roman Der Krabbenfischer von Benjamin Wood ist eine eindrucksvolle, nur rund 170 Seiten umfassende Erzählung, die mit ihrer leisen Melancholie und dichten Atmosphäre von der ersten Seite an zu fesseln weiß. Gekonnt entführt uns Wood in die 1960er Jahre und den kleinen Küstenort Longferry, und lässt uns das raue, von den Naturgewalten geprägte Meeresklima und die karge, nebelverhangene Landschaft der Nordwestküste Englands unmittelbar spüren. Im Mittelpunkt der an zwei aufeinanderfolgenden Tagen spielenden Geschichte steht der junge Krabbenfischer Thomas Flett, der sich Tag für Tag dem Rhythmus der Gezeiten folgend durch den schlickigen, einsamen Küstenstreifen kämpft und seine kräftezehrende, oft trostlose Arbeit verrichtet. Seine kleine, von Traditionen und familiärer Verantwortung geprägte Welt hält viele Entbehrungen und nur wenig glückliche Momente für ihn bereit. Die Begegnung mit dem amerikanischen Regisseur Edgar reißt Thomas kurzzeitig aus seiner eintönigen Alltagsroutine heraus. Edgars verlockendes, zugleich aber auch eigenartiges Angebot, seine Vision einer perfekten Verfilmung vor Ort umzusetzen, bringt Thomas zum Innehalten und lässt ihn heimlich von Veränderung, Freiheit und einem besseren, selbstbestimmten Leben träumen. Während sich zwischen den beiden eine zarte Freundschaft entwickelt, beginnt Thomas, sich seinen unerfüllten Sehnsüchten zu stellen; sei es der Traum von eigener Gitarrenmusik oder der Wunsch, endlich den Mut aufzubringen, sich Joan, der Schwester seines Freundes, zu nähern. Mit seinem prägnanten, einfühlsamen Schreibstil und zahlreichen poetisch ausdrucksstarken Bildern gelingt es Wood hervorragend, Thomas’ Alltag facettenreich und lebendig vor unserem inneren Auge entstehen zu lassen Mit viel Feingefühl zeichnet er das Gefühlsleben des Protagonisten, wobei stets viel Unausgesprochenes zwischen den Zeilen schwingt. Ob die herbe Schönheit des nebligen Wattenmeers, das mühsame Krabbenfischen mit Pferd und Wagen, die Kälte und Einsamkeit oder auch Thomas vorsichtiger Optimismus – Wood versteht es hervorragend, Landschaft und Natur ebenso eindringlich zu schildern wie Thomas Welt authentisch, ungeschönt und ohne jede Sentimentalität, einzufangen. Gekonnt zeichnet er das vielschichtige Porträt eines jungen Mannes, der im Spannungsfeld von Loyalität, Ohnmacht, Resignation und stiller Auflehnung seinem Traum von Selbstverwirklichung, ausgedrückt durch die eigene Musik, ein bisschen näher näherkommt. Auf eindrucksvolle Weise setzt er der bedrückenden Trostlosigkeit und melancholischen Grundstimmung immer wieder einen Hauch von Hoffnung entgegen und hebt die leise Wirkkraft bescheidener Lebensziele und den sanften Zauber persönlicher Träume hervor. Behutsam verwebt er zudem faszinierende Elemente des magischen Realismus in die berührende Erzählung und verleiht ihr dadurch eine ganz eigene, betörende Magie. FAZIT Eine leise und einfühlsame Erzählung, die als berührende Momentaufnahme das Leben eines jungen Mannes portraitiert – bildgewaltig, psychologisch vielschichtig und atmosphärisch dicht erzählt. Ein nuancenreiches und intensives Leseerlebnis, das lange nachhallt und zum Nachdenken anregt.

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