Produktbild: Alles ganz schlimm

Alles ganz schlimm Roman

17

25,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2025

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

21,2/13,5/3 cm

Gewicht

514 g

Farbe

Beige / Khaki

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8256-3

Beschreibung

Rezension

"Julia Pustet hat ein funkelndes Stück Literatur geschaffen. Ein Debüt, so gegenwärtig, so sinnlich, man will mehr davon." Der Freitag, Leander F. Badura "Dieses Buch schwankt zwischen Lachen und Beklemmung, aber ist von Anfang bis Ende mitreißend." emotion, Linn Könnicke "Schonungslos ehrlich, oft humorvoll, manchmal bitter." Buchkultur, Rabia Bayar "Julia Pustets verschlungener Milieu-Roman weiß eines schmerzlich genau: Kritik ist auch nur ein Test der Liebe. Und so findet sie auch im härtesten Sucker Punch der Verhältnisse, was in Deutschland schon immer fehlte, die zarte Freiheit linker Melancholie." Jonathan Guggenberger ",Alles ganz schlimm' zu lesen ist wie ein wenig zu schnell über leere, regennasse Landstraßen zu fahren, dabei laut Musik zu hören und eine Zigarette nach der anderen zu rauchen, rasant und melancholisch zugleich (wie das Leben eben so ist)." Ronya Othmann "Nach diesem Buch kommt einem das eigene Leben gar nicht mehr so schlimm vor. Danke!" Svea Mausolf

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2025

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

21,2/13,5/3 cm

Gewicht

514 g

Farbe

Beige / Khaki

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8256-3

Herstelleradresse

Haymon Verlag
Erlerstraße 10
6020 Innsbruck
AT

Email: order@studienverlag.at

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Wie im Rausch

Desiree Buchwald aus Wanne-Eickel am 02.10.2025

Bewertungsnummer: 2613526

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Susanne dreht sich in ihrem Leben nur um sich selbst und alles ist immer ganz schlimm. Ihre Kindheit ist schwierig, ihr Vater, ihr Bruder, ihre Freundinnen, ihre Beziehungen - alles verlangt zu viel von ihr. Und dann stiehlt die immer lügende Stella auch noch einen Text über eine prägende Zeit Susannes und gibt ihn als ihren aus. Alle glauben Stella, niemand Susanne und plötzlich steht sie allein da. Das bringt das Fass zum überlaufen. „Alles ganz schlimm“ von Julia Pustet ist ein herausfordernder Roman und eine Lektüre, die viel verlangt. Als Erstes volle Konzentration und Aufmerksamkeit. Susannes Leben wird sehr verdichtet geschildert, sodass man regelrecht in einen Rausch gerät. Dabei verliert man sich aber mitnichten in der Sprache, dafür sind die Themen viel zu wichtig und schwerwiegen: Feminismus allem voran, aber auch Freundschaft und Familie; wie Traumata diese Beziehungen beeinflussen und wie sehr sie einen prägen. Susanne als Protagonistin war mir nicht sympathisch, zu sehr kreiste sie um sich selbst. Oft habe ich ihr Verhalten nicht nachvollziehen, doch durchaus ihre Verzweiflung und den Schmerz nachfühlen können, den der Verlust ihrer eigenen Glaubwürdigkeit mit sich brachte. Manches war so schmerzhaft, dass ich in Etappen lesen musste. Aber am meisten beeindruckt hat mich tatsächlich das sprachliche Talent von Julia Pustet. Ihre Direktheit, die Dichte, die präzisen Beobachtungen, die sie in passende Worte kleidet. Da kann man die ein oder andere Länge leicht verzeihen. Nach dem Debüt bin ich gespannt, was noch folgen wird.

Wie im Rausch

Desiree Buchwald aus Wanne-Eickel am 02.10.2025
Bewertungsnummer: 2613526
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Susanne dreht sich in ihrem Leben nur um sich selbst und alles ist immer ganz schlimm. Ihre Kindheit ist schwierig, ihr Vater, ihr Bruder, ihre Freundinnen, ihre Beziehungen - alles verlangt zu viel von ihr. Und dann stiehlt die immer lügende Stella auch noch einen Text über eine prägende Zeit Susannes und gibt ihn als ihren aus. Alle glauben Stella, niemand Susanne und plötzlich steht sie allein da. Das bringt das Fass zum überlaufen. „Alles ganz schlimm“ von Julia Pustet ist ein herausfordernder Roman und eine Lektüre, die viel verlangt. Als Erstes volle Konzentration und Aufmerksamkeit. Susannes Leben wird sehr verdichtet geschildert, sodass man regelrecht in einen Rausch gerät. Dabei verliert man sich aber mitnichten in der Sprache, dafür sind die Themen viel zu wichtig und schwerwiegen: Feminismus allem voran, aber auch Freundschaft und Familie; wie Traumata diese Beziehungen beeinflussen und wie sehr sie einen prägen. Susanne als Protagonistin war mir nicht sympathisch, zu sehr kreiste sie um sich selbst. Oft habe ich ihr Verhalten nicht nachvollziehen, doch durchaus ihre Verzweiflung und den Schmerz nachfühlen können, den der Verlust ihrer eigenen Glaubwürdigkeit mit sich brachte. Manches war so schmerzhaft, dass ich in Etappen lesen musste. Aber am meisten beeindruckt hat mich tatsächlich das sprachliche Talent von Julia Pustet. Ihre Direktheit, die Dichte, die präzisen Beobachtungen, die sie in passende Worte kleidet. Da kann man die ein oder andere Länge leicht verzeihen. Nach dem Debüt bin ich gespannt, was noch folgen wird.

Sehr eindrücklich und schonungslos

Jürg K. am 08.09.2025

Bewertungsnummer: 2589815

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Susanne hat ihre Zwanziger überlebt, sich ein Leben aufgebaut, alles läuft eigentlich ganz gut. Innerlich brodelt es bei ihr aber gewaltig. Die Vergangenheit als Prostituierte, lange verdrängt, wird zum Zentrum eines Textes, den sie als Selbsttherapie schreibt. Eine Freundin stiehlt diesen und als ihren veröffentlicht und sich damit nicht nur ihre Gedanken, sondern auch ihr Trauma aneignet. Es beginnt ein öffentlicher und persönlicher Albtraum, Shitstorms, Verrat, Entfremdung. Die Frage, wem ein Trauma gehört, wird zur existenziellen Bedrohung. Die Suche nach Halt in der Familie entpuppt sich als Rückkehr an den Ursprung des Zerbruchs. Beim Lesen dieses sehr guten Romans wird man schnell in die Geschichte hineinversetzt. Die innere Zerrissenheit der Protagonistin ist spürbar. Die Sprache ist pointiert, manchmal etwas schroff, und dann wieder zärtlich. Man hält manchmal beim Lesen inne, um nachzudenken. Dieser Roman ist geprägt von mutig vielschichtig, Drama, Schmerz, Humor und ein tiefer Blick in die Dynamiken und Zerwürfnisse unserer Zeit. Für mich ein Roman, der nicht nur gelesen, sondern über den man diskutieren sollte. Er ist intensiv und absolut notwendig. Sehr zu empfehlen.

Sehr eindrücklich und schonungslos

Jürg K. am 08.09.2025
Bewertungsnummer: 2589815
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Susanne hat ihre Zwanziger überlebt, sich ein Leben aufgebaut, alles läuft eigentlich ganz gut. Innerlich brodelt es bei ihr aber gewaltig. Die Vergangenheit als Prostituierte, lange verdrängt, wird zum Zentrum eines Textes, den sie als Selbsttherapie schreibt. Eine Freundin stiehlt diesen und als ihren veröffentlicht und sich damit nicht nur ihre Gedanken, sondern auch ihr Trauma aneignet. Es beginnt ein öffentlicher und persönlicher Albtraum, Shitstorms, Verrat, Entfremdung. Die Frage, wem ein Trauma gehört, wird zur existenziellen Bedrohung. Die Suche nach Halt in der Familie entpuppt sich als Rückkehr an den Ursprung des Zerbruchs. Beim Lesen dieses sehr guten Romans wird man schnell in die Geschichte hineinversetzt. Die innere Zerrissenheit der Protagonistin ist spürbar. Die Sprache ist pointiert, manchmal etwas schroff, und dann wieder zärtlich. Man hält manchmal beim Lesen inne, um nachzudenken. Dieser Roman ist geprägt von mutig vielschichtig, Drama, Schmerz, Humor und ein tiefer Blick in die Dynamiken und Zerwürfnisse unserer Zeit. Für mich ein Roman, der nicht nur gelesen, sondern über den man diskutieren sollte. Er ist intensiv und absolut notwendig. Sehr zu empfehlen.

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Alles ganz schlimm

von Julia Pustet

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