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Band 2

Wer ins Licht treten will

Aus der Reihe Eine starke Liebe
16

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.08.2025

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

315

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,2 cm

Gewicht

381 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-71663-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.08.2025

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

315

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,2 cm

Gewicht

381 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-71663-4

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  • Gartenfee

    aus Berlin

    5/5

    18.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Schwere Zeiten für Frauen

    Dieser zweite Band der Reihe um die junge Psychiaterin Renate schließt nahtlos an den ersten an, den ich nur empfehlen kann. Man kommt zwar auch so in die Geschichte hinein, aber die Zusammenhänge und der Werdegang werden natürlich erst mit der kompletten Lektüre richtig nachvollziehbar. 1959 ist kein leichtes Jahr für Frauen. In Männer dominierten Berufen werden sie eher belächelt, zu Hause in der Ehe müssen sie sich nahezu alles gefallen lassen und für vieles um Erlaubnis fragen. Renate arbeitet inzwischen in der Frauenabteilung von Ochsenzoll, mit deren Chefarzt sie weitaus besser klarkommt als im letzten Band in der Männerabteilung. Man bekommt beim Lesen einen kleinen Einblick in die psychiatrische Arbeit, die sich zum Glück stark von der zur Nazizeit unterscheidet. Privat ist bei Renate einiges los, als ihr Verlobter Matthias plötzlich vor dem Karriereaus als Profifußballer steht und seinen Platz im Leben neu finden muss. Aber sie hat ihre Familie im Hintergrund, die bei allen Widrigkeiten zusammenhält und Unterstützung bietet. Sowohl ihr Onkel als auch die Familie ihres Verlobten. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist flüssig geschrieben, die Protagonisten gut ausgearbeitet. Auch wenn jetzt keine großartige Spannung vorhanden ist, so hat das Buch bzw. die Serie doch einen großen Unterhaltungswert für mich. Ich habe einiges über die damalige Zeit erfahren und warte jetzt mit Vorfreude auf den nächsten Band.

  • Claudia

    5/5

    22.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Einblick in die deutsche Gesellschaft zu Zeiten des Wirtschaftwunders

    Melanie Metzenthin gelingt es einmal mehr, die deutsche Gesellschaft des Wirtschaftswunders darzustellen. Die damaligen Ansichten, die Familien, die zum Teil durch den Krieg schwere Zeiten erlebt haben aber auch die ungerechten Gesetze gegenüber Homosexuellen. Umweltschutz gab es noch nicht und wenn jemand diesbezüglich sich äußerte wurde er als verrückt bezeichnet, im schlimmsten Fall in die Psychatrie eingewiesen. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm, die Personen nahbar und sympathisch. Ich hab das Buch in einem Rutsch gelesen und freue mich auf die Fortsetzung die 2026 erscheinen soll.

  • crazy girl

    aus Schleswig-Holstein

    5/5

    08.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Schwierige Zeiten

    Hamburg 1959. Dr. Renate Schwarz wurde von der Männerabteilung der Psychiatrie in die Frauenabteilung versetzt und hat mit Oberarzt Dr. Walter einen verständnisvollen Vorgesetzten. Dabei bekommt sie es mit recht skurrilen Fällen zu tun. Unter anderem eine Frau, die ihren Mann verprügelt um geschieden zu werden und eine Frau, die nackt in der Öffentlichkeit demonstriert. Auch privat muss sie sich mit einigen Problemen befassen. Ihr Onkel wird von einem Kommissar der Sittenpolizei überwacht und ihr Verlobter zieht sich als Profifußballer eine schwere Knie-Verletzung zu. Wie wird es mit seiner Karriere beim HSV und seiner Zukunftsplanung weiter gehen? Als dann noch die Schauspielerin Tante Goldie und Onkel Rudi aus Amerika anreisen ist das Chaos perfekt. Das Cover und der Titel passen zum vorherigen Teil dieser Roman-Reihe. Die Protagonisten sind teilweise bekannt und auch Uwe Seeler spielt eine kleine Rolle. Die Tante und der Onkel aus Amerika sind sehr schillernd beschrieben. Insgesamt ist der Erzählstil sehr passend für die damalige Zeit und den Handlungsort. Einige typische Hamburger Begriffe fließen mit ein ohne fremd zu wirken. Es werden ernste Themen angesprochen, die die Rolle von Mann und Frau auf den Prüfstand stellen.

  • Bewertung

    5/5

    11.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles Buch

    Dieses Buch geht da weiter, wo Band eins zu Ende war Renate Schwarz ist gern Psychiaterin muß sich aber gegen die dominante Männerwelt durchzusetzen fällt ihr nicht leicht. Bei ihrem Verlobten, Profifußballer beim HSV, ist es nach einem schlimmen Foul fraglich, ob er überhaupt wieder spielen kann. Neue Anforderungen kommen auf die beiden zu Dieses Buch hat mich gut unterhalten und ich würde gern einen dritten Teil lesen, um zu erfahren, wie es mit Renate und Matthias weitergeht Es war leicht zu lesen und interessant. Ich empfehle es gern

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    5/5

    06.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Starke Frauen

    Die gesellschaftlichen Gedanken und auch die Regeln und Gesetzte unterschieden sich in den 50er Jahren deutlich zu dem Leben, wie wir es heute kennen. Zum Glück gab es Wandel und Veränderungen. Melanie Metzenthins neuer Roman „Wer ins Licht treten will“, führt uns zurück ins Jahr 1959. Gerade das Frauenbild war in der Gesellschaft anders geprägt. Dies greift die Autorin in diesem Fortsetzungsroman wunderbar auf. Die Protagonistin ist weiterhin Renate. Sie arbeitet als Assistenzärztin in der Psychiatrischen Klinik in Hamburg Ochsenzoll, mittlerweile auf der Frauenstation. Zwei Patientinnen Schicksale stehen hier im Vordergrund. Eine Frau kämpft gegen die Gewässerverschmutzung, dieses Aufbegehren wurde sofort geahndet und hat sie die die Psychiatrie gebracht. Nach unseren heutigen Wertvorstellungen unfassbar, doch damals fehlte noch die Sensibilisierung für den Umweltschutz. Die zweite Patientin musste Gewalt in der Ehe erleiden und hat sich ihrem Mann gegenüber zur Wehr gesetzt. Auch hier war die Gesetzgebung eine andere, Vergewaltigung in der Ehe war kein Strafbestand. Die Ehefrau musste sich dem Mann unterordnen. Es hat noch viele Jahre gedauert, bis hier die Gesetzte verändert wurden. Auch im familiären Umfeld gibt es bei Renate einige Veränderungen. Ihr Verlobter Matthias muss seine Lebensplanung neu entwerfen und Renate muss mit viel Feingefühl neue Wege aufzeichnen. Matthias Familie erhält Besuch aus den USA, der jedoch alte Familienkonflikte aufkochen lässt. Von Renate erhofft man sich als Mediatorin Unterstützung. Und dann ist da noch Renates Onkel, welcher Renate nach dem frühen Tod ihrer Eltern adoptiert hat. Er gibt das Geheimnis seiner Homosexualität preis. Renate geht mit dieser Offenbarung locker um, doch weiß sie, dass Homosexualität als Straftat gilt und ihr Onkel vorsichtig sein muss. Wie man sieht, viele Handlungsstränge. Aber Melanie Metzenthin versteht es perfekt, diese ineinanderfließen zu lassen und sie bilden den Zeitgeist sehr gut ab. Es macht einfach Spaß, dieser Geschichte zu folgen und das Leben dieser Zeit mitzuerleben. Historische Personen beleben die Handlung. Übrigens, diese Geschichte ist ein Spinn-off der Reihe „Die Hafenschwester-Saga“. Einige Figuren aus dieser Reihe haben hier kleine Gastauftritte und runden das Gelesene wunderbar ab. Ich finde diese Idee sehr gelungen und die Autorin hat auch schon in ihren anderen Romanen dieses Mittel eingesetzt. Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen und schafft eine Verbindung. Nichts desto trotz kann dieser Roman unabhängig von anderen Teilen gelesen werden. Ich hoffe sehr auf eine weitere Fortsetzung, denn die Protagonisten sind mir gute Freunde geworden und ich bin neugierig wie das Eheleben Renate und Matthias bekommen wird. Gern spreche ich eine absolute Leseempfehlung aus.

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