Das Auto ist kaputt, die Eltern gestresst, also darf Sanna, was sie sonst eigentlich nicht darf – zu Fuß zur Schule gehen. Alma und Mo aus der Nachbarschaft machen das auch. Ein ziemliches gutes Dreierteam. Doch was noch niemand von ihnen weiß: Der Weg ist eigentlich ein Abenteuertrip. Da gibt es Hängebrücken über tiefe Betonschluchten, da verbergen sich Säbelzahntiger, Wölfe und Bären auf der Baustelle im Park und da wird der Supermarktparkplatz zur glühend heißen Savanne. Endlich ist die rettende Schule erreicht. Pause. Durchatmen. Doch auch der Heimweg birgt so manche Gefahren, die drei haben es mit mächtigen Riesen, gefährlichen Hexen, zähnefletschenden Vampiren und zu allem Überdruss auch noch mit einem stürmischen Unwetter zu tun. Aber das alles macht Super-Sanna, Mutig-Mo und Action-Alma nichts aus, denn „Wir sind ja schließlich nicht aus Zucker“. Mit viel Augenzwinkern, Witz und Humor vertieft sich die bekannte oberösterreichische Künstlerin und Autorin Leonora Leitl in die Vorstellungswelt von Kindern und lässt einen grundsätzlich unaufregenden, urbanen, grauen Schulweg zum wild-bunten Erlebnis werden. Ein wunderbarer gemeinsamer Spaß, ideal zum Selbst-Weiterdenken und -Fantasieren.Auszeichnung:Das Buch ist „aufgrund des Humors, der Wärme und des ansprechenden Erzählstils“ in die kuratierte Auswahl herausragender Bilderbücher aus aller Welt aufgenommen worden, die vom 6. Dezember 2025 bis zum 15. März 2026 auf der 70. Internationalen Kinderbuchausstellung im Klingspor Museum in Offenbach gezeigt wird.ORF-KIDS Bestenliste Juli 2025 - Platz 2
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
LeLiPä
5/5
24.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Titel mit Vorbildcharakter
Das Familienauto will partout nicht mehr fahren... also muss der Alltag prompt neu durchdacht und organisiert werden. Kurzerhand entscheidet Tochter Sanna, dass sie nun zu Fuß zur Schule gehen wird. Quer durch die Stadt. An der Seite ihrer Freunde Alma und Kurti. „Super-Sann“ ward geboren, die dazu noch passend kommentiert: „Wir sind ja nicht aus Zucker.“
Eine hübsche Bilderbuchgeschichte aus der Sicht Sannas beginnt.
Zunächst wird die Stadt noch in schwarz/weiß dargestellt. Doch nach und nach gewinnt sie an Farbe. Denn auf allen Strecken, die die Kinder entlanglaufen, hinterlassen sie bunte Spuren. Am Ende ist die Stadt gänzlich farbig ausgestaltet. So schön gelöst! Städte wirken vielleicht doch phantasievoller auf Kinder, als Erwachsene annehmen.
Da ist zum Beispiel die Hexe, die in ihrer Höhle (Mülltonne) schlummert. „Also Luft anhalten und schnell vorbei.“ Und auf der Baustelle verstecken sich Bären und Säbelzahntiger. Während in den Pfützen das Moormonster weilt. Die Illustrationen zeigen die fiktiven Gestalten als Schatten inmitten einer eigentlich rein städtischen Szenerie. Ebenfalls toll gelöst!
Der Schulweg wird zu einer phantastisch abenteuerlichen Reise für die drei, und der Tag könnte kaum besser beginnen.
Traut den Kindern mehr zu, will die Geschichte den Erwachsenen zurufen.
Einfach mal zu Fuß gehen und die Umgebung wahrnehmen, spüren und phantasievoll ausgestalten.
Ein gelungener Bilderbuchtitel mit Vorbildcharakter.
Bewertung
5/5
09.09.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
️ „Wir sind ja nicht aus Zucker!“ – Mut auf dem Schulweg
Hier enden bald die Sommerferien. Für viele Kinder beginnt dann ein ganz neues Abenteuer: der erste eigene Schulweg. Dieses Bilderbuch passt perfekt zu dieser aufregenden Zeit, denn es zeigt, wie viel Mut, Fantasie und Selbstvertrauen Kinder auf ihrem Weg zur Schule entwickeln können.
Handlung
Das Auto streikt, also bleibt nur ein Ausweg: das Schulkind geht zum ersten Mal zu Fuß zur Schule! Aus einem ganz normalen Weg wird für die drei Freunde eine große Abenteuerreise. Pfützen verwandeln sich in Monster, Hecken zu gefährlichen Hindernissen, Gewitterwolken zu wilden Riesen. Mit Mut, Einfallsreichtum und viel Fantasie schaffen sie es, jedes Hindernis zu meistern, bis die Erkenntnis bleibt: „Wir sind ja nicht aus Zucker!“
Look & Feel
Leonora Leitl arbeitet mit kräftigen Farben und lebendigen Kontrasten. Die Grautöne stehen für die Alltagswelt der Erwachsenen, die bunten Illustrationen für die Fantasie der Kinder. Genau dieser Gegensatz macht das Buch für mich so spannend: Wir Erwachsenen sehen Straßen und Häuser, Kinder entdecken Drachen, Vulkane und Abenteuer.
Pädagogische Einordnung
Der Schulweg ist ein wichtiger Schritt in die Selbstständigkeit. Dieses Buch greift typische Ängste und Unsicherheiten spielerisch auf und verwandelt sie in Abenteuer, die Kinder stark machen. Es fördert:
Mut & Selbstwirksamkeit: Kinder erkennen, dass sie Herausforderungen meistern können.
Fantasie & Perspektivwechsel: Der Weg wird nicht nur praktisch, sondern auch kreativ erlebt.
Angst vor dem Schulweg ansprechen: Perfekt, um mit Kindern über ihre eigenen Gefühle über den Schulweg zu sprechen.
Gerade jetzt, wenn viele Erstklässler zum ersten Mal allein laufen, ist es wichtig, den Blick auf die Chancen zu lenken: Selbstvertrauen wächst mit jedem Schritt.
✨ Fazit
„Wir sind ja nicht aus Zucker!“ ist mehr als eine Abenteuergeschichte. Es zeigt Kindern, dass der Weg manchmal aufregend und sogar unheimlich wirken kann, aber dass sie Fähigkeiten und Fantasie in sich tragen, um sicher anzukommen.
Außerdem kann das Buch Kindern dabei helfen, negative Gefühle über den eigenen Schulweg anzusprechen. Ich empfehle es Familien, Kindergärten und Schulen
✨✨✨✨✨ Zauberglanz-Funken, weil Fantasie hier zur Stärke wird.
Daggy
5/5
13.07.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Abenteuerlicher Schulweg
„Wir sind ja nicht aus Zucker!“ diesen Satz haben wir doch alle mal gesagt. Hier sehen wir auf dem Cover die drei Kinder, die sich allein auf den Weg in die Schule machen und dabei viele fantastische Dinge erleben.
Alles beginnt mit einem Auto, das qualmt und deshalb repariert werden muss. So kommt es, dass Super-Sanna, die uns diese Geschichte erzählt, allein zur Schule gehen möchte. Das heißt so ganz allein ist sie nicht, sie trifft noch ihre Freunde Action-Alma und Käpt´n Kurti an der nächsten Ecke. Schon auf dem Weg zu diesem Treffen muss Sanna eine tiefe Schlucht überwinden, zum Glück gibt es eine Hängebrücke, die eigentlich ein Geländer ist auf dem Sanna balanciert. Zusammen müssen sie an einer zahnlosen Hexe vorbei geht es in den Park in dem Wölfe, Bären und Säbelzahntiger lauern. Im Sumpf wird Kurti von einem Moormonster erwischt und im heißen Savannenstaub wären sie beinahe verdurstet.
So geht es immer weiter mit ganz viel Fantasie, da spielt die kurze Zeit in der Schule kaum eine Rolle, denn bis Sanna verdreckt und stolz wieder zu Hause ankommt, sind noch viel Abenteuer zu bestehen.
Da darf man ganz sicher nicht aus Zucker sein, wenn man solche Gefahren an einem Vormittag überstehen muss. Ich befürchte, dass die Kinder nach diesem Buch gar nicht mehr nach Hause kommen, weil sie sicher noch ganz viele tolle Abenteuer auf ihrem Schulweg erleben wollen. Der längere Text eignet sich gut für diese Altersgruppe, vielleicht kann er auch schon von den Kinder gelesen werden. Die Illustrationen sind sehr gelungen und voller spannender Idee, da gibt es viel zu entdecken. Fantastisch!!!
Bewertung
aus Tulfes
5/5
10.07.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
„Wir sind ja nicht aus Zucker“ – Ein buntes, fantasievolles Bilderbuch über das Abenteuer Schulweg
Das Auto streikt und muss in die Werkstatt und der ganze Familienalltag gerät kurz ins Stocken: Wie, bitte, soll Sanna nun in die Schule gelangen? Doch diese wäre nicht „Super-Sanna“, würde sie die Gelegenheit nicht nutzen, um zu Fuß aufzubrechen, abenteuerlustig und voller Freude auf das Kommende: Zusammen mit ihren Freunden Action-Alma und Käpt´n Kurti wandert sie wagemutig über Hängebrücken, durch Savannenstaub, vorbei an Baumriesen, spuckenden Vulkanlöchern und einem verführerischen Hexenhäusl in Form eines Würstlstandes. Doch unsere Protagonistin ist sich sicher: „Das ist eine Fata Morgana! Wir dürfen auf keinen Fall vom Weg abkommen, sonst sind wir verloren.“ Gott sei Dank befindet sich ein „Spähtrupp“ (die Lehrerin) bereits auf dem Weg, um sie in Empfang zu nehmen. Auch der Rückweg gestaltet sich als ähnlich aufregend, nur begegnen den mutigen drei Kindern diesmal Riesen und Fledermäuse, bevor sie die heimatliche Burg erreichen. Auch wenn das Auto inzwischen repariert wurde und es morgen regnen soll, ist sich Sanna sicher: Morgen stürze ich mich ins nächste Abenteuer. „Ich bin ja nicht aus Zucker!“
Was für ein tempo- und farbenreiches Bilderbuch, eine wahre Fundgrube an fantastischen Figuren und Gestalten. Das Buchzeigt auf sehr eindrucksvolle Weise, wie aus scheinbar alltäglichen Begebenheiten ganz wunderbare, neue Welten entstehen können und lässt die großen und kleinen Leser dabei staunend und berührt zurück. Zugleich ist es ein liebevolles Plädoyer dafür, sich öfters zu Fuß auf den Weg zu machen – denn wer immer nur hastet, verpasst womöglich das Magische am Wegesrand.
Untermalt wird der bunte Text durch ebenso farbenfrohe, aufwendig gestaltete Illustrationen, die zum Staunen und Verweilen einladen. Sehr einladend und sehr gelungen!
Fazit: Eine Hymne an die Kraft der Fantasie, ein sehr, sehr schönes Bilderbuch!
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.