Produktbild: Blaues Glas

Blaues Glas Ein literarischer Roman über Schuld, Erinnerung und ein verschwundenes Kind in Hongkong

4

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.03.2025

Verlag

Recherche Akademie e.K.

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

313 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783759229502

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.03.2025

Verlag

Recherche Akademie e.K.

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

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313 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783759229502

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  • Willy Shrub

    aus St. Helier

    5/5

    15.05.2025

    eBook (ePUB)

    Unterhaltsamer Mix aus Kriminalfall und Familiengeschichte

    Der Autor führt uns in die einziartige Umgebung von Hongkong, in der sich der Großteil der Handlung des Romans abspielt. Martin, Sohn einer wohlhabenden Hamburger Familie mit chinesischen Wurzeln verschlägt es hierhin. Er verliebt sich in Mei, eine Chinesin. Dabei begleiten wir ihn auf der Suche nach seiner Identität im Spannungsfeld seiner europäischen Herkunft und seinen chinesischen Wurzeln. Mir hat gefallen, wie LC Riou die dichte Atmorphäre der Stadt Hongkong genau beobachtend und eindrücklich beschreibt. Dabei entwickelt er auf unterhaltsame Art die Charaktere der Protagonisten in dem Spannungsfeld der Kulturen. Dabei kommt die Spannung nicht zu kurz, es entwickelt sich ein spannenden Kriminalfall mit überraschendem Ausgang. Ich habe Rious Roman mit Vergnügen gelesen, obwohl ich persönlich die Geschichte um Herkunft und Identität schwer nachvollziehen kann. Der Roman ist jedoch trotz der enthaltenen vielschichtigen Themen stimmig. Das Buch war für mich eine interessante und unterhaltsame Lektüre.

  • Bewertung

    5/5

    13.05.2025

    eBook (ePUB)

    Eine spannende Reise durch die Welt interkultureller Schicksale und Hoffnungen

    Blaues Glas von LC Riou ist eine fesselnd und schön geschriebene Liebesgeschichte und ein spannender Kriminalroman in Einem. Mit dem „ersten Buch“ las ich eine herzerwärmende und herzzerreißende chinesisch-deutsche Liebesgeschichte, mit dem „zweiten Buch“ einen temporeicher und überraschenden Krimi. Der Ort allen Geschehens ist Hongkong. Da ich schon öfters dort war, hat das Buch mir über Spannung und Lesevergnügen hinaus schöne persönliche Gefühle, viele Erinnerungen im Herzen und Bilder im Kopf geschenkt. Aber damit ist das Buch von LC Riou an dieser Stelle unzureichend beschrieben. Es geht um schicksalshafte Begegnungen und um eine Scherbe aus blauem Glas. Tiefgründig sind die Protagonisten Martin und Mei, beide Chinesen, jedoch mit extrem unterschiedlichen Lebenserfahrungen und -hintergründen. Die beiden erschienen mir zuerst grob geschnitten und teilweise seltsam wechselhaft in Ihren Verhaltensweisen. Ich habe bei beiden Charakteren große Licht- und Schattenseiten gesehen. Es hat mich sehr beschäftigt, so dass ich immer wieder anfing, das Tun der beiden zu bewerten. Doch dann wurde mir endlich klar: es kommt auf die Perspektive an, um die Verhaltensweisen der beiden zu verstehen. Martin, auf der Suche nach seiner eigenen Herkunft. Chinesisches Waisenkind, noch als Baby in Hongkong adoptiert, um bei einer Hamburger Banker-Familie in Deutschland als Zwillingsbruder-Ersatz für seine Schwester Jana zu dienen. Daraus entsteht eine tiefe Geschwisterliebe, die die beiden so sehr leben, dass sie sich sogar gegen Janas Eltern verbünden. Die familiären Beziehungen enden sämtlich nach einer jugendlichen gemeinsamen Affäre. Mei, auf der Suche nach Sicherheit. Als Baby von ihrer eigenen Familie verstoßen, aufgewachsen in einem kleinen chinesischen Dorf. Von dort weggeholt und nach Hongkong gebracht von seelisch grausamen Männern, die all ihre jugendlichen Träume und damit ihr Vertrauen zerstören. Mei testet Martin aus. Das ist für mich der Schlüssel zu ihrem Verhalten, wenn man bedenkt, was ihr bis dahin alles widerfahren ist. Besonders deutlich empfinde ich dies, wenn es um die Erziehungsmethoden rund um ihre Tochter Lian geht, die Mei teils schroff gegenüber Martin vertritt, wo er nur seiner Liebe Ausdruck geben will. Martin wiederum zweifelt an sich und an seinen Gefühlen. Das nährt seine immer wiederkehrenden Zweifel an sich selbst, aber auch Mei gegenüber. Die weiteren Protagonisten runden für mich das Bild ab. Die Rollen sind präzise gezeichnet, der indische Freund denkt philosophisch und ist mit seinen Antworten auf Martins Fragen eine große Hilfe. Besonders gut hat mir der ermittelnde Polizist gefallen. Er ist ein schlauer aber nicht gerade bequemer Wegbegleiter, der über eine eigene, starke Persönlichkeit verfügt. Die Schurken sind versteckt, fies, unberechenbar und bedrohlich. Ich habe der Liebesgeschichte viel abgewonnen, bin der Auseinandersetzung Martins und Meis mit der Vergangenheit mit Achtung begegnet und der mit einer überraschenden Wucht plötzlich entstandenen Kriminalgeschichte mit größter Anspannung gefolgt und habe das Ende bis zuletzt weder geahnt noch glauben wollen. Jedenfalls konnte ich nicht mehr aufhören und musste das Buch in einem Zug lesen und werde dies bestimmt in kurzer Zeit noch einmal tun. Meine Empfehlung: unbedingt lesen!

  • passionandwords.de

    4/5

    03.05.2025

    eBook (ePUB)

    Echte Charaktere, unvorhersehbare Handlung, mehrdeutige Hinweise

    Blaues Glas ist eine vielschichtige und ungewöhnliche Geschichte, die sich zwischen Liebesdrama, Selbstfindungstrip und spannendem Thriller bewegt – mit Figuren, die alles andere als glattgebügelt sind. Mei ist ungebildet, impulsiv, wenig selbstreflektiert, kommunikativ unbeholfen, manipulativ und hat kaum Selbstwertgefühl – dabei aber eine erstaunlich feine Intuition, wenn es darum geht zu spüren, was andere brauchen. Ihre Ecken und Kanten wirken nie aufgesetzt, sondern sehr echt und verlangen einem einiges ab. Ihre Lebensgeschichte ist schrecklich, gleichzeitig werden im Laufe der Handlung Fragen ob ihrer Authentizität aufgeworfen, die es sehr spannend machen. Martin ist ein zurückhaltender Mann mit offenen Wunden aus der Kindheit, der in Hongkong versucht, zu sich selbst zu finden. Er bleibt lange eher blass. Man bekommt zwar ergreifende Einblicke in seine herzzerreißende Lebensgeschichte, aber seine Gefühle für Mei bleiben lange recht abstrakt. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden wirkt deshalb über weite Strecken mehr funktional als fühlbar – als hätten sich zwei Menschen gefunden, die vor allem nicht allein sein wollen. Erst gegen Ende offenbart sich etwas mehr über Martins Wesen und wie er in Bezug auf Frauen tickt, was die Beziehung zwischen den beiden zumindest rückblickend besser verständlich macht. Richtig stark ist der Suspense-Plot: mysteriöse Vorgänge im Hafen, ein merkwürdiger Journalist, ein Verschwinden – da wird nach und nach ein Puzzle gelegt, bei dem man als Leserin oder Leser miträtseln kann. Besonders spannend fand ich, wie scheinbar harmlose Szenen aus dem ersten Teil im Zweiten ganz anders zusammengesetzt werden und Martin unter Verdacht gerät. Der Thriller-Anteil ist wirklich gut gemacht und sorgt dafür, dass man dranbleiben will. Die Spannung nimmt auch noch weiter zu, da man nicht weiß, was Mei im Schilde führt. Hängt sie mit drin oder ist sie nur deshalb so manipulativ, weil sie glaubt, Martin damit besser an sich binden zu können und sicherzustellen, dass er das Richtige tut? Und wird er das Geld für die Entführer zusammengekratzt bekommen oder nicht? Und wie sehr muss er sich dafür erniedrigen? Man vergeht förmlich vor Mitgefühl. Und wird Martin es in diesem ganzen Drama schaffen, sein Verhältnis zu seiner Schwester zu klären und mit der Vergangenheit abzuschließen? Und was hat es eigentlich mit der blauen Glasscherbe auf sich? Fragen über Fragen… Am Ende wird deutlich, dass Blaues Glas eine Geschichte über den Zufall ist. Von der Adoption, die ein paar Stunden „zu früh“ stattgefunden hat, bis hin zur Ladehemmung des Scharfschützen am Ende. Als Leser:in muss man damit leben können, dass manches in der Geschichte mehrdeutig ist und bleibt und dass es sich in Summe um eine Tragödie handelt.

  • Bewertung

    3/5

    25.04.2025

    eBook (ePUB)

    Martin und Mei, eine eigenwillige Beziehung!

    Martin wirkt den gesamten Roman über freundlich, ausgeglichen, bemüht, sowohl um die Beziehung, als auch um die Lösung der vielen Probleme, die sich darin auftun. Sogar als die kleine Tochter seiner geliebten Mei verschwindet, bleibt Martin relativ gelassen. Was den Hintergrund des Verschwindens angeht, darf man mutmaßen, aber genau so soll das auch sein. Wollte die Mutter das Mädchen, das sie einerseits vorgibt zu lieben, andererseits häufig doch sehr grausam behandelt, einfach loswerden, um für eine neue Beziehung frei zu werden? Braucht sie dringend Geld und will ihren Liebhaber 'melken', indem sie eine Entführung der Kleinen inszeniert? Oder steckt jemand mit völlig anderen Interessen dahinter? Mei selbst ist Mei vom Anfang bis zum Ende unsympathisch. Irgendwie nehme ich ihr die Emotion der großen Verliebtheit nicht ab. Sie wirkt berechnend und ist ein eigenartiger Charakter. Aber auch mit Martin, der auf der ständigen Suche nach sich selbst ist, weil er als Kind adoptiert wurde und sich in seiner Adoptivfamilie ungeliebt fühlt, werde ich nicht richtig warm. Auch seine Schwester, die in der Geschichte an späterer Stelle eine tragende Rolle spielt, lässt Martin als Jugendlichen völlig 'hängen'. Dennoch hat die Geschichte Schwung und bietet ein ungewöhnliches Ende, denn eine unscheinbare, blaue Glasscherbe spielt dabei eine tragende Rolle.

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