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Schattengrünes Tal Roman

201

24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.07.2025

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/2,9 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28428-9

Beschreibung

Rezension

"Ein spannender Blick in die Psyche – und ein echter Pageturner." Michaela Jasperneite, emotion, 15.07.2025
"Das ist das Tolle an Kristina Hauff: Sie braucht keine große Kulisse, sie braucht nur wenige Figuren, um eine kaum auszuhaltende Spannung zu erzeugen. Ihre allergrößte Stärke ist, dass sie uns emotional fordert, dass sie uns zwingt, hinzugucken. In fünf Buchstaben zusammengefasst: LESEN!" Mike Altwicker, WDR 4, 24.07.2025
"Es ist vor allem die psychologische Dimension der Geschichte, die Kristina Hauff interessiert. Hinter einer scheinbar idyllischen Fassade brodeln die Probleme. 'Schattengrünes Tal' ist eine sehr feinfühlige Geschichte über Familienzerwürfnisse, Geheimnisse und Betrug. Eine sehr lohnende Lektüre." Katja Eßbach, NDR Kultur, 12.08.2025
"Was wir uns vom ersten Buch wünschen, das wir im Urlaub aufschlagen? Dass es uns ganz schnell in eine andere Welt lockt, raus aus dem Alltag. Genau das schafft der neue Roman von Kristina Hauff. Unbedingt in den Koffer packen!" Ulrike Schädlich, freundin, 30.07.2025
"Spannendes Psychodrama um Manipulation, falsche Freunde und Verrat." HÖRZU, 01.08.2025
"Ein Pageturner, ein großartiger Krimi mit genialer Auflösung. Ich liebe an Kristina Hauff, wie gut sie sich ihren Figuren psychologisch annähert, feinfühlig und subtil. Es macht einfach Spaß!“ Florian Valerius, 'Dora Heldt trifft … Der dtv-Buchpodcast', 21.08.2025
"Hauff legt viele Fäden aus und spinnt daraus langsam ein Geflecht, das Fragen beantwortet und zugleich andere aufwirft. Man will das spannende Buch nicht aus der Hand legen, will die Einzelteile zusammenklauben, um das Puzzle am Ende gelöst zu haben." Antonia Barboric, Die Presse, 05.09.2025
"Ein psychologisch meisterhaft erzählter Roman, in dem ein Netz voller Lügen und Intrigen beim Lesen für Gänsehaut sorgt. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen." Erika Föst, Pforzheimer Zeitung, 30. Juli 2025
"Ein sehr spannender Dorf-Roman, den ich supergerne gelesen habe." Katharina Mahrenholtz, NDR Talkshow, 01.08.2025
"Mit feinem psychologischem Gespür verbreitet Kristina Hauff subtile Spannung. Ein intensives Drama um Abhängigkeiten, Verpflichtungen und dem fatalen Einfluss der Vergangenheit." Günter Keil, egoFM, 26.07.2025
"Ein psychologischer Walzer, in dem die winzigen Erschütterungen zwischen Menschen spürbar werden, die fast unbemerkt tiefgreifende Veränderungen einleiten, unaufhaltsam und fesselnd. Grandios!" Meike Dannenberg, BÜCHERmagazin, 5/2025

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.07.2025

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/2,9 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28428-9

Herstelleradresse

hanserblau
Lehrter Straße 57/4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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  • Anja (@buecherwelt23)

    5/5

    02.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Richtig toll geschrieben

    Mein zweites Buch der Autorin und es ist einfach richtig toll! Die Story ist von Anfang an wieder unglaublich spannend und fesselnd geschrieben. Wir haben wieder mehrere Perspektiven und bekommen wirklich von allen Seiten Einblicke in deren Leben und aktuelle Situationen, und das gefällt mir einfach richtig gut. Was am Anfang alles schön und idyllisch vorgekommen ist, hat sich relativ schnell geändert, weil man während des Lesens immer mehr mitbekommt, wie es Personen wirklich geht, was sie denken und fühlen, und dann hat man direkt einen ganz anderen Blickwinkel auf alles. Lisa ist z.B. für ihren Vater ständig auf dem Sprung, obwohl er ihren Bruder über sie setzt, der überhaupt nichts mehr mit ihm zu tun haben will und weit weg ist. Simon ist nicht mehr so glücklich in seiner Ehe mit Lisa wie zuvor, und eine alte Jugendliebe ist immer noch in seinem Kopf. Carl, Lisas Vater, ist einfach nur stur und will immer die Kontrolle haben, und Margret tut alles für Carls Hotel, bekommt aber nicht die Anerkennung, die sie gerne von ihm hätte oder verdient hat. Die Entwicklung der ganzen Story, auch mit der Frau, die dort auf einmal auftaucht und welche Rolle sie dann einnimmt, ist krass, und auch das Ende ist richtig gut gelungen.✨️ Normalerweise habe ich auch immer Lieblingscharaktere oder Ähnliches in Büchern, weil sie einfach perfekt und unglaublich sympathisch sind, aber in diesem Buch werden sie ehrlich und real dargestellt, mit Fehlern und falschen Entscheidungen, und ja, manchmal hätte ich dadurch mega gerne manche mal wachgerüttelt und an deren Vernunft appelliert, aber am Ende treffen die Figuren Fehler und Entscheidungen, die jeder von uns auch treffen könnte, und das macht das Buch irgendwie vertrauter.☺️ Mir hat die Geschichte wieder richtig gut gefallen und kann es nur empfehlen, wenn ihr Spannung, Twist, Intrigen, Geheimnisse und erwachsene Protagonisten mögt.

  • Bewertung

    aus Nettersheim

    5/5

    01.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Psychologische Höchstspannung

    Kristina Hauff gelingt mit „Schattengrünes Tal“ wieder ein intensiver psychologischer Roman. Die Handlung spielt in einem etwas heruntergekommenen Hotel im tiefen Schwarzwald. Lisa unterstützt hier ihren Vater, wann immer er sie braucht, ihre Mutter ist inzwischen dement und im Heim. Sie arbeitet aber auch im Tourismusbüro, ist in einem Chor, der bald einen großen Auftritt hat, daneben singt sie JazzLieder und hilft ihren Freundinnen, wo es geht. Ihr Mann Simon ist Förster und am liebsten im Wald. Man spürt unausgesprochene Spannungen zwischen den Beiden, die aber im Alltag untergehen . Plötzlich erscheint im Hotel eine Fremde, Daniela, die etwas verloren und schutzbedürftig wirkt, und Lisa nimmt sich ihrer mit ihrer üblichen hilfsbereiten Art an. Nach und nach breitet Daniela sich in allen Räumen von Lisa aus, in ihrer Familie und auch im Freundeskreis. Mit ihrer charmanten Art drängt sie sich auf und überrumpelt Lisa, die zunehmend verstört wirkt, dennoch denkt, dass sie nachsichtig sein soll und helfen, so wie sie es auch bei ihrem Vater macht, der ihr Bemühen nicht wirklich anerkennt, sondern immer noch hofft, dass sein Sohn Felix das Hotel übernimmt. Auf subtile Weise werden hier die verschiedenen Beziehungen ausgeleuchtet, die Ängste und Abhängigkeiten, das Verdrängte und Unausgesprochene. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, nur nicht aus der Perspektive von Daniela, was diese Figur noch unheimlicher macht. Die Atmosphäre ist dicht und bedrückend, zunehmend erscheint alles wie ein Albtraum, sehr subtil wird das Grauen verbreitet, was durch die manipulative Art von Daniela entsteht und die vorhandenen Beziehungsgefüge ins Bröckeln bringt. Die Spannung bleibt durchgehend , es liest sich wie mit angehaltenem Atem. Ein wirklich intensiver und psychologisch gut durchleuchteter Roman, den man nicht aus der Hand legen kann.

  • Bewertung

    5/5

    19.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein fesselnder Roman

    Ich bin ein großer Fan der Bücher von Kristina Hauff. Mich haben ihre Bücher in blaukalter Tiefe und unter Wasser Nacht sehr begeistert. In einer Buchlesung stellte die Autorin ihr neustes Buch schattengrünes Tal vor und ich hing wie gebannt an Ihren Lippen. Zur Geschichte: Ein altes Hotel, mitten in einem dunklen Tal im Schwarzwald. Die besten Tage liege schon lange hinter dem Hotel, nur noch wenige Gäste buchen hier. Doch dann reist Daniela an und quartiert sich dort dauerhaft ein. Man ahnt, dass sie ein Geheimnis mit sich trägt und ist gespannt auf die Entwicklung. Mich begeistert immer wieder der psychologische Schreibstil der Autorin. Man merkt, dass die Autorin die Charaktere mit großem Einfühlungsvermögen und psychologischem Gespür entwickelt hat. Ein fesselnder Roman, einfallsreich und von subtiler Anziehungskraft. Ich kann alle Romane von Kristina Hauff empfehlen. Sie ein absolutes Lesevergnügen.

  • bookloving

    5/5

    12.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein faszinierendes Kammerspiel

    Mit „Schattengrünes Tal“ beweist Kristina Hauff erneut ihr Gespür für fesselnde Spannungsromane, in denen sie eindrucksvoll die Tiefen und Abgründe menschlicher Beziehungen schonungslos ausleuchtet und verborgene Lebenslügen ans Licht bringt. Diesmal führt Hauff ihre Leser in die stille Abgeschiedenheit des Schwarzwalds. Im Mittelpunkt steht ein kleiner, idyllischer Ferienort in einem unberührten Tal, der auf den ersten Blick Ruhe und heile Welt verspricht. Doch hinter den friedlichen Kleinstadt-Fassaden schlummern schwelende Konflikte und zwischenmenschliche Dramen, die schon bald das fragile Beziehungsgleichgewicht der Protagonisten bedrohen. Hauff erzählt die Geschichte aus wechselnden Perspektiven und lässt uns allmählich immer tiefer in das Innenleben und komplexe Geflecht der Figuren eintauchen, das nach und nach feine Risse bekommt. Im Zentrum steht das Ehepaar Lisa und Simon, dessen Alltag von festgefahrenen Routinen, unausgesprochenen Erwartungen und latenten Frustrationen bestimmt wird. Lisas Vater, ein eigensinniger Familienpatriarch, führt ein in die Jahre gekommenes Landhotel und setzt selbstverständlich auf die selbstlose Mithilfe seiner pflichtbewussten, hilfsbereiten Tochter. Während seine demente Ehefrau Rose im Pflegeheim lebt, unterhält eine geheime Beziehung zu Margret, seiner langjährigen Mitarbeiterin und rechten Hand im Hotel. Mit dem Auftauchen der mysteriösen Daniela als Gast im Hotel beginnt Lisas Leben zunehmend aus den Fugen zu geraten. Mit ihrem charmanten Auftreten versteht es Daniela rasch sich in Lisas Privatleben zu drängten. Von Beginn an gelingt es Hauff, durch ihren intensiven Schreibstil und die bildstarken, atmosphärischen Beschreibungen einen starken Sog zu erzeugen, dem man sich kaum entziehen kann. Vom ersten Kapitel an entfaltet sich eine latente Spannung und ein Gefühl drohenden Unheils, die einen subtilen, anhaltenden Spannungsbogen aufbauen. Durch den ruhigen, unaufgeregten Erzählstil entfaltet die Geschichte ihre Wirkung weniger durch äußere Ereignisse, sondern vielmehr durch die sorgsam verborgenen Geheimnisse und die sich unterschwellig zuspitzenden psychologischen Dramen. Gekonnt inszeniert die Autorin ein sehr atmosphärisches und feinabgestimmtes zwischenmenschliches Kammerspiel, das mit wachsender Eindringlichkeit unter die Haut geht. Gebannt verfolgt man, wie alte Wunden und aufgestaute Konflikte aufbrechen, Misstrauen und rivalisierende Gefühle geschürt werden und sich zunehmend entladen. Die nahende Katastrophe zeichnet sich mit stetig anschwellender Intensität ab und wird immer greifbarer. Hauff zeichnet ihre facettenreichen Charaktere mit beeindruckender psychologischer Tiefe und Ambivalenz. Sie überzeugt mit glaubwürdigen, vielschichtigen Charakterstudien. Anschaulich arbeitet sie die Ängste und Sehnsüchte aber auch Schuldgefühle, Missgunst oder unerfüllte Hoffnungen ihrer Figuren heraus, so dass sie authentisch und nahbar wirken. Mit bemerkenswertem Feingefühl schildert Hauff, wie Lisa durch Danielas Selbstinszenierung, Manipulationen und Machtspiele immer mehr an ihre Grenzen und in eine emotionale Ausnahmesituation gerät. Die zerstörerische Dynamik zwischen Lisa und der zur manipulativen Daniela, deren wahre Motive lange im Dunkeln bleiben, ist vielschichtig herausgearbeitet. Besonders Lisa mit ihren Verwundbarkeiten und ihrer persönliche Entwicklung bleibt als authentische Protagonistin im Gedächtnis. Sehr gelungen sind auch die detailreichen, anschaulichen Beschreibungen der stimmungsvollen Kulissen, vor denen sich das Drama im Kleinen entfaltet. Die eindrucksvollen Naturbeschreibungen mit ihrer zerbrechlichen Schönheit und die eindringlich geschilderten Wetterphänomene verleihen dem Roman zusätzliche Dichte. Die beklemmende, intensive Atmosphäre spiegelt auf eindringliche Weise die zunehmend angespannte Grundstimmung wider. Auch wenn das Finale etwas konstruiert und unrealistisch erscheint, schmälert dies kaum die Sogwirkung des Romans – ein psychologisch fein gewobenes Drama voller Zwischentöne und atmosphärischer Tiefe, das lange nachwirkt. FAZIT Ein fesselnder Spannungsroman über Schuld, Verdrängung und die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen – vielschichtig, atmosphärisch dicht und mit psychologischer Finesse erzählt.

  • bookloving

    aus Munich

    5/5

    12.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    *Ein faszinierendes Kammerspie…

    *Ein faszinierendes Kammerspiel* Mit „Schattengrünes Tal“ beweist Kristina Hauff erneut ihr Gespür für fesselnde Spannungsromane, in denen sie eindrucksvoll die Tiefen und Abgründe menschlicher Beziehungen schonungslos ausleuchtet und verborgene Lebenslügen ans Licht bringt. Diesmal führt Hauff ihre Leser in die stille Abgeschiedenheit des Schwarzwalds. Im Mittelpunkt steht ein kleiner, idyllischer Ferienort in einem unberührten Tal, der auf den ersten Blick Ruhe und heile Welt verspricht. Doch hinter den friedlichen Kleinstadt-Fassaden schlummern schwelende Konflikte und zwischenmenschliche Dramen, die schon bald das fragile Beziehungsgleichgewicht der Protagonisten bedrohen. Hauff erzählt die Geschichte aus wechselnden Perspektiven und lässt uns allmählich immer tiefer in das Innenleben und komplexe Geflecht der Figuren eintauchen, das nach und nach feine Risse bekommt. Im Zentrum steht das Ehepaar Lisa und Simon, dessen Alltag von festgefahrenen Routinen, unausgesprochenen Erwartungen und latenten Frustrationen bestimmt wird. Lisas Vater, ein eigensinniger Familienpatriarch, führt ein in die Jahre gekommenes Landhotel und setzt selbstverständlich auf die selbstlose Mithilfe seiner pflichtbewussten, hilfsbereiten Tochter. Während seine demente Ehefrau Rose im Pflegeheim lebt, unterhält eine geheime Beziehung zu Margret, seiner langjährigen Mitarbeiterin und rechten Hand im Hotel. Mit dem Auftauchen der mysteriösen Daniela als Gast im Hotel beginnt Lisas Leben zunehmend aus den Fugen zu geraten. Mit ihrem charmanten Auftreten versteht es Daniela rasch sich in Lisas Privatleben zu drängten. Von Beginn an gelingt es Hauff, durch ihren intensiven Schreibstil und die bildstarken, atmosphärischen Beschreibungen einen starken Sog zu erzeugen, dem man sich kaum entziehen kann. Vom ersten Kapitel an entfaltet sich eine latente Spannung und ein Gefühl drohenden Unheils, die einen subtilen, anhaltenden Spannungsbogen aufbauen. Durch den ruhigen, unaufgeregten Erzählstil entfaltet die Geschichte ihre Wirkung weniger durch äußere Ereignisse, sondern vielmehr durch die sorgsam verborgenen Geheimnisse und die sich unterschwellig zuspitzenden psychologischen Dramen. Gekonnt inszeniert die Autorin ein sehr atmosphärisches und feinabgestimmtes zwischenmenschliches Kammerspiel, das mit wachsender Eindringlichkeit unter die Haut geht. Gebannt verfolgt man, wie alte Wunden und aufgestaute Konflikte aufbrechen, Misstrauen und rivalisierende Gefühle geschürt werden und sich zunehmend entladen. Die nahende Katastrophe zeichnet sich mit stetig anschwellender Intensität ab und wird immer greifbarer. Hauff zeichnet ihre facettenreichen Charaktere mit beeindruckender psychologischer Tiefe und Ambivalenz. Sie überzeugt mit glaubwürdigen, vielschichtigen Charakterstudien. Anschaulich arbeitet sie die Ängste und Sehnsüchte aber auch Schuldgefühle, Missgunst oder unerfüllte Hoffnungen ihrer Figuren heraus, so dass sie authentisch und nahbar wirken. Mit bemerkenswertem Feingefühl schildert Hauff, wie Lisa durch Danielas Selbstinszenierung, Manipulationen und Machtspiele immer mehr an ihre Grenzen und in eine emotionale Ausnahmesituation gerät. Die zerstörerische Dynamik zwischen Lisa und der zur manipulativen Daniela, deren wahre Motive lange im Dunkeln bleiben, ist vielschichtig herausgearbeitet. Besonders Lisa mit ihren Verwundbarkeiten und ihrer persönliche Entwicklung bleibt als authentische Protagonistin im Gedächtnis. Sehr gelungen sind auch die detailreichen, anschaulichen Beschreibungen der stimmungsvollen Kulissen, vor denen sich das Drama im Kleinen entfaltet. Die eindrucksvollen Naturbeschreibungen mit ihrer zerbrechlichen Schönheit und die eindringlich geschilderten Wetterphänomene verleihen dem Roman zusätzliche Dichte. Die beklemmende, intensive Atmosphäre spiegelt auf eindringliche Weise die zunehmend angespannte Grundstimmung wider. Auch wenn das Finale etwas konstruiert und unrealistisch erscheint, schmälert dies kaum die Sogwirkung des Romans – ein psychologisch fein gewobenes Drama voller Zwischentöne und atmosphärischer Tiefe, das lange nachwirkt. FAZIT Ein fesselnder Spannungsroman über Schuld, Verdrängung und die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen – vielschichtig, atmosphärisch dicht und mit psychologischer Finesse erzählt.

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