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Produktbild: Mörder unter uns

Mörder unter uns Wahre Verbrechen, menschliche Abgründe und die Suche nach Antworten – Eine Gerichtsreporterin erzählt - Mit einem Vorwort von Daniel Müller, Chefredakteuer ZEIT Verbrechen

4

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Abbildungen

1 SW-Abb.

Verlag

Heyne

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/1,6 cm

Gewicht

213 g

Farbe

Schwarz / Cool Grey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-60720-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Abbildungen

1 SW-Abb.

Verlag

Heyne

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/1,6 cm

Gewicht

213 g

Farbe

Schwarz / Cool Grey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-60720-0

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • gaby2707

    aus München

    5/5

    13.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Auf der Anklagebank

    Autorin Hariett Drack ist Gerichtsreporterin und nimmt mich in diesem Buch mit zu den bizarrsten und spektakulärsten Kriminalfällen aus dem Kölner Landgericht. Sie beschreibt aber auch Fälle, bei denen ich immer wieder den Kopf geschüttelt habe. Soviel Dummheit bzw. soviel Kleinkram mit denen sich die Gerichte beschäftigen müssen. Da sind z.B. die beiden Männer, die eine Psychologin entführen; ein Mann, der in einem abgehörten Selbstgespräch den Mord an seiner Frau zugibt, aber nicht belangt werden kann; eine Mutter, die keinen anderen Ausweg sieht, als sich und ihr Baby umzubringen oder eine Frau, die gleich zweimal versucht ihre Mutter aus Mitleid zu töten. Alle diese Fälle sind so verstörend, haben mich so mitgenommen, dass ich nach jeder Geschichte erst mal eine kleine Pause einlegen musste, um das Gelesene zu verdauen. Es gibt aber auch die anderen Fälle. Da ist z.B. der total uneinsichtige Vater, der weder Unterhalt zahlt, noch sich an das Kontaktverbot hält; eine Influencerin, die auf ihrer Suche nach einer schnellen Story mit vielen Likes das Persönlichkeitsrecht zweier Ordnungshüter verletzt; eine Hundehalterin, die für ihren Rottweiler eine aufwendige Rehabehandlung erstreiten will oder ein junger Kassierer, der an der Kasse eines Supermarktes auf das unmoralische Angebot eines Harzt-VI-Empfänger eingeht. An diesen und 20 weiteren teils kuriosen, teils schwer zu ertragenden Fällen lässt mich die Autorin teilhaben und tief in die Psyche der Menschen auf der Anklagebank blicken. Sie erzählt sachlich und eindringlich von den Menschen, die hinter den Fällen stehen und ich bin hier und da geneigt, sogar Mitleid zu empfinden. Ein Buch mit Fällen, die mich erschüttert und gefesselt haben. Über andere konnte ich sogar ein bisserl schmunzeln. Fälle, bei denen ich mir auch die Frage nach der Schuld und der Verantwortlichkeit der Angeklagten gestellt habe. Ein Buch, das mich trotz aller Schrecklichkeiten auch sehr gut unterhalten hat.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    11.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Auf der Anklagebank Autorin…

    Auf der Anklagebank Autorin Hariett Drack ist Gerichtsreporterin und nimmt mich in diesem Buch mit zu den bizarrsten und spektakulärsten Kriminalfällen aus dem Kölner Landgericht. Sie beschreibt aber auch Fälle, bei denen ich immer wieder den Kopf geschüttelt habe. Soviel Dummheit bzw. soviel Kleinkram mit denen sich die Gerichte beschäftigen müssen. Da sind z.B. die beiden Männer, die eine Psychologin entführen; ein Mann, der in einem abgehörten Selbstgespräch den Mord an seiner Frau zugibt, aber nicht belangt werden kann; eine Mutter, die keinen anderen Ausweg sieht, als sich und ihr Baby umzubringen oder eine Frau, die gleich zweimal versucht ihre Mutter aus Mitleid zu töten. Alle diese Fälle sind so verstörend, haben mich so mitgenommen, dass ich nach jeder Geschichte erst mal eine kleine Pause einlegen musste, um das Gelesene zu verdauen. Es gibt aber auch die anderen Fälle. Da ist z.B. der total uneinsichtige Vater, der weder Unterhalt zahlt, noch sich an das Kontaktverbot hält; eine Influencerin, die auf ihrer Suche nach einer schnellen Story mit vielen Likes das Persönlichkeitsrecht zweier Ordnungshüter verletzt; eine Hundehalterin, die für ihren Rottweiler eine aufwendige Rehabehandlung erstreiten will oder ein junger Kassierer, der an der Kasse eines Supermarktes auf das unmoralische Angebot eines Harzt-VI-Empfänger eingeht. An diesen und 20 weiteren teils kuriosen, teils schwer zu ertragenden Fällen lässt mich die Autorin teilhaben und tief in die Psyche der Menschen auf der Anklagebank blicken. Sie erzählt sachlich und eindringlich von den Menschen, die hinter den Fällen stehen und ich bin hier und da geneigt, sogar Mitleid zu empfinden. Ein Buch mit Fällen, die mich erschüttert und gefesselt haben. Über andere konnte ich sogar ein bisserl schmunzeln. Fälle, bei denen ich mir auch die Frage nach der Schuld und der Verantwortlichkeit der Angeklagten gestellt habe. Ein Buch, das mich trotz aller Schrecklichkeiten auch sehr gut unterhalten hat.

  • thrillertopia

    4/5

    14.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Interessante Einblicke und Aufklärung

    Als wäre ich bei "Aktenzeichen XY ungelöst" – jedoch mit aufgelösten Fällen – verfolgte ich die Erzählungen der Gerichtsreporterin Hariett Drack. Was der Mensch sich einfallen lässt, hinterlässt bei mir immer wieder nur Kopfschütteln. Und doch gibt es Antworten auf die Frage „Warum?”. Doch wo fängt das Warum an? Diese Frage wird vermutlich nie geklärt werden, denn es wird immer Krieg und Frieden, Gut und Böse auf der Welt geben. Seien wir doch ehrlich. Wäre das Leben ein Ponyhof, würden wir solche Bücher nicht lesen. Der erste Fall beginnt rasant und wird wie alle weiteren ohne Fachjargon erklärt. Es folgen viele kleine Fälle, die nicht so intensiv sind und teilweise nur zwei Seiten betragen. Ein Buch, das man schnell nebenbei lesen kann, wenn man menschliche Abgründe in kompensierter Form ertragen kann. Der Schreibstil ist lebendig, klar und doch neutral. Sowohl Täter als auch Opfer bekommen hier eine Bühne, die eigentlich keine ist, denn es geht darum, zu verstehen, warum Täter zu solchen Menschen werden und wie die Strafe ausfällt. Das Interview mit der Gerichtsreporterin am Ende des Buches fand ich sehr interessant, da es mir Einblicke gab, die ich so noch nicht kannte. True Crime ist immer eine Frage der Darstellung. In diesem Fall fand ich es sehr interessant, weil die meisten Beteiligten zu Wort kommen. Von den Opfern über die Täter bis hin zum Prozess. Ein kurzweiliges Buch für alle, die gerne True-Crime lesen.

  • Michael Sterzik

    aus Wallenhorst

    4/5

    28.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Mörderische Kurzgeschichten

    Mörder unter uns - Hariett Drack Harriett Drack entführt uns in ihrem neuesten Werk "Mörder unter uns" in eine Welt, in der das Böse oft ein vertrautes Gesicht trägt. Der nette Nachbar von nebenan, die langjährige Freundin, der eigene Partner – Menschen, die wir zu kennen glauben, entpuppen sich als Protagonisten düsterer Dramen. Drack beleuchtet die rätselhaften Facetten unserer Existenz, jene Momente emotionaler Überreaktion, die uns zu Taten treiben, die wir weder von uns selbst noch von anderen erwartet hätten. Oft begegnen uns solche Individuen im Alltag, ohne dass wir ihre dunkle Seite erahnen. Wir neigen zu vorschnellen Urteilen, betrachten Taten als isolierte Momentaufnahmen und verurteilen, ohne die verborgene Vergangenheit zu kennen, die ein Verbrechen möglicherweise erklären könnte. Doch die Tat bleibt bestehen, während die Motive im Dunkeln verweilen. Die vermeintliche Gleichheit vor Gericht und die Neutralität des Gesetzes entpuppen sich als Halbwahrheiten. Ebenso die Annahme, dass Verbrecher stets moralisch verkommene Individuen sind. Drack entlarvt diese Klischees und präsentiert uns Menschen, die wir alle kennen könnten – ob als Täter oder Opfer. Als Gerichtsreporterin saß Harriett Drack in der ersten Reihe bei den bizarrsten und spektakulärsten Kriminalfällen, die vor dem Kölner Landgericht verhandelt wurden. Sie erzählt von einem rachesüchtigen Patienten, der seine Therapeutin entführt, einem Pädophilen, der seine Neigungen als Erzieher auslebt, und einer verzweifelten Mutter, die aus Angst vor ihrem rechtsradikalen Lebensgefährten ihr Kind tötet. Mit prägnantem und klarem Blick erklärt sie, wie Täter ticken und warum nicht immer alle Motive einer Tat aufgedeckt werden können. Ihre Einblicke sind zugleich erschütternd und fesselnd, indem sie von wahren Verbrechen berichtet, die unweigerlich Fragen über Schuld und Verantwortung aufwerfen. (Verlagsinfo) Die zwanzig Geschichten in diesem "True Crime"-Titel sind ein Wechselbad der Emotionen. Einige sind schwer zu ertragen, da die Motivation und Erklärung der Täter vor Gericht nicht mit unserem Empfinden von Gut und Böse in Einklang zu bringen sind. Andere wiederum lassen uns schmunzeln oder erstaunt nachdenken. Dracks schriftstellerischer Stil ist packend, doch die Kürze mancher Fälle hinterlässt offene Fragen und den Wunsch nach mehr Tiefe. Einige Geschichten, die nur auf zwei Seiten beschrieben sind, hätten zugunsten ausführlicherer Darstellungen weggelassen werden können. Es sind leider zu kurz geratene Kurzgeschichten. Fazit: "Mörder unter uns" ist ein spannender und unterhaltsamer Titel – ideal für kurzweilige Leseerlebnisse. Es sind kleinere Gute-Nacht-Geschichten, die man auch zwischendurch genießen kann. Ich persönlich würde mir wünschen, einen umfangreichen Roman von Harriett Drack zu lesen, um noch tiefer in ihre faszinierende Welt der Kriminalfälle einzutauchen. Michael Sterzik

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