Ein Kunstraub vor aller Augen, ein toter Rennfahrer und Freunde in finanziellen Nöten – ein neuer Fall für Lady Hardcastle
Mai 1912: Lady Hardcastle und Flo fiebern einer Ausstellung und einem Radrennen entgegen. Doch bei der Ausstellungseröffnung bricht ein Feuer aus, und zwei wertvolle Kunstobjekte werden gestohlen. Obendrein endet das Radrennen, das als charmanter Tagesausflug begann, mit einem schockierenden Mord. Zu guter Letzt enthüllen die Farley-Strouds, dass ihnen durch den Raub der Bankrott droht. Eine Jagd nach einem Kunstdieb, eine Mordermittlung und eine Schatzsuche zugunsten ihrer Freunde – das detektivische Duo hat wieder einmal alle Hände voll zu tun …
»Diese Reihe gehört mit Sicherheit zu den besten historischen Wohlfühlkrimis, die ich bis dato gelesen habe.« The Book DecoderLesen Sie auch die anderen Fälle des charmanten Ermittlerduos wie zum Beispiel »Lady Hardcastle und der Todesflug« oder »Lady Hardcastle und die tödliche Ernte«.
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Kunstraub, Radrennsport und eine Schatzsuche mit Folgen
Lesezauber_Zeilenreise (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 28.02.2026
Bewertungsnummer: 3060645
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
**Inhaltsangabe Verlag:**
Ein Kunstraub vor aller Augen, ein toter Rennfahrer und Freunde in finanziellen Nöten – ein neuer Fall für Lady Hardcastle
Mai 1912: Lady Hardcastle und Flo fiebern einer Ausstellung und einem Radrennen entgegen. Doch bei der Ausstellungseröffnung bricht ein Feuer aus, und zwei wertvolle Kunstobjekte werden gestohlen. Obendrein endet das Radrennen, das als charmanter Tagesausflug begann, mit einem schockierenden Mord. Zu guter Letzt enthüllen die Farley-Strouds, dass ihnen durch den Raub der Bankrott droht. Eine Jagd nach einem Kunstdieb, eine Mordermittlung und eine Schatzsuche zugunsten ihrer Freunde – das detektivische Duo hat wieder einmal alle Hände voll zu tun …
**Meine Inhaltsangabe:**
Es ist Frühling in Littleton Cotterell und neben dem Tanz um den Maibaum wird es diesmal eine Kunstausstellung und ein Radrennen geben. Doch die Ausstellung endet abrupt, als dort Feueralarm geschlagen wird und man danach entdeckt, dass ein wertvolles Buch gestohlen wurde. Doch nicht nur das, auch ein Bild und eine Büste der Farley-Strouds, Freunde von Lady Hardcastle, wurden entwendet. Die Farley-Strouds bitten Lady Hardcastle und ihre Zofe darum, das Diebesgut wiederzufinden und vertrauen ihnen in diesem Zusammenhang an, dass sie finanziell vor dem Aus und kurz davorstehen, ihr Anwesen zu verlieren. Für genau dieses interessieren sich aktuell zwei junge Fremde, die dort einen verborgenen Schatz suchen. Als wäre das nicht schon Aufregung genug, wird ein Teilnehmer des Radrennens erst vermisst und dann am Wegesrand gefunden, mit eingeschlagenem Schädel und mausetot. Die Lady und Zofe Armstrong sind mehr als beschäftigt und stürzen sich mit Feuereifer in die Ermittlungen.
Erster Satz: »Am ersten Mai waren Lady Hardcastle und ich unmittelbar nach dem Frühstück hinunter ins Dorf gegangen, um uns zu der Menge zu gesellen, die sich auf dem Dorfanger versammelte.«
**Mein Eindruck:**
Ach, was soll ich sagen?! Ich liebs einfach und freue mich jedes Mal wie verrückt, wenn ein neues Buch dieser Reihe erscheint. Den Schreibstil kann ich nur als wundervoll leicht, lebendig, frisch und frech beschreiben mit Dialogen, die vor Witz und Esprit nur so strotzen. Beim Lesen habe ich nahezu permanent ein Grinsen im Gesicht, ein Glucksen im Hals und ein wohliges Gefühl im Bauch. Ich liebe die Figuren, allen voran die beiden Hauptcharaktere, die gegen jegliche gesellschaftliche Normen verstoßen, dadurch oftmals anecken, sich aber keinen Deut darum scheren. Wie die beiden miteinander umgehen, sich gegenseitig aufziehen und trotz aller Frotzelei und ihres unterschiedlichen Standes unumstößlich aufeinander verlassen können, gefällt mir so so so gut! Nahezu jede Unterhaltung sprüht vor Witz, Wärme und Selbstvertrauen. Mir sind die beiden sowie die inzwischen vielen anderen Nebenfiguren (die so viel mehr als nur Nebenfiguren sind) und der gesamte Ort wirklich tief ins Herz gewachsen und ich würde mir wünschen, dass diese Reihe niemals endet! Die Welt braucht mehr Lady Hardcastles und Flo Armstrongs! 5/5 Sterne. Allerbeste Unterhaltung für Fans historischer, sehr humorvoller Krimis. Jeder Fall kann separat gelesen werden, aber im Ernst: wer will das schon! Bitte schön der Reihe nach, sonst verpasst man echt was!
Ermitteln anno 1912
Bewertung (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 22.04.2026
Bewertungsnummer: 3117123
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Den Autor T.E, Kinsey kannte ich nicht, aber das herrlich altmodische Cover von “Lady Hardcastle Der malerische Mord” fand ich sehr anziehend.
Ich fand mich in Gloucestershire im Jahre 1912 wieder und begegnet Lady Emily Hardcastler und ihrer Kammerzofe Florence Armstrong, die liebend gerne Rätsel lösen und wohl auch eine Vergangenheit als Geheimagentinnen haben. In dem Dorf Littleton Cotterell, wo sie leben, findet in der nach einem Brand frisch renovierten Dorfhalle eine Ausstellung der lokalen Kunst statt. Hauptattraktion ist eine exklusiv hergestellte Ausgabe einer Shakespeare Gesamtausgabe, die ein sehr wohlhabender Geschäftsmann, Westbury, für seine Shakespeare Sammlung hat anfertigen lassen. Wen wundert es, dass dieses überaus wertvolle Buch - Wert 1000 britische Pfund - aus der Ausstellung gestohlen wird? Und nicht nur das, auch ein wertvolles Gemälde verschwindet. Lady Hardcastle und Flo ermitteln in freundschaftlichem Kontakt zur Polizei.
Als dann auch noch beim Radrennen am folgenden Sonntag einer der Fahrer ermordet wird, wird der Fall sehr komplex. Gibt es Zusammenhänge?
Die Geschichte ist so very british und das Erzähltempo entspricht der damaligen Zeit.Und die Ermittler müssen ohne die heute so üblichen forensischen Hilfsmitteln und Technologien auskommen. Dazu fällt auf, dass gesellschaftliche Umgangsformen noch wohltuend gepflegt wurden! Kurz, das Kopfkino führt die Leser in das ländliche England zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Welch krasser Unterschied zu Krimis, die in heutiger Zeit spielen und in denen der menschliche Umgang so viel härter und brutaler ist.
Eine Geschichte zum Geniessen bei einer guten Tasse Tee: Ich habe sie bis zur letzten Seite ausgekostet.
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