Produktbild: Lieber Sohn oder So rettest du die Welt

Lieber Sohn oder So rettest du die Welt »Wer sich von Roig über die Wirklichkeit aufklären lässt, findet sich in den künftigen Debatten besser zurecht.« DER SPIEGEL

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6366

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

19,6/12,3/1,2 cm

Gewicht

212 g

Farbe

Neon Pink / Vanille

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910372-54-2

Beschreibung

Rezension

»Wer sich von Roig über die Wirklichkeit aufklären lässt, findet sich in den künftigen Debatten besser zurecht.« DER SPIEGEL

Produktdetails

Verkaufsrang

6366

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Kjona Verlag

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

19,6/12,3/1,2 cm

Gewicht

212 g

Farbe

Neon Pink / Vanille

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-910372-54-2

Herstelleradresse

Kjona Verlag
Zweibrückenstraße 3
80331 München
DE

Email: hello@kjona.eco

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  • V

    aus München

    5/5

    24.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschön und wichtig

    Ich habe zuerst "Lieben" von Emilia Roig gelesen, was mich als Buch enorm berührt und von dieser Autorin überzeugt hat. "Lieber Sohn" behandelt die gleichen, wichtigen Themen: Wie retten wir die Welt, wandeln die Gesellschaft um in eine bessere, liebevollere Gesellschaft, in der möglichst alle Menschen ihren Platz in der Gemeinschaft finden, einen Lebenssinn erkennen und wir dem Kapitalismus und dem Patriarchat etwas entgegensetzen können. Große Empfehlung!

  • MarieOn

    5/5

    10.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Viel Erhellendes auf wenigen Seiten

    Die promovierte Politikwissenschaftlerin und mehrfach ausgezeichnete Autorin Emilia Roig hat sich in diesem Sachbuch mit dem Zerfall des kapitalistischen Systems und einer möglichen besseren Zukunft auseinandergesetzt. Sie hat das Stilmittel des Briefes gewählt und richtet ihre Worte stellvertretend für uns Leser*innen an ihren Sohn. Auf wenigen Seiten beklagt sie diverse Weltanschauungen, wie die Rettungsfantasien der Welt, als ungünstige Sichtweise. Die Apokalypse stehe nicht bevor, sondern habe längst begonnen. Sie begann mit der Unterdrückung indigener, schwarzer und kolonisierten Völker durch Vertreibung, Versklavung, Zerstörung der Kulturen, Genozid, Umweltzerstörung und strukturelle Gewalt. Und so sieht sie die Klimakrise nicht als Kipppunkt, sondern als Fortsetzung kolonialer Zerstörung. Das Prinzip des Kapitalismus und der unstillbaren Gier macht eine Rettung unmöglich. Stattdessen empfiehlt sie eine radikale Neuorientierung aus der Erinnerung an den kulturellen Reichtum, den wir hatten und die Trauer darüber, was wir verloren haben. Wir müssten zuerst einmal ein Bewusstsein schaffen, um zu verstehen, was die Welt eigentlich für uns bedeutet. Die Welt stehe für die gewohnte Ordnung. Sie „retten“ zu wollen bedeute nichts anderes, als unser Gefühl von Kontrolle zu sättigen. Die Erde brauche uns nicht. Sie hat Eiszeiten, Meteoriteneinschläge und das Massensterben überlebt. Emilia Roig plädiert für gegenseitige Fürsorge, Empathie und soziale Verbundenheit, um dieser kapitalistischen Weltanschauung, die jeden Einzelnen entwertet und zu kollektiver Erschöpfung führt, etwas entgegenzusetzen. Statt Produktivität, Lebendigkeit. Statt Kontrolle, Vertrauen. Statt Macht, Beziehung und Fürsorge. Divide et impera, das entzweiende Prinzip des „Herrsche und Teile“ befeuert den Kapitalismus, weil es uns in die Beschäftigung mit unserem Gegenüber zwingt und Zeit raubt. Ähnliche Zeiträuber sind Medien, der ständige Drang nach mehr und Leistung. Wer keine Zeit hat, kann sich nicht mit den wichtigen Fragen des Lebens auseinandersetzen. All das bringt Frust hervor, der wieder mit Konsum kompensiert werden muss, ein Teufelskreis. Die Autorin macht deutlich, wie der Kapitalismus mit dem Patriarchat zu koexistiert. Und welche strukturellen Ungleichheiten uns die Lebendigkeit nehmen. Sie zeigt, was wir eigentlich brauchen und welche Irrtümer hier herrschen. Ein kleines Buch mit wichtigem Inhalt, das dazu anregt, gegebene Überzeugungen zu hinterfragen.

  • Bewertung

    5/5

    19.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emilia Roig schreibt mit einer Klarheit und emotionalen Tiefe, die bewegen

    "Also was, wenn die Lösung nicht darin besteht, immer effizienter und unabhängiger zu werden, sondern wieder zu lernen, mehr Abhängigkeit zuzulassen - nicht aus Not, sondern aus freien Stücken? Es ist an der Zeit, sich dem Unbequemen wieder bewusst zu stellen, als Möglichkeit unsere Beziehungen, unser Leben und unsere Welt neu zu gestalten. " S.53 In Band 6 der Reihe "Briefe an die kommenden Generationen" des @kjonaverlag schreibt die Politikwissenschaftlerin, Aktivistin und Publizistin Emilia Roig @emiliazenzile an ihren Sohn. Ein kämpferischer Brief voller radikaler aufrüttelnder Thesen, den sie mit sehr zärtlichen mütterlichen Zeilen abschließt. Ist die Welt noch zu retten? Die Welt der von uns kolonialsisrten und ausgebeuteten Menschen existiert längst nicht mehr. Welche Welt wollen wir wirklich bewahren? Emilia Roig schreibt mit einer Klarheit und emotionalen Tiefe, die bewegt. Als intersektionale Denkerin und Aktivistin entlarvt sie die vermeintliche Neutralität unserer politischen Ordnung als Illusion – ein System, das Kapitalismus, Patriarchat und Kolonialismus immer wieder reproduziert. Das Scheitern dieser Welt zeigt sich nicht nur in globalen Krisen, sondern auch im Innersten des Menschen: in der Glorifizierung des Individuums, in der Entfremdung, in der Depression. Roig fordert keine Reparatur, sondern Erinnerung – an die Verbindungen, die uns einst trugen. Immer wieder kehrt sie zu ihrem Sohn zurück: zu seinem Mut, seiner Klarheit, seiner Fähigkeit, für sich einzustehen. Sie verwebt Persönliches mit Abstraktem, Wissenschaftliches mit Verletzlichem – und zündet dabei Lichter der Erkenntnis. Ihre Vision wirkt so logisch, so selbstverständlich, und doch scheint sie fern. Auch fern meiner eigenen Hoffnung. Und doch wünsche ich aus tiefstem Herzen, dass unsere Söhne und Töchter und auch wir alle den Weg, den Emilia Roig weist, verfolgen.

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