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Der Himmel fällt Roman | Eine wichtige Wiederentdeckung aus Italien | Ausgezeichnet mit dem Premio Viareggio | Verfilmt mit Isabella Rossellini

6

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2025

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/8,7/4,6 cm

Gewicht

248 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Il cielo cade

Übersetzt von

Ulrike Schimming

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01429-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2025

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/8,7/4,6 cm

Gewicht

248 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Il cielo cade

Übersetzt von

Ulrike Schimming

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01429-3

Herstelleradresse

Nagel & Kimche
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

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  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    20.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbedingt lesen

    Ein italienischer Klassiker und zugleich eine sehr eindrückliche Biographie der Autorin über die Zeit des Faschismus in Italien, in der sie mit ihrer Schwester bei jüdischen Verwandten aufwächst. Zunächst noch relativ abgeschirmt vom politischen Geschehen, wird ihre Welt immer bedrohlicher mit dem Einmarsch der Deutschen in Italien. Sehr beklemmend zu lesen und zugleich ein sehr wichtiger Einblick in die damalige Zeit. Sehr empfehlenswert.

  • yellowdog

    5/5

    26.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Ära

    Das Buch, 1961 erschienen, zeigt eine Kindheit im faschistischen Italien. Die Schwestern Penny und Baby wachsen bei ihrem Onkel auf. Penny ist die Erzählerin. Lorenza Mazzetti hält den Kinderblick durchgehend und konsequent durch. Penny ist sicher stellvertretend für eine Generation von Kindern in Italien dieser Zeit, die einen unreflektierten Patriotismus angelernt bekommen. Das zeigt sich auch in den Kriegsspielen, die sie lieben und hinzu kommt eine religiöse Komponente. Manchmal scheint aber die überbordende Phantasie die Kinder auch zu retten. Das Buch ist brillant und eindringlich. Wegen dem offensichtlichen autobiografischen wirkt es auch sehr authentisch. Ein Glück, das man durch die Neuübersetzung eine neue Leserschaft dieses Buch entdecken darf.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    4/5

    26.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeitzeugnis aus der Sicht eines Kindes

    "Der Himmel fällt" von Lorenza Mazzetti ist die Neuauflage eines bereits 1961 erschienenen Romans, der jetzt von Ulrike Schimming neu übersetzt wurde. Mit diesem Roman versucht die Autorin, ihre Kindheitserlebnisse während des Kriegs in Italien unter Mussolini und unter deutscher Besatzung aufzuarbeiten. Penny und Baby leben nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel und seiner Familie in Italien, Es herrscht Krieg, die beiden Mädchen tauchen in ihre eigene Welt ab, spielen und leben damit ihre Fantasie und eine heile Welt aus. Aber der Schrecken des Kriegs und des Antisemitismus holt auch sie ein. Das Buch ist kein dicker Wälzer - im Gegenteil- , trotzdem versteht es Mazzetti, die Ereignisse aus der Sicht eines Kindes darzustellen. Der Onkel der Kinder ist streng mit ihnen. Wer sich aus seiner Sicht egal wie "daneben benimmt", muss für ihn passende Sätze hundertmal schreiben. Die Familie ist jüdisch, der (katholische) Pfarrer missioniert und lässt die Kinder den Katechismus auswendig lernen. Dinge, die den Kindern nicht immer gefallen, sie aber trotzdem prägen. So werden auch Glaubensdinge spielerisch nachempfunden. Mich hat der Roman berührt und beeindruckt, zeigt es doch die schrecklichen Ereignisse der damaligen Zeit hautnah und aus der Sicht eines Kindes. Ein Zeitzeugnis der besonderen Art! Dass der Onkel der Kinder im Buch ein Cousin Albert Einsteins war, hätte meiner Meinung nach nicht extra erwähnt werden müssen. Ein Schicksal ist genauso grausam, wenn es weniger bekannte Personen betrifft. Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen, in manchen Situationen und Beschreibungen der Kinder beim Spielen musste ich sogar schmunzeln. Im Verlauf des Buches zeigt sich auch, dass nicht alle Menschen oder Unmenschen pauschal beurteilt werden dürfen. Das hat mich beeindruckt, zumal der persönliche Hintergrund der Autorin bekannt ist. Das Cover passt gut zum Buch, spiegelt die Traurigkeit eines Kindes wider. Ein lesenswerter Einblick in die Geschichte, geschildert aus der Sicht eines Kindes. Gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    17.08.2025

    eBook (ePUB)

    wunderbares Buch

    Durch den Unfalltod ihrer Eltern werden Peggy und die kleine Schwester bei dem Onkel untergebracht. Einem Verwandten von Albert Einstein Die Kinder leben friedlich in der italienischen Villa ihres Onkels. Es handelt sich um eine sanfte und naive, aber wahre und schreckliche Geschichte, gesehen mit den Augen eines kleinen Mädchens, Unglücklicherweise ist der Onkel Jude, und das Haus wird von den Deutschen als Basis genutzt. Dieses Buch sollte jeder gelesen haben, es ist schön und so entsetzlich Ich empfehle es gern

  • Bewertung

    4/5

    26.08.2025

    eBook (ePUB)

    Ein Buch, das zwischen den…

    Ein Buch, das zwischen den Zeilen berührt Beim Lesen von "Der Himmel fällt" hatte ich oft das Gefühl, in eine ganz eigene Welt einzutauchen. Es ist die Sicht eines Kindes, die mich sofort eingenommen hat – unschuldig, verspielt, manchmal sogar leicht und fröhlich, und doch immer überschattet von einer Realität, die viel zu schwer für Kinder ist. Gerade dieser Kontrast hat mich beim Lesen immer wieder bewegt. Manche Szenen haben mich zum Lächeln gebracht, weil sie so lebendig und voller kindlicher Fantasie sind. Doch gleich darauf schlägt die Stimmung um und es liegt eine Beklemmung über den Worten, die fast körperlich spürbar ist. Genau das hat die Geschichte für mich so eindringlich gemacht: die Spannung zwischen kindlicher Wahrnehmung und der harten Wirklichkeit des Krieges. Die Sprache wirkt auf den ersten Blick schlicht, fast unscheinbar, aber genau das macht sie stark. Zwischen den Zeilen bleibt so vieles hängen, dass ich oft länger über ein Bild oder einen Gedanken nachgedacht habe als über den eigentlichen Fortgang der Handlung. Man merkt deutlich, dass hier Erinnerungen verarbeitet werden, die schmerzhaft sind und trotzdem nicht verloren gehen dürfen. Für mich war es kein Buch, das man nebenbei lesen kann. Es verlangt Aufmerksamkeit, weil es so sprunghaft erzählt ist und nicht immer einen klaren roten Faden verfolgt. Das hat mich zwischendurch etwas angestrengt, aber gleichzeitig auch das Gefühl verstärkt, dass man mitten in den Gedanken und Erinnerungen eines Kindes steckt. Am Ende bin ich mit einem leisen Nachklang zurückgeblieben, nachdenklich und ein Stück weit berührt. Es ist kein Buch, das Antworten gibt oder alles „rund“ macht, sondern eines, das in einem weiterarbeitet. Genau dieses hat mich beeindruckt, auch wenn ich nicht in jeder Passage gleichermaßen hineingefunden habe. Ich vergebe vier Sterne – für ein Werk, das mich emotional gepackt hat, das manchmal anstrengend, aber gerade deshalb unvergesslich ist.

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