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Die Reise der verlorenen Worte Roman | Für Leserinnen von »Die Mitternachtsbibliothek« und »Der Buchspazierer« | Generationen-Roman

18

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20648

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.11.2025

Verlag

HarperCollins Paperback

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,7/13,9/2,7 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-01166-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20648

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.11.2025

Verlag

HarperCollins Paperback

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,7/13,9/2,7 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-01166-9

Herstelleradresse

HarperCollins Paperback
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

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  • angi_molly

    aus Karlsruhe

    5/5

    08.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    absolut lesenswert

    Meinung: Wie viele Worte gehen verloren, nur weil sie nie ausgesprochen werden? Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen. Und genau so leise und berührend ist auch die Geschichte. Kein lautes Buch, sondern eines, das sich still ins Herz schleicht. Janne arbeitet in einer Poststation und hat eine ungewöhnliche Aufgabe: Sie versucht, unzustellbare Briefe doch noch an ihren Empfänger zu bringen. Dabei taucht sie immer wieder in fremde Leben ein, fühlt mit Unbekannten mit, liest von Liebe, Verlust und gebrochenen Herzen. Diese Briefe sind für sie kleine Lichtblicke in einem Leben, das sich seit dem Zerwürfnis mit ihrem Großvater oft einsam anfühlt. Doch eines Tages bringt ein besonderer Brief alles ins Wanken. Janne verlässt ihre gewohnte Sicherheit und macht sich auf den Weg, um ihn persönlich zu überbringen. Denn an diesem Brief hängt mehr, als sie zunächst ahnt, vielleicht sogar ihr eigenes Schicksal. Der Schreibstil ist unglaublich bildhaft und flüssig. Es ist kein Buch, das man einfach nur schnell durchliest, man erlebt und fühlt es mit. Die Gedanken und Gefühle der Figuren wirken dabei so authentisch und nahbar, dass man sich ihnen kaum entziehen kann. Besonders berührt haben mich die Rückblicke in Jannes Kindheit. Sie ist erst acht Jahre alt, als sie nach dem Unfalltod ihrer Eltern zu ihrem Großvater geschickt wird. Zwischen Trauer, Sprachlosigkeit und unausgesprochenen Gefühlen entsteht langsam eine vorsichtige Verbindung zwischen den beiden zart, zerbrechlich und gleichzeitig unglaublich berührend. Die Autorin beschreibt dieses vorsichtige Annähern mit wunderschönen Worten und nimmt uns dabei tief mit in Jannes Innerstes. Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie schnell man Dinge loslässt und wie schwer es sein kann, alte Verletzungen wirklich zu heilen. Es geht um Familie, um Zusammenhalt und darum, wie wichtig Offenheit ist. Darum, wie leicht falscher Stolz zwischen Menschen stehen kann und wie befreiend es sein kann, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen. Eine leise Geschichte über Verantwortung, Vergebung und darüber, den eigenen Weg zu finden. Ein Buch, das Mut macht, Hoffnung schenkt und sich wie eine kleine Reise zu sich selbst anfühlt. Absolute Leseempfehlung

  • Bewertung

    5/5

    22.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Macht der verlorenen Worte

    „Die Reise der verlorenen Worte“ von Jule Wengenroth erzählt von Janne. Nachdem ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind, wächst die 8jährige Janne bei ihrem Großvater auf. Die beiden haben ein sehr kompliziertes Verhältnis, das durch Verlust und Trauer geprägt ist. Jedoch finden die beiden nicht so recht den Zugang zu ihrer Hilflosigkeit. Eines Tages kommt es zum Bruch zwischen den beiden, Janne zieht aus und der Kontakt zwischen den beiden bricht ab. Janne ist Postbeamtin, aber nicht eine, die klassische Fließbandarbeit bei der Post macht. Nein, sie sitzt zusammen mit Kollegen in einem Kellerbüro und führt Recherchearbeiten durch, um Briefe, die nicht zugestellt werden können, doch noch ihr Ziel zu geben. Viele Menschen wissen nicht, dass es eine solche Abteilung bei der Post gibt. So wie ihre Arbeit ist, führt auch Janne eher ein Leben im Verborgenen. Sie wohnt zurückgezogen und ihr Leben erscheint für den Leser eher grau in grau. Doch dann landet ein Brief auf ihrem Schreibtisch, zwar sind Absender und Empfänger Fremde, aber der Mut, um Verzeihung zu bitten, berührt sie. Und eines Tages ändert sich alles, als plötzlich ein Brief auf ihrem Tisch landet, der an ihren Großvater gerichtet ist... Die Magie handgeschriebener Briefe bekommt in diesem Buch einen besonderen Platz. Die Autorin erzählt die Geschichte der Protagonistin mit Sanftmut und Empathie. Doch gesteht sie dem Mut, um Verzeihung zu bitten eine besondere Rolle zu. In schönen Dialogen beschreibt die Autorin das schwierige Verhältnis zwischen den beiden Generationen, den unausweichlichen Bruch und auch die sanfte Annäherung. Man merkt als Leser schnell, dass Blut immer dicker als Wasser ist. Jedoch ist der Schritt aufeinander zuzugehen nicht immer der einfachste. „Die Reise der verlorenen Worte“ ist ein emotionaler und tiefgründiger Roman, der zu Herzen geht und den Blick dafür öffnet, was im Leben wirklich wichtig ist. Klare Leseempfehlung!

  • Schmökerwelten

    5/5

    08.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr tiefgründig!

    „Die Reise der verlorenen Worte“ von Jule Wengenroth ist ein stilles, aber unglaublich eindrucksvolles Buch und hat mich auf eine leise und ehrliche Art sehr berührt. Es sind aber nicht so sehr die unzustellbaren Briefe, die mich berührten, sondern die kurzen Rückblicke in Jannes Kindheit, die wichtige Momente ihrer Kindheit bei ihrem Großvater beleuchten. Diese erste Zeit hat mich unmittelbar an die Geschichte von Heidi erinnert. Janne ist 8 Jahre alt, als sie nach dem Unfalltod der Eltern von ihrer Tante zu ihrem Großvater geschickt wird. Die beiden haben ein sehr sehr kompliziertes Verhältnis, das erst von Verlust und der Trauer geprägt ist und später von Sprachlosigkeit und Schweigen. Nach und nach knüpfen sie erste zarte Bande, die ein vorsichtiges Gefühl von Verbundenheit entstehen lassen, das aber äußerst zerbrechlich ist. In wunderschönen, gut gewählten Worten schildert die Autorin dieses vorsichtige Annähern und auch den unausweichlichen Riss. Der Schreibstil ist warm und sehr ausdrucksstark. Jule Wengenroth beschreibt Gedanken und Gefühle so, dass sie nachvollziehbar und echt wirken. Besonders gelungen ist die Figur der Janne, die uns tief in ihr Innerstes blicken lässt. Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie schnell man bereit ist, Dinge loszulassen, und wie mühsam es dagegen sein kann, Verletzungen zu heilen. Wie wichtig Familie und Zusammenhalt, aber auch Offenheit sind. Wie leicht falscher Stolz im Weg stehen kann und wie befreiend es ist, wenn man sich der eigenen Vergangenheit stellt, Entscheidungen hinterfragt und Fehler eingesteht. Es geht um Verantwortung, Vergebung und darum, den eigenen Weg zu finden. Eine Geschichte, die Mut macht, Hoffnung schenkt und eine Reise zu sich selbst beschreibt. „Die Reise der verlorenen Worte“ ist ein tiefgründiger, ergreifender Roman, der nicht nur berührt, sondern lange nachhallt. Er regt zum Nachdenken an und schärft den Blick für das, was im Leben wirklich zählt. Eine klare Leseempfehlung und fünf von fünf Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    26.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Magie der Worte

    Janne ist mir als Charakter sofort ans Herz gewachsen. Ich finde ihren unermüdlichen Einsatz wirklich toll. Sie lebt regelrecht für diese unzustellbaren Briefe. Die Autorin Jule Wengenroth hat es geschafft, mehrere Themen, wie Liebe, Trauer und Freundschaft zusammenzufügen, ohne es kitschig klingen zu lassen. In dem Moment, wo Janne einen Brief für einen besonderen Menschen in den Händen hält, kommt ein Hauch Magie ins Spiel. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Teilweise ist die Geschichte jedoch etwas langatmig und die Spannung fehlt. Kürzer wäre intensiver gewesen. Auch kratzt mir die Geschichte etwas zu sehr an der Oberfläche. In letzter Zeit dreht sich in der Literatur viel um Briefe und die Magie und Kraft die hinter geschriebenen Worten steckt. Scheint ein neuer Trend zu sein und die verschiedenen Umsetzungen zu lesen ist spannende. Ein cozy Roman, der viel Wärme an kalten Lese-Tagen bringt. ⅘ Sterne

  • Recensio

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    04.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Muss für alle Liebhaber von Briefen und großen Gefühlen

    Im kalten, staubigen Herzen der Poststelle, fernab des eiligen Lichts der Welt, sitzt Janne. Sie ist keine gewöhnliche Beamtin; sie ist die Detektivin der verlorenen Seelen. Ihre Bühne ist ein Kellerabteil, ihr Kunstwerk die akribische Recherche unzustellbarer Briefe. Während andere an der Oberfläche bleiben, taucht Janne tief ein – in das Echo fremder Leben, das Leid gebrochener Herzen, die ungesagten Abschiede Verstorbener. Doch dieses stumme, graue Dasein ist nicht nur Berufung, es ist ein selbstgewähltes Exil. Janne flieht vor dem Schatten ihrer eigenen Vergangenheit, vor einem tiefen Riss, der sie von ihrem Großvater trennt. Man spürt die Leere in ihrer zurückgezogenen Existenz, die nur durch die Intensität der fremden Schicksale einen Funken Helligkeit erfährt. Die Autorin entblättert diese Protagonistin meisterhaft. Stück für Stück, wie bei einer detektivischen Spurensuche, enthüllt sich hinter der stillen Fassade eine Geschichte von kindlichem Schicksalsschlag, zerplatzten Träumen und der komplexen Liebe zu dem Mann, der sie großzog. Der Roman ist ein atemloser Tanz zwischen Gegenwart und Vergangenheit, der Jannes Leben von hinten aufrollt und den Leser zwingt, selbst die Puzzleteile zusammenzusetzen, um sie wirklich zu verstehen. Dann geschieht das Unvermeidliche: Ein einziger, vergilbter Brief wird zum Auslöser der Katastrophe – oder der Befreiung. Er ist nicht für sie bestimmt, doch seine Parallelen zu Jannes eigenem, ungelöstem Schmerz sind unübersehbar. Plötzlich ist die Sicherheit des Kellers kein Bollwerk mehr. Janne muss ihr Versteck verlassen. Aus der passiven Beobachterin fremder Dramen wird die Hauptfigur ihrer eigenen, lange verdrängten Tragödie. Die Reise beginnt: nicht nur, um eine Nachricht zu überbringen, sondern um sich der eigenen Starrköpfigkeit zu stellen, den Mut zu finden, um Verzeihung zu flehen und die alten Fehler wiedergutzumachen. Dies ist die Geschichte von Generationen, verflochten durch die unbändige, manchmal zerstörerische Macht geschriebener Worte. Es ist ein Appell, die Kraft eines handgeschriebenen Grußes niemals zu unterschätzen – selbst, wenn er verloren scheint. Fazit: Wer bereit ist, sich auf dieses leise, aber ergreifende Drama einzulassen, wird tief bewegt. Es ist ein Buch über Empathie und die bittersüße Chance auf Wiedergutmachung. Mag es an manchen Stellen ruhig wirken, so sind diese Momente doch die notwendige Stille vor dem Sturm der Erkenntnis. Perfekt für die besinnliche Zeit, in der die Sehnsucht nach innerer Ruhe und familiärem Zusammenhalt am größten ist. Ein Muss für alle Liebhaber von Briefen und großen Gefühlen.

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