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America Fantastica Roman | Beißend komische Satire | »Durchdringend und messerscharf.« Haruki Murakami | In den Top 5 der Krimibestenliste von Deutschlandfunk Kultur

6

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

18,4/12,4/3,5 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Anthrazit / Mauve

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Gregor Hens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-01229-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

18,4/12,4/3,5 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Anthrazit / Mauve

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Gregor Hens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-01229-1

Herstelleradresse

HarperCollins Taschenbuch
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    13.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn ein Bankraub zum absurd ehrlichen Roadtrip wird

    Manchmal reicht ein einziger schlechter Tag, um aus einem gescheiterten Journalisten einen ziemlich miserablen Bankräuber zu machen. Boyd Halverson ist so ein Kandidat. Früher gefeierter Starreporter, heute ein Mann, der mit sich selbst und der Welt ziemlich im Clinch liegt. Und plötzlich steht er in einer Bank, klaut eine lächerlich kleine Summe Geld und nimmt ausgerechnet Angie Bing als Geisel. Eine Frau, die offenbar absolut keine Lust hat, eine klassische Geisel zu sein. Was dann folgt, ist weniger ein Thriller im klassischen Sinn und mehr ein ziemlich schräger Roadtrip durch eine Nation voller Selbsttäuschung, Lügen und schräger Gestalten. Boyd will eigentlich nur eine Rechnung begleichen. Mit der Vergangenheit, mit einem bestimmten Mann und wahrscheinlich auch mit sich selbst. Aber wie das so ist, läuft absolut nichts nach Plan. Angie hat ihren eigenen Kopf, die Verfolger werden immer unangenehmer und irgendwo zwischen Tankstellen, Motels und endlosen Straßen merkt man als Leser ziemlich schnell, dass hier nicht nur eine Flucht stattfindet. Tim O’Brien schreibt bissig, klug und mit einem Humor, der manchmal trocken wie alter Bourbon ist. Boyd ist kein Held, eher ein tragikomischer Typ, der sich selbst im Weg steht. Genau das macht ihn so interessant. Man ertappt sich immer wieder dabei, den Kopf zu schütteln und gleichzeitig zu denken: Mensch, irgendwie verstehe ich diesen Kerl. America Fantastica fühlt sich an wie eine Mischung aus Roadmovie, Satire und einer ziemlich ehrlichen Abrechnung mit dem amerikanischen Traum. Zwischen absurden Situationen, bitterer Selbstironie und überraschend leisen Momenten blitzt immer wieder etwas sehr Menschliches auf. Kein klassischer Pageturner mit Explosionen und Verfolgungsjagden. Dafür ein verdammt kluges, unterhaltsames und manchmal ziemlich melancholisches Buch über Schuld, Stolz und die Kunst, sich selbst zu sabotieren. Und genau deshalb bleibt Boyd Halverson noch eine ganze Weile im Kopf hängen.

  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    3/5

    10.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Krimi und Satire

    Boyd ist ein erfolgreicher Journalist, Ex-Ehemann, notorischer Lügner, Vater und – in einer ganz neuen Rolle auch Bankräuber. Eine Kurzschlusshandlung lässt ihn die lokale Bank überfallen und dabei Angie, die Angestellte als Geisel nehmen. Eine Flucht nach Mexiko folgt. Doch der Bankraub ist anders: Die Summe viel zu gering, keine Polizei, und doch sind hinter Boyd und dem Geld plötzlich eine Menge Leute her. Diese Geschichte findet den Grat zwischen „es könnte real sein“ und „es ist Fiktion“ – teils so skurril, dass man sich wirklich fragt, ob man gerade einen Krimi liest oder eine Satire. Ein anspruchsvoller Stil verbunden mit treffsicheren Pointen und gesellschaftlichen Spitzen haben es mir nicht leicht gemacht, in einen Lesefluss zu kommen. Leider, denn ich glaube das Buch ist dicht gepackt mit Inhalt. Stellenweise konnte ich es nicht weglegen und dann kamen wieder Passagen, an denen ich wirklich lang las. Das Buch hat viel Potential, liest sich aber nicht so nebenbei. Man muss sich wirklich darauf einlassen.

  • awe

    5/5

    03.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Witzig und unterhaltsam tiefgründig

    Ein Roadtrip, der den Liebhabern von Billy Summers sicherlich gut gefallen wird. Das Buch spiegelt Amerika aktuell treffend wider. Die Figuren werden gut eingeführt und stehen bis zum Ende in wechselseitigen Verbindungen zueinander. Witzig und extrem unterhaltsam.

  • Bewertung

    5/5

    13.12.2024

    eBook (ePUB)

    Urkomisch

    Ich war begeistert von America Fantastica In diesem Buch wurden die Schicksale verschiedener Protagonisten in bestimmten Umgebungen erzählt Alle Menschen sind Boyd Halverson, oder ist es Otis Birdsong, oder Blackie ,oder Junior. Boyd ist ein notorischer Lügner, für ihn ist das Lügen Sport Er lügt, wo er nur kann, bei Allem. Dieses Buch ist schwarzer Humor in Perfektion. Ich habe dieses Buch geliebt, witzig, ausgelassen und zum Nachdenken anregend.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    3/5

    15.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ermüdende Suada

    Boyd Halverson, einst Pulitzer-Kandidat, nun nur noch ein Journalist unter vielen, hadert mit dem Leben. Verantwortlich für seine missliche Lage macht er seinen Ex-Schwiegervater Jim und will sich an ihm rächen. Um das Vorhaben zu finanzieren, raubt er eine Bank aus und nimmt die Kassiererin Angie als Geisel. Gemeinsam mit ihr macht er sich zumindest anfangs relativ unbehelligt auf den Weg, um mit Jim abzurechnen. Interessanterweise sind es (aus Gründen) keine Gesetzeshüter, die die Verfolgung aufnehmen, sondern diverse zwielichtige Gestalten, angefangen bei Angies Freund und noch anderen Schlägertrupps. Während der Fahrt entspannt sich das Verhältnis zwischen Geisel und Geiselnehmer zunehmend, und so versorgt Boyd seine Mitfahrerin in einem nicht versiegenden Redestrom mit sämtlichen Informationen darüber, was wie und warum in Amerika aktuell schief läuft. Zu Beginn ist das stellenweise noch ganz interessant, aber im Verlauf nutzt es sich recht schnell ab und wird ermüdend. Tim O’Brien hat den Kanal voll. Anders kann ich mir seinen Roman „America Fantastica“ nicht erklären, in dem er sich an der Realität (s)eines Landes während der ersten Amtszeit Trumps abarbeitet. Einer Zeit, in der Lügengespinsten die Wahrheit verdrängen, die schon längst keine Gültigkeit mehr hat. Während dieses aberwitzigen Roadtrips schildert er die gesellschaftlichen Veränderungen. Ein Versuch, die amerikanischen Mythen zu demaskieren, der mal mehr, mal weniger gut gelingt. Über weite Strecken kommt das zum einen durch die verwendeten Stereotypen leider viel zu stark überzeichnet daher und vermittelt zum anderen an vielen Stellen den Eindruck, dass hier jemand schreibt, der meint, den absoluten Durchblick zu haben und sich nach Zeiten zurück sehnt, die längst vergangen sind. So wird aus einem Roman mit Noir-Ansätzen eher eine Mischung aus Groteske, persönlichem Bekenntnis und Weltsicht, dessen Botschaft dadurch an Bedeutung verliert. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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