Produktbild: Das kurze und verschwenderische Glück der Königin Marie Antoinette

Das kurze und verschwenderische Glück der Königin Marie Antoinette Die Aufzeichnungen ihrer Kammerfrau Henriette Campan

5

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.07.2025

Abbildungen

mit 20 Abbildungen

Herausgeber

Hans Pleschinski

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

348

Maße (L/B/H)

21,9/14,8/3,1 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Weiß / Kaffee

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83715-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.07.2025

Abbildungen

mit 20 Abbildungen

Herausgeber

Hans Pleschinski

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

348

Maße (L/B/H)

21,9/14,8/3,1 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Weiß / Kaffee

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83715-9

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    16.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufstieg und Fall der Marie Antoinette

    Um 1820 hat Henriette Campan ihre Aufzeichnungen über Marie Antoinette von deren Ankunft in Frankreich bis zur Französischen Revolution niedergeschrieben. Henriette Campan war die Kammerfrau von Marie Antoinette und daher immer ganz nah am Geschehen dran. Alles, was wir heute über Marie Antoinette wissen, ob in Filmen oder Literatur, geht auf ihre Memoiren zurück. Henriette Campan erzählt, dass Marie Antoinette als Österreicherin und jüngste Tochter der österreichischen Erzherzogin Maria Theresia und künftige Ehefrau von Ludwig XVI. in Frankreich nicht willkommen war. Ihr Leben in Überfluss und Luxus, aber auch ihr Wirken als Wohltäterin sind (eher kaum bekannt). Henriette Campan ist gegenüber Marie Antoinette natürlich loyal, sieht sie aber auch in manchen Situationen sehr kritisch. Sie fügt das Puzzle zusammen, wie aus wahren Begebenheiten in Versailles und Gerüchten, die in Paris kursierten, ein Bild der Königin entstand, das nicht mehr aus den Köpfen der Menschen zu bringen war. Zum Beispiel die Halsband-Affaire: diese schadete Marie Antoinette sehr, obwohl sie hier unschuldig in einen Betrug hineingezogen wurde, der in der Bevölkerung nicht geglaubt wurde. Dem Autor gelingt es unglaublich gut, meist zu Beginn der Kapitel, erklärend die jeweiligen Situationen, eingebettet in ihre Zeit, zu beschreiben und zu erklären, dabei überlässt er Henriette Campan das Wort. Relevante Hinweise finden sich in den Fußnoten. Ganz einfach war es nicht immer, die einzelnen Protagonist*innen und ihre Ämter sowie Stellungen innerhalb der Gesellschaft in Versailles auseinander zu halten. Das hat jedoch der Geschichte insgesamt keinen Abbruch getan. Schritt für Schritt erleben wir als Leser*innen mit, wie die französische Monarchin auf ihr Unglück bzw die Guillotine zusteuert. Während des Lesens hofft man, trotz besseren Wissens, dass sich das noch anders ausgeht, so fesselnd beschrieben sind die gesamten Aufzeichnungen. Ganz große Empfehlung!

  • Johanna

    aus München

    5/5

    25.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das 18. Jahrhundert am Hof - ganz persönlich

    „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen." – Marie Antoinette hat das nie gesagt, und doch ist der Ausspruch an ihr hängen geblieben. Was sie tatsächlich gesagt hat: „Seien Sie gewiss, dass man kein Körnchen Gift gegen mich benutzen wird. […] Man verfügt über die Verleumdung, die viel besser Menschen umbringen kann. Und damit wird man mich töten.“ Sie wurde nicht lang nach ihrer Heirat mit dem französischen Dauphin zur Hassfigur in Frankreich. Wie es dazu kam und welchen Reifeprozess die französische Königin durchlief, kann man in den „Aufzeichnungen ihrer Kammerfrau Henriette Campan“ nachlesen. Hans Pleschinski hat sie in ein literarisches Deutsch übertragen und mit einer historischen Einführung, einem einordnenden Nachwort und erklärenden und verbindenden Kommentaren versehen. Ein sehr beeindruckendes Dokument der Geschichte! Die begabte und gebildete Bürgerstochter Henriette tritt mit 15 Jahren zunächst in die Dienste der Töchter Ludwigs V., die sich lieber vorlesen ließen als schwere Bücher zu halten und ihre Augen zu schwächen. Sie bleibt bis zur Einkerkerung der Königsfamilie bei ihrer Herrschaft und entgeht beim Sturm auf die Tuilerien nur äußerst knapp selbst dem Tod. Als die 14-jährige österreichische Prinzessin Marie Antoinette mit dem Dauphin verheiratet wird, wird sie Kammerfrau bei ihr. Der Hof von Versailles ist ein wahres Schlangennest, aus Eifersucht werden Intrigen gesponnen und Karrieren vernichtet. Die Partei, die die Verbindung mit Österreich suchte, ist schon kurz nach der Hochzeit entmachtet. Marie Antoinette ist den Ränkeschmieden ausgeliefert. Das naive Mädchen ist denen mit seiner Vorliebe für Luxus noch mehr preisgegeben. Erzählt wird das natürlich nicht aus der Perspektive der Geschichtsschreibung, sondern aus dem warmen Gefühl der treu ergebenen Dienerin für ihre Herrschaft heraus. Henriette Campan berichtet aus ihrer Sicht von den politischen Vorgängen am Hof und in den Gemächern der Königin. So etwa von dem Spektakel der Übergabe Marie Antoinettes an der Grenze, bei dem sie völlig nackt ausgezogen wurde (allem Österreichischen entkleidet) , um dann französisch eingekleidet zu werden. Oder vom täglichen Zeremoniell des Ankleidens der Königin (bis Marie Antoinette frierend dastand). Oder vom König, der sich pflichtgemäß ins Brautbett legte und dann sofort einschlief. Das mit dem Kinderkriegen entpuppte sich als Prozess mit Hindernissen. Sie erzählt aber auch vom Einfluss der Königin auf Entscheidungen des schwachen Königs und natürlich von der Halsbandaffäre. Sehr lesenswert! Nicht nur für Historiker. Für eine weitere literarische Beschäftigung mit Frauen im 18. Jahrhundert eignen sich Hans Pleschinskis toller Roman „Der Flakon“ (über die Dresdener Reichsgräfin von Brühl) und Christine Wunnickes hervorragender Roman „Wachs“ (Paris aus ganz anderer Perspektive).

  • V

    aus München

    5/5

    20.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartiges Buch mit den Details einer Zeitzeugin

    Königin Marie Antoinette ist nicht erst seit dem Kinofill eine sehr faszinierende geschichtliche Figur für mich, insofern war ich begeistert, als ich dieses Buch gesehen habe. Es hat mich nicht enttäuscht und ich habe viel Neues erfahren. In dem Buch geht es um die Erinnerungen von Henriette Campan, der Kammerfrau der Königin. Detailreich wird das Leben am Hof geschildert. Ein großartiges Buch, nicht nur für Geschichtsfans!

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    19.08.2025

    eBook (ePUB)

    Marie Antoinette

    Marie Antoinette ist wohl den Meisten in Erinnerung geblieben, da sie unter der Guillotine geendet ist. Sie ist die Königin die der französischen Revolution zum Opfer gefallen ist und sie galt als verschwenderisch. Aber wer war sie wirklich. Wie war es im achzehnten Jahrhundert Königin zu sein. Wie war das Leben in Versailles? Diesen und noch viel mehr Fragen geht dieses Buch nach. Das Buch ist aus der Sicht der Kammerfrau Henriette Campan geschrieben. Durch sie bekommen wir einen tiefen Einblick in das Leben von Marie Antoinette . Wir erfahren einiges über die Familie ihres Mannes und natürlich auch über die Königin selbst. So gibt es zum Beispiel Auszüge aus Briefen der Mutter der Königin, die nicht zimperlich mit ihrer Tochter war. Ein sehr informatives und interessantes Buch über eine Frau die vielleicht einfach nur zur falschen Zeit am falschen Platz war. Gut gefallen hat mir das der Fokus wirklich auf ihr Leben gerichtet war. Die Frau stand im Vordergrund und damit auch ihr Leben und ihr Umfeld. Ein spannender Einblick in das Versailles des achzehnten Jahrhunderts.

  • Bewertung

    5/5

    11.08.2025

    eBook (ePUB)

    historisches Buch

    In dem Buch geht es um die Erlebnisse von Henriette Campan, der Kammerfrau der Königin Marie Antoinette Der Alltag am französischen Hof wird sehr ausführlich geschildert. Kurz nach ihrer Hochzeit mit dem Dauphin von Frankreich stieg sie in der Bevölkerung zu einer Figur des Unmuts auf. Die Seite in Frankreich, die sich für die Heirat eingesetzt hatte, wird kurz nach der Hochzeit gestürzt. Das 14-jährige Mädel ist den Ränken am Hof ausgeliefert Die Kammerfrau erzählt von der Halsbandaffäre und allgemein über das Leben mit der Königin Ein klasse Buch, das mir viel Neues verriet

Kundinnen und Kunden meinen

5

5

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (5)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Das kurze und verschwenderische Glück der Königin Marie Antoinette