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1000 und ich. Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht. Ausgezeichnet mit der Literaturauszeichnung LesePeter | Jugendbuch ab 12 | Dystopie über Identität, Individualität und Freundschaft

72

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Dystopie + weitere

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.08.2025

Verlag

Dragonfly

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/1,5 cm

Gewicht

212 g

Farbe

Dunkellila / Weiß

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Duizend en ik

Übersetzt von

Sonja Fiedler-Tresp

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7488-0278-5

Beschreibung

Rezension

Ein literarischer Kniff, der in der Jugendliteratur nicht so häufig anzutreffen ist. Buchkultur 20250822

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Dystopie
  • Identität
  • Freundschaft

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.08.2025

Verlag

Dragonfly

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/1,5 cm

Gewicht

212 g

Farbe

Dunkellila / Weiß

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Duizend en ik

Übersetzt von

Sonja Fiedler-Tresp

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7488-0278-5

Herstelleradresse

Dragonfly
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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Whow, das waren intensive 150 Seiten, die noch lange nachklingen werden!

Bewertung aus Hamburg am 27.10.2025

Bewertungsnummer: 2637644

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mit „Cato“ bereits das erste Werk des Autors, das ins Deutsche übersetzt wurde, gelesen - und war ebenso begeistert von der Idee wie der Umsetzung, die einen lange beschäftigt… entsprechend hoch waren meine Erwartungen an diese Neuerscheinung: irgendwie abgedreht, aber voller Aspekte zum Nachdenken - das waren meine Gedanken vorab… und, ohne zu Spoilern: sie wurden erfüllt!! Der Klappentext verrät ja bereits, wie eintönig das Leben von 8 ist… jeder Tag gleich; Abweichungen, Individualität oder gar Kritik gibt es nicht - und dieses Leben reicht 8 einfach nicht… lange währt sie sich allein - bis sie 1000 trifft… wie dieses Aufeinandertreffen und der weitere Weg verlaufen, nehme ich auf keinen Fall vorweg! Lest selbst, wenn ihr euch auf dieses zugegebenermaßen ebenso ungewöhnliche wie (für das empfohlene Alter ab 12) anspruchsvolle Abenteuer einlassen wollt… die Sprache ist sehr gewählt; reduziert und prägnant. Viele Sätze bringen zum Nachdenken… wie „[…] wenn du die Einzige bist, bist du etwas.“ (S. 14) oder „Die Prinzipien zu hören, ist eine Sache, aber sie zu leben eine andere.“ (S. 20) und dass „[…] es Klänge gibt, […] die gleichzeitig sanft sind wie eine Decke und scharf wie ein Messer […]“ (S. 97) Was macht eine Persönlichkeit aus? Wo endet die Realität, wo fängt etwas anderes an? „Lügen, an die wir glauben wollten, obwohl wir es besser wussten (S.145/146) lassen einmal mehr nachdenken… Mir hat es gefallen, für meine noch 11-jährige Tochter ist es noch lange nichts - aber empfehlen kann ich es dennoch uneingeschränkt!

Whow, das waren intensive 150 Seiten, die noch lange nachklingen werden!

Bewertung aus Hamburg am 27.10.2025
Bewertungsnummer: 2637644
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mit „Cato“ bereits das erste Werk des Autors, das ins Deutsche übersetzt wurde, gelesen - und war ebenso begeistert von der Idee wie der Umsetzung, die einen lange beschäftigt… entsprechend hoch waren meine Erwartungen an diese Neuerscheinung: irgendwie abgedreht, aber voller Aspekte zum Nachdenken - das waren meine Gedanken vorab… und, ohne zu Spoilern: sie wurden erfüllt!! Der Klappentext verrät ja bereits, wie eintönig das Leben von 8 ist… jeder Tag gleich; Abweichungen, Individualität oder gar Kritik gibt es nicht - und dieses Leben reicht 8 einfach nicht… lange währt sie sich allein - bis sie 1000 trifft… wie dieses Aufeinandertreffen und der weitere Weg verlaufen, nehme ich auf keinen Fall vorweg! Lest selbst, wenn ihr euch auf dieses zugegebenermaßen ebenso ungewöhnliche wie (für das empfohlene Alter ab 12) anspruchsvolle Abenteuer einlassen wollt… die Sprache ist sehr gewählt; reduziert und prägnant. Viele Sätze bringen zum Nachdenken… wie „[…] wenn du die Einzige bist, bist du etwas.“ (S. 14) oder „Die Prinzipien zu hören, ist eine Sache, aber sie zu leben eine andere.“ (S. 20) und dass „[…] es Klänge gibt, […] die gleichzeitig sanft sind wie eine Decke und scharf wie ein Messer […]“ (S. 97) Was macht eine Persönlichkeit aus? Wo endet die Realität, wo fängt etwas anderes an? „Lügen, an die wir glauben wollten, obwohl wir es besser wussten (S.145/146) lassen einmal mehr nachdenken… Mir hat es gefallen, für meine noch 11-jährige Tochter ist es noch lange nichts - aber empfehlen kann ich es dennoch uneingeschränkt!

„Nicht das schwarze Schaf ist anders…

Nina Albert am 04.10.2025

Bewertungsnummer: 2615803

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

…sondern die Weißen sind alle gleich.“ Yorick Goldewijk erzählt in melodisch klingenden Worten die Geschichte von „8“, einer Unbeseelten, „deren Dasein seinen Sinn im Dienst für die Beseelten hat.“ Für 8 ist jeder Tag gleich; sie taucht unter in einem Meer aus Tausenden anderen Mädchen, die genauso aussehen wie sie. Und 8 glaubt: „Ich bin die Einzige, die das nicht ignorieren kann, und ich weiß, dass es nie gut ist, die Einzige zu sein, denn wenn du die Einzige bist, bist du etwas. Und wenn du etwas bist, dann willst du etwas, dann wirst du träumen, denken, zweifeln.“ Bis eines Tages ein anderes Mädchen den Blick hebt und sie ansieht. Und nichts wird mehr so sein wie zuvor… „Für einen Moment fühle ich den Wind über meine Fingerspitzen streichen…“ Poetisch aneinandergereihte Sätze und metaphorische Gedankengefüge hauchen dieser Dystopie Leben ein. In einer sterilen, eintönigen Welt, die auf künstlicher Intelligenz basiert, dringt ein „Sonnenstrahl zwischen den Türmen hindurch“ und entpuppt die blutleere 8 als empathisch. Ihr surreales Gedankenkarussell zaubert ausdrucksstarke Bildsequenzen und ihre Träume thematisieren atmosphärisch was verboten ist und was sie hinter ihrer Maske aus Belanglosigkeit verstecken muss: Identität, Individualität und Freundschaft! „Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht.“ 88888 | 5

„Nicht das schwarze Schaf ist anders…

Nina Albert am 04.10.2025
Bewertungsnummer: 2615803
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

…sondern die Weißen sind alle gleich.“ Yorick Goldewijk erzählt in melodisch klingenden Worten die Geschichte von „8“, einer Unbeseelten, „deren Dasein seinen Sinn im Dienst für die Beseelten hat.“ Für 8 ist jeder Tag gleich; sie taucht unter in einem Meer aus Tausenden anderen Mädchen, die genauso aussehen wie sie. Und 8 glaubt: „Ich bin die Einzige, die das nicht ignorieren kann, und ich weiß, dass es nie gut ist, die Einzige zu sein, denn wenn du die Einzige bist, bist du etwas. Und wenn du etwas bist, dann willst du etwas, dann wirst du träumen, denken, zweifeln.“ Bis eines Tages ein anderes Mädchen den Blick hebt und sie ansieht. Und nichts wird mehr so sein wie zuvor… „Für einen Moment fühle ich den Wind über meine Fingerspitzen streichen…“ Poetisch aneinandergereihte Sätze und metaphorische Gedankengefüge hauchen dieser Dystopie Leben ein. In einer sterilen, eintönigen Welt, die auf künstlicher Intelligenz basiert, dringt ein „Sonnenstrahl zwischen den Türmen hindurch“ und entpuppt die blutleere 8 als empathisch. Ihr surreales Gedankenkarussell zaubert ausdrucksstarke Bildsequenzen und ihre Träume thematisieren atmosphärisch was verboten ist und was sie hinter ihrer Maske aus Belanglosigkeit verstecken muss: Identität, Individualität und Freundschaft! „Zweifle nicht, zögere nicht, hinterfrage nicht.“ 88888 | 5

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