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Auf dem Gräftenhof Das Vermächtnis. Eine Familiensaga, die generationenübergreifend von Liebe, Verlust und Hoffnung erzählt.

8

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Landwirtschaftsvlg Münster

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/1,9 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7843-5805-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Landwirtschaftsvlg Münster

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/1,9 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7843-5805-5

Herstelleradresse

Landwirtschaftsverlag
Hülsebrockstr. 2
48165 Münster
DE

Email: info@lv.de

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  • Bewertung

    5/5

    29.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Familie und alte Werte und Tradition...

    Das Cover sieht wirklich toll aus und ich finde es sehr harmonisch gestaltet. Der Titel hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. In dem Buch geht es um die Familie Große-Bawinkel, sie leben in der Wasserburg im Herzen Münsterlandes auf den Gräftenhof. Der Zweite Weltkrieg hat auch dort eine Spuren und seinen Schrecken hinterlassen. Doch wie kann man Traditionen waren ohne dabei das Neue zu missachten? Der Autor Arnold Pesch hat eine sensible Geschichte erschaffen, geprägt von Liebe, Heimat und der Sehnsucht, seinen Platz in der Welt zu finden. Franziska und Johannes möchten die Gräftenhof erhalten und doch verfolgen die Schatten der Vergangenheit die beiden. Johannes kommt aus. der Ukraine und er wünscht sich eine Heimat, die er für immer so nennen darf. Wird es den beiden gelingen, diesen Frieden zu schaffen? Der Schreibstil hat mir außerordentlich gut gefallen. Ich mochte Johannes als auch Franziska der gerne. Sie hatten ihre Eigenheiten und Ansichten, die ich passend fand. Die Handlung war sensibel und die ersten Themen wurden gut mit in die Geschichte hineingeflochten. Ein bewegendes Buch, ich empfehle es auf jeden Fall weiter.

  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    10.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Emotional und super erzählt

    Was auf dem Gräftenhof passiert habe ich neulich gelesen – in einem Buch von Arnold Pesch, einem Roman mit dem Untertitel „Das Vermächtnis“ – sehr spannend und lebendig geschrieben, hat mich bestens unterhalten. Ich möchte euch berichten … Zum einen sei gesagt, dass es sich um einen fiktiven Roman handelt, deren Geschichte und Charaktere frei erfunden sind. Erzählt wird vor dem historischen Hintergrund der 150er und 60er Jahre. Wir befinden uns im Münsterland und lesen von der Geschichte zweier Höfe. Die Entwicklung der Landwirtschaft ist Thema. Die Welt und die Menschen veränderten sich … Gräftenhöfe wurden sie benannt, weil eine Gräfte ein Wassergraben ist, der charakteristisch für die Höfe war. Historisch gesehen bot er Schutz vor Angriffen. Wasserburgen im Münsterland gehen noch heute auf diese Tradition zurück. Wir lernen die Familie Große-Bawinkel. Die Vergangenheit soll vergessen sein, es geht auf in eine noch ungewisse Zukunft. Franziska und Johannes übernehmen den Nachbarhof. Johannes stammt aus der Ukraine. Traditionelles und Neues prallen aufeinander – man kann sich vorstellen, dass Schwierigkeiten vorprogrammiert sind. Thematisiert wird auch, dass Johannes Heimweh hat, aber er kann aufgrund der politischen Lage nicht in seine Heimat zurück. Sehnsucht, Heimat und Liebe sind wohl neben dem regionalen und historischen Kontext die Oberthemen, vor denen die Handlung spielt. Wundervoll, auch emotional und vor allem lebendig geschrieben – hat mich überzeugt und sehr gut unterhalten, hätte genauso passiert sein können, man nimmt dem Autor die Geschichte zu 100 Prozent ab. #arnoldpesch #landwirtschaftsverlag #münsterlandliebe #münsterland #buchverrückt #DasVermächtnis #aufdemgräftenhof #roman

  • Feryla

    aus Münster

    4/5

    27.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gräftenhof, die Wasserhöfe im Münsterland, ein wahrlich schönes Kulturgut

    Einen tiefen Einblick gibt der Autor Arnold Pesch in das Landleben im schönen Münsterland, das von kleinen Wasserburgen (Gräftenhöften) durchzogen ist. Die fünfköpfige Familie Große-Bawinkel bewirtschaftet ihren Bauernhof. Johannes und Franziska, die Eltern mit ihren drei Kindern Ludger, Barbara und Alexa sind eng mit der Familie Schulze-Westhof, die als Nachbarn auf einem Gräftenhof wohnen, verbunden. Das Paar Wilhelm und Maria erwarten sehnsüchtig einen Erben, um den Hof weiterführen zu können. Noch spät gebärt Maria einen Sohn, namens Paul, der leider aufgrund seiner Behinderung den Hof nicht übernehmen werden kann. Die Geschichte rankt sich nun liebevoll darum, wie die Zukunft des prächtigen Gräftenhofs nun aussehen wird. Wird es zu einer zufriedenstellenden Lösung kommen? Das gibt Buch ebenfalls einen Einblick in die Traditionen des Münsterlands ohne in Klischees zu verfallen, auch die Kraft und Stärke von Frauen kommen nicht zu kurz. Ich muss bei Erntedankfest, Kaffee und Kuchen, dem schönen Plattdeutsch, Haflingern fest an meine Heimat denken. Sehr gut ist es dem Autor ebenfalls gelungen, politische Zusammenhänge einfach und verständnisvoll in den Roman mit ein zuflechten. Wir lernen sehr viel über die Vergangenheit kennen und das ist eine wahrliche Bereicherung. An manchen Stellen verlaufen mir leider die Paarfindungen bzw. die Beziehungen zu glatt und harmonisch ab. Das kann ich mir so im wahren Leben nicht vorstellen, gibt dem Roman aber etwas romantisches. Ich habe die Lektüre sehr gerne gemocht und kann sie nur weiterempfehlen.

  • Bewertung

    aus Igensdorf

    4/5

    13.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Im Wandel der Zeit

    Dieser bewegende Familienroman mit seinen 220 Seiten vereint alles. Es sind die persönlichen Schicksale der Familie, an denen ich als Leserin teilhabe, es ist aber ebenso die beschriebene tiefe Sehnsucht nach einem Platz in der Welt, den man Heimat nennen kann und darf. Der Schreibstil ist flüssig und eingehend und macht diesen historischen Roman lebendig. Ich spüre beim Lesen die Stoppelfelder unter meinen Füßen und rieche den vollen Duft der beschriebenen voll erblühten Rosen. Ich bin dabei. Tief tauche ich in diese besondere Atmosphäre auf dem Gräftenhof ein und erlebe ein mir bis jetzt ungekanntes Münsterland samt den dazugehörigen Bewohnern. Für mich sind es die feinen und leisen Zwischentöne, die diesen Roman ausmachen. Fazit: Lesenswert weil gut be- und geschrieben (auch wenn der Gräftenhof mit seinen Personen frei erfunden sind). Von mir gerne 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Yernaya

    4/5

    02.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Geschichte einer Familie zwischen Tradition und Wandel

    Arnold Pesch hat in seinem Roman "Auf dem Gräften-Hof - das Vermächtnis" Geschichte lebendig werden lassen. Selbst 1939 geboren wuchs er im Münsterland auf. Er ist somit Zeitzeuge der Ereignisse, die er beschreibt. Auch wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt, wirkt sie sehr authentisch. Das liegt an dem kundigen Wissen des Autors über die Heimatgeschichte der Region ebenso wie an den immer wieder eingeflochtenen Dialogen im Münsterländer Platt (der Inhalt wird dabei immer übersetzt oder erläutert). Im Mittelpunkt steht die Familie Große-Bawinkel nebst ihrer nächsten Nachbarn, den Schulze-Westhoffs. Und natürlich der Gräftenhof, ein von einem Wassergraben (Gräfte) umgebener Großbauernhof. Pesch nimmt und mit auf eine Zeitreise in die 50er- und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts, beschreibt die tiefe Verwurzelung der Menschen in ihre Heimat, die Traditionen, die Bodenständigkeit und das Gottvertrauen der bäuerlichen Gesellschaft. Doch es ist eine Zeit der Umbrüche. Die Folgen des Zweiten Weltkrieges, Flucht und Vertreibung, der Mauerbau und vieles mehr sind auch im Münsterland spürbar. Die Landwirtschaft erfährt bedeutende Veränderungen durch die Mechanisierung, während zugleich noch gesellschaftliche Schranken zwischen den Schichten bestehen. Trotz aller Schicksalsschläge, die das leben schreibt, bleibt der Grundton des Buches optimistisch. Mir war es an mancher Stelle etwas zu sehr "Heile Welt" und die Dialoge wirkten etwas hölzern und pathetisch. Die heimatkundlichen Kenntnisse des Autors machen das aber allemal wett.

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