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Gebraucht Band 2

Taubenschlag Teit und Lehmann ermitteln

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

35904

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.10.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/3,2 cm

Gewicht

469 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Bloddue

Übersetzt von

Ulrich Sonnenberg

Sprache

Deutsch

EAN

2710000376538

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

35904

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.10.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/3,2 cm

Gewicht

469 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Bloddue

Übersetzt von

Ulrich Sonnenberg

Sprache

Deutsch

EAN

2710000376538

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • sleepwalker

    5/5

    26.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    „Teit und Lehmann. Das famose…

    „Teit und Lehmann. Das famose dänisch-deutsche Gespann und gute Beispiel für grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit.“ Das könnte die Überschrift für „Taubenschlag“ sein, den zweite Krimi des dänischen Autors Dennis Jürgensen aus der Reihe „Teit und Lehmann ermitteln“. Zwar fand ich das Buch nicht so spannend wie sein Vorgänger „Gezeitenmord“, für mich war viel zu früh klar, wer hinter den Morden steckt. Aber die Geschichte ist vielschichtig, gut ausgearbeitet und wartet mit zwei sehr unterschiedlichen Ermittlern auf, die hervorragend miteinander harmonieren. Aber von vorn. „Irgendwo über uns stand die Mauer. Wir sind im alten Ostberlin runtergegangen, jetzt sind wir in Westberlin.“ Beim Kartieren eines bis dahin unbekannten unterirdischen Bunkers finden zwei Mitarbeiter von Bunker Protocol die Leichen eines Ehepaars und dessen kleiner Tochter. Die drei Toten lagen schätzungsweise rund 40 Jahre im Bunker, vermutlich waren sie auf der Flucht in den Westen. Kurze Zeit später wird in Norddeutschland eine alte Frau erschossen aufgefunden. Sie wurde vor ihrem Tod gefoltert und an den Sessel gefesselt erschossen Es findet sich noch ein weiteres makabres Detail am Tatort: auf ihrem Schoß liegt eine tote Taube. Der Fall wird Rudi Lehmann übertragen, im Rahmen von CEPOL (Collège européen de police, diese fördert die europäische Polizeizusammenarbeit durch Ausbildung über die Landesgrenzen hinweg) wird die Kopenhagener Kriminalassistentin Lykke Teit vier Monate nach ihrer ersten Zusammenarbeit wieder an ihn „ausgeliehen“. Kurz darauf wird ein älterer Mann ebenfalls erschossen an einen Sessel gefesselt aufgefunden. Auch bei ihm liegt eine Taube. Als Lykke bei ihren eigenmächtigen Ermittlungen spät abends in einem der Opfer-Häuser beinahe zu Tode kommt, wird der Fall „doppelt so ernst“ und den Ermittlern droht die Zeit davon zu laufen. Hängen die Morde zusammen und handelt es sich beim Täter um einen Serienmörder? Der Schreibstil von Dennis Jürgensen ist flüssig und nah am Leser. Einige handwerkliche Fehler in der Übersetzung fielen mir (berufsbedingt) auf, so ist die Mehrzahl von Schublade zum Beispiel ganz sicher nicht Schubläden und das/dass-Fehler finde ich schlicht ärgerlich. Fertig gemeckert, denn abgesehen davon gibt es keine Kritikpunkte. Inhaltlich kann der Krimi bei mir vor allem durch Komplexität auf mehreren Ebenen punkten. (DDR-) Vergangenheit trifft auf aktuelle Morde, wobei natürlich eine Verstrickung der Stasi nicht auszuschließen ist. Lykke Teit kämpft mit ihrer eigenen Vergangenheit, da sie schwer mit dem Verlust ihrer Tochter Gry zu kämpfen hat, die vor fünf Jahren durch den Angriff eines Kampfhundes zu Tode kam. Jetzt glaubt ihr ex Mann Thomas den Halter des Pitbull Terriers gesehen zu haben und reißt alte Wunden wieder auf. Und auch Rudi Lehmann sieht sich plötzlich mit seiner eigenen familiären Vergangenheit konfrontiert. Die Charaktere und auch die Schauplätze sind sehr gut und anschaulich beschrieben. Lykke und Rudi sind ein interessantes Ermittler-Paar, das, nicht zuletzt wegen des großen Altersunterschiedes, der kulturellen Unterschiede und ihrer eigenen familiären Hintergründe eine ganz spezielle zwischenmenschliche Dynamik hat. Als erfahrener und langjähriger Krimileser wusste ich zwar schon sehr früh, wer der Mörder ist und der Autor verzichtet dahingehend auch weitgehend auf Überraschungen. Die Ermittlungen fand ich dennoch sehr spannend, vor allem, da das Motiv hinter den Taten lange unklar ist. Dadurch fand ich den Krimi überaus unterhaltsam und lesenswert. Da es erst der zweite Teil der Reihe ist, kann man das Buch problemlos ohne Vorkenntnisse lesen. Ich kann den ersten Band „Gezeitenmord“ aber allen ans Herz legen, die gerne vielschichtige und gut erzählte Krimis mit menschlichen und nahbaren Ermittlern mögen. Diesen empfehle ich natürlich auch „Taubenschlag“, ich habe das Buch sehr gern gelesen und vergebe fünf Sterne.

  • Elvira P.

    aus Goch

    5/5

    13.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ein dänisch/deutsches Ermittlerpaar, das passt

    Beim Katalogisieren alter Bunkeranlagen aus dem 2. Weltkrieg werden die Leichen einer 3-köpfigen Familie gefunden. Nahezu zeitgleich werden in Norddeutschland mehrere alte Menschen in ihrem Zuhause gefoltert und grausam ermordet, wobei sie seltsamerweise mit einer toten Taube im Schoß zurückgelassen werden. Bei der diffizilen und aufwendigen Recherche wird der Flensburger Kommissar Rudi Lehmann wieder von seiner dänischen Kollegin Lykke Teit unterstützt. Mit Lykke und Rudi hat Dennis Jürgensen ein Traumteam gefunden. Der ältere und erfahrenere Gemütsmensch Rudi findet in der jungen, dynamischen Lykke nicht nur eine „Ersatztochter“, sondern auch jede Menge Bauchgefühle und neue Ansätze in den Ermittlungen. Lykke findet in Flensburg nicht nur spannende Polizeiarbeit und gute Entfaltungsmöglichkeiten, sondern in Rudi und seiner Frau gute Freunde und eine Art Familienanschluss. In ihrem aktuellen Fall suchen sie in der Vergangenheit die Ursache für die verheerenden Morde. Es ist schwer eine Gemeinsamkeit zwischen den einzelnen Opfern zu finden. Aber die Zeit drängt, weil nicht davon auszugehen ist, dass der Mörder sein Werk, was immer er auch darunter versteht, beendet hat. Mit jeder Tathergangs Beschreibung, der Vorbereitung zur nächsten Tat und dem Gedankengut und Pläne des Täter treibt Dennis Jürgensen den Spannungsbogen in die Höhe. Lykke und Rudi erleben bei den Ermittlungen ungeahnte Höhen und Tiefen. Die Zusammenarbeit der Beiden ist von Empathie und Rücksichtnahme geprägt. Sie fordern und fördern sich gegenseitig ohne den anderen aus dem Blick zu lassen. Ich möchte noch viele Fälle von den Beiden lesen.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    11.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Fesselnd bis zur letzten Seite

    Als auf einer Baustelle in Berlin ein bislang unbekanntes unterirdisches Bunkersystem mit den skelettierten Überresten einer Familie gefunden werden, weiß noch niemand, welche Dimensionen dieser Fund haben wird. Allen Anschein nach sind die Mitglieder dieser Familie seit rund vierzig Jahren tot, verhungert und verdurstet. Wenig später werden in Kiel, Hamburg und nahe Lübeck mehrere Menschen in ihren Häusern ermordet aufgefunden. Die Männer und die Frau haben einiges gemeinsam: Sie wurden gefoltert, gefesselt an einen Stuhl gebunden, anschließend erschossen und haben jeweils eine tote Taube im Schoß. KHK Rudi Lehmann von der Polizeidirektion Flensburg und Kriminalassistentin Lykke Teit aus Kopenhagen, die bereits in „Gezeitenmord“, einem länderübergreifenden Kriminalfall sehr gut zusammengearbeitet haben, werden anlässlich einer Sondereinsatztruppe beauftragt, diesen Fall zu lösen. In akribischer Kleinarbeit, die die beiden bis nach Berlin, in das Archiv der Stasi führt, kommen sie nur langsam vorwärts. Die Mordserie verlangt den beiden einiges ab, denn sowohl Lehman als auch Teit haben so ihre eigene Familiengeschichte. Meine Meinung: Dieser Krimi, der durchaus von wahren Begebenheiten inspiriert sein kann, hat mich sehr gut unterhalten. Auch mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall sind noch immer nicht alle Fälle von verschwundenen Personen restlos aufgeklärt. Die Ermittlungen mit all ihren Sidesteps und Sackgassen sowie gefährlichen Situationen sind recht realistisch geschildert. Lehmann und Teit sind ein gutes Team, obwohl der Altersunterschied doch recht groß ist. Gut gefällt mir, dass Rudis Frau Verständnis für seinen Beruf hat und auch Lykke freundlich begegnet. Interessant ist, dass der Täter und sein Motiv den Lesern schon recht bald sogar namentlich bekannt sind. Die Spannung liegt nun darauf, ihn zur Strecke zu bringen. Fazit: Gerne gebe ich diesem Krimi, der mich bis zur letzten Seite gefesselt und mir spannende Lesestunden beschert hat, 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    05.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Fesselnder zweiter Band einer spannenden Krimireihe

    Nachdem in Berlin in einem alten Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg die Leichen einer Familie gefunden wurden, werden in Norddeutschland mehrere Menschen brutal ermordet. Markenzeichen der Morde sind jeweils eine blutende tote Taube auf dem Schoß. Rudi Lehmann soll den Fall lösen, zusammen mit Lykke Teit aus Kopenhagen. Dies ist bereits ihr zweiter gemeinsamer Fall, wobei man auch ohne weitere Vorkenntnisse in das vorliegende Buch einsteigen kann. Die beiden Ermittler ergänzen sich gut, ihre Zusammenarbeit ist sehr fruchtbar, die beiden schätzen sich gegenseitig, können aber auch gut mal miteinander rumfrotzeln. Der Täter scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein und ist äußerst skrupellos. Erst nach und nach ergibt sich, wie die Fälle zusammenhängen und was sie mit den Leichenfunden in Berlin zu tun haben. Es gibt dabei auch einige ziemlich gefährliche Situationen zu bestehen, wobei alles sehr nachvollziehbar geschrieben ist. Das Privatleben der beiden Ermittler belegt Nebenhandlungsstränge und ist auch sehr spannend, dominiert jedoch nicht den Hauptteil des Buches, nämlich die Lösung des Falles an sich. Auch wenn man irgendwann eine Ahnung hat, wohin die Auflösung dieses Krimigeschehens führt, blieb die Geschichte für mich immer noch spannend bis zur letzten Seite. Mich hat dieser Krimi, der durchaus auf realen Begebenheiten ruhen könnte, von der ersten Seite an fesseln können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne. Auf den nächsten Fall mit diesen beiden Ermittlern bin ich schon sehr gespannt.

  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    04.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die Reihe werde ich weiterlesen

    In Berlin finden Mitarbeiter von Berlin Bunker Protocol in einem gerade wieder entdeckten Bunker drei Leichen. Eine dänische Kommissarin wird von ihrem Ex-Ehemann darüber informiert, dass er den Mörder der gemeinsamen Tochter gesehen hat. In der Nähe von Lübeck findet sich ein Mann an einen Stuhl gefesselt vor. In Flensburg wird die Leiche einer alten, offensichtlich ermordeten, Frau gefunden. Diese vier Szenen eröffnen den Roman. Was sie miteinander zu tun haben, wird man im Laufe des Romans erfahren. Mich haben sie jedenfalls direkt neugierig gemacht, auch, weil der Autor mich direkt in das Geschehen hineinzuziehen konnte. Nicht nur die Situation im Bunker wirkt sehr bedrückend, auch die Gedanken des gefesselten Mannes, die Reaktionen der Kommissarin sowie die Eindrücke der Ermittler in Flensburg werden so gut geschildert, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Das habe ich bei Kriminalromanen nicht mehr allzu oft, weswegen ich meinen Konsum dieses Genres außerhalb des historischen Bereichs auch deutlich verringert habe. Interessant und mir schnell sympathisch sind auch die beiden Protagonist:innen. Für mich war das der erste Band der Reihe, tatsächlich ist es bereits der zweite, ich hatte deswegen keine Verständnisprobleme, wurde aber natürlich neugierig auf den Vorgängerband. Es handelt sich um ein länderübergreifendes Ermittlerduo. Lykke Teit, die bereits oben erwähnte dänische Kommissarin wird zu dem Fall im Rahmen des CEPOL, eines Programms zur europäischen Zusammenarbeit, hinzugezogen, nachdem sie bereits einmal mit dem leitenden Ermittler in Flensburg, Rudi Lehmann, erfolgreich zusammengearbeitet hat, nämlich in „Gezeitenmord“, dem ersten Band der Reihe. Lykke und Rudi sind einerseits recht verschieden, andererseits passen sie sehr gut zueinander, harmonieren perfekt, was ich erfrischend finde. Überraschenderweise taucht auch der Täter bereits frühzeitig auf, sogar namentlich, wobei lange nicht sicher ist, ob es sich um seinen echten Namen handelt. Sein Motiv wird dadurch auch relativ schnell klar, allerdings nicht die Hintergründe, die gilt es auch für die Leser:innen noch zu klären. So bleibt es weiterhin spannend, zumal auch nicht alles so glatt läuft, wie es geplant wurde. Am Ende habe ich den Roman zufrieden zugeklappt, er hat für mich gehalten, was er mir versprochen hat, Band 1 habe ich mir mittlerweile bereits gekauft. Die dänisch-deutsche Zusammenarbeit des Ermittlerduos hat mir gut gefallen, ebenso wie die beiden selbst, der Fall ist interessant und spannend, und wird zufriedenstellend aufgelöst. Ich freue mich auf weitere Bände der Reihe.

Kundinnen und Kunden meinen

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