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  • Produktbild: 9 Jahre Wahn
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9 Jahre Wahn Mein Leben mit paranoider Schizophrenie - Die autobiografische Mischung aus Fakt und Fiktion | SPIEGEL Bestseller

51

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33568

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.10.2025

Verlag

ZS - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/2,8 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Schwarz / Lindgrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96584-569-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33568

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.10.2025

Verlag

ZS - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/2,8 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Schwarz / Lindgrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96584-569-5

Herstelleradresse

ZS Verlag
Kaiserstraße 14b
80801 München
DE

Email: buchvertrieb@edel.com

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  • Bewertung

    5/5

    10.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zweites Buch des bekannten Schauspielers

    Der als Schauspieler bekannte Eric Stehfest, der auch schon in verschiedenen Reality Formaten zu sehen war, hat sein zweites Buch veröffentlicht. Während das erste Buch den Titel „9 Tage wach“ trug, heißt das aktuelle „9 Jahre Wahn“. Der ähnliche Titel vermittelt den Leser eine gewisse Zusammengehörigkeit der Bücher. Es ist aber nicht zwingend notwendig das Vorgängerbuch gelesen zu haben. Die Krankheit „paranoide Schizophrenie“ Eric Stehfest fasst in diesem Buch hauptsächlich die Ereignisse des letzten Jahres zusammen, als er beschlossen hat sich in eine psychiatrische Tagesklinik zu begeben. Er gibt dem Leser Einblicke zu seiner persönlichen Situation. Er geht offen mit dem Thema seiner persönlichen Situation um. Er schildert, wie es eben ist, wenn noch eine „andere Persönlichkeit“ im eigenen Körper wohnt. Dieser andere ist in Erics Fall Mackie Messer. Es mutet etwas gruselig an, wenn man den Wechsel der Persönlichkeiten in dem romanhaft erzählten Buch hautnah miterlebt. Mischung aus Realität und Fiktion Eric Stehfest weist darauf hin, dass er ihm Buch reale Vorkommnisse mit einem Anteil Fiktion wiedergibt. Das Buch ist in fünf Akte aufgeteilt, welche in viele kleine Unterkapitel aufgeteilt sind. Ein Großteil des Buches macht die Dialoge mit seiner Therapeutin aus, die er sehr ausführlich wiedergibt. Das gesamte Buch ist aus Sicht der dritten Person geschrieben. Nicht einfach zu lesen Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und verlangt dem Leser eine gewisse Aufmerksamkeit ab. Auch der Inhalt geht dem Leser unter die Haut und wirkt auch nach Beenden des Buches noch eine geraume Zeit nach. Der Alltag in der psychiatrischen Tagesklinik Eric Stehfest vermittelt dem Leser eindrucksvoll, wie man sich die Abläufe in einer derartigen Einrichtung vorstellen muss. Er geht dabei nicht nur auf seine eigene Geschichte ein, sondern berichtet auch, wie es um die anderen Mitpatienten steht. Er erzählt schonungslos, was eine psychiatrische Erkrankung mit den Menschen macht und welche zerstörerische Macht mit dieser Krankheit einhergeht. Fazit: Das Buch hat mich auf eine besondere Art gefesselt. Obwohl ich kein Fan des Schauspielers Eric Stehfest bin, habe ich mich für dieses Buch aufgrund der Thematik interessiert. Man muss ihm Respekt dafür zollen, einen derartigen Seelenstriptease hinzulegen. Es ist keine einfache Lektüre, aber das Buch erfüllt den Zweck, den Leser für diese Art Erkrankungen sensibel zu machen. Sie sollten in unserer Gesellschaft nicht länger totgeschwiegen und als Tabuthema betrachtet werden.

  • Bianca K.

    aus Magdeburg

    5/5

    05.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Familie und Tagesklinik

    In seinem Buch beschreibt Eric Stehfest sein Leben mit der Erkrankung "paranoide Schizophrenie". Im Gespräch mit seiner Therapeutin wird der Verlauf der Krankheit und was sie ausmacht, für einen außenstehenden sehr eindrucksvoll beschrieben. Er lässt uns teilhaben wie der Verlauf einer Gruppentherapie in einer Tagesklinik abläuft. Hier wird ein Tabuthema zum Thema gemacht und darauf eingegangen was in den erkrankten Menschen vorgeht. Ich finde es als ebenfalls betroffene sehr gut das das Thema nicht totgeschwiegen wird, sondern so normalisiert wird, das es keinen Makel darstellt wenn man sich psychologische Hilfe sucht. Viele Menschen machen sich leider immer noch lustig über Patienten die eine Psychiatrie aufsuchen. Der Schluss des Buches hat mich sehr beeindruckt als Eric aus der Klinik entlassen wurde da die Bezahlung durch die Krankenkasse nicht geklärt war. Seine gesamte Gruppe aus der Tagesklinik stand vor seiner Haustür und war für ihn da. Diese Buch lege ich jedem Menschen ans Herz um einmal über den Tellerrand zu blicken. Es gibt nicht nur die ganz normalen Leute, sondern auch sehr feinfühlige mit ganz viel Herz...Vielleicht empfinden sie in ihrem Inneren viel mehr.

  • BiancaK.

    aus Magdeburg

    5/5

    05.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Familie und Tagesklin…

    Zwischen Familie und Tagesklinik In seinem Buch beschreibt Eric Stehfest sein Leben mit der Erkrankung "paranoide Schizophrenie". Im Gespräch mit seiner Therapeutin wird der Verlauf der Krankheit und was sie ausmacht, für einen außenstehenden sehr eindrucksvoll beschrieben. Er lässt uns teilhaben wie der Verlauf einer Gruppentherapie in einer Tagesklinik abläuft. Hier wird ein Tabuthema zum Thema gemacht und darauf eingegangen was in den erkrankten Menschen vorgeht. Ich finde es als ebenfalls betroffene sehr gut das das Thema nicht totgeschwiegen wird, sondern so normalisiert wird, das es keinen Makel darstellt wenn man sich psychologische Hilfe sucht. Viele Menschen machen sich leider immer noch lustig über Patienten die eine Psychiatrie aufsuchen. Der Schluss des Buches hat mich sehr beeindruckt als Eric aus der Klinik entlassen wurde da die Bezahlung durch die Krankenkasse nicht geklärt war. Seine gesamte Gruppe aus der Tagesklinik stand vor seiner Haustür und war für ihn da. Diese Buch lege ich jedem Menschen ans Herz um einmal über den Tellerrand zu blicken. Es gibt nicht nur die ganz normalen Leute, sondern auch sehr feinfühlige mit ganz viel Herz...Vielleicht empfinden sie in ihrem Inneren viel mehr.

  • Bewertung

    5/5

    04.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Überleben und Leben mit einer Psychose - eine Autobiographie mit einer Prise Fiktion

    Schon auf den ersten Seiten wusste ich, dass ich das Buch so schnell nicht mehr weglegen kann. Ich hatte nur ein vages Bild von der Person Eric Stehfest, aber sein autobiographischer Roman hat mich sofort mitgerissen. Er beleuchtet dabei seine Psychose und den langen, schweren Weg zur Erkenntnis und zur Heilung. Und er ist schonungslos ehrlich und selbstkritisch. Eric Stehfest als Person polarisiert, er steht permanent in der Öffentlichkeit und nimmt an zahlreichen Shows teil. Seiner eigentlichen Persönlichkeit geht es damit alles andere als gut. Er leidet unter der ständigen Beobachtung und entwickelt Wahnvorstellungen. Er terrorisiert seine Frau mit falschen Anschuldigungen und Kontrollwahn und lebt seine nicht vorhandene Konfliktfähigkeit mit exzessivem Sport und Schlägereien aus. Als seine Familie zu zerbrechen droht, setzte er sich ins Auto und fährt in die Psychiatrie. Er liefert sich in die Tagesklinik ein und stellt sich seinen Dämonen. Aber das ist erst der Anfang einer langen Reise. Einer Reise zu einer Diagnose, die ihre Wurzeln in der frühesten Kindheit hat und einer Reise zu einer Heilung, die er sich über Jahre selbst verwehrt hat. Ich bin beeindruckt von der Offenheit, mit der Eric Stehfest über seine Erfahrungen in der Psychiatrie berichtet. Er streut oft eine Prise (Galgen-)Humor ein, nennt seine Therapiegruppe "Die jungen Detektive", die auf der Suche nach sich selbst oder nach ihrer Bestimmung sind. Aber er berichtet auch ganz offen über seine von Sucht geprägte Kindheit und Jugend, über sein Elternhaus und alle Dämonen und Traumata, die ihn geprägt haben. Er nennt den Grund dafür, dass sich "der andere", sein zweites, lautes, egozentrisches Ich, entwickeln konnte. Erzählt wird oft im Dialog mit der Psychiaterin, im Plauderton. Es wirkt so ehrlich und authentisch, dass ich mich gefragt habe, ob manche Gespräche mitgeschnitten und danach freigegeben wurden. Es klingt sehr überzeugend, wenn auch an mancher Stelle ein wenig überzeichnet, was dann wieder auf die Prise Fiktion schließen lässt. Fazit: Wer mehr über paranoide Schizophrenie und das Leben mit einem zweiten Taktgeber im Kopf wissen will, sollte das Buch lesen. Auch für alle, die mehr über Eric Stehfest wissen wollen, spreche ich eine klare Leseempfehlung aus. Und nicht zuletzt empfehle ich das Buch generell, weil es trotz der Schwere der Themen spannend und unterhaltsam geschrieben ist.

  • Bewertung

    5/5

    28.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ehrliche Auseinandersetzung mit der eigenen Erkrankung und Lebensgeschichte

    Ich war ganz gespannt auf das Buch "9 Jahre Wahn" von Erik Stehfest und schon das Cover hat mich neugierig gemacht auf den Inhalt. Am Anfang hatte ich kurz Mühe in die Geschichte reinzukommen durch die verschiedenen Ebenen und das Gedankendurcheinander, aber dafür hat mich das Buch dann umso mehr gepackt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Eric Stehfest schafft es gut rüberzubringen, welche verschiedenen Anteile und wahnhaften Einflüsse in ihm aktiv sind und wirkt erstaunlich reflektiert im Umgang mit dem ganzen Thema. Ich konnte der Geschichte gut folgen und insbesondere durch die Therapiegespräche wird immer deutlicher, wie lange diese Erkrankung schon Einfluss auf sein Leben hatte. Es ist schwer sich vorzustellen, wie anstrengend es gewesen sein muss, die ganze Zeit weiter zu funktionieren mit so einer lange unerkannten Erkrankung, gerade wenn man in der Öffentlichkeit steht und wie schwer es für ihn gewesen sein muss, den öffentlichen Druck und diese Diskrepanz in sich auszuhalten Die einzelnen Therapiegespräche an sich wirken teilweise sehr inhaltsschwer, aber ich schätze diese wurden zum besseren Verständnis des Inhalts und für den Lesefluss etwas gerafft. Ich bin selbst Therapeutin und habe i.d.R. nicht so viele lange Gesprächsanteile am Stück. Ansonsten war die Geschichte jedoch sehr schlüssig und mir sind keine groben Logikfehler aufgefallen. Durch die Reflektion innerhalb der Gespräche lässt sich die Innenwelt gut nachvollziehen und zum Verstehen der Figur sind sie sehr hilfreich. Gerade anfangs erschien der Protagonist eher unsympathisch und war schwer greifen, mit der Zeit wird aber immer sympathischer und macht es einem leicht die inneren Struggle mitzufühlen. Gleichzeitig ist die ganze Geschichte sehr beklemmend auch im Rückblick auf die Traunatisierungen, die Beziehung und die beiden Kinder und man spürt sehr deutlich, wie sehr er die ganze Zeit kämpft um allen gerecht zu werden. Die trotz der inneren Auseinandersetzung deutlich erkennbare Veränderung über die Zeit war schön mitzuverfolgen und tatsächlich ist mir der Protagonist mit jeder Seite mehr ans Herz gewachsen. Gut gefällt mir auch die Darstellung der anderen Mitstreiter*innen in der Bezugsgruppe in der psychiatrischen Tagesklinik. Auf der Ebene gibt es auch einige Schwierigkeiten, gemeinsames Zusammenfinden und schöne Erlebnisse trotz der Schwere, die über der ganzen Situation und den Schicksalen liegt. Das Buch macht es einem leicht sich in die verschiedenen Charaktere hinein zu versetzen und kann sicherlich einen Teil dazu beitragen, Stigmata abzubauen. Bestenfalls kann es sogar dazu beitragen, Leuten die Angst zu nehmen und sie zu motivieren sich professionelle Hilfe zu suchen, wenn sie in schwierigen Situationen sind. Erik Stehfest leistet mit seiner sehr ehrlichen und authentisch dargestellten Geschichte einen großen Beitrag für das Verständnis psychischer Erkrankungen, Belastungen und Wegen um damit umgehen zu lernen.

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