Missverständnis oder Liebe? Der neue Dr. Laurin 146 - Arztroman
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Sprache:Deutsch
3,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.03.2025
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
696 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783690491525
Die Familiengeschichte des Klinikchefs Dr. Leon Laurin tritt in eine neue Phase, die in die heutige moderne Lebenswelt passt.
Da die vier Kinder der Familie Laurin langsam heranwachsen, möchte Dr. Laurins Frau, Dr. Antonia Laurin, endlich wieder als Kinderärztin arbeiten. Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen.
Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert.
An diesem Morgen ging einfach alles schief. Es fing bereits beim Aufstehen an. Linus Brauer war noch einmal eingeschlafen, nachdem der Wecker geklingelt hatte und fuhr dann, als er ein Geräusch aus der Küche hörte - Bobby, natürlich! - erschrocken in die Höhe, stieg mit dem falschen Bein aus dem Bett, erwischte mit dem linken Fuß das T-Shirt, das er am Abend zuvor nach dem Ausziehen achtlos hatte fallen lassen und rutschte auf dem glatten Dielenboden aus. Er landete ziemlich schmerzhaft auf dem rechten Ellbogen und stieß einen markerschütternden Schrei aus. Dieser scheuchte seinen Hund Bobby auf, der wie üblich bereits in der Küche herumschnüffelte, auf der Suche nach seinem Lieblingsgummiknochen. Bobby kam also sofort angelaufen, blieb an der wie immer offenen Schlafzimmertür stehen, betrachtete die Situation und erkannte, dass Hilfe nötig war. Er eilte zu Linus und leckte ihm liebevoll über das Gesicht. »Lass das, Bobby, und verschwinde! Los, hau ab in die Küche!« Linus scheuchte den Dackel mit wilden Handbewegungen aus seinem Schlafzimmer. Das heißt, er versuchte es, hatte jedoch keinen Erfolg. Bobby wusste schließlich besser als Linus, was gut für diesen war. Er blieb also, wo er war, stellte aber das Lecken ein. Stöhnend richtete sich Linus auf, rieb seinen schmerzenden Ellbogen und bewegte vorsichtig das rechte Bein, das bei dem Sturz ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden war. Es schmerzte ein bisschen, aber er konnte den Fuß drehen, und auch sonst schien alles weitgehend in Ordnung zu sein. Langsam rollte er sich auf alle viere, dann stand er ächzend auf. Diesen Prozess, der recht lange dauerte, verfolgte Bobby mit wachsamen Augen, ohne noch einmal tätig zu werden. Sobald Linus stand, gab Bobby ihm zu verstehen, dass er, erstens, dringend nach draußen musste und zweitens, ebenso dringenden Hunger verspürte. Linus wusste nicht, wie Bobby das machte, aber diese beiden Botschaften überbrachte er ganz unmissverständlich.
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