Produktbild: Freundschaft – Eine andere Form von Liebe

Freundschaft – Eine andere Form von Liebe Über Freundschaft, Verlust und die Kraft des Miteinanders — Geschichten über eine unbezwingbare Kraft

2

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.09.2025

Verlag

Scholo Verlag der Komplett-Media GmbH

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,4/13,5/2,1 cm

Gewicht

288 g

Farbe

Salsa Rot / Natur

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8312-0647-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.09.2025

Verlag

Scholo Verlag der Komplett-Media GmbH

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,4/13,5/2,1 cm

Gewicht

288 g

Farbe

Salsa Rot / Natur

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8312-0647-6

Herstelleradresse

Komplett-Media GmbH
Konradinstraße 5
81543 München
DE

Email: info@komplett-media.de

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Das unzerreißbare Tau jenseits des Blutes

Bewertung am 23.06.2026

Bewertungsnummer: 3176647

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn das Schicksal die romantische Liebe entzaubert und familiäre Bande an den Klippen des Alltags zerschellen, bleibt oft nur ein einziges Fundament, das uns vor dem existenziellen Nichts bewahrt. Die gewählte Verwandtschaft wird bei Kerstin Schweighöfer in den Rang einer alles überdauernden Lebenskunst erhoben. Als Absolventin der renommierten Henri-Nannen-Schule und langjährige Auslandskorrespondentin besitzt sie die seltene Gabe, scharfsinne journalistische Präzision mit einer tiefen, fast zärtlichen Empathie für das Menschliche zu verbinden. Ihr Werk ist keine bloße Sammlung rührseliger Anekdoten, sondern eine meisterhafte, tiefenpsychologische Kartografie menschlicher Resilienz, in der die Grenzen zwischen kluger Analyse und emotionaler Wahrheit fließend ineinandergreifen. Die literarische Deutung, die sich wie ein unsichtbarer roter Faden durch den Text zieht, legt eine zutiefst berührende Prämisse offen. Diese Form der Nähe ist die vielleicht reinste Ausprägung der Liebe, gerade weil sie völlig ohne biologischen Zwang oder partnerschaftliche Verträge auskommt. Sie basiert ganz auf dem Prinzip der absoluten Freiwilligkeit. Wenn ein solches Band im Laufe der Jahre so dick wird wie ein Tau, das nicht mehr reißt, entspringt dies einer bewussten, täglichen Entscheidung füreinander. Der tragische Impuls – der Krebstod und der selbstbestimmte Abschied ihrer besten Freundin – fungiert hierbei als das ultimative Prisma. Erst im Angesicht des unausweichlichen Verlusts offenbart sich das wahre Wesen dieser Verbindung. Sie ist kein Schönwetter-Konstrukt, sondern eine nackte Überlebensstrategie und die Transformation des einsamen Egos in ein unbezwingbares Wir. Aus meiner Sicht greift es jedoch zu kurz, dieses Buch lediglich in die Schublade der herzerwärmenden Trostliteratur zu stecken. Für mich entfaltet sich hier vielmehr ein tiefgründiges, gesellschaftskritisches Manifest gegen die fortschreitende Vereinsamung unserer modernen Epoche. In einer Zeit, in der flüchtige Kontakte per Mausklick simuliert werden, führt uns die Autorin schmerzhaft und eindringlich vor Augen, was echte Bindung verlangt, nämlich unbedingte Präsenz, Opferbereitschaft und das Aushalten des tiefsten menschlichen Verfalls. Mich fasziniert und bewegt zugleich die tiefgehende Konsequenz, mit der hier gearbeitet wird. Es wird nichts romantisiert. Das unzerreißbare Band wird durch Schmerz und das gemeinsame Durchschreiten von Krisen geschmiedet. Kerstin Schweighöfer verzichtet dank ihrer enormen sprachlichen Eleganz auf süßliche Ratgeber-Floskeln. Sie nähert sich den Protagonisten mit feinfühliger Distanz, um im richtigen Moment eine überwältigende emotionale Tiefenschärfe zuzulassen. Am Ende bleibt ein aufrüttelnder Weckruf, der den Leser mit der unbequemen Frage konfrontiert, wer im eigenen Leben tatsächlich bereit wäre, für einen durchs Feuer zu gehen – und für wen man es selbst tun würde.

Das unzerreißbare Tau jenseits des Blutes

Bewertung am 23.06.2026
Bewertungsnummer: 3176647
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn das Schicksal die romantische Liebe entzaubert und familiäre Bande an den Klippen des Alltags zerschellen, bleibt oft nur ein einziges Fundament, das uns vor dem existenziellen Nichts bewahrt. Die gewählte Verwandtschaft wird bei Kerstin Schweighöfer in den Rang einer alles überdauernden Lebenskunst erhoben. Als Absolventin der renommierten Henri-Nannen-Schule und langjährige Auslandskorrespondentin besitzt sie die seltene Gabe, scharfsinne journalistische Präzision mit einer tiefen, fast zärtlichen Empathie für das Menschliche zu verbinden. Ihr Werk ist keine bloße Sammlung rührseliger Anekdoten, sondern eine meisterhafte, tiefenpsychologische Kartografie menschlicher Resilienz, in der die Grenzen zwischen kluger Analyse und emotionaler Wahrheit fließend ineinandergreifen. Die literarische Deutung, die sich wie ein unsichtbarer roter Faden durch den Text zieht, legt eine zutiefst berührende Prämisse offen. Diese Form der Nähe ist die vielleicht reinste Ausprägung der Liebe, gerade weil sie völlig ohne biologischen Zwang oder partnerschaftliche Verträge auskommt. Sie basiert ganz auf dem Prinzip der absoluten Freiwilligkeit. Wenn ein solches Band im Laufe der Jahre so dick wird wie ein Tau, das nicht mehr reißt, entspringt dies einer bewussten, täglichen Entscheidung füreinander. Der tragische Impuls – der Krebstod und der selbstbestimmte Abschied ihrer besten Freundin – fungiert hierbei als das ultimative Prisma. Erst im Angesicht des unausweichlichen Verlusts offenbart sich das wahre Wesen dieser Verbindung. Sie ist kein Schönwetter-Konstrukt, sondern eine nackte Überlebensstrategie und die Transformation des einsamen Egos in ein unbezwingbares Wir. Aus meiner Sicht greift es jedoch zu kurz, dieses Buch lediglich in die Schublade der herzerwärmenden Trostliteratur zu stecken. Für mich entfaltet sich hier vielmehr ein tiefgründiges, gesellschaftskritisches Manifest gegen die fortschreitende Vereinsamung unserer modernen Epoche. In einer Zeit, in der flüchtige Kontakte per Mausklick simuliert werden, führt uns die Autorin schmerzhaft und eindringlich vor Augen, was echte Bindung verlangt, nämlich unbedingte Präsenz, Opferbereitschaft und das Aushalten des tiefsten menschlichen Verfalls. Mich fasziniert und bewegt zugleich die tiefgehende Konsequenz, mit der hier gearbeitet wird. Es wird nichts romantisiert. Das unzerreißbare Band wird durch Schmerz und das gemeinsame Durchschreiten von Krisen geschmiedet. Kerstin Schweighöfer verzichtet dank ihrer enormen sprachlichen Eleganz auf süßliche Ratgeber-Floskeln. Sie nähert sich den Protagonisten mit feinfühliger Distanz, um im richtigen Moment eine überwältigende emotionale Tiefenschärfe zuzulassen. Am Ende bleibt ein aufrüttelnder Weckruf, der den Leser mit der unbequemen Frage konfrontiert, wer im eigenen Leben tatsächlich bereit wäre, für einen durchs Feuer zu gehen – und für wen man es selbst tun würde.

Sehr berührendes persönliches Buch über wahre Freundschaftsgeschichten

Eternal-Hope aus Österreich am 26.09.2025

Bewertungsnummer: 2608048

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Freundschaften sind für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil des Lebens, umso mehr in Zeiten, in denen so vieles andere unsicher geworden ist. Kerstin Schweighöfer hat eine sehr enge Freundin, Jantina, die sie lange treu begleitet hat, durch einen unbarmherzigen, rasch voranschreitenden und metastasierenden Krebs an den Tod verloren. Ihr und der Erinnerung an die gemeinsame Freundschaft hat sie dieses besondere Buch gewidmet. In diesem Buch werden verschiedene Menschen porträtiert, die schon lange in tiefer Freundschaft miteinander verbunden sind. Es geht um solche Freundschaften, die auch die Stürme des Lebens ausgehalten haben und sich auch in schlechten Zeiten bewährt haben. Es sind wahre Geschichten, die die Autorin da erzählt und für die sie ganz besondere Interviewpartnerinnen und Interviewpartner gefunden hat, die Außergewöhnliches miteinander erlebt haben: zwei blutjunge holländische Blauhelmsoldatinnen, die zur Zeit der Jugoslawienkriege in Bosnien stationiert waren und die unglaubliche Hilflosigkeit der unterlegenen holländischen Truppen gegenüber der Übermacht der Serben, die letztendlich das Srebrenica-Massaker verübten, erleben mussten, dadurch traumatisiert wurden und sich doch gegenseitig stützen und beistehen konnten. Eine Gruppe von Freunden, bei denen eine eine schlimme Diagnose bekommt und die dennoch gemeinsam noch möglichst viel erleben möchten. Zwei Sandkastenfreundinnen, eine mit unerfülltem Kinderwunsch, eine gewollt kinderfrei, und letztere wird schließlich ersterer selbstlos eine eigene Eizelle spenden. Und noch weitere Geschichten. Ja, es sind nicht irgendwelche Geschichten, die hier erzählt werden, es sind ganz besondere, und jede ist auf ihre Weise emotional tief berührend und macht nachdenklich über das, was das Leben auf diesem Planeten und unsere menschlichen Verbindungen zueinander ausmacht. Ergänzend werden die Geschichten jeweils durch persönliche Gedanken der Autorin zum Thema Freundschaft und insbesondere durch ihre Erinnerungen an ihre verstorbene Freundin Jantina. Dadurch wird das Buch gut abgerundet und genau diese persönlichen Kommentare machen ein stimmiges und persönlich berührendes Gesamtkonzept daraus. Leseempfehlung für alle, denen Freundschaft etwas bedeutet und die sich von eindringlichen wahren Geschichten zu diesem Thema berühren lassen wollen.

Sehr berührendes persönliches Buch über wahre Freundschaftsgeschichten

Eternal-Hope aus Österreich am 26.09.2025
Bewertungsnummer: 2608048
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Freundschaften sind für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil des Lebens, umso mehr in Zeiten, in denen so vieles andere unsicher geworden ist. Kerstin Schweighöfer hat eine sehr enge Freundin, Jantina, die sie lange treu begleitet hat, durch einen unbarmherzigen, rasch voranschreitenden und metastasierenden Krebs an den Tod verloren. Ihr und der Erinnerung an die gemeinsame Freundschaft hat sie dieses besondere Buch gewidmet. In diesem Buch werden verschiedene Menschen porträtiert, die schon lange in tiefer Freundschaft miteinander verbunden sind. Es geht um solche Freundschaften, die auch die Stürme des Lebens ausgehalten haben und sich auch in schlechten Zeiten bewährt haben. Es sind wahre Geschichten, die die Autorin da erzählt und für die sie ganz besondere Interviewpartnerinnen und Interviewpartner gefunden hat, die Außergewöhnliches miteinander erlebt haben: zwei blutjunge holländische Blauhelmsoldatinnen, die zur Zeit der Jugoslawienkriege in Bosnien stationiert waren und die unglaubliche Hilflosigkeit der unterlegenen holländischen Truppen gegenüber der Übermacht der Serben, die letztendlich das Srebrenica-Massaker verübten, erleben mussten, dadurch traumatisiert wurden und sich doch gegenseitig stützen und beistehen konnten. Eine Gruppe von Freunden, bei denen eine eine schlimme Diagnose bekommt und die dennoch gemeinsam noch möglichst viel erleben möchten. Zwei Sandkastenfreundinnen, eine mit unerfülltem Kinderwunsch, eine gewollt kinderfrei, und letztere wird schließlich ersterer selbstlos eine eigene Eizelle spenden. Und noch weitere Geschichten. Ja, es sind nicht irgendwelche Geschichten, die hier erzählt werden, es sind ganz besondere, und jede ist auf ihre Weise emotional tief berührend und macht nachdenklich über das, was das Leben auf diesem Planeten und unsere menschlichen Verbindungen zueinander ausmacht. Ergänzend werden die Geschichten jeweils durch persönliche Gedanken der Autorin zum Thema Freundschaft und insbesondere durch ihre Erinnerungen an ihre verstorbene Freundin Jantina. Dadurch wird das Buch gut abgerundet und genau diese persönlichen Kommentare machen ein stimmiges und persönlich berührendes Gesamtkonzept daraus. Leseempfehlung für alle, denen Freundschaft etwas bedeutet und die sich von eindringlichen wahren Geschichten zu diesem Thema berühren lassen wollen.

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Freundschaft – Eine andere Form von Liebe

von Kerstin Schweighöfer

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