Produktbild: Peggy
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Peggy A Novel

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.07.2025

Verlag

Hodder And Stoughton

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,7/12,7/2,9 cm

Gewicht

271 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-4736-0577-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.07.2025

Verlag

Hodder And Stoughton

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,7/12,7/2,9 cm

Gewicht

271 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-4736-0577-0

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    aus Wertingen

    5/5

    22.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Peggy

    Eine Romanbiografie über die Kunstsammlerin Peggy Guggenheim. Die Guggenheims, eine jüdische Familie, waren bekannt für ihren Reichtum. Peggy wuchs mit ihren beiden Schwestern in New York auf, der Vater ging mit der Titanic unter. Peggy war schon immer gegen die Etikette, umgab sich gerne mit Suffragetten und wollte ihr Leben ohne Konfessionen leben. Mit ihrer Schwester Benita fühlte sie sich eng verbunden, die leider viel zu früh verstarb. Ihre jüngere Schwester Hazel war psychisch etwas angeschlagen. Bald ging Peggy nach Paris, arbeitete in einer Buchhandlung und machte dort Bekanntschaft mit Künstlern und Intellektuellen. Sie heiratete zweimal angebliche Schriftsteller bekam zwei Kinder und hatte viele Liebhaber. Sie war sehr großzügig und unterstütze so manche notleidenden Künstler. Sie gründete ihre Galerie in New York und ging später in reiferen Jahren nach Venedig. Man Ray machte Aufnahmen mit ihr, sie schwebte durch Künstlerlokale und war eine Bohemie. Das Buch beginnt im Jahre 1912 und der Epilog endet 1958. Ein wirklich gelungenes Buch, das die Zerrissenheit der reichen Erbin zeigt, immer auf der Suche nach Glück und Liebe. Es werden auch Alltagssituationen beschrieben, teilweise ein wenig langatmig. Aber vielleicht kommt es dadurch, dass die Autorin dieses Buchen während des Schreibens verstarb und ihre Freundin praktische das Buch fertigstellte und überarbeitete. Mich hat die Familie Guggenheim schon immer interessiert und dieses Buch hat mir einige neue Details eröffnet. Der Schreibstil läßt sich gut lesen, man fliegt durch die Kapitel, will man doch am Leben der Protagonistin teilhaben. Die Umschlagseite ziert ein buntes Gemälde, ich würde es als einen Ballon interpretieren.

  • Marypenny

    4/5

    30.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Beeindruckende Peggy Guggenheim

    Ich tat mich anfangs ein wenig schwer, in das Buch reinzukommen. Das lag nicht an "Peggy" und ihrem Leben, sondern am Schreibstil. Doch nach anfänglichen Startschwierigkeiten war ich direkt drin und konnte mich problemlos der beeindruckenden Frau und ihrer Geschichte hingeben. Rebecca Godfrey und Leslie Jamison haben mit ihrem Autobiographischen Roman Peggy Guggenheims Leben zu Papier gebracht. Ihr Leben im reichen New York, der Tod des Vaters, auf der Titanic (Benjamin Guggenheim sollte jedem ein Begriff sein), ihr Leben in Paris und noch so viel mehr, ihr Leben scheint wirklich wie in einem Roman abzulaufen und doch darf man nicht vergessen, dass dahinter eine Frau steckt, die ihr Leben so gelebt hat. Natürlich kann ich nicht beurteilen, ob da nicht noch ein wenig künstlerische Freiheit eingeflossen und Dinge verändert wurden, doch im Grunde stört es auch nicht weiter, da die großen Eckpfeiler ihres Lebens stimmen. Peggy ist für mich eine beeindruckende Frau, die ihren Weg, trotz des frühen Verlust geliebter Menschen, geprägt von Gewalt ihres Ehemann, gegangen ist, die sich von den Ketten der Gesellschaft befreite. Ich habe Peggys Leben sehr gern verfolgt und fand den Roman wirklich gut. Nur der Schreibstil hat mich am Ende etwas gestört. Aber das ist auch nur persönliches Befinden.

  • Magnolia

    3/5

    25.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Roman-Biographie mit Höhen und Tiefen

    „Ich bin dir Tochter zweier Dynastien, ich gelte als reicher als der Rest der Stadt, übertroffen nur von unserem Nachbarn Rockefeller.“ Schon die ersten Zeilen offenbaren die Welt, in der sie hineingeboren wurde. Peggy Guggenheim. Ihr Name steht für Glamour. Die Kunstsammlerin entstammt einer der wohlhabendsten Industriellenfamilie Amerikas, ihr Vater kam beim Untergang der Titanic ums Leben, zu ihren beiden Schwestern hatte sie immer Kontakt. Bei ihrer Volljährigkeit im Jahre 1919 erhielt sie eine für damalige Verhältnisse stattliche Summe, die sie unabhängig machte. Schon zwei Jahre später ging sie nach Paris, sie bewegte sich in Künstlerkreisen, heiratete Laurence Vail, bekam mit ihm zwei Kinder, ließ sich scheiden, heiratete ein zweites Mal. Die Roman-Biographie wird aus Peggys Perspektive präsentiert. Sie muss viele Schicksalsschläge verkraften, schon der Tod ihres Vaters setzt ihr schwer zu. Als Jugendliche ist sie eine Rebellin, viel Raum wird der Ehe mit dem gewalttätigen Laurence eingeräumt, ihre Begegnungen mit den Berühmtheiten ihrer Zeit sind eher wie nebenbei erwähnt, hier hätte ich mir mehr Einblick und mehr Tiefe gewünscht. Sie gilt als Sammlerin und Mäzenin der Kunstwelt, ihre schillernde Persönlichkeit habe ich weitgehend vermisst. Unterteilt ist das Buch in Alte Meister, Surrealismus und Modernismus, die Nachbemerkung von Leslie Jamison klärt darüber auf, dass Rebecca Godfrey ihre „Peggy“ nicht mehr vollenden konnte, sie mit ihrer Freundin Leslie viele Gespräche geführt und viel Material hinterlassen hat, um das Buch beenden zu können. Ich bin etwas zwiegespalten, habe Peggy dank des einnehmenden Schreibstils gerne gelesen, bin aber dennoch der Person Peggy Guggenheim nicht nahe gekommen. Vaters Untergang mit der Titanic und das Familienleben sind gut eingefangen, der Ehe mit Laurence konnte ich zwar nichts abgewinnen, sie war dennoch lebendig und fassbar geschildert, wenngleich diese acht Jahre kürzer hätten erzählt werden können. Die Kunstsammlerin dagegen war eher oberflächlich gehalten, was ich sehr schade finde. Denn neben der privaten Peggy hätte ich von der Kunstmäzenin und ihrem schillerndem Umfeld mehr wissen wollen. Zunächst hat mich das Buch direkt eingesaugt, ich war fasziniert von der ganz jungen Peggy, auch war ich auf ihre Jahre in Paris neugierig. Es war dann zu viel Nebensächliches, die große weite Kunstwelt mit all ihren heute noch bekannten Persönlichkeiten war eher eine uninspirierte Aneinanderreihung dessen.

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