Über Orientalismus, Moderne, Staat und Islam Kritische Beiträge zur Einführung in das Werk von Wael Hallaq
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
17.02.2025
Herausgeber
Daniel Rudolf + weitereVerlag
TreditionSeitenzahl
328
Maße (L/B/H)
21,6/15,3/2,8 cm
Gewicht
587 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-384-39737-9
Über Orientalismus, Moderne, Staat und Islam
Kritische Beiträge zur Einführung in das Werk von Wael Hallaq
Herausgegeben und übersetzt von Yusuf Kuhn & Daniel Rudolf
Studien zur Kritik der Philosophie im islamischen Denken
Band 5
Im Namen der Befreiung des Menschen aus der Knechtschaft hat die europäische Moderne ganz im Gegenteil Völker rund um den Globus versklavt und oft sogar vernichtet, und die Technik, die den physischen Zustand des Menschen verbessern sollte, hat ihre eigenen Schöpfer mehr als versklavt.
Wael Hallaq, Reforming Modernity
Keine noch so große „wissenschaftliche“ Rationalität kann uns retten, wenn wir nicht über eine ethisch-menschliche Geisteshaltung verfügen. Wir wissen heute, dass die wissenschaftliche Vernunft ebenso mörderisch und genozidal wie gütig und menschlich sein kann. Ohne den Wächter der Ethik gibt es nichts, was sie von den ersteren Dispositionen abhalten könnte.
Wael Hallaq, Interview: Gelehrsamkeit als Widerstand
Die gesamte kritische Reihe, von der ich spreche, hat das bewusste Ziel, den Islam nicht als Objekt der Untersuchung zu behandeln, sondern vielmehr als Gesprächspartner, als intellektuellen Partner, von dem man lernen kann.
Wael Hallaq, Interview: Reform der Moderne
Wael B. Hallaq ist ein palästinensischer Intellektueller, der 1955 in Nazareth geboren wurde. Zurzeit ist er Professor der Geisteswissenschaften am Institut für Mittelost-, Südasien- und Afrikastudien der Columbia University in New York (Avalon Foundation Professor in the Humanities am Department of Middle Eastern, South Asian, and African Studies). Seine langjährigen Forschungsarbeiten und zahlreichen Werke haben ihn zu einem äußerst renommierten und führenden Wissenschaftler und Gelehrten auf den Gebieten der Geschichte der Islamischen Rechtstheorie (usūl al-fiqh) und des Islamischen Rechts (fiqh) wie auch der islamischen Geistesgeschichte werden lassen.
Ovamir Anjum ist der Inhaber des Imam-Khattab-Stiftungslehrstuhls für Islamische Studien am Fachbereich für Philosophie und Religionswissenschaften an der University of Toledo. Im Fokus seiner Arbeit stehen die Verflechtungen zwischen Theologie, Ethik, Politik und Recht im klassischen Islam sowie mit komparativem Blick in der westlichen Ideengeschichte. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Forschung liegt dabei auf der Frage nach der Rolle der Vernunft in den verschiedenen Bereichen des islamischen Denkens.
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