The Things Gods Break – Schattenverführt
Epische Romantasy mit olympischen Göttern und tödlichen Herausforderungen | Mit Farbschnitt in limitierter Auflage
Sie hat das Crucible überlebt, kann sie im Tartaros gegen die Titanen bestehen?
Die mitreißende Fortsetzung des internationalen Bestsellers ›The Games Gods Play‹ in limitierter, hochwertiger Ausstattung mit opulentem Farbschnitt, aufwendig veredeltem Schutzumschlag, gestaltetem Einband und designtem Vor- und Nachsatz
Lyra hätte es eigentlich besser wissen sollen, als sie sich mit Gottheiten auf Wortgefechte eingelassen hat. Oder sich in den König der Unterwelt verliebt hat. Und trotzdem findet sie sich im Tartaros in einem göttlichen Todesmatch wieder, bei dem sie der verfluchte sterbliche Preis ist und gegen Monster antreten muss, die all ihre vorherigen Gegner barmherzig wirken lassen. Der Tartaros ist das Gefängnis der Titanen, die nach Jahrhunderten in Gefangenschaft auf Rache sinnen. Sie muss sich befreien, ohne die Titanen entkommen zu lassen und bevor Hades jede Regel bricht, die die Gottheiten je geschrieben haben. Denn um Lyra zu retten, würde der Gott der Toten die Welt in Schutt und Asche legen.
»Die Liebesgeschichte, vielseitigen Charaktere und die Spannung haben The Games Gods Play zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Ein absolutes Muss für jeden Fan von griechischer Mythologie und prickelnder Fantasy Romance.« Jessica Wedekind von @jessiwede.books über The Games Gods Play
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Zwischen Schicksal, Zweifel und zerbrochener Zeit
Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 10.03.2026
Bewertungsnummer: 3071627
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
~ The Things Gods Break – Schattenverführt von Abigail Owen~
Meine Meinung:
(Achtung! Spoiler möglich, lesen auf eigene Gefahr!)
Nachdem ich schon den ersten Band der Reihe sehr geliebt habe, musste ich natürlich auch den zweiten Band lesen und auch dieser hat mir wieder sehr gefallen.
Ganz ehrlich? Dieses Buch ist absolut verrückt. Im besten und im frustrierendsten Sinne zugleich. Schon nach den ersten Kapiteln war klar, dass Abigail Owen hier nicht einfach nur einen „Übergangsband“ schreibt, wie es bei den meisten zweiten Bänden der Fall ist. Stattdessen sprengt sie ihr eigenes Universum: Zeitreisen. Resets. Eine zerbrochene Timeline. Titanen, die vielleicht nie die wahren Monster waren. Und mittendrin Lyra, die nach dem ersten Band noch nicht genug gelitten hatte, sie ist nicht nur Überlebende der Spiele, sondern Dreh- und Angelpunkt von allem.
Das Konzept? Einfach großartig! Die meisten Geschichten heutzutage tendieren eher dazu vorsichtig zu sein, Abigail Owen ist mit dieser Geschichte aber aufs Ganze gegangen. Ich liebe es wie sie mit der Zeit spielt, die Realität verbiegen und nach und nach ein riesiges Puzzle zusammensetzen. Besonders der Gedanke, dass die Titanen Lyra schon aus vorherigen Zeitlinien kennen, dass sich alles immer wiederholt, mit kleinen Veränderungen, hat mich sehr gefesselt. Dieses langsame Enthüllen, dass Hades sie schon viel länger kennt, als sie begreift, war für mich eines der stärksten Elemente des Buches. Ich hatte im ersten Band schon so eine leise Vermutung und ich liebe es, wenn sich Theorien am Ende tatsächlich bewahrheiten.
Aber (und das ist ein großes Aber): Dieses Buch ist lang. Und voll. Und manchmal einfach zu viel. Es passiert so unfassbar viel gleichzeitig, viele neue Prüfungen, neue Rätsel, neue „Schlösser“, die gelöst werden müssen, neue Enthüllungen, neue Charaktere mit komplizierten Namen, sodass ich zwischendurch wirklich einen Knoten im Kopf hatte. Einige der Prüfungen wirkten auf mich unnötig in die Länge gezogen, fast wie ein Déjà-vu zu den Spielen aus Band eins. Einerseits habe ich die Komplexität des ganzen geliebt, aber andererseits hat mir manchmal auch eine gewisse Leichtigkeit gefehlt, da es regelrecht, wie ein Rennen gegen die Zeit war.
Lyra selbst war für mich diesmal etwas schwieriger zu greifen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe ihre Stärke, ihren Kampfgeist und ihren Humor. Aber ihre ständigen Selbstzweifel und ihre endlosen Fragen haben mich irgendwann wahnsinnig gemacht. Gerade in Bezug auf Hades. Nach allem, was er für sie getan hat, sie zur Königin gemacht, Opfer gebracht, sich gegen die Götter gestellt, immer wieder zu hinterfragen, ob er sie wirklich liebt, fühlte sich für mich wie ein Rückschritt an. Als würde ihre Entwicklung aus Band eins stellenweise wieder zurückgedreht werden.
Und trotzdem: Ich finde Lyra als Figur unglaublich spannend. Gerade jetzt, wo sie mehr über ihre Rolle in der Zeit und ihre eigene Macht erfährt. Ich bin extrem neugierig, wohin ihre Entwicklung als Göttin noch führen wird, da da bestimmt noch einiges kommen wird.
Hades hingegen war diesmal weniger präsent (was ich sehr schade fand), zumindest im „Jetzt“. Durch die Zeitsprünge sehen wir verschiedene Versionen von ihm, an unterschiedlichen Punkten seines Lebens, und das war emotional unglaublich stark. Zu erkennen, wie lange er sie schon kennt. Wie tief seine Gefühle reichen. Wie oft sie sich, aus seiner Perspektive, vielleicht schon begegnet sind und das über Jahrhunderte hinweg. Es hat für mich sein Verhalten aus Band 1 noch besser erklären können und ich mag ihn jetzt auch noch viel mehr als davor!
Ein absolutes Highlight waren für mich die Titanen. Ihre Dynamik, dieses beinahe familiäre Miteinander, die Grauzonen zwischen Gut und Böse. Ich fand das richtig gut und auch der perfekte Touch für diese Geschichte. Eigentlich kennt man ja nur die Geschichten wie böse die Titanen sind und ich liebe es, wie Abigail Owen das ganze umgeschrieben hat und das auch mit einer sehr logischen Erklärung.
Vor allem Kronos hat mich überrascht. So vielschichtig, so anders als erwartet, und sein Schicksal hat mich wirklich getroffen. Auch Persephone mochte ich hier deutlich mehr, als ich gedacht hätte. Sie verdient definitiv mehr, als sie bekommen hat.
Was ich ebenfalls spannend fand, war die Enthüllung rund um die Prophezeiung. Dass vielleicht nicht alles so wahr ist, wie es scheint. Dass Manipulation im Spiel sein könnte. Und dieses Epilog-Kapitel? Unheimlich. Ich weiß gar nicht wenn man noch trauen kann und wem nicht…
Trotz aller Kritikpunkte hatte ich beim Lesen unglaublich viel Spaß und habe das Buch sehr schnell verschlungen. Es war intensiv, verwirrend, emotional, manchmal auch etwas frustrierend und dabei nie langweilig. Die Idee hinter der zerbrochenen Zeit, die moralischen Grauzonen, die Frage danach, wer wirklich der „Böse“ ist (die immer noch nicht geklärt wurde), haben diese Reihe für mich auf eine neue Ebene gehoben. Man muss aufmerksam lesen, mitdenken, tausende Theorien spinnen und genau das liebe ich eigentlich an Büchern.
Fazit:
„The Things Gods Break – Schattenverführt“ bekommt von mir 4,5 von 5 Sterne und hat mir sehr gut gefallen! Auch wenn mich die Zeitreisen stellenweise überfordert, einige Prüfungen sich gezogen und Lyras Zweifel mich wahnsinnig gemacht haben, bleibt das gesamte Buch und damit auch diese Reihe unglaublich stark. Es ist ein komplexer, emotionaler Mittelband mit mutigen Plot-Twists, spannenden moralischen Grauzonen und einer Liebesgeschichte, die mehr tragisch-schicksalhaft als märchenhaft ist.
Ich habe jetzt schon Angst vor Band drei. Wirklich. Aber ich kann es kaum erwarten zu erfahren wie das ganze weitergeht, und ich glaube, das ist genau das, was für diese Reihe spricht!
nichts für nebenbei, aber grandios
Bewertung am 24.02.2026
Bewertungsnummer: 3056200
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Mit The Things Gods Break – Schattenverführt, dem zweiten Band von The Game Gods Play, hat mich Abigail Owen erneut vollkommen abgeholt. Die Geschichte ist stellenweise ziemlich verwirrend – aber genau das im besten Sinne. Man muss wirklich aufmerksam und konzentriert lesen, denn dieses Buch ist definitiv nichts für nebenbei. Wer dranbleibt, wird jedoch mit einer intensiven, vielschichtigen Handlung belohnt.
Besonders das Ende hat mich komplett überrascht. Kurz vor Schluss dachte ich ernsthaft, dass eigentlich alles gesagt ist und fragte mich, was in Band 3 noch kommen soll. Die Antwort darauf kam prompt – und hat meine Neugier enorm gesteigert. Jetzt weiß ich, warum es weitergehen muss, und ich bin absolut gespannt auf den nächsten Band.
Insgesamt ist Schattenverführt eine starke, anspruchsvolle Fortsetzung mit unerwarteten Wendungen, die fordert, aber auch begeistert. Für mich ganz klar ein Fünf-Sterne-Read
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