Über beinahe ein Jahrhundert hinweg erzählt Die Glasscherbenvilla von drei Generationen einer niederbayerischen Familie, deren Leben eng mit einem geheimnisvollen Haus über den Dächern Passaus verknüpft ist. Was mit der jungen Marie in den 1920er-Jahren beginnt – einem Mädchen, das dem harten Bauernleben entfliehen möchte – wird zu einer vielschichtigen bayerischen Familiensaga, die durch die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche des 20. Jahrhunderts geprägt wird. Krisen der Weimarer Republik, die düsteren Jahre des Nationalsozialismus, Krieg, Verlust und Neubeginn hinterlassen Spuren, die bis in die Gegenwart reichen. Zwischen ländlicher Enge, Hoffnung auf ein besseres Leben in der Stadt und dem steten Wandel einer ganzen Region entfaltet sich eine bewegende Chronik über Mut, Widerstandskraft und den Willen, sich immer wieder neu zu erfinden. Ein historischer Roman über Frauen, die trotz Gewalt, Armut und Entbehrungen niemals aufhören, sich ihr Leben zurückzuerobern.
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4/5
28.01.2026
Buch (Paperback)
Mut der Frauen im letzten Jahrhundert
Nachdem ich bereits das Buch "Die englische Tochter " mit großem Interesse gelesen habe, war ich neugierig auf diesen neuen Roman der Autorin.
Drei Frauen und ihre Geschichten werden erzählt, beginnend in den 1920er Jahren. Treffpunkt ist die prachtvolle Glasscherbenvilla in Passau, die dieses Jahr ihren 100 Geburtstag feiert.
Das Buch hat einen wunderbar leichten, stimmigen Schreibstil, ist dabei aber keineswegs oberflächlich. Gerade die zeitgeschichtlichen und politischen Ereignisse, die mit dem Leben der Frauen verwoben sind, wurden von der Autorin genau recherchiert.
Eine Leseempfehlung und sicher besonders für Passauer interessant.
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