Produktbild: Westend
Band 20

Westend

16

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23803

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2025

Abbildungen

10

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

19,5/11,5/1,5 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Camel / Braun

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-323-6

Beschreibung

Rezension

Eine tolle literarische Schnitzeljagd - auch für Neueinsteiger - rhetorisch unheimlich raffiniert gebaut und durch diese Buchgestaltung und Illustrationen von Kat Menschik auch ein optisches Erlebnis. Ein wirklich tolles Buch! ("rbb radio3")
Kutscher gibt preis, wie sich vertraute Figuren (...) weiterentwickelt haben, liebevoll inszeniert von der Künstlerin Kat Menschik. Leider viel zu kurz! ("Hörzu")
"Westend" ist der dritte Gereon-Rath-Band in Kat Menschiks Reihe "Illustrierte Lieblingsbücher." (...) Herausgekommen ist Buchkunst, die Volker Kutschers Text kongenial unterstützt und verschönert. (...) Volker Kutscher macht seinen Leserinnen und Lesern mit "Westend" wirklich ein wunderbares Geschenk. Letzte lose Fäden werden aufgenommen und offene Fragen beantwortet. Bevor es dieses Buch gab, wussten wir gar nicht, wie sehr wir es uns gewünscht haben. ("NDR")
Kat Menschik ist die kongeniale Illustratorin der letzten Rath-Episode. (...) Stilistik und Farbgebung sind durchgängig, ganz wunderbar ist erneut der Leineneinband zu Band 20 von Menschiks „Lieblingsbüchern“. „Westend“ ist bestes Lesefutter für Rath-Fans und ein Augenschmaus zugleich. ("Stadtanzeiger Hamm")
»Westend« ist bestes Lesefutter für Rath-Fans und ein Augenschmaus zugleich. ("Westfälischer Anzeiger")
Das literarische Experiment ist Kutscher gelungen. Dieses Interview ist spannend wie ein Kriminalroman. ("WDR 1")
Hinreißend gestaltet von Kat Menschik. ("Die Presse")
In »Westend« verwebt Volker Kutscher Zeitgeschichte, Erinnerung und Fiktion zu einem fulminanten Abschied von seinem Kommissar – und zeigt, wie Vergangenheit nachwirkt. ("Jüdische Allgemeine")
Praliné mit doppeltem Zeitsprung! In „Westend“ lässt Volker Kutscher seinen Kommissar Gereon Rath zurückblicken, das von Kat Menschik illustrierte Buch ist ein Vergnügen füralle Fans. ("taz")
In der „Lieblingsbuchreihe“, eine der schönsten Reihen des deutschen Buchmarktes, die von der Illustratorin Kat Menschik herausgegeben und auch von ihr gestaltet wird, in unverkennbaren und doch immer ganz eigenen Bildwelten [ist] Kutscher (...) bislang der einzige Autor, der in der Reihe mehrfach vertreten ist. Hier erscheint nun auch „Westend“: sein Abschiedsgeschenk an die Leser. ("Berliner Morgenpost")

Produktdetails

Verkaufsrang

23803

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2025

Abbildungen

10

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

19,5/11,5/1,5 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Camel / Braun

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-323-6

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

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  • Bewertung

    aus Quickborn

    5/5

    01.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gereon Rath im spannenden Interview

    Dieses (Hör)-Buch ist nicht nur ein Abschiedsgeschenk des Autors an die Gereon-Rath- und Volker-Kutscher-Fans, es ist eine Liebesgabe und ein kleines Meisterwerk schriftstellerischer Kunst. Als Hörer vernimmt man zusätzlich das Klacken des Recorders, das Knistern und Schleifen der Bänder, das komplett als Interview konzipierte Buch ist genial! 1973, Gereon Rath, der Kommissar, der in den 1920ern aus dem Rheinland nach Berlin kam, lebt in einem Berliner Seniorenheim. Nicht erstrebenswert, aber ihm geht es wohl ganz gut. Er hat sich mit den Preußen und den Zeiten arrangiert, ist kaum aus der Ruhe zu bringen, denkt man wenigstens. Unverhofft wird er von einem Historiker namens Hans Singer zu einem Interview gebeten. Rath gibt sich leutselig und amüsiert, aber Singer bohrt und bohrt. Rath als Unschuldslamm, das will er nicht durchgehen lassen. En passant gibt es Rückblicke auf Romane aus der Rath-Reihe, Rath wehrt alles, was ihm zu "persönlich" erscheint, vehement ab. Die Thematik der Nazis, die nach Kriegsende nicht im Gefängnis sondern auf einem Beamtenposten landeten und u. a. auch durch Adenauer vor Strafverfolgung geschützt wurden, ist für meinen Geschmack ein bisschen dick aufgetragen. Aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Kommt das Gespräch auf Charlotte zu sprechen, wird Rath schnell unwirsch. Warum eigentlich? Hat er etwas zu verbergen, fragt sich wahrscheinlich Singer. Für mich sehr interessant war die Beschreibung der Vorgänge nach dem Krieg, als Charlotte alias Charlie in Ostberlin mit ihrem zweiten Ehemann Böhm Fuß fasst. Warum die vermeintliche Familienidylle zerbricht, erfährt der Hörer bzw. Leser in kleinen Häppchen. Mich hat das sehr gefesselt, die Spurensuche von Singer erinnerte mich sehr an eigenen Recherchen für ein Buch über meinen Vater. Der Titel, der sich auf das Seniorenheim in Westberlin bezieht, ist etwas irreführend. Hätte ich die Wahl gehabt, wäre es vielleicht "Pankow" geworden oder "Ossietzkystraße 27". Ich werde das Hörbuch jedenfalls noch einmal hören, es gefällt mir außerordentlich gut. Tatsächlich war es mir viel zu kurz, ich hätte gerne noch weiter zugehört. Also: Lese- und Hörempfehlung. Und als Idee, das wäre auch ein tolles Theaterstück!

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    12.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alte Wunden, neue Wahrheiten – Kutscher dreht auf

    Kein Krimi, sondern ein Zeitreise-Dauerfeuer, das so lässig wie gnadenlos durch die Jahrzehnte ballert. Volker Kutscher zieht hier keine Nummer mehr mit dem alten Kommissar Rath, er zieht gleich den Vorhang zur großen Lebensbeichte. Und das funktioniert erstaunlich gut – wie ein Tonbandgerät, das noch knarzt, aber dafür mehr Wahrheit liefert als jede Hochglanz-Doku. Die Mischung aus Interview, Erinnerungen und unterschwelliger Bedrohung ist ein echter Lesetrip. Da sitzt man plötzlich mit im Seniorenheim, hört die Stimme von Gereon Rath, spürt die Kälte des Altenheims und gleichzeitig die Hitze der Vergangenheit. 1931, 1953, 1973 – alles verknüpft, alles voller Fallstricke. Hier gibt es kein einfaches „damals war’s“, sondern einen Strudel aus Rache, Verrat und Schweigen. Besonders genial: Kat Menschiks Illustrationen, die wie kleine Schockmomente aus der Geschichte springen. Man klappt eine Seite auf und zack – Bild im Kopf, Atmosphäre verstärkt, fast schon ein visuelles Echo der Worte. Das Ganze liest sich wie ein Mix aus Geschichtsstunde und Thriller, garniert mit dieser typisch lakonischen Kutscher-Sprache, die nie übertreibt und trotzdem alles trifft. Kein Actiongeballer, sondern subtile Spannung, die nachhallt. Manchmal sitzt man da, schmunzelt über eine trockene Bemerkung, und im nächsten Moment zieht’s einem den Magen zusammen. Kurzum: Westend ist kein netter Nachschlag für Fans, sondern ein eigenständiges Biest, das noch einmal zeigt, wie viel Tiefe in Gereon Rath steckt. Keine Nostalgie-Show, sondern ein literarischer Schlagabtausch mit der Geschichte – und mit dem eigenen Gewissen. Hut ab, das ist kein Buch für nebenbei, sondern eins, das im Kopf bleibt.

  • Bewertung

    aus Pöcking

    5/5

    06.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Hand- und Augenschmeichler, spannender Abschluss der Krimireihe

    Ein rundum gelungenes Kunstwerk ist dieser Abschlussband der Gereon-Rath-Krimireihe. Gestaltet von Kat Menschik, der Umschlag fühlbar und optisch ein Hochgenuss, dazu die wunderbaren Illustrationen. Die Geschichte ist von Volker Kutscher im Interviewstil geschrieben, schließlich handelt es sich um Tonbandaufzeichnungen, was aber der Spannung und dem Inhalt keinen Abbruch tut, im Gegenteil. Bald lauscht man dem Gespräch zwischen Journalisten und dem mittlerweile in einem Seniorenheim lebenden Kommissar und fliegt nur so durch die Seiten. Die wichtigsten Figuren haben auch nochmal einen Kurzauftritt. Und es werden etliche Wendungen präsentiert. So ist jetzt alles rund und nochmal herrlich beleuchtet. Ein wunderbares Geschenk für alle Fans der Babylon Berlin Reihe und die, die die Reihe noch entdecken wollen.

  • PMelittaM

    aus Köln

    4/5

    06.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zusatzband zur Gereon-Rath-Reihe

    1973 lebt Gereon Rath in einem Seniorenheim in Berlin. Dort bekommt er die Interviewanfrage eines Historikers, der sich für die Polizeiarbeit in unterschiedlichen Regierungsformen interessiert. Gereon lässt sich darauf ein und bald werden die Fragen persönlicher. Mit dem zehnten Band endete die Reihe um Gereon Rath 2024, und das weitere Schicksal der Charaktere blieb offen. Doch es gibt auch noch die drei von Kat Menschik illustrierten Kurzromane, von denen sich der erste mit der jungen Charlotte Ritter befasst, der zweite mit dem vorübergehenden Pflegesohn des Ehepaares Rath, Friedrich Thormann, und nun erfährt man im dritten und letzten doch noch, wie es mit einigen der Gereon Rath mehr oder weniger nahestehenden Personen weiterging. Nicht immer ist schön, was mit ihnen passierte, im wesentlichen ist „Westend“ aber ein guter Abschluss, nun kann und muss man sie alle gehenlassen. Aufgebaut ist der Roman als Transkript der Aufnahmen des Interviewers, eine gute Idee, die zudem noch eine Überraschung gegen Ende birgt. Ich habe mich darauf gefreut, noch einmal Gereon Rath zu treffen, und vielleicht auch über die anderen Charaktere mehr zu erfahren. Enttäuscht wurde ich dabei nur hinsichtlich dessen, was manchen von ihnen passiert ist. Dass nicht alles gut ausging, liegt aber in der Natur der Dinge. Insgesamt ist es schön, dass man doch noch erfährt, wie es weiterging, so dass ich den Kurzroman allen Fans der Reihe empfehlen möchte.

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    4/5

    27.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufarbeitung der Vergangenheit

    Der Historiker Hans Singer besucht 1973 den ehemaligen Kommissar Gereon Rath im Seniorenheim. Es geht laut Singer um Material für eine Habilitationsschrift über die Arbeit der Berliner Polizei in der Weimarer Republik, im Dritten Reich und in den Nachkriegsjahren. Im Rahmen dieser Arbeit interviewt er Zeitzeugen, zu denen auch Herr Rath gehört. Das Buch besteht aus reinem Dialog, der plötzlich beginnt und genauso plötzlich endet. Inhaltlich wird im Zuge der Gespräche deutlich, dass Singer sehr gut vorbereitet ist und mehr Hintergrundwissen über frühere Ereignisse hat, als er zunächst zugibt. Das fällt auch Rath auf, der zunehmend aus der Reserve gelockt wird und an der vordergründigen Motivation von Singer für das Interview zweifelt. Kutscher versteht es, Zusammenhänge über frühere Ereignisse scheibchenweise zu lüften, sodass die Leser immer wieder überrascht werden. Dadurch wächst die Spannung, wohin die Reise wohl gehen wird. Im Kern thematisiert er Karrieren ehemaliger NS-Täter, die untergetaucht sind bzw. je nach Ausgangslage sich der einen oder anderen Seite angebiedert haben. Auch lief nicht alles so, wie manche Protagonisten gedacht haben.

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