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Produktbild: Ginsterburg
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Arno Frank

1. Ginsterburg

Ginsterburg

Gesprochen von
168

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Heikko Deutschmann

Spieldauer

15 Stunden und 2 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

266

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742434975

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Heikko Deutschmann

Spieldauer

15 Stunden und 2 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

266

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742434975

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  • CracklinRosie

    aus Stolberg

    5/5

    13.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein schleichender Prozess

    Arno Frank nimmt uns Lesende mit in das fiktive Städtchen Ginsterburg. Ihm ist ein ausgesprochen gelungener und spannender Roman gelungen. Wobei man spannend nicht mit thrill oder action verwechseln darf. Die Geschichte mit zahlreichen Protagonisten ist in 3 Teile gegliedert, über die Jahre 1935, 1940 und 1945. Neben der Schilderung teils wirklich banaler Vorkommnisse finden sich immer wieder eingefügte "Dokumente" wie Zeitungsmeldungen, Gesetzesauszüge, Briefe etc. was durchaus auflockern und gleichzeitig informieren kann. Spannend ist vor allem, wie sich die Gesellschaft und der Umgang miteinander ändert. Und diese Änderung betrifft auch die Protagonisten, die man anfangs durchaus als eher sympathisch empfand und ist eher ein schleichender Prozess. Es verdeutlicht, dass niemand wirklich gefeit ist gegen geschickte Manipulation. Gerade aktuell ist es wichtig, aufmerksam zu bleiben und diese Mechanismen zu durchschauen. Nicht unerwähnt bleiben soll der wunderbare Schreibstil des Autors, der es einem ausgesprochen einfach macht dran zu bleiben, obwohl die Protagonisten einem nicht wirklich nahe kommen. Zum Glück, will man fast sagen.

  • Bewertung

    aus Stolberg

    5/5

    13.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein schleichender Prozess…

    Ein schleichender Prozess Arno Frank nimmt uns Lesende mit in das fiktive Städtchen Ginsterburg. Ihm ist ein ausgesprochen gelungener und spannender Roman gelungen. Wobei man spannend nicht mit thrill oder action verwechseln darf. Die Geschichte mit zahlreichen Protagonisten ist in 3 Teile gegliedert, über die Jahre 1935, 1940 und 1945. Neben der Schilderung teils wirklich banaler Vorkommnisse finden sich immer wieder eingefügte "Dokumente" wie Zeitungsmeldungen, Gesetzesauszüge, Briefe etc. was durchaus auflockern und gleichzeitig informieren kann. Spannend ist vor allem, wie sich die Gesellschaft und der Umgang miteinander ändert. Und diese Änderung betrifft auch die Protagonisten, die man anfangs durchaus als eher sympathisch empfand und ist eher ein schleichender Prozess. Es verdeutlicht, dass niemand wirklich gefeit ist gegen geschickte Manipulation. Gerade aktuell ist es wichtig, aufmerksam zu bleiben und diese Mechanismen zu durchschauen. Nicht unerwähnt bleiben soll der wunderbare Schreibstil des Autors, der es einem ausgesprochen einfach macht dran zu bleiben, obwohl die Protagonisten einem nicht wirklich nahe kommen. Zum Glück, will man fast sagen.

  • bookloving

    5/5

    10.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierendes Portrait einer Kleinstadt im Schatten des Nationalsozialismus

    Mit seinem historischer Roman "Ginsterburg" ist Arno Frank eine eindrucksvolle Darstellung der düsteren Ära des Nationalsozialismus in Deutschland gelungen. Der Autor bietet eine feinfühlige und vielschichtige Erkundung der menschlichen Natur in Zeiten extremer Herausforderungen, schwindender Menschlichkeit und wachsender Skrupellosigkeit in einer von Angst, Opportunismus und ideologischer Verblendung geprägten Gesellschaft. Der Roman ist geschickt in drei Teile gegliedert, die als Momentaufnahmen aufschlussreiche Einblicke in die Jahre 1935, 1940 und 1945 gewähren. Angesiedelt in der fiktiven Kleinstadt Ginsterburg zeichnet Frank ein nuanciertes Bild der Gesellschaft unter dem NS-Regime und in den Kriegszeiten über einen Zeitraum von 1935 bis 1945. Durch atmosphärische und detailreiche Schilderung des Alltags in Ginsterburg versteht es Frank hervorragend, eine beklemmende Authentizität zu schaffen, die unter die Haut geht. Eindringlich beleuchtet er die komplexe Realität jener Epoche, die von tiefgreifenden gesellschaftlichen Umwälzungen und vielfältigen moralischen Verstrickungen geprägt war. Aus wechselnden Erzählperspektiven wird die dramatische Entwicklung der Geschehnisse facettenreich dargestellt. Im Mittelpunkt der Erzählung steht die verwitwete Buchhändlerin Merle, die dem politischen Wandel und neuen Regime sehr skeptisch gegenübersteht, und hilflos zusehen muss, wie die Flugbegeisterung ihren jugendlichen Sohn Lothar in die Fänge der Hitlerjugend treibt. Eindrücklich zeigt Frank auf, wie der Nationalsozialismus allmählich in alle Lebensbereiche eindringt, die Meinungsfreiheit zunehmend eingeschränkt wird und sich eine neue Ordnung mit einem veränderten Wertekompass etabliert. Mit beeindruckender Detailgenauigkeit und psychologischem Feingefühl verknüpft Frank die persönlichen Schicksale seiner Charaktere - ihre Träume, Ängste und moralischen Kämpfe - mit den größeren gesellschaftlichen Umwälzungen und verleiht dem historischen Kontext eine zutiefst menschliche Dimension. Gekonnt portraitiert der Autor die schleichende Veränderung des Alltags, Spaltung des gesellschaftlichen Gefüges, die allmähliche Erosion ethischer Grenzen sowie die unter der vermeintlichen Normalität lauernden Abgründe. Eine besondere Stärke des Romans liegt in der einfühlsamen Darstellung der faszinierenden Charaktere, die in mit ihren komplexen Persönlichkeiten und Widersprüchlichkeiten sorgfältig und überzeugend ausgearbeitet sind. Hautnah erleben wir die persönlichen Konflikte und moralischen Dilemmata der Figuren mit. Anschaulich füht uns Frank die ganze Bandbreite des Umgangs der Bevölkerung mit den neuen Gegebenheiten in Ginsterburg vor Augen. Diese reicht von opportuner Macht- und Profitgier, über ohnmächtigen Rückzug bis hin zum verzweifeltem Versuch vieler, sich entgegen ihren Überzeugungen anzupassen und Überlebensstrategien in dem gnadenlosen totalitären System zu entwickeln. Ob nun der opportunistische Blumenhändler Gürckel, der geschickt die Gunst der Stunde für seine Karriere nutzt, der Fabrikant und Kriegsgewinnler Jungheinrich oder der skrupellose Arzt Hansemann – sie alle zählen zu den Profiteuren der NS-Zeit, deren moralischer Kompass durch die Naziideologie rasch ins Wanken gerät. Besonders bewegend ist die Entwicklung des idealistischen Lothar, der mit seinem jugendlichen Enthusiasmus leicht zu indoktrinieren ist und sein Traum vom Fliegen auf tragische Weise von den Nazis missbraucht wird. Es wäre allerdings hilfreich gewesen, wenn der Autor in einem Nachwort darauf hingewiesen hätte, dass es sich bei Lothar Sieber nicht um eine fiktive Figur sondern um eine reale historische Persönlichkeit handelt, was ich erst durch eigene Recherchen erfahren habe. Die eingeschobenen Textpassagen mit Korrespondenzen, die zunächst nicht zuzuordnen sind, klären sich erst zum Ende des Romans auf und runden die Geschichte ab. Die offenen Enden einiger Handlungsstränge regen zum Nachdenken über den Ausgang und das mögliche Schicksal der Charaktere an. "Ginsterburg" ist ein Roman, der durch seine nuancierte Darstellung verschiedener Grautöne des menschlichen Verhaltens überzeugt. Geschickt wirft er bedeutsame, universelle Fragen nach moralischen Werten, Verantwortung, Grenzen der Anpassung, Widerstandskraft und Schuld auf und regt zum Nachdenken an.

  • bookloving

    aus Munich

    5/5

    10.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    *Faszinierendes Portrait…

    *Faszinierendes Portrait einer Kleinstadt im Schatten des Nationalsozialismus* Mit seinem historischer Roman "Ginsterburg" ist Arno Frank eine eindrucksvolle Darstellung der düsteren Ära des Nationalsozialismus in Deutschland gelungen. Der Autor bietet eine feinfühlige und vielschichtige Erkundung der menschlichen Natur in Zeiten extremer Herausforderungen, schwindender Menschlichkeit und wachsender Skrupellosigkeit in einer von Angst, Opportunismus und ideologischer Verblendung geprägten Gesellschaft. Der Roman ist geschickt in drei Teile gegliedert, die als Momentaufnahmen aufschlussreiche Einblicke in die Jahre 1935, 1940 und 1945 gewähren. Angesiedelt in der fiktiven Kleinstadt Ginsterburg zeichnet Frank ein nuanciertes Bild der Gesellschaft unter dem NS-Regime und in den Kriegszeiten über einen Zeitraum von 1935 bis 1945. Durch atmosphärische und detailreiche Schilderung des Alltags in Ginsterburg versteht es Frank hervorragend, eine beklemmende Authentizität zu schaffen, die unter die Haut geht. Eindringlich beleuchtet er die komplexe Realität jener Epoche, die von tiefgreifenden gesellschaftlichen Umwälzungen und vielfältigen moralischen Verstrickungen geprägt war. Aus wechselnden Erzählperspektiven wird die dramatische Entwicklung der Geschehnisse facettenreich dargestellt. Im Mittelpunkt der Erzählung steht die verwitwete Buchhändlerin Merle, die dem politischen Wandel und neuen Regime sehr skeptisch gegenübersteht, und hilflos zusehen muss, wie die Flugbegeisterung ihren jugendlichen Sohn Lothar in die Fänge der Hitlerjugend treibt. Eindrücklich zeigt Frank auf, wie der Nationalsozialismus allmählich in alle Lebensbereiche eindringt, die Meinungsfreiheit zunehmend eingeschränkt wird und sich eine neue Ordnung mit einem veränderten Wertekompass etabliert. Mit beeindruckender Detailgenauigkeit und psychologischem Feingefühl verknüpft Frank die persönlichen Schicksale seiner Charaktere - ihre Träume, Ängste und moralischen Kämpfe - mit den größeren gesellschaftlichen Umwälzungen und verleiht dem historischen Kontext eine zutiefst menschliche Dimension. Gekonnt portraitiert der Autor die schleichende Veränderung des Alltags, Spaltung des gesellschaftlichen Gefüges, die allmähliche Erosion ethischer Grenzen sowie die unter der vermeintlichen Normalität lauernden Abgründe. Eine besondere Stärke des Romans liegt in der einfühlsamen Darstellung der faszinierenden Charaktere, die in mit ihren komplexen Persönlichkeiten und Widersprüchlichkeiten sorgfältig und überzeugend ausgearbeitet sind. Hautnah erleben wir die persönlichen Konflikte und moralischen Dilemmata der Figuren mit. Anschaulich füht uns Frank die ganze Bandbreite des Umgangs der Bevölkerung mit den neuen Gegebenheiten in Ginsterburg vor Augen. Diese reicht von opportuner Macht- und Profitgier, über ohnmächtigen Rückzug bis hin zum verzweifeltem Versuch vieler, sich entgegen ihren Überzeugungen anzupassen und Überlebensstrategien in dem gnadenlosen totalitären System zu entwickeln. Ob nun der opportunistische Blumenhändler Gürckel, der geschickt die Gunst der Stunde für seine Karriere nutzt, der Fabrikant und Kriegsgewinnler Jungheinrich oder der skrupellose Arzt Hansemann – sie alle zählen zu den Profiteuren der NS-Zeit, deren moralischer Kompass durch die Naziideologie rasch ins Wanken gerät. Besonders bewegend ist die Entwicklung des idealistischen Lothar, der mit seinem jugendlichen Enthusiasmus leicht zu indoktrinieren ist und sein Traum vom Fliegen auf tragische Weise von den Nazis missbraucht wird. Es wäre allerdings hilfreich gewesen, wenn der Autor in einem Nachwort darauf hingewiesen hätte, dass es sich bei Lothar Sieber nicht um eine fiktive Figur sondern um eine reale historische Persönlichkeit handelt, was ich erst durch eigene Recherchen erfahren habe. Die eingeschobenen Textpassagen mit Korrespondenzen, die zunächst nicht zuzuordnen sind, klären sich erst zum Ende des Romans auf und runden die Geschichte ab. Die offenen Enden einiger Handlungsstränge regen zum Nachdenken über den Ausgang und das mögliche Schicksal der Charaktere an. "Ginsterburg" ist ein Roman, der durch seine nuancierte Darstellung verschiedener Grautöne des menschlichen Verhaltens überzeugt. Geschickt wirft er bedeutsame, universelle Fragen nach moralischen Werten, Verantwortung, Grenzen der Anpassung, Widerstandskraft und Schuld auf und regt zum Nachdenken an.

  • Sachbuch Entdecker

    aus Nürnberg

    5/5

    30.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ginsterburg ist ein echtes…

    Ginsterburg ist ein echtes Schwergewicht und keine leichte Kost. Trotz dessen hat mich dieser Roman völlig in seinen Bann gezogen. Aufmerksam wurde ich über eine lange Rezension in einer Tageszeitung und das ausdrucksstarke Cover. Es ist großartig und absolut treffend, was den Inhalt betrifft. Autor Arno Frank hat die Handlung in drei Teile geteilt, die in den Jahren 1935,1940 und 1945 im fiktiven Ginsterburg spielen. Auf den ersten Blick wirkt alles so beschaulich in dieser urdeutschen Kleinstadt mit ihren verwinkelten Gassen, der alten Stadtmauer, dem englischen Garten und seiner langen Historie. Doch die neuen Herren in Berlin fordern bedingungslosen Gehorsam ihres Volkes und die Ginsterburger folgen dem Ruf des "neuen Deutschlands" nur allzu bereitwillig. Immer lauter und brachialer bricht der Sog und der Sturm des Nationalsozialismus auch in Ginsterburg aus. Arno Frank beschreibt wortgewaltig und eindringlich, wie eine Kleinstadt sich im dritten Reich verändert. Viele springen auf den Zug der neuen Macht auf um ihre Karriere voranzutreiben. Selbst in der Kirche wird die Gemeinde auf das Reich und seine Politik eingeschworen. Anhand von verschiedenen Protagonisten gewährt uns der Autor einen Einblick in die möglichen Motive dieser Figuren. Ich war beim Lesen beeindruckt von der Poesie vieler Sätze, musste mich konzentrieren bei sehr vielen Protagonisten den Überblick zu behalten und habe oft Innegehalten um das Gelesene nachwirken zu lassen. Aber es hat sich gelohnt. Ginsterburg hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich werde es mit sicherheit ein zweites Mal lesen.

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