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Die Tiere der Nacht

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.08.2024

Illustriert von

Sharon King-Chai

Verlag

Woow Books

Seitenzahl

270

Maße (L/B/H)

20,9/13,6/3,2 cm

Gewicht

426 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Night Animals

Übersetzt von

Meritxell Janina Piel

Sprache

Deutsch

EAN

2710000328407

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

"Die Geschichte geht unter die Haut." - Janett Cernohuby, Buchkultur ("Buchkultur")
"Dicke Empfehlung für Alle!" - Sabine Engel, ekz.bibliotheksservice ("ekz.bibliotheksservice")

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Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.08.2024

Illustriert von

Sharon King-Chai

Verlag

Woow Books

Seitenzahl

270

Maße (L/B/H)

20,9/13,6/3,2 cm

Gewicht

426 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Night Animals

Übersetzt von

Meritxell Janina Piel

Sprache

Deutsch

EAN

2710000328407

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  • fuddelknuddel

    5/5

    12.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Traurig und hoffnungsvoll zugleich

    „Die Tiere der Nacht“ nimmt uns mit auf eine emotionale Reise durch Noras Leben. Von der Außenwelt abgekapselt leben ihre Mutter und sie einen grauen, einsamen Alltag, bis Nora anfängt, verschiedene Geistertiere zu sehen. Diese Tiere helfen ihr nicht nur dabei, selbstbewusster zu werden und Freunde zu finden, sondern auch einzusehen, dass es in Ordnung ist, Hilfe anzunehmen, selbst oder gerade wenn man glaubt, es klappt auch allein. Nora ist ein tapferes junges Mädchen. Mit einer Mutter, die zu traurig ist, um ihren Aufgaben als Mutter nachzukommen, ist sie meistens auf sich allein gestellt und meistert das erstaunlich gut. Dennoch sitzt einem beim Lesen ein dicker Kloß im Hals, denn eigentlich sollte sich Noras Mama um sie kümmern und nicht umgekehrt. Man merkt schnell, dass eine Mischung aus Scham und Stolz Nora davon abhält, sich jemandem anzuvertrauen und möchte sie einfach nur in den Arm nehmen. Ihr sagen, dass alles wieder gut werden kann, wenn sie über ihren Schatten springt. Die Geistertiere, die Nora langsam aber sicher auf den richtigen Weg führen, fand ich ein tolles Bild. Eins nach dem anderen lehrt Nora einen anderen Aspekt des Lebens, der lange vernachlässigt wurde, unter anderem dass mit Freunden alles um ein Vielfaches einfacher ist. Man kann sich aneinander anlehnen, sich mit Problemen helfen oder einfach nur zuhören. Das Buch ist zielgruppengerecht geschrieben, leicht zu verfolgen und es entsteht ein klasse Kopfkino während des Lesens. Ich bin nicht einmal abgeschweift oder habe das Interesse verloren, dafür war die Geschichte zu spannend und kurzweilig. Mein Fazit: Einerseits traurig und bedrückend, andererseits aber auch hoffnungsvoll und Mut machend. Die Message ist klar wie ein frisch geputztes Fenster: Zusammen ist man immer stärker. Hilfe annehmen ist keine Schande, im Gegenteil, es zeugt von wahrer Größe. Ein lesenswertes Buch, was Kindern die Macht der Freundschaft und der Fantasie näher bringt.

  • Bewertung

    5/5

    05.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    tiefgründig und komplex

    Um ehrlich zu sein, hat uns dieses wundervolle Cover sofort gefangen. Düster wie die Nacht und doch strahlt es irgendwie Geborgenheit aus. Die bunten Sprenkel machen es dazu noch ein wenig geheimnisvoll. Nach dem Klappentext haben wir ein spannendes Abenteuer im Reich der Phantasie erwartet. Was angedeutet wurde, für uns aber nicht so deutlich heraus stach, war die Krankheit der Mutter, die doch ein zentrales Element der Geschichte ist. Protagonistin der Geschichte von Sarah Ann Juckes ist Nora Frost. Nora hat einige Probleme, mit denen Sie versucht alleine klar zu kommen. So hat ihre Mutter PTBS und ihre Eltern sind geschieden. Immer mehr isoliert die Krankheit Nora und ihre Mutter vom Rest der Welt. Erst als Nora Kwame, einen Mitschüler kennenlernt und ihr auf einmal Geistertiere erscheinen, beginnt sie den Teufelskreis zu durchbrechen und langsam HIlfe anzunehmen. Für ein Kinderbuch gibt es viel Gesprächsbedarf, da außer PTBS und Scheidung auch noch Mobbing, Depression und Demenz hinzu kommen. Sarah Ann Juckes ist es gelungen, diese doch sehr komplexen, schwierigen Themen, kindgerecht zu verpacken und ihnen mit Phantasie zu begegnen. Sie zeigt wie essentiell Hilfsbereitschaft, Familie, Zusammenhalt und Freundschaft sein können und die Geschichte regt dazu an eigenes Verhalten zu reflektieren. Fazit: Ein Buch mit Tiefgang, auch für Erwachsene lesenswert.

  • Katyleh

    aus Lingen

    5/5

    29.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefgründig und fantasievoll

    Mit ganz viel Fantasie lässt es sich ertragen, das Leben von Nora Frost. Sie braucht keine Freunde. Sie kann alles alleine schaffen, wenn nur ihre Geisterfüchsin bei ihr ist. Sarah Ann Juckes hat hier einen sehr tiefgründig, emotionalen Roman für junge Erwachsene geschrieben. Der lebendige und bildhafte Schreibstil von Sarah Ann Juckes zieht die Lesenden sofort in ihren Bann. Eine herzerwärmende Geschichte über echte Freundschaft und Zusammenhalt untereinander. Auch wenn es mal schwierig ist, man ist nicht alleine. Denn das ist unverkennbar die Botschaft dieser Geschichte. Egal, was es ist niemand muss es alleine durchstehen. Während ich das Buch mit meiner Tochter gelesen habe, haben wir immer wieder darüber gesprochen, was Nora Frost in dieser Geschichte wieder fährt und wie stark sie doch ist. Dieses wunderschöne Buch mit dem aufwändig gestalteten Cover hat uns definitiv zum nachdenken angeregt und uns gezeigt, dass man zusammen stärker ist. Auf diesen circa 290 Seiten, welche diese Geschichte beinhaltet, begegnet uns ganz viel Fantasie, Freundschaft, aber auch Schmerz. Wir haben die Geschichte um Nora und ihrer Geister Füchsin sehr gerne gelesen und empfehlen das Buch weiter.

  • Bewertung

    aus Rostock

    5/5

    25.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hoffnungs- und fantasievoll

    Das wunderschön schimmernde Cover lässt auf den ersten Blick nicht vermuten, dass es sich um ein tiefgreifendes Buch mit ernsten Themen handelt, das auf tröstliche und magische Weise Mut und Hoffnung spendet. Für die zehnjährige Nora hat sich aller verändert, nachdem bei ihrer alleinerziehenden Mutter eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) diagnostiziert wurde. Nora musste in kurzer Zeit eigenständig werden, weil sie ihrer Mutter helfen möchte, aber sie ist noch ein Kind und überfordert mit der Situation. Für Nora wird PTBS zunehmend zu einem Tabuthema, welches mit Scham- und Schuldgefühlen verknüpft ist. Die schwierigen Themen dieser Geschichte erfahren Leichtigkeit durch die fantasievollen Geistertiere, die Nora begegnen und die Veränderungen, die sie bewirken. Sarah Ann Juckes schildert dies wunderbar bildhaft und gefühlvoll. Die schwarz-weiß-Illustrationen im Buch haben mir auch sehr gefallen. Je nachdem, um welches Tier es geht, tauchen sie in verschiedene Positionen immer zum Kapitelanfang auf. Hervorheben möchte ich auch die angenehme Kapitellänge und die große Schrift, die das Lesen erleichtert. Mich hat «Die Tiere der Nacht» sehr berührt, begeistert und mitgerissen. Es ist ein Plädoyer dafür, dass wir uns anderen anvertrauen, wenn wir Hilfe brauchen, einander zuhören und unvoreingenommen bleiben, auch wenn wir nicht gleich alles verstehen. Es geht um Freundschaft, Unterstützung, Anderssein und Mut. Ich glaube, dass Kinder aus diesem Buch viel über Mitgefühl und Akzeptanz lernen können, und wie man schwierigen Situationen bewältigen kann, während der fantasievolle Teil zum Träumen einlädt. Denn Krankheiten oder Probleme stehen hier stellvertretend für Herausforderungen, die Nora glaubhaft durchlebt und Gefühlen der Angst und Wut begegnet, während alles vertrauensvoll seinen Lauf nimmt. Zudem ist es eine spannende Geschichte, die angetrieben wird von den Fragen: Warum sieht Nora die Geistertiere? Was wollen sie ihr zeigen? Und wie kann sie ihrer Mum helfen, wieder gesund zu werden? Ich bin wirklich froh, dass es Kinderbücher gibt, die auch vor solchen Themen nicht zurückschrecken, zum Nachdenken anregen und gleichzeitig spannende Unterhaltung bieten.

  • Ameland

    aus Kierspe

    5/5

    22.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr berührend Die Mutter der…

    Sehr berührend Die Mutter der zehnjährigen Nora leidet unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) und hat sie und ihre Tochter nach und nach in die Isolation gebracht. Nora versucht alles, um ihrer Mutter zu helfen und Triggerauslöser zu vermeiden. Nora ist ein starkes Mädchen, die die Probleme, die die Krankheit ihrer Mutter mit sich bringen, versucht alleine zu stemmen. Aber sie merkt, dass es für sie einfach zu viel wird. Hilfe erhofft sie sich von der Geisterfüchsin, die sie erstmals in der Nacht aufsucht. In Kwame findet sie einen Freund, der sie einfach nimmt wie sie ist. Mit ihm und ihren gemeinsamen Abenteuern kehrt ein Stück Kindheit in Noras Leben zurück. Kwame ist ein toller Freund und ein ganz wunderbarer Charakter, den man einfach gerne haben muss. Durch ihn und die Fantasieanteile mit den Geistertieren erfährt die Geschichte ein wenig mehr Leichtigkeit. Ich mochte den eindringlichen Schreibstil von Sarah Ann Juckes, der fesselt und eine besondere Atmosphäre schafft sehr. Schön sind die Schwarz-Weiß-Illustrationen, die den Text auflockern. Mir haben besonders die verschieden Tiere in ihren unterschiedlichen Positionen an jedem Kapitelanfang gefallen. Die Autorin hat sich mit einer psychischen Erkrankung ein schweres Thema für ein Jugendbuch ausgesucht. Auf fantasievolle Weise aber gezeigt, dass man sich einer solchen Krankheit nicht schämen muss und was noch wichtiger ist, dass man ruhig um Hilfe bitten kann und auch muss, wenn die Last einfach zu schwer wird. Eine Geschichte, die mich sehr berührt hat und die auch zum Nachdenken anregt.

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