Du hast die Vergangenheit hinter dir gelassen. Doch sie holt dich gnadenlos ein ...
Die ehemalige Mordermittlerin Carla Seidel hat sich von Hamburg ins idyllische Wendland versetzen lassen. Dort wagt sie mit ihrer hochsensiblen Tochter Lana in einem alten Fachwerkhaus einen Neuanfang. Doch dann wird der 18-jährige Justus tot aufgefunden, seine Augen auf grausame Weise durch Spiegelscherben ersetzt. Carla übernimmt den Fall und hat schnell das ungute Gefühl, dass niemand, nicht einmal die Eltern, Justus richtig kannte. Als Lana bei einer Mitschülerin ein Tattoo entdeckt, das der tote Junge als Narbe auf seinem Oberschenkel trug, überschlagen sich die Ereignisse, und Carla wird klar: Die Vergangenheit holt dich immer ein ...
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Spannender Reihenauftakt mit starken, vielschichtigen Figuren
lesen.hoeren.rezensieren am 23.06.2025
Bewertungsnummer: 2522292
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Kommissarin Carla Seidl hat die Hamburger Mordkommission hinter sich gelassen und ist ins beschauliche Wendland gezogen. Dort will sie gemeinsam mit ihrer Tochter einen Neuanfang wagen. Ein Schritt, der dringend nötig scheint – denn Seidl trägt schwer an den Schatten ihrer Vergangenheit. Nach und nach erfahren wir mehr über das, was sie belastet. Auch ihre Tochter Lana hat mit eigenen Traumata zu kämpfen.
Doch für Aufarbeitung bleibt kaum Zeit: Seidl wird in einen mysteriösen Mordfall hineingezogen. Die Leiche eines jungen Mannes wird unter ungewöhnlichen Umständen aufgefunden, und die Ermittlungen führen in viele verschiedene Richtungen. Dabei begegnen wir einer Reihe skurriler Figuren – liebevoll ausgearbeitet, manchmal zum Schmunzeln, manchmal einfach nur unangenehm.
Die Hauptfiguren sind authentisch und glaubwürdig gezeichnet. Carla Seidl ist kantig, manchmal schwierig – eine Ermittlerin mit Ecken und Kanten, die nicht immer hilfreich sind. Ihre Tochter Lana, hochsensibel und klug, aber innerlich zerrissen, steigt ebenfalls in die Ermittlungen ein. Eine explosive Mischung – kann das gutgehen?
Immer wieder tauchen neue Verdächtige auf, immer mehr Widersprüche rund um das Opfer kommen ans Licht – doch ein stimmiges Gesamtbild will sich lange nicht ergeben. Die Spannung bleibt durchgehend hoch und entlädt sich in einem stimmigen, überraschenden Finale, das die meisten Fragen klärt. Manche jedoch bleiben offen – insbesondere, was Carla und Lana betrifft. Zum Glück gibt es bereits Band zwei, denn ich will unbedingt mehr von dieser Ermittlerin lesen!
Fazit:
Ein spannender Reihenauftakt mit starken, vielschichtigen Figuren und einem durchgängig hohen Spannungsbogen. Die norddeutsche Kulisse ist atmosphärisch und passt hervorragend zur Geschichte.
Spannender Auftakt, tolle…
Azyria Sun am 14.06.2025
Bewertungsnummer: 2944223
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Spannender Auftakt, tolle Charaktere Worum geht’s? Carla Seidel flüchtet vor ihrer Vergangenheit und versucht, zusammen mit ihrer Tochter ein neues Leben im idyllischen und vor allem ruhigen Wendland zu starten. Als ein toter Junge aufgefunden wird, dessen Leiche grausam präpariert wurde, merkt sie jedoch, dass die Vergangenheit einen immer wieder einholt. Meine Meinung: Mit „Die Sehenden und die Toten“ startet Sia Piontek in die Krimiserie um ihre Ermittlerin Carla Seidel die, wie auch die Autorin, mit ihrer Tochter im Wendland lebt. Mir hat der Einstieg total gut gefallen. Ich mochte den Schreibstil und ich muss sagen, für einen Kriminalroman hatten wir richtig viele Szenen, die auch eines Thrillers würdig gewesen wären. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Besonders Carlas hochsensible Tochter Lana. Ob sie selbst von ihrer Mutter noch unterschätzt wird? Sie ist auf jeden Fall sehr spannend. Genauso wie Carla, die gegen ihre Vergangenheit ankämpft. Und ihr ganzes Team ist toll. Hier haben wir querbeet einen bunten Haufen Protagonisten, auf deren weitere Entwicklung und auf deren weiteres Kennenlernen ich mich schon sehr freue! Der Fall selbst startet wirklich thrillermäßig mit einem grausam vom Täter inszenierten Tatort. Ich mochte die Ermittlungen, wie sich das Team langsam aneinander angenähert hat und wie die Nachforschungen zum Fall vonstattengingen. Solide Polizeiarbeit mit ein bisschen Fantasie, einem Quäntchen Glück und vielen verschlungenen Gedanken, die zum Ziel führten. Vor allem Lanas Anteil hat mir gut gefallen. Auch die Orte, an die uns die Autorin führt, sind genial – insbesondere das Blue Orchid! Und von Anfang an war immer ein Kribbeln unter der Haut da, zwischendurch immer wieder Peaks und ich musste einfach weiterlesen, da die Spannung zum Ende hin stieg und stieg. Dann noch die vielen Wendungen kurz vorm Schluss; es gab viel Unvorhergesehenes, viele Möglichkeiten und einen tollen Showdown! Ein wirklich gelungener Serienstart, der mir Lust auf mehr macht. Ich möchte Carla & Co. näher kennenlernen, bin gespannt, was die Autorin noch für Fälle kreiert und vor allem aber möchte ich wissen, wer im letzten Satz bei Carla am Telefon war. Ein wirklich fieser Cliffhanger, zu dem es mindestens zwei Möglichkeiten gibt – und beide bescheren mir Gänsehaut! Von mir eine ganz klare Leseempfehlung! Fazit: Der Start in die Krimiserie um Carla Seidel ist Sia Piontek mit „Die Sehenden und die Toten“ wirklich gut gelungen. Wir haben tolle Protagonisten, einen fast schon thrillermäßig spannenden Fall und viele unvorhersehbare Wendungen. Außerdem eine Menge toller Orte und Szenen, die mich am Lesen gehalten haben, weil ich wissen musste, wie es weitergeht, was als Nächstes kommt, wer hinter was steckt. Und wir haben mehrere offene Punkte, bei denen ich nur sagen kann: 5 Sterne von mir und ich muss wissen, wie es mit dem Cliffhanger und den anderen Dingen, wie z.B. dem Blue Orchid, weitergeht!
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