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Der Sommer zu Hause Roman | New York Times Bestseller #1

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

114811

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.05.2024

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/3,7 cm

Gewicht

446 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Tom Lake

Übersetzt von

Ulrike Thiesmeyer

Sprache

Deutsch

EAN

2710000310921

Beschreibung

Rezension

»Ann Patchett erzählt behutsam, mit Humor und Melancholie, mit Einfühlsamkeit und Präzision.« ("Rheinische Post")
»Erfolgsautorin Ann Patchett beweist in ›Der Sommer zu Hause‹ ihren gewohnt scharfen Blick auf Familienkonstellationen.« ("Gala")
»Ann Patchett beherrscht das Handwerk traditioneller amerikanischer Erzählkunst, ohne formale oder sprachliche Experimente, aber mit Rafinesse ... ein herzzereißendes Melodram über ... Erwachsenwerden und Liebe.« ("WDR 3 - Lesestoff")

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Zustand

Gut

Verkaufsrang

114811

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.05.2024

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/3,7 cm

Gewicht

446 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Tom Lake

Übersetzt von

Ulrike Thiesmeyer

Sprache

Deutsch

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  • Dorothea

    aus Berlin

    5/5

    19.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Wie das Leben so spielt“

    Ein Buch über die erste Liebe, Kreuzungen des Lebens, „wie das Leben so spielt“ und das wahre Glück! Während der Kirsch-Ernte erzählt die Haupt-Protagonistin ihren drei Töchtern Ihre Lebensgeschichte. Der Roman switcht zwischen der Jetzt-Zeit und der Vergangenheit hin und her und der/die Leser/in wird immer mehr hineingezogen, bis es einen mit dem melancholischen Gefühl des Lebens wieder in die Realität außerhalb des Buches entlässt. Mir hat es die Tränen in die Augen getrieben und man braucht etwas Zeit, dieses Buch, diese Geschichte wieder loszulassen.

  • Renas Wortwelt

    5/5

    12.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Wohlfühlroman der Meisterklasse – ohne Drama, ohne Action, aber wunderschön

    Er ist nicht spannend, er zeigt keine Action, keine Dramatik, es gibt keine romantische Liebe und kein Happy End. Aber trotzdem oder vielleicht gerade deswegen ist dieser Roman etwas ganz Besonderes, etwas ganz besonders Schönes. Ann Patchett erzählt behutsam, mit Humor und Melancholie, mit Einfühlsamkeit und Präzision von einem Sommer auf dem Land, auf einer Kirschplantage in Michigan, während der Pandemie. Und sie erzählt von einer toxischen Beziehung, von Schauspielern. Von Freundschaft und Familienglück, von Ehrlichkeit und von Träumen, von solchen, die wahr werden und anderen, die verborgen bleiben. Im Sommer der Pandemie kommen die drei Töchter von Lara nach Hause auf die Kirschfarm der Eltern. Abgeschieden von anderen Menschen und ohne die sonst üblichen Hilfskräfte muss die Familie nahezu allein die Kirschernte bewältigen. Unterbrochen wird die viele und harte Arbeit durch Laras Erzählung ihres Lebens. Die Töchter, Emily, die Älteste, die einmal den Hof übernehmen wird, Maisie, die Mittlere, angehende Tierärztin, und Nell, das Nesthäkchen, das davon träumt, Schauspielerin zu werden. So, wie ihre Mutter das einmal war. Davon also, angefeuert durch immer mehr Fragen der Töchter, berichtet Lara. Nüchtern, ehrlich, und ohne ihr Leben als junges Mädchen und junge Frau zu beschönigen. Dabei dreht sich vor allem alles um ihre Bekanntschaft, ihre damalige Beziehung zum Filmstar Peter Duke, von dem sich Emily als pubertierender Teenager wünschte, er wäre ihr Vater. Lara, die als Schülerin die Emily in „Unsere kleine Stadt“ in ihrer kleinen Stadt spielt, kommt auf diese Weise zur Schauspielerei, dreht sogar einen Film in Kalifornien und wird dann nach Tom Lake eingeladen, einem winzigen Städtchen mit Sommertheater. In diesem einen Sommer begegnet sie Duke zum ersten Mal, es geschieht so viel und gleichzeitig eigentlich so wenig in dieser kleinen, überschaubaren Welt und dieser begrenzten Zeit. Dabei stehen neben Lara, aus deren Sicht der gesamte Roman in Ich-Form geschrieben ist, vor allem eben Peter Duke, sein Bruder Sebastian und Pallas, eine Tänzerin und Schauspielerin in der Truppe, im Mittelpunkt. Geschickt verwebt Ann Patchett dabei die aktuelle Romanhandlung, während der die vier Frauen unentwegt Kirschen ernten, mit der Erzählung Laras. Immer wieder stellen die drei Mädchen ihrer Mutter kritische Fragen, drängen sie dazu, mehr zu erzählen, als sie je getan hat. Dazwischen spielt auch immer ihr Vater Joe eine große Rolle, der Laras Geschichte schon damals ab einem gewissen Zeitpunkt miterlebte und daher vieles weiß. Der gesamte Roman ist einfach nur schön, es fällt schwer, auszudrücken, wie er wirkt, man muss ihn einfach lesen. Die Familie, so sehr es nach kitschiger heiler Welt klingt, weil sie so harmonisch sind, so sehr wirkt es dennoch authentisch. Es ist kein Pageturner, sondern eine warmherzige, mit zartem, leisem Humor und sehr viel Empathie erzählter Roman, in leichtfüßiger, unprätentiöser Sprache. Er erzählt von herrlich normalen Menschen – wenn man von Peter Duke einmal absieht, dafür aber ist er ein typisches Schauspieler-Abbild. Von einer Familie voller Liebe und Verständnis. Und so langweilig das klingt, so wenig langweilig ist das Buch. Ann Patchett ist eine so präzise Beobachterin, winzige Gesten, Blicke, Manierismen, sie schildert das so, dass man es vor sich sieht. Und ganz nebenbei lernt man einiges über das Schauspielerleben, das Filmgeschäft und das Kirschenernten. Uneingeschränkte Leseempfehlung für diesen Diamanten unter den Büchern. Man muss ihn lesen und genießen, langsam, Wort für Wort, Satz für Satz. Und seine Freunde daran haben. So wie schon „Das Holländerhaus“ von Ann Patchett, so ist auch dieser Roman eine große Lesefreude. Ann Patchett - Der Sommer zu Hause aus dem Englischen von Ulrike Thiesmeyer Berlin Verlag, Mai 2024 Gebundene Ausgabe, 399 Seiten, 26,00 €

  • Elina Z.

    3/5

    16.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nostalgisch

    Es ist eine nostalgische Geschichte einer erwachsenen Frau über ihre Jugend, ihre Liebe zu einem anderen Mann und ihre Entscheidungen, die sie nie bereut hat. Lara erzählt ihren erwachsenen Töchter die Story ihres Lebens. Wir haben hier zwei Erzählebenen: Vergangenheit und Gegenwart. Dazwischen liegen viele Jahre, und man merkt es aufgrund des Darstellungsbildes der Protagonistin. Der Einstieg in die Geschichte kann ein wenig dauern. Der Roman verläuft grundsätzlich langsam, der Leser erfährt viele spannende Dinge über Lara und wie sie am Ende an diesen Sommertheater gekommen ist. Das Buch passt eigentlich ganz prima für heiße Sommerabende. Man bekommt hier einen leichten Hauch von Brise. Man kann natürlich dieses Buch auch im Herbst oder Winter lesen, wie ich es gemacht habe. Aber die Atmosphäre hier ist wirklich nostalgisch sommerlich. Auf jeden Fall ist es ein warmherziges gutes Märchen über das Leben, Familie, Liebe und Theater.

  • Bewertung

    3/5

    06.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Der Sommer zu Hause

    Inhalt siehe Klappentext. Als erstes war mir das grüne Titelbild mit den Gänseblümchen aufgefallen, die tatsächlich immer wieder in der Geschichte vorkommen, nicht nur auf Kleidern. Die Familiengeschichte spielt zu Zeiten des Lockdowns, die Familie Nelson sitzt auf ihrer Obstplantagen fest, pflückt, erntet und redet viel dabei. Die Details des Obstanbaus fand ich nicht so spannend, als Gelegenheitsgärtnerin reicht mir mein bisschen Obst im Garten, als Lebensunterhalt wäre es mir zu riskant und anstrengend. Ich finde, die Geschichte zieht sich ziemlich, obwohl es nur 400 Seiten sind. Man liest im Wechsel zwischen dem Jetzt, also während der Corona-Pandemie, als Lara ihren drei erwachsenen Töchtern aus der Vergangenheit erzählt und ebendieser Zeit, als Lara jung war, Schauspielerin werden wollte und viele verschiedene Menschen traf, mit deren Namen ich in der Zuordnung ziemlich überfordert war, weil jede/r mal seinen eigenen Namen trägt, dann wieder den Bühnennamen. Zumindest weiß ich nun, dass die älteste Tochter Emily ihren Namen von Laras Rolle hat und Tochter Maisie nach der Tante von Regisseur Nelson benannt wurde. Bietet sich an, wenn sie am schönsten Tag des Jahres 1988 in deren Haus Maisies Neffen Joe kennengelernt hat, mit dem sie die gemeinsamen Kinder hat. Tochter Nell trägt den Namen von Laras geschätzter Großmutter. Einfacher für die zeitliche Zuordnung wäre ein Hinweis per Überschrift, Kapitelname oder Datum/Zeitangabe gewesen, das fehlt hier leider alles. Mir persönlich gefällt die Familiensituation während des Lockdowns besser, als alle(s) sich bereits gefunden hatte, als Laras Vergangenheit, in der alle auf der Suche waren; diese ist zwar wichtig für die Zukunft, aber irgendwie Träger zu lesen. Scheinbar hatte ich etwas anderes, packenderes erwartet, man kann die Geschichte der Nelsons lesen, mich hat sie nicht mitgerissen und ich vergebe für „Der Sommer zu Hause“ 3 Sterne.

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