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Instinct – Der Tod in den Wäldern Thriller | Ein packender Near-Future-Thriller mit einer erschreckend realistischen Zukunftsvision

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.01.2024

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,2/13,4/2,9 cm

Gewicht

366 g

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

EAN

2710000292418

Beschreibung

Rezension

»Gray holt weder Science-Fiction-Trash plötzlich aus der Utopiekiste, noch hält er sich zu lang mit Theoretisieren auf, sondern baut seine Zukunftsvision und ihre Fragen flüssig in die zunehmend Fahrt aufnehmende Handlung ein.« ("Freie Presse")
»300 rasant und spannend zu lesende Seiten.« ("MDR Kultur „Unter Büchern“")

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Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.01.2024

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,2/13,4/2,9 cm

Gewicht

366 g

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

EAN

2710000292418

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  • Bücherwürmle

    aus Lübeck

    5/5

    14.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Packend und überraschend

    Es gibt Bücher, die packen mich direkt - dieses hier gehört dazu. In „Instinct“ besteht das Europa der Zukunft aus riesigen Naturreservaten, um den Klimawandel zu stoppen. Die Menschen leben in hochmodernen Metropolen dazwischen. Protagonistin Elena ist Wildhüterin in einem dieser Reservate, als sie Unstimmigkeiten und merkwürdige Spuren stolpert. Sind Wilderer im Reservatunterwegs? Und wenn nicht, wer oder was treibt dort sein Unwesen? Sie beschließt, nicht gerade ungefährliche Nachforschungen anzustellen - immerhin ist ihr Vorgänger damals einfach spurlos verschwunden.… Was habe habe dieses Buch inhaliert…. Das Setting in einer zunächst recht positiv wirkenden Zukunft, die eben nicht von Klimawandel, Krieg und andere Katastrophen zerrüttet ist, hat mich direkt angesprochen. Mit der Zeit wird klar, dass der Schein trügt, irgendwas ist faul an diese schönen neuen Welt… mich als Leserin hat schleichend ein ganz komisch bedrohliches Gefühl überkommen, als ich mit Elena des Rätsels Lösung gesucht habe. Der Erzählstil passt auf den Punkt - authentisch, nicht zu ausschweifend, ideal für starke Szenen und Bilder im Kopf, packend bei Action, empathiespendend im Persönlichen und ab und zu eine Prise Humor. Die Story nimmt nach sanftem Beginn rasant an Fahrt auf und greift deutlich tiefer, als man zunächst vermuten würde. So werden im Laufe der Erzählung gesellschaftliche Probleme und Ethik thematisiert, mit denen ich in diesem Buch nicht gerechnet hätte. Gerade das hat mich aber auch so begeistert, mich über Gut und Böse grübeln und mit offenem Mund vor diesem Buch sitzen lassen. Genauso so liebe ich ein Buch - meine Erwartungen wurden erfüllt und dennoch hat es mich absolut überrascht. „Instinct“ war der frische Wind, den es in meinem Bücherregal dringend gebraucht hat.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    29.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Im dunklen Wald

    Thriller steht drauf, aber so viel mehr steckt drin, denn das Setting ist recht außergewöhnlich. Wir befinden uns in Europa, 100 Jahre in der Zukunft. Die Klimakrise wurde mit harten Bandagen bekämpft. Nachdem alle neuen Technologien nicht den erwünschten Erfolg gebracht haben, wurden als Lösung riesige Gebiete bewaldet. Zurück zum Ursprung, hin zur Erschaffung der irdischen, grünen Lunge. Elena ist als Waldhüterin angestellt und liebt ihren Job. Doch als Teamleiterin hat sie es mit den männlichen Kollegen schwer. Als sich bei ihren Kontrollen plötzlich seltsame Spuren finden, beschließt Elena der Ursache auf den Grund zu gehen. Mit einem kleinen Team begibt sie sich in die Tiefe des Waldes. Was ihnen dort jedoch begegnet ist erschreckend und grausam. Dieses Buch war für mich ein Experiment, da ich mit der Einstufung „Ökothriller, Science-Fiction“ nicht so richtig etwas anfangen konnte. Ich wurde in jedem Fall positiv überrascht. Die Geschichte war fesselnd und hat ziemliches Kopfkino bei mir ausgelöst. Immer wieder dachte ich: Kann man daraus bitte einen Film machen!“ Das Tempo ist rasant, das Setting spektakulär und die Aussage der Story überraschend und doch so alt wie die Menschheit. Vom Sofa aus, bin ich mit Elena durch den Wald geflohen, auf der Suche nach Unterschlupf und Rettung. Und mit der verzweifelten Frage: Was ist das, und wo kommt es her? Um dann am Ende die Erkenntnis zu erlangen: Als Frau kenne ich das nur zu gut und erlebe es ständig. So hat die Elena im Wald mit mir viel gemeinsam. Und das erschreckt mich!

  • MoMe

    5/5

    27.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein interessanter Science-Fiction-Mystery-Thriller

    „Instinct – Der Tod in den Wäldern“ ist ein Stand-alone-Thriller, welcher sich in fünf Abschnitte untergliedert, welche wiederum durch kurzweilige Kapitel unterteilt sind. Hauptfigur ist die Wildhüterin Elena, welche ich mithilfe des personalen Erzählers ausschließlich begleite. Die Anzahl der beteiligten Charaktere ist überschaubar. Elenas Feldhüter-Kollegen sind allesamt Männer. Obwohl dies ihr erster Einsatz als Teamleiterin ist, versucht sie sich ihre gelegentlichen Selbstzweifel nicht anmerken zu lassen. Das macht sie mir sympathisch, aber auch ihre Stärke, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren und auch berechtigte Kritik sich zu Herzen zu nehmen, mag ich an Elena. Ich habe das Gefühl, dass ihre Figur tiefer und ausführlicher angelegt worden ist als die der drei Männer. Möglicherweise entsteht dieser Eindruck nur, weil auf Elena der Fokus ruht. Aber es stört beim Lesen der Geschichte nicht, da alle relevanten Informationen zu den einzelnen Personen vermittelt werden und die Dynamik sowie Beziehungen untereinander deutlich werden. Der Beginn ist ruhig aufgebaut. Dies gibt mir die Gelegenheit, sowohl die Charaktere als auch die Welt in hundert Jahren kennenzulernen. Vieles hat sich verändert. Der Klimawandel wurde gestoppt, in dem riesige Naturreservate geschaffen wurden und die Menschen in modernsten Metropolen leben. Die Sprache und Lebensweisen haben sich verändert. Dies alles wird mit viel Sorgfältigkeit und ohne Effekthascherei aufgebaut und erklärt. Dazu nutzt David Gray seine Protagonistin Elena, denn indem ich mehr über sie erfahre, wird auch im Kontext mein Wissen zur aktuellen Lage sowie zum Aufgabenbereich einer Wildhüterin erweitert. Das Konzept ist interessant, lässt aber in der logischen Konsequenz keinen großen Spielraum für Spannung zu. Einzig der Umstand, dass ein verschollener Wildhüter für tot erklärt wird, deutet eine zukünftige Spannungskurve an. Der Schreibstil ist angenehm. Er lässt sich auch dann gut lesen, wenn Begrifflichkeiten und komplexe Strukturen der „neuen“ Welt erklärt werden. Spannend finde ich, wie viel Tiefe die mögliche hundertjährige Zukunftsversion erhalten hat. Bevor ich so richtig im Naturpark ankomme, bekomme ich Einblicke in das aktuelle Zeitgeschehen. Es werden Sprach-, Religions-, Werte- und Lebensumstände dargestellt und auch begründet, woraus diese sich entwickelt haben. Auch die Entstehung der Naturreservate und die Probleme, die sich daraus ergaben, werden beleuchtet. Durch diesen gewonnenen Kontext wird das Drama, welches sich in den Wäldern abspielt, verstärkt. Es löst auf vielen Ebenen und aus unterschiedlichen Gründen bei mir beklemmende Gefühle aus. Etwa ab dem zweiten Drittel von „Instinct – Der Tod in den Wäldern“ zieht die Spannung sprunghaft an und bleibt bis zum Ende konsequent hoch. Das Erzähltempo ist jetzt flott, die Szenenbilder mitunter sehr brutal und auf den nackten Überlebenskampf fokussiert. Es fällt mir schwer, die Werte von Gut und Böse anzuwenden, weil David Gray gekonnt die Grenzen verwischt. Gnadenlos treibt er mich weiter auf die Suche nach der Ursache von alldem an. Wie konnte es nur so weit kommen? Die Dramatik ist groß, eindringlich und facettenreich. Insgesamt ist „Instinct – Der Tod in den Wäldern“ sehr tiefgründig, auch in den actionlastigen Szenen. Die Enthüllungen schockieren mich. Sie kommen unerwartet, sind aber genial gedacht. Allerdings bekomme ich Zweifel, ob es David Gray gelingen wird, einen realistischen Abschluss zu erschaffen, ohne ins Lächerliche und Unglaubwürdige abzudriften. Meine Skepsis stellt sich als unbegründet heraus. „Instinct – Der Tod in den Wäldern“ ist weit davon entfernt, in einem Happyend zu enden. Generell würde ich das Ende eher als halb offen bezeichnen. Das ist gut so, denn obwohl manche Handlungsfäden einfach nicht weitererzählt werden, so ist doch der Kern aufgeklärt. Und das ist das, was in dieser Geschichte zählt. Nicht, wie sich alles weitere fügen würde. „Instinct – Der Tod in den Wäldern“ hinterlässt viel Stoff zum Nachdenken und die Erkenntnis, dass der Mensch nicht in der Lage ist, aus der Geschichte zu lernen. Fazit: Ein interessanter Science-Fiction-Mystery-Thriller mit Fokus auf die Natur und den Menschen darin. Wer nicht nur auf der Suche nach fesselnder Unterhaltung ist, sondern sich auch für ökologische Themenfelder begeistern kann, findet ihr einen spannenden Roman.

  • Kalestra

    aus Bad Kreuznach

    5/5

    04.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Öko- Near-Futurethriller

    Cover, Schreibstil, Unterhaltungswert: As Cover zeigt einen Wald und sein Titel "Instinct" ist irgendwie klauenartig zerfetzt. Es zeigt schon sehr gut was einen erwartet. Das Buch ließ sich richtig gut lesen, auch wenn es für mich, da ich noch nicht so oft Ökothriller gelesen habe, etwas schwieriger war mich in die Thematik rein zu finden. Es war dann durchaus richtig interessant die Welt kennenzulernen und zu sehen wie sie sich verändert hatte. Der Unterhaltungswert, war nach den Erläuterungen zur Welt richtig spannend. Die Wildnis und ihre Gefahren darin boten da auch richtig viel Stoff. Charaktere: Elena ist als Wildhüterin und Vorgesetzte einer abgelegenen Überwachungsstation die Protagonistin. Sie hat zwar teilweise, meiner Meinung nach, etwas komische Ansichten, aber sie ist knallhart und setzt sich gegen ihre männlichen Teammitglieder und später sogar die Wildnis durch. Sie bekommt starken Gegenwind von ihren Untergebenen und gerade auch von den weiblichen Kolleginnen, aber sie behauptet sich und kommt einigen Rätseln auf die Spur. Der Rest des Teams hat so seine Eigenarten aber auch jeder seine Stärken, die in der jeweiligen Situation zum Einsatz kommen. Handlung: Es ist eine Welt in 100 Jahren. Die Menschheit lebt größtenteils in Metropolen und einige weitere Teile der Welt sind in Naturreservate zurück verwandelt worden. Ein interessanter Ansatz um den Klimawandel aufzuhalten. Elena ist mit ihrem Team in einem dieser Wildparks stationiert. Als eine Unregelmäßigkeiten bekannt werden kommt sie dem rätselhaften Verschwinden von Ulf Thomsen, ihrem ehemaligen Vorgesetzten und einigen anderen Geheimnissen auf die Spur. Fazit: Ein abenteuerliches Buch, bei dem die Menschheit lernen muss neue Wege zu beschreiten um dem Klimawandel entgegen zu wirken. Auch wenn es eine dystopische Welt ist, betrifft und das Problem schon jetzt. Ein must-have für jeden Öko- und Near-Future Fan. Absolute Empfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    06.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Unglaublich packender Near-Future-Thriller!...

    Unglaublich packender Near-Future-Thriller! Um den Klimawandel aufzuhalten haben sich die Menschen in Megacitys zurückgezogen und den Rest in Naturreservate verwandelt. Klingt erstmal nicht schlecht, a b e r...Klasse Szenario, atemlose Spannung garantiert!

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