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Belohnungssystem »Ein zärtlicher Chronist des digitalen Zeitalters« The Guardian

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Verlag

Claassen

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,8/13,6/3 cm

Gewicht

338 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Originaltitel

Reward System

Übersetzt von

Jan Schönherr

Sprache

Deutsch

EAN

2710000292111

Warnhinweis

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Zustand

Gut

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Erscheinungsdatum

27.07.2023

Verlag

Claassen

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,8/13,6/3 cm

Gewicht

338 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Originaltitel

Reward System

Übersetzt von

Jan Schönherr

Sprache

Deutsch

EAN

2710000292111

Herstelleradresse

Claassen-Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: Info@Ullstein-Buchverlage.de

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1 Sterne

Blick in andere Lebenswelten

MarieOn am 02.01.2025

Bewertungsnummer: 2376509

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Julia bekommt den Job im Cascine, dem angesagten Szenelokal mit der gehobenen Küche. Sie soll die stellvertretende Küchenchefin Lena ersetzen. Eigentlich ist Julia eher als Heulsuse und Jasagerin bekannt, das darf jetzt allerdings niemand merken, sonst geht sie in dem rauen Ton unter. Nach drei Probeschichten hat sie das Team überzeugt. Es dauert gar nicht lange, da hat der andere stellvertretende Küchenchef Nathan Julia romantisch im Auge. Julia allerdings konzentriert sich darauf, dem Küchenchef und Pächter Ellery näher zu kommen. Ellery geht auf ihre Avancen ein und sie werden ein Paar. Sie tingeln durch die angesagte Gastronomie Londons und es dauert nicht lang, bis Julia pleite ist. Ellery hat ein Drogenproblem und eine Tochter, beides erfährt Julia eher am Rande. Als Julias Vorreiterin Lena ihr eine Mail schickt: Ellery der Psycho solle sie endlich in Ruhe lassen!“, möchte Julia darüber nicht weiter nachdenken, doch Lenas hingeworfene Worte beginnen ein Eigenleben in ihrem Kopf. Auf Tedds Party taucht Nick eher unerwartet auf. Er hofft, dass seine Ex Julia auch anwesend ist und wird enttäuscht. Im Laufe des Abends hat er sich so zugedröhnt, dass er kaum den Weg nach Hause findet. Auch Nicks Ausgaben haben sein Einkommen bei weitem überstiegen, deshalb zieht er wieder zu seinen Eltern. Er fasst den Entschluss, sich gründlich zu fangen und sein Leben zu ordnen, dazu gehört auch die Abstinenz. In dem Büro, in dem Nick als Texter arbeitet, ist der Überschuss an alten Männern hoch. Jeder surft während der Arbeitszeit im Internet und geht seinen eigenen Bedürfnissen an Unterhaltung nach. Klamotten, Pornos, Dating-Apps und Social Media. Niemand weiß, dass eigens für die Überwachung der Internettätigkeiten ein Mitarbeiter einberufen wurde, aber bald werden es einige erfahren. Fazit: Jem Calder hat in seinem ersten Buch einige Lebenswirklichkeiten geschaffen, die in kürzeren Geschichten, die lose miteinander verbunden sind, erzählt werden. Es geht um Bedürfnisse, wie der Wunsch nach Liebe und Partnerschaft, Dazugehören wollen und Freundschaft. Allen Darsteller*innen scheint etwas zu fehlen, das vor allem die männlichen durch Drogen, Alkohol und Sex zu kompensieren versuchen. Mehr oder weniger gescheiterte Existenzen, die durch die übernatürliche Zufuhr von Dopaminanregenden Substanzen ihr Leben zu bestreiten suchen. Der Autor hat die Unzulänglichkeiten mit feinem Gespür und Humor in Szene gesetzt und mich überlegen den Kopf schütteln und laut auflachen lassen. Ein interessanter Blick in andere Lebenswelten.

Blick in andere Lebenswelten

MarieOn am 02.01.2025
Bewertungsnummer: 2376509
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Julia bekommt den Job im Cascine, dem angesagten Szenelokal mit der gehobenen Küche. Sie soll die stellvertretende Küchenchefin Lena ersetzen. Eigentlich ist Julia eher als Heulsuse und Jasagerin bekannt, das darf jetzt allerdings niemand merken, sonst geht sie in dem rauen Ton unter. Nach drei Probeschichten hat sie das Team überzeugt. Es dauert gar nicht lange, da hat der andere stellvertretende Küchenchef Nathan Julia romantisch im Auge. Julia allerdings konzentriert sich darauf, dem Küchenchef und Pächter Ellery näher zu kommen. Ellery geht auf ihre Avancen ein und sie werden ein Paar. Sie tingeln durch die angesagte Gastronomie Londons und es dauert nicht lang, bis Julia pleite ist. Ellery hat ein Drogenproblem und eine Tochter, beides erfährt Julia eher am Rande. Als Julias Vorreiterin Lena ihr eine Mail schickt: Ellery der Psycho solle sie endlich in Ruhe lassen!“, möchte Julia darüber nicht weiter nachdenken, doch Lenas hingeworfene Worte beginnen ein Eigenleben in ihrem Kopf. Auf Tedds Party taucht Nick eher unerwartet auf. Er hofft, dass seine Ex Julia auch anwesend ist und wird enttäuscht. Im Laufe des Abends hat er sich so zugedröhnt, dass er kaum den Weg nach Hause findet. Auch Nicks Ausgaben haben sein Einkommen bei weitem überstiegen, deshalb zieht er wieder zu seinen Eltern. Er fasst den Entschluss, sich gründlich zu fangen und sein Leben zu ordnen, dazu gehört auch die Abstinenz. In dem Büro, in dem Nick als Texter arbeitet, ist der Überschuss an alten Männern hoch. Jeder surft während der Arbeitszeit im Internet und geht seinen eigenen Bedürfnissen an Unterhaltung nach. Klamotten, Pornos, Dating-Apps und Social Media. Niemand weiß, dass eigens für die Überwachung der Internettätigkeiten ein Mitarbeiter einberufen wurde, aber bald werden es einige erfahren. Fazit: Jem Calder hat in seinem ersten Buch einige Lebenswirklichkeiten geschaffen, die in kürzeren Geschichten, die lose miteinander verbunden sind, erzählt werden. Es geht um Bedürfnisse, wie der Wunsch nach Liebe und Partnerschaft, Dazugehören wollen und Freundschaft. Allen Darsteller*innen scheint etwas zu fehlen, das vor allem die männlichen durch Drogen, Alkohol und Sex zu kompensieren versuchen. Mehr oder weniger gescheiterte Existenzen, die durch die übernatürliche Zufuhr von Dopaminanregenden Substanzen ihr Leben zu bestreiten suchen. Der Autor hat die Unzulänglichkeiten mit feinem Gespür und Humor in Szene gesetzt und mich überlegen den Kopf schütteln und laut auflachen lassen. Ein interessanter Blick in andere Lebenswelten.

Literarisch interessant, inhaltlich etwas unverbindlich

Lust_auf_literatur am 09.08.2023

Bewertungsnummer: 1997039

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Du liest diesen Beitrag vermutlich auf deinem Smartphone. Bist du viel online? Würdest du sagen, du hast deinen digitalen Konsum im Griff? Wie überschneiden sich deine virtuellen und analogen Verbindungen und Beziehungen? Nicht nur bei mir sind diese Fragen mittlerweile Bestandteil und tägliche Überlegungen meines Leben geworden, sondern unser ganzes Zeitalter und unser Zusammenleben ist geprägt von Digitalisierung und Algorythmen. Jem Calder hat diese Themen zum Inhalt seines ersten und bereits viel gelobten Romans gemacht. Allein der Roman selbst spiegelt in seiner Form schon die Hyperkonnektivität (das Wort ist dem Klappentext entnommen) unserer Zeit wieder. Der Aufbau ist durchbrochen und erinnert mit seinen unabhängigen Einschüben an Kurzgeschichten. Es ist ein roter Faden erkennbar, ich sehe die bekannten Figuren im nächsten Kapitel plötzlich als Nebenfigur aus einer ganz anderen Perspektive. Bestimmt der Kontext, wie ich von andern gesehen werden? Habe ich digital mehr Einfluß auf meine Außenwirkung? Der britische Autor Jem Calder analysiert in seinem Text viele Aspekte, die mich im Zusammenhang mit digitalen Medien beschäfftigen. Besonders mochte ich den Abschnitt über die beiden User*innen beim Onlinedating. „Mehrmals ging sie in Gedanken ihre Gesamtstrategie durch, die darin bestand, dem User eine hübsche, übertrieben unbeschwerte Light-Version von sich zu präsentieren; ein menschenförmiges Set attraktiver Gesten und Reaktionen, dessen Umriss sie dann später, nach und nach, mit Elementen ihrer wirklichen Persönlichkeit befüllen könnte.“ Ich fand, hier arbeitet Calder das, was ich als sein Hauptthema zu erkennen glaube, am deutlichsten heraus. Diesen Widerspruch, dass ich online zwar schneller mit anderen Menschen in Kontakt treten kann, die Verbindungen aber letztendlich oft beliebig und unverbindlich bleiben. Ich sehe eine große Einsamkeit seiner Figuren und einen großen Wunsch nach wahrer und tiefgehender Verbindung. Sie sind alle connected aber doch isoliert. Ich bin gerne in diesen Roman eingetaucht und habe mich an Calders facettenreicher Erzählform erfreut. Dennoch, in einigen Abschnitten ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. Calders Roman selbst bleibt mir zu unverbindlich, oder besser: Emotional nicht verfügbar. Auch wenn mein eigenes Leben immens von der digitalen Welt beeinflusst wird, stehe ich doch an einem ganz anderen Punkt in meinem Leben, an dem viele der von Calders aufgegriffenen Aspekte (noch) nicht (mehr) im Vordergrund stehen. Wäre der Roman vielleicht für dich ein Match?

Literarisch interessant, inhaltlich etwas unverbindlich

Lust_auf_literatur am 09.08.2023
Bewertungsnummer: 1997039
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Du liest diesen Beitrag vermutlich auf deinem Smartphone. Bist du viel online? Würdest du sagen, du hast deinen digitalen Konsum im Griff? Wie überschneiden sich deine virtuellen und analogen Verbindungen und Beziehungen? Nicht nur bei mir sind diese Fragen mittlerweile Bestandteil und tägliche Überlegungen meines Leben geworden, sondern unser ganzes Zeitalter und unser Zusammenleben ist geprägt von Digitalisierung und Algorythmen. Jem Calder hat diese Themen zum Inhalt seines ersten und bereits viel gelobten Romans gemacht. Allein der Roman selbst spiegelt in seiner Form schon die Hyperkonnektivität (das Wort ist dem Klappentext entnommen) unserer Zeit wieder. Der Aufbau ist durchbrochen und erinnert mit seinen unabhängigen Einschüben an Kurzgeschichten. Es ist ein roter Faden erkennbar, ich sehe die bekannten Figuren im nächsten Kapitel plötzlich als Nebenfigur aus einer ganz anderen Perspektive. Bestimmt der Kontext, wie ich von andern gesehen werden? Habe ich digital mehr Einfluß auf meine Außenwirkung? Der britische Autor Jem Calder analysiert in seinem Text viele Aspekte, die mich im Zusammenhang mit digitalen Medien beschäfftigen. Besonders mochte ich den Abschnitt über die beiden User*innen beim Onlinedating. „Mehrmals ging sie in Gedanken ihre Gesamtstrategie durch, die darin bestand, dem User eine hübsche, übertrieben unbeschwerte Light-Version von sich zu präsentieren; ein menschenförmiges Set attraktiver Gesten und Reaktionen, dessen Umriss sie dann später, nach und nach, mit Elementen ihrer wirklichen Persönlichkeit befüllen könnte.“ Ich fand, hier arbeitet Calder das, was ich als sein Hauptthema zu erkennen glaube, am deutlichsten heraus. Diesen Widerspruch, dass ich online zwar schneller mit anderen Menschen in Kontakt treten kann, die Verbindungen aber letztendlich oft beliebig und unverbindlich bleiben. Ich sehe eine große Einsamkeit seiner Figuren und einen großen Wunsch nach wahrer und tiefgehender Verbindung. Sie sind alle connected aber doch isoliert. Ich bin gerne in diesen Roman eingetaucht und habe mich an Calders facettenreicher Erzählform erfreut. Dennoch, in einigen Abschnitten ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. Calders Roman selbst bleibt mir zu unverbindlich, oder besser: Emotional nicht verfügbar. Auch wenn mein eigenes Leben immens von der digitalen Welt beeinflusst wird, stehe ich doch an einem ganz anderen Punkt in meinem Leben, an dem viele der von Calders aufgegriffenen Aspekte (noch) nicht (mehr) im Vordergrund stehen. Wäre der Roman vielleicht für dich ein Match?

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