Produktbild: Wilde Freude
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Wilde Freude Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.12.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/11,8/2,5 cm

Gewicht

254 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Une joie féroce

Übersetzt von

Brigitte Grosse

Sprache

Deutsch

EAN

2710000283966

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

Dem französischen Schriftsteller Sorj Chalandon ist ein Kunststück gelungen: als Mann ein durch und durch einfühlsames Buch über Frauen mit Krebs zu schreiben. ("Die Presse")
Sorj Chalandon erzählt von einer mutigen Frau, die das Leben am Schopf packt. ("WDR 5")
Erst langsam, dann immer schneller setzt Sorj Chalandon diesen Lebens-Motor in Bewegung, und je mehr Fahrt seine abenteuerliche Emanzipationsgeschichte aufnimmt, um so wilder ist die Freude, die beim Lesen dieses wunderbaren Romans entsteht. ("SR 2")
In Sorj Chalandons Roman ›Wilde Freude‹ werden krebskranke Frauen zu Gangstern. Dabei balanciert der französische Autor zwischen Ironie und Mitgefühl. ("Wiener Zeitung extra, 21./22.11.2020")
Sorj Chalandon schreibt einfühlsam von einer Pariser Buchhändlerin, die Gesundheit und Mann verliert, aber drei neue Freundinnen dazugewinnt (und mit ihnen einen Überfall plant). ("Barbara, November 2020")
Das Buch ist ein Bekenntnis zur Freundschaft und einem Leben mit Freude. ("Heilbronner Stimme")
Tolles Buch! ("Express Sonntag")
Dieses Buch konnte ich nicht aus der Hand legen, es entwickelt einen ganz eigenen Sog. ("buchblinzler.blogspot.com")
Die vier Protagonistinnen sind bestechend klug analysiert. ("Badisches Tagblatt")
Sorj Chalandon sorgt dafür, dass die Leser mit Jeanne lachen und weinen können. Großartig. ("Augsburger Allgemeine")

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.12.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/11,8/2,5 cm

Gewicht

254 g

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1. Auflage

Originaltitel

Une joie féroce

Übersetzt von

Brigitte Grosse

Sprache

Deutsch

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  • Bewertung

    5/5

    30.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit diesem Roman habe ich S.Chalandon...

    Mit diesem Roman habe ich S.Chalandon für mich entdeckt: Vier Frauen, vom Schicksal schwer gebeutelt, planen einen fast märchenhaften Coup, welcher auch gelingt, aber ganz anders als ursprünglich vorgesehen.Der Autor schreibt mit der typisch französischen Leichtigkeit. Wunderbar!

  • Bewertung

    5/5

    28.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zugegeben: es gibt so einiges...

    Zugegeben: es gibt so einiges an Klischees ,die sich durch das Buch und die fast verrückte Story ziehen ! Aber trotz allem : Frauen an der Schwelle zum Tod haben nix zu Verlieren und machen schon mal schräge Dinge, die auch literarisch ordentlich was hergeben ! Mitreißend....

  • Bewertung

    5/5

    26.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    4 Frauen - sie wagten sich sehr...

    4 Frauen - sie wagten sich sehr weit vor in die tiefste Dunkelheit, die größte Gefahr, den äußersten Wahnsinn. Sie rissen die Krebsstation nieder, um das Leben zu feiern. Eine tieftraurige und zugleich eine Angst verlachende Story! Bewegend und mitreißend.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    28.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Starke Frauen

    Die Buchhändlerin Jeanne steht plötzlich am Scheideweg ihres Lebens: Nicht nur, dass sie ihren Sohn verloren hat – nein, nun erhält sie auch noch die Diagnose Krebs und ihr Mann verlässt sie. Doch aufgeben, gibt’s nicht! Bei ihrer Chemotherapie trifft sie auf Brigitte, Assia und Mélody – Frauen, die ebenso wie Jeanne vom Leben gezeichnet sind und die etwas Gravierendes vereint. Schon bald schmiedet das Quartett den Plan, einen Juwelier im Herzen von Paris zu überfallen... Dass Sorj Chalandon zu den bedeutendsten zeitgenössischen Schriftstellern Frankreichs gehört, überrascht nach der Lektüre von „Wilde Freude“ nicht. Dieser Mann versteht es poetisch zu schreiben – seine Leser mit den richtigen Worten in die Geschichte zu ziehen, aber vor allem seinen Charakteren Tiefe zu geben. Es bedarf nicht vieler Seiten, um Jeannes Schicksal zu verstehen – den Weg von ihrer Krebsdiagnose über die Schließung der Freundschaft mit Brigitte und Co bis hin zum Überfall, um mit an ihrer Seite zu gehen. Ganz so, als wäre man dabei, als geschehe es uns. Chalandon schafft es auf wunderbare Weise Nähe zu erzeugen – seine Worte sind klar, pointiert, lyrisch. Durch das Buch führen geradlinig starke Frauen, die sich zu ihren Schwächen – zu ihrer Krankheit – bekennen, was sie nur noch stärker macht. Männer bekleiden hier allenfalls Nebenrollen, sind zweitrangig und schwächeln. Auch das zeugt von Chalandons Empathie seinen Figuren Leben und Charakter einzuhauchen, die man diesen auch abnimmt. „Wilde Freude“ ist ein brillantes Werk über vier starke Frauen, die ihrer Vergangenheit und Krankheiten trotzen und sich zum Leben bekennen und für dieses bereit sind zu kämpfen. Definitiv lesenswert

  • @landlycka

    aus Hatten

    5/5

    27.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit wilder Freude gegen das K

    K wie Krebs steht auf der Krankenakte von Jeanne, einer sympathischen Buchhändlerin aus Paris. Plötzlich sitzt auch sie im Warteraum vor der Chemotherapie, voller Angst, Zweifel und Einsamkeit. Und gerade hier trifft sie auf die Frauen, die ihrem Leben in der Krankheit eine neue Richtung geben. Verlassen von ihrem Mann und bereits mit schwerem seelischen Gepäck auf dem Rücken macht Jeanne sich auf, um für das Leben zu kämpfen. Was sie schließlich dazu bringt, mit den drei anderen Frauen einen Überfall auf einen Juwelier zu planen, sei hier noch nicht verraten. Ein wirklich großartiges Buch hat Sorj Chalandon geschrieben. Das Thema Krebserkrankung wird aus der Sicht von Jeanne so unmittelbar geschildert, mit so vielen Empfindungen, Gedanken und Ängsten im Verlauf der Geschichte, dass ich nicht glauben konnte, dass hier ein männlicher Autor gewirkt hat. Mich haben die Geschichte und auch der Schreibstil sehr beeindruckt. Man leidet mit Jeanne und auch den anderen Frauen und muss sich doch fragen, wie man selbst reagiert, wenn das Thema Krebs plötzlich im Raum steht. Starrt man selbst eine Frau ohne Haare im Bus an oder sieht mitleidsvoll hinüber? Trotz aller Traurigkeit ist das Buch nicht traurig. Es verbreitet vielmehr eine Stimmung, um nach vorn zu schauen, weiterzumachen, dem Leben entgegen zu schwimmen.  Die Geschichte lebt von der Handlung und den Gesprächen. Hier verwendet der Autor oft anstelle der wörtlichen, die indirekte Rede. Er läßt Jeanne im Konjunktiv erzählen, was die anderen gesagt haben. So fallen viele Anführungszeichen und Begleitsätze (Er sagte:) weg, das erleichtert das Lesen. Außerdem wird durch die indirekte Rede noch eine Art Filter über die Sätze gelegt, denn dies alles kommt nun aus Jeannes Mund, die es zuerst gehört hat und es nun wiedergibt. Es gibt wenige lange Sätze oder gar verschachtelte, meist sind es kürzere Sätze. Klare Sätze, ohne Schnickschnack.  Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist emotional, einfühlsam und erzählt eine aussergewöhnliche Geschichte, die stellenweise Krimielemente bietet. Es liest sich leicht, trotz des schweren Grundthemas und vermittelt, dass es sich lohnt, sich sein Schicksal wieder zurückzuholen.  Ich vergebe fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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