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Hund 51 Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3 cm

Gewicht

435 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Chien 51

Übersetzt von

Christian Kolb

Sprache

Deutsch

EAN

2710000283881

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

Dem preisgekrönten Laurent Gaudé ist mit ›Hund 51‹ ein kraftvolles Meisterwerk gelungen, das zu Recht 2022 das Lieblingsbuch des französischen Buchhandels war. ("Handelsblatt")
Spannender Krimi noir, der in den 50er-Jahren unseres Jahrhunderts spielt,wo das Böse in einer Megacity mit brutaler Drei-Zonen-Gesellschaft einen soliden Nährboden hat. ("Brigitte")
Das Trauma einer verlorenen Welt, eines verlorenen Glücks und eines lebenswerten Lebens ist dem Roman eingeschrieben. Das ist sehr stark. ("3sat, Buchzeit")
Es ist die einfache Geschichte vom Kapital und davon, dass einige wenige auf Kosten anderer leben. Und vielleicht ist es im Endeffekt so einfach. ("3sat, Buchzeit")
Gaudé überzeugt auch durch seine kühle, zupackende Sprache und Rückgriffe auf die griechische Mythologie. ("NZZ am Sonntag")
Laurent Gaudé versteht das Bestseller-Handwerk. Ein brisanter, komplex gebauter, fintenreicher Plot, der Zukunftsängste schürt, ist kombiniert mit einer leicht lesbaren, dialogreichen Prosa voller Rhythmuswechseln. ("Deutschlandfunk, Büchermarkt")
Eine erschütternde Dystopie, die unter die Haut geht - so könnte es in einer zukünftigen Autokratie aussehen. ("Buchprofile/Medienprofile")
Hund 51 ist eine ganz große Empfehlung, sowohl für Sci-Fi- als auch für Krimi-Leser, die neben Unterhaltung auch ordentlich Tiefgang mögen. ("pressplay.at")
Das alles erzählt Laurent Gaudé sehr stringent, sehr rasant, aber in einer ganz feinen Prosa, die manchmal blutig und grausam ist und manchmal auch poetisch, wenn es um die Erinnerungen, um die Vergangenheit geht. ("Ö1, Ex Libris")
In seinem neuesten Roman stellt Laurent Gaudé uns drängende Fragen: Wie wollen wir in Zukunft leben? Und was erwartet uns? ("Die Oberösterreicherin")

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Zustand

Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3 cm

Gewicht

435 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Chien 51

Übersetzt von

Christian Kolb

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Deutsch

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  • Dirk Knappe

    aus Hagen

    5/5

    26.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    "We stopped checking for monsters under our bed, when we realized that they were inside us" | The Joker

    In Anlehnung an die jüngere griechische Entwicklung legt Laurent Gaude mit "Hund 51" einen genreübergreifenden Roman vor, der durch seine brutale Düsternis und bedrückende dystopische Zukunftsprognose besticht. Neben dem gesellschaftlichen Untergangsszenario sind vor allem die handelnden Charaktere, die vom Autor mit stimmiger Biographie ausgestattet worden sind, bedeutsam. Hervorragend übersetzt durch Christian Kolb ist ein sprachlich meisterhaftes Kunstwerk entstanden, ein "SciFi noir". "Hund 51" wirkt lange nach, sofern es gelingt, sich auf diese erschütternde Fabulierkunst einzulassen. Für mich eine klare Leseempfehlung!

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    15.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düstere Aussichten

    Als in Zone 3 ein Toter aufgefunden wird, weist man Zem Sparak an, die Ermittlung zusammen mit einer Beamtin aus der Zone 2 durchzuführen. Die junge Salia Malberg ist darüber, genauso wie Zem Sparak, nicht begeistert, aber Befehlen widerspricht man nicht und so raufen sich die beiden unterschiedlichen Polizisten zusammen. Die erste Spur führt in Zone 1, wo die Privilegierten und Mächtigen wohnen, die alles dafür tun würden, dass Ihre Geheimnisse nicht ans Licht kommen. Ich habe eine gewisse Zeit benötigt, um ins Buch zu finden, was nicht etwa am Schreibstil lag, sondern daran, dass die Welt, die der Autor da skizziert hat, einfach erschreckend und nicht einmal so abwegig gewesen ist. Staaten, die pleite gegangen, Regierungen, die gestürzt, und Länder, die privatisiert worden sind. Eine Drei-Klassen-Gesellschaft, der Reichtum der einen auf dem Rücken der anderen aufgebaut und aufrechterhalten. Daneben eine Mordermittlung, die sich über drei Zonen erstreckt, durchgeführt durch Polizeibeamte, die sich nicht vertrauen und trotzdem zusammenarbeiten müssen. Ein paar Kapitel hat es gebraucht, aber dann war ich versunken in dieser neuen Welt, gebeutelt von Klimakatastrophen und korrupt, wie nicht anders zu erwarten war. „Sparak ist von Marias Anblick wie hypnotisiert und fragt sich, ob Griechenland um seine Kinder geweint und getrauert hat, die abgewandert sind, um all die jungen Menschen, die sich GoldTex angeschlossen haben, weil man ihnen erzählt hat, dass es sinnlos ist, Bürger eines bankrotten Landes zu sein, dass eine neue Zeitrechnung begonnen hat, an der sie teilhaben können.“ (Seite 273) Die Protagonisten Zem und Salia waren beide gleichermaßen sympathisch wie abstoßend, in Zwischensequenzen erfuhr ich den Grund dafür. Erst schrittweise verstand ich, was passiert war, wobei vieles bis zum Schluss etwas nebulös geblieben ist, was aber nicht tragisch war, da es für den vorliegenden Fall und auch zum besseren Verständnis unwichtig gewesen ist. Die Auflösung hat mich überrascht, viele Handlungen auf dem Weg dahin fassungslos gemacht und auch wenn das Ende nicht ganz nach meinem Geschmack gewesen ist, so war es passend, denn so und nicht anders musste es ausgehen, dieses tragische Stück. Eine großartige Dystopie, ein düsteres und bisweilen trostloses Szenario, das mich zusammen mit den Krimi-Elementen bis zuletzt begeistert hat. Eine Geschichte, auf die man sich einlassen muss, dafür aber belohnt wird. Volle Punktzahl gibt es dafür von mir und eine Leseempfehlung.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    21.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine atmosphärisch dichte Near-Future-Dystopie

    Ganz im Krimi-Noir Stil geschrieben, nimmt uns der französiche Autor Laurent Gaudé mit in eine nahe Zukunft, in der einige wenige Weltkonzerne praktisch überall das Sagen haben: Während das Klima zum globalen Problem geworden ist, kaufen sie ganze Länder auf und gestalten sie für ihre Zwecke um. Auch Griechenland hat es erwischt, denn das Land wurde nach der Staatspleite von einem unbarmherzigen Konsortium erworben, das alle EInwohner*innen evakuiert hat und die Gegend nur noch als Müllhalde benutzt. Stattdessen leben die Menschen nun in einer namenlosen Megacity, nach Einkommen getrennt in drei verschieden gut ausgestatteten Zonen. Im Mittelpunkt steht der Grieche Zem Sparak, der immer noch mit den Dämonen seiner Vergangenheit zu kämpfen hat und sich in seiner neuen Heimat einem ebenso zynischen wie unmenschlichen System gegenübersieht. Mit diesem Setting gelingt Laurent Gaudé eine atmosphärisch dichte Near-Future-Dystopie, die uns poetisch angehaucht und dennoch eiskalt zeigt, wie die Zukunft hoffentlich nicht aussieht. Sehr lesenswert.

  • bookishhexli

    Book Circle Community

    4/5

    26.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was würden wir tun, wenn unsere Welt sich grundlegend verändern würde?

    Könnten wir damit leben, dass ein Großkonzern die Bevölkerungen ganzer Länder, die Bankrott gegangen sind, einfach in Kategorien einteilt? Was würden wir mit unserem Leben machen? Diesen Fragen und mehr geht das Buch des französischen Autors nach. Es zeigt klar auf, was passiert, wenn einzelne zu viel Macht erhalten und die Mehrheit zu Lange wegschaut. Mit Nächstenliebe und Weltoffenheit hätte man die Situation evtl. vor Ihren Eintritt verhindern können. Weiter ist es ein Spiegel unsere Gesellschaft und wie oft die in guter Position, sich dieser nicht bewusst sind resp. sein wollen und dadurch das Leid der anderen nicht Sehen resp. Sehen wollen. Auch zeigt sich, dass am Ende trotzdem Alle in ihrer Situation gefangen sind und sich mit dieser auf ihre Art abgefunden haben. Eine Dystopie, die zum Nachdenken anregt und aufzeigt, dass es nicht nur schwarzweiß, sondern noch sehr viel grau gibt. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von NetGalley und dtv erhalten. Herzlichen Dank.

  • Fanny

    4/5

    04.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bedrückend und trostlos

    „Hund 51“ zeigt uns, wie unsere Zukunft aussehen kann. Der Kapitalismus hat die Herrschaft übernommen und ein Menschenleben ist nichts mehr wert. Länder werden von Firmen aufgekauft und ihre Menschen als Arbeiter übernommen. Wer nicht nützlich ist, wird auf der Strecke gelassen. Wer Widerstand initiiert, wird ausgelöscht. Die Welt, die Gaudè uns aufmalt, ist düster, trostlos und ohne Hoffnung. Auch der Protagonist Zem Sparak funktioniert nur noch mehr oder minder. Er arbeitet als Ermittler und flüchtet sich in seiner freien Zeit mit Drogen in eine virtuelle Realität. Das Lesen war kein Vergnügen und dennoch ist dieser Roman gut. Er erschafft eine Dystopie und lässt eine Krimihandlung zur Auflockerung miteinfließen. Mir fiel das Lesen teilweise sehr schwer, da der Roman mich sehr betrübt hat. Ich sehe viele Parallelen jetzt schon in unserer Welt und empfinde dieses Buch als eine Art Warnung vor dem gesamten Kollaps. Die Politikspiele nehmen in dem Roman eine zentrale Rolle ein und zeigen, wie sinnlos alles werden kann, wenn das Machtverhältnis ungleich verteilt wird. Eine Leseempfehlung für Menschen, die sich gerne mit Dystopien beschäftigen und auch eine gewisse Resilienz besitzen, denn es gibt einige unschöne Szenen in dem Buch.

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