• Produktbild: Ruhm und Verbrechen des Hoodie Rosen
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Ruhm und Verbrechen des Hoodie Rosen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

08.02.2023

Verlag

Julius Beltz GmbH & Co. KG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/1,8 cm

Gewicht

314 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Life and Crimes of Hoodie Rosen

Übersetzt von

Gundula Schiffer

Sprache

Deutsch

EAN

2710000263715

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

08.02.2023

Verlag

Julius Beltz GmbH & Co. KG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/1,8 cm

Gewicht

314 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Life and Crimes of Hoodie Rosen

Übersetzt von

Gundula Schiffer

Sprache

Deutsch

EAN

2710000263715

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  • Bewertung

    aus Annaberg-Buchholz

    5/5

    12.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    a whole new world

    "Hoodie Rosen" ist nicht nur ein typisch amerikanisches "young adult" Buch für Teenager, in dem es um zu erwartende Themen rund ums Erwachsenwerden und um seinen eigenen Weg/Platz in dieser irren Welt zu finden, nein, ich hab mich auch als Erwachsene richtig neugierig von Seite zu Seite gelesen, da mir persönlich die strikt jüdische Lebensweise bis dato komplett unbekannt war. Und auch für den Protagonisten Hoddie, wird durch eine neue Bekanntschafft klar, dass sein "normal" sich nicht unbedingt mit dem von anderen deckt oder gar vereinbaren lässt. Auf 15 Kapitel verteilt, versucht Hoddie den Spagat zwischen, dem was er will, und dem was er gewohnt ist zu schaffen. Die Story ist dabei nie hochdramatisch oder überzogen, sondern bleibt auf dem Boden den Vorstellbarem. Für mich ein richtig gelungenes Buch, bei dem ich mir auch im Schulunterricht gut vorstellen kann, dass es dort einen berechtigten Platz finden könnte.

  • Bewertung

    5/5

    29.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein humorvolles Buch mit Tiefgang

    Hoodie wächst traditionell jüdisch auf. Sozusagen in seiner "jüdischen Blase", denn so hat er kaum Kontakt zu Nichtjuden. Eines Tages lernt er Anna-Marie kennen. Sie gehen spazieren, unterhalten sich und entfernen eines Tages Hakenkreuze von einem jüdischen Grab. Was für die beiden eine gute Tat ist, ist für die jüdische Gemeinde ein großer Verrat! Hoodie wird fortan gemieden und versucht seinen richtigen Platz zu finden: Zwischen seiner sehr speziellen Familie, seinem Glauben und Anna-Marie.

  • Test-LR

    5/5

    08.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Freundschaft mit dem Glauben kollidiert

    Cover: ----------- Das Titelbild erinnerte mich an ältere Jugendliteratur in den den orangen und grünen Farbtönen. Als Nostalgikerin gefiel mir das sehr und es machte mich neugierig. Inhalt: ----------- Der 15-jährige Jehuda Rosen, genannt 'Hoodie" gehört einer jüdisch-orthodoxen Glaubensgemeinschaft an. Während des Unterrichts sieht er durch das Fenster ein gleichaltriges Mädchen. Sie fasziniert ihn schon, weil sie optisch anders ist als jüdische Mädchen. Und dann stellt sich noch heraus, dass Anna-Marie die Tochter der Bürgermeisterin ist. Diese ist der jüdischen Gemeinde gegenüber nicht wohl gesonnen. Und auch umgekehrt ist die aufkeimende Beziehung Hoodies Familie und seiner Gemeinde ein Dorn im Auge. Mein Eindruck: ----------- "Auf der Wasserstein-Hochzeit ein Jahr zuvor hatte auch ich getanzt, war dort ganz genauso mit Freunden und der Familie herumgewirbelt. Damals hatte ich mich zugehörig gefühlt, als würde ich genau in diese Gemeinschaft hineinpassen. Aber jetzt fühlte ich mich wie ein Außenstehender, unsicher, wohin ich passte, ob ich überhaupt irgendwohin passte. "Passen" war genau das richtige Wort. Denn die ganze Sache war wie eine Jacke, die mir nicht mehr richtig passte. Aber es war gleichzeitig, auch die einzige Jacke, die ich hatte. Darunter war ich nackt. Ich wollte sie nicht wirklich tragen, aber ich konnte sie auch nicht ausziehen, denn was sollte ich stattdessen überstreifen?" (S. 204) Mich hat das Buch von Anfang an gepackt. Der Einstieg ist recht humorvoll und man lernt nebenher viel über den jüdischen Glauben. Der Leser verfolgt das Geschehen ausschließlich durch Hoodies Augen und Gedanken. Er setzt sich kritisch mit den Inhalten seines Glaubens und Lebens auseinander und erzählt dabei das Ganze immer mit einer Spur Ironie. Die Freundschaft zu Anna-Marie verläuft schließlich anders als gedacht und die Situation insgesamt spitzt sich ab dem ersten Drittel des Buches immer weiter zu. Teilweise hatte ich nicht erwartet, dass es sich so heftig entwickeln würde. Aber dank Hoodies Sarkasmus wird es nie zu dramatisch und das nimmt der Handlung die Schwere. Das Ende gefiel mir sehr gut. Es war kein typisches Happy End, aber es ging in eine versöhnliche Richtung und ließ noch Raum für Entwicklung und Interpretation. Ich war allerdings traurig, von Hoodie Abschied nehmen zu müssen. Ich habe ihn sehr ins Herz geschlossen, wahrscheinlich wegen seiner kritisch-hinterfragenden und gleichzeitig sarkastischen Art. Und auch seine große Schwester Zippy war ein starker Charakter in diesem Buch, die immer den Durchblick hat und das richtige sagt oder tut zur richtigen Zeit. Ohne sie hätte die ganze Geschichte nicht so gut funktioniert. Die meisten jüdischen Begriffe werden im Text erklärt, aber für einige wären Fußnoten oder ein Glossar am Ende eventuell hilfreich gewesen. Fazit: ----------- Freundschaft, jüdischer Glauben, Rechtsextremismus und Toleranz in einer Mischung aus Spannung, Ernst und Humor vereint

  • Test-LR

    5/5

    08.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Cover: ----------- Das…

    Cover: ----------- Das Titelbild erinnerte mich an ältere Jugendliteratur in den den orangen und grünen Farbtönen. Als Nostalgikerin gefiel mir das sehr und es machte mich neugierig. Inhalt: ----------- Der 15-jährige Jehuda Rosen, genannt 'Hoodie" gehört einer jüdisch-orthodoxen Glaubensgemeinschaft an. Während des Unterrichts sieht er durch das Fenster ein gleichaltriges Mädchen. Sie fasziniert ihn schon, weil sie optisch anders ist als jüdische Mädchen. Und dann stellt sich noch heraus, dass Anna-Marie die Tochter der Bürgermeisterin ist. Diese ist der jüdischen Gemeinde gegenüber nicht wohl gesonnen. Und auch umgekehrt ist die aufkeimende Beziehung Hoodies Familie und seiner Gemeinde ein Dorn im Auge. Mein Eindruck: ----------- "Auf der Wasserstein-Hochzeit ein Jahr zuvor hatte auch ich getanzt, war dort ganz genauso mit Freunden und der Familie herumgewirbelt. Damals hatte ich mich zugehörig gefühlt, als würde ich genau in diese Gemeinschaft hineinpassen. Aber jetzt fühlte ich mich wie ein Außenstehender, unsicher, wohin ich passte, ob ich überhaupt irgendwohin passte. "Passen" war genau das richtige Wort. Denn die ganze Sache war wie eine Jacke, die mir nicht mehr richtig passte. Aber es war gleichzeitig, auch die einzige Jacke, die ich hatte. Darunter war ich nackt. Ich wollte sie nicht wirklich tragen, aber ich konnte sie auch nicht ausziehen, denn was sollte ich stattdessen überstreifen?" (S. 204) Mich hat das Buch von Anfang an gepackt. Der Einstieg ist recht humorvoll und man lernt nebenher viel über den jüdischen Glauben. Der Leser verfolgt das Geschehen ausschließlich durch Hoodies Augen und Gedanken. Er setzt sich kritisch mit den Inhalten seines Glaubens und Lebens auseinander und erzählt dabei das Ganze immer mit einer Spur Ironie. Die Freundschaft zu Anna-Marie verläuft schließlich anders als gedacht und die Situation insgesamt spitzt sich ab dem ersten Drittel des Buches immer weiter zu. Teilweise hatte ich nicht erwartet, dass es sich so heftig entwickeln würde. Aber dank Hoodies Sarkasmus wird es nie zu dramatisch und das nimmt der Handlung die Schwere. Das Ende gefiel mir sehr gut. Es war kein typisches Happy End, aber es ging in eine versöhnliche Richtung und ließ noch Raum für Entwicklung und Interpretation. Ich war allerdings traurig, von Hoodie Abschied nehmen zu müssen. Ich habe ihn sehr ins Herz geschlossen, wahrscheinlich wegen seiner kritisch-hinterfragenden und gleichzeitig sarkastischen Art. Und auch seine große Schwester Zippy war ein starker Charakter in diesem Buch, die immer den Durchblick hat und das richtige sagt oder tut zur richtigen Zeit. Ohne sie hätte die ganze Geschichte nicht so gut funktioniert. Die meisten jüdischen Begriffe werden im Text erklärt, aber für einige wären Fußnoten oder ein Glossar am Ende eventuell hilfreich gewesen. Fazit: ----------- Freundschaft, jüdischer Glauben, Rechtsextremismus und Toleranz in einer Mischung aus Spannung, Ernst und Humor vereint

  • Bewertung

    5/5

    19.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    ein ganz tolles Buch

    Was ist Tu BÁV eigentlich? Vielleicht würde Hoodie es erfahren, wenn er dem Rabbi folgen würde, aber er war einfach zu abgelenkt. Von seinen Kameraden, die aßen oder lasen und dann gab es noch etwas. Ein schönes Mädchen in weiß. Sie tanzte draußen, sie tanzte für sich oder doch für ihren Hund? Und das lenkte ihn noch mehr ab. Hoodie verlässt den Unterricht und trifft auf Anna. Sie sind sich sympathisch und Hoodie erkennt ein ganz neues Gefühl in sich. Seine Familie hält die Jüdischen Gesetze ein und seine Schwestern schauen nach ihrem Bruder und seine Treffen mit Anna bleiben nicht unentdeckt und sie kommen nicht gut an, denn sie ist keine Jüdin. Hoodie trifft auf eine ihm bis dato fremde Welt und kommt in einen Strudel aus Gefühlen und und er will die Welt entdecken und diese Anna viel besser kennen lernen. Dann beginnt eine Reihe von Ereignissen, die alles auf den Kopf stellen, für immer. Isaac Blum hat ein großartiges Buch geschrieben. Spannend, witzig, tiefsinnig und voller Gefühl. Hoodie möchte die Welt entdecken und ist doch irgendwie gefangen und will begreifen, lernen und verstehen. Wir dürfen daran teilhaben und das macht das Buch einfach groß! Für Jugendliche ab 14 Jahren.

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