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Treacle Walker Der Wanderheiler | »Eine Feier der literarischen Britishness.« Denis Scheck, SWR lesenswert Quartett

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2023

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,3/12/1,8 cm

Gewicht

222 g

Auflage

1. Auflage 2023

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

2710000256236

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Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

»Eine Feier der literarischen Britishness.« Denis Scheck, SWR lesenswert Quartett, 14. Juli 2023 ("SWR 2 lesenswert Kritik")
»Wenn Magie wirklich aus den Seiten sprüht und die Buchstaben und Worte uns verzaubern, dann steckt meist ein britischer Autor dahinter. Alan Garner liefert eine Fabel in Form einer Fantasyerzählung. […] Der Leser kommt aus dem Staunen nicht heraus. Glänzend übersetzt.« Stefan Rammer, Passauer Neue Presse, 10. November 2023 ("Passauer Neue Presse")
»Vermutlich das eine Fantasy-Buch der Saison, an das man sich auch in vielen Jahren noch erinnert.« Phantastisch!, Ausgabe 04/2023 ("Phantastisch!")
»[Ein] herrlich [spleeniges] Juwel von einem Roman. […] Eine ebenso altersweise wie poetische Erzählung über Fantasie und Wirklichkeit; profund und doch federleicht. ›Treacle Walker‹ ist ein Sprachfeuerwerk […] und eines der zauberhaftesten Werke seit „Alice im Wunderland“. […] So britisch wie Marmite, genial.« Denis Scheck, Das Erste Druckfrisch, 09.10.2023 ("Das Erste")
»Garner hat mit so viel Magie und Leichtigkeit eine Geschichte vom ewigen Kreislauf geschrieben, die den Charakteren auf so wenigen Seiten so viel Präsenz verleiht, dass man an manchen warmen Sommertagen vermeint, in der Ferne das Rufen eines Lumpensammlers hören zu können, nachdem man sie gelesen hat.« Anna Eva Greiner, Lesart, Ausgabe 03/2023 ("Lesart")
»›Treacle Walker‹ [bietet] eine bemerkenswerte und tiefgründige Erkundung der Zeit, der menschlichen Natur und der Kraft der Geschichtenerzählung.« Andre Berreßem, Bibliomaniacs.de, 20. August 2023 ("Bibliomaniacs.de")
»Alan Garner verpackt seine Fabel als leichtfüßige Abenteuergeschichte, die hopst, klatscht, patscht und padauzt, dass man nicht nur hin und wieder geneigt ist, die Geschichte für moderne lautmalerische Balladendichtung zu halten, sondern auch größten Respekt vor der Übersetzung durch Bernhard Robben gewinnt. […] Ein ganz großes kleines Buch!« Carsten Schmitt, Nautilus – Fantasymagazin, 10. August 2023 ("Nautilus")
»Den größten Zauber aber entfaltet der (wunderbar eingedeutschte) Text in der Sprache, einem grandiosen Gebilde aus Fremdwörtern und Gossenslang, aus Pathos und Vagantensprache. […] Das möchte man immer weiter lesen und stößt auf Gedanken über das Erwachsenwerden, den Tod und den Sinn des Lebens.« Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger, 03. August 2023 ("Westfälischer Anzeiger")
»[E]ine Wertschätzung für Natur und Tradition. Garner integriert geschickt kulturelle und historische Elemente, die dem Buch eine tiefere Bedeutung verleihen und den Leser dazu anregen, über das Gewebe von Zeit und Raum nachzudenken.« Tina Würz, Die Magie der Bücher, 22. Juli 2023 ("Magie der Bücher")
»Eine Perle unter den Erzählungen dieses Genres« Petras Bücherapotheke, Juli 2023 ("Petras Bücher-Apotheke")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2023

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,3/12/1,8 cm

Gewicht

222 g

Auflage

1. Auflage 2023

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

2710000256236

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Ein grenzüberschreitendes Werk

mariederkrehm am 05.09.2023

Bewertungsnummer: 2015627

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Grenze zwischen dem Wahren, dem Erträumten und dem Möglichen verschwimmt in dieser knapp 150 Seiten kurzen Geschichte, die dem jungen Joseph Coppock eines Tages den Besuch eines fahrenden Händlers beschert. „Klüngelkerl“ würde man ihn hier nennen, einen Altstoffsammler, der nicht mehr Benötigtes entsorgt und woanders wieder zu Geld macht. Historisch galten sie oftmals als sozial ausgegrenzt und die Androhung ihres Erscheinens wurde eingesetzt, um Kinder zu ängstigen. Ein Wanderheiler der Erkenntnis ist dieser Treacle Walker, denn er bringt Joe dazu, sein stets bedecktes Auge zu nutzen, das er eigentlich schonen soll, um das andere, angeblich schwachsichtige, zu trainieren. Das schwache Auge jedoch sieht die reale Welt. Das verborgene Auge entblößt dagegen auch Dinge und Eindrücke jenseits des Offensichtlichen. Thin Amren, den Mann aus dem Sumpf, kann Joe deshalb nur mit diesem Auge sehen. Ein echtes Rätsel gibt die Buchstabenreihe auf, die Joe bei einem Sehtest vorträgt, den er mit dem hellsichtigen Auge macht, die aber de facto gar nicht auf der Sehtafel existiert. Der Ruf des Kuckuck, die Welt jenseits des Spiegels, ein Lauf durch den Tunnel, der Rollentausch von Joe und Treacle - viel weist daraufhin, dass der Tod dem Jungen einen Besuch abstattet. Aber wie bei jedem Kunstwerk lässt sich auch diese Fantasygeschichte voller literarischer, mythischer und historischer Andeutungen unendlich interpretieren. Acht Jahre hat sich der 88jährige britische Autor Alan Garner, der seine Bücher noch mit dem Stift zu Papier bringt, Zeit genommen, um „Treacle Walker“ zu schreiben. Nur knapp hat er damit im vergangenen Jahr den Booker Prize verpasst. Er schaffte es bis auf die Shortlist.

Ein grenzüberschreitendes Werk

mariederkrehm am 05.09.2023
Bewertungsnummer: 2015627
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Grenze zwischen dem Wahren, dem Erträumten und dem Möglichen verschwimmt in dieser knapp 150 Seiten kurzen Geschichte, die dem jungen Joseph Coppock eines Tages den Besuch eines fahrenden Händlers beschert. „Klüngelkerl“ würde man ihn hier nennen, einen Altstoffsammler, der nicht mehr Benötigtes entsorgt und woanders wieder zu Geld macht. Historisch galten sie oftmals als sozial ausgegrenzt und die Androhung ihres Erscheinens wurde eingesetzt, um Kinder zu ängstigen. Ein Wanderheiler der Erkenntnis ist dieser Treacle Walker, denn er bringt Joe dazu, sein stets bedecktes Auge zu nutzen, das er eigentlich schonen soll, um das andere, angeblich schwachsichtige, zu trainieren. Das schwache Auge jedoch sieht die reale Welt. Das verborgene Auge entblößt dagegen auch Dinge und Eindrücke jenseits des Offensichtlichen. Thin Amren, den Mann aus dem Sumpf, kann Joe deshalb nur mit diesem Auge sehen. Ein echtes Rätsel gibt die Buchstabenreihe auf, die Joe bei einem Sehtest vorträgt, den er mit dem hellsichtigen Auge macht, die aber de facto gar nicht auf der Sehtafel existiert. Der Ruf des Kuckuck, die Welt jenseits des Spiegels, ein Lauf durch den Tunnel, der Rollentausch von Joe und Treacle - viel weist daraufhin, dass der Tod dem Jungen einen Besuch abstattet. Aber wie bei jedem Kunstwerk lässt sich auch diese Fantasygeschichte voller literarischer, mythischer und historischer Andeutungen unendlich interpretieren. Acht Jahre hat sich der 88jährige britische Autor Alan Garner, der seine Bücher noch mit dem Stift zu Papier bringt, Zeit genommen, um „Treacle Walker“ zu schreiben. Nur knapp hat er damit im vergangenen Jahr den Booker Prize verpasst. Er schaffte es bis auf die Shortlist.

Ein Junge, gefangen in seiner Phantasie

Ulrike Frey aus Haltern am See am 04.09.2023

Bewertungsnummer: 2014804

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Silhouette eines Knabenkopfes, in dem sich ein Baum befindet, unter dem jemand sitzt, können wir auf dem Cover bewundern. Der Kopf wird umrankt von Blättern. Davor sehwen wir ein kleines schwarzes Pferd. Über dieser Collage lesen wir den Namen des Autors Alan Garner und darunter den Titel des Buches "Treacle Walker - DER WANDERHEILER". Zudem weist uns der Umschlag des Printexemplars darauf hin, dass dieser Roman Preise erhielt. Joseph Coppock ist ein Junge der 2020-er, der allein lebt in einem Haus mit Kamin und Spiegel, mit Murmeln spielt, Comics liebt und Vogeleier sammelt. Auf einem Auge ist er fast blind. Von seinem Fenster aus sieht er auf einen Platz, auf den eine Kutsche zu stehen kommt, die von einem Pferd gezogen wird. Lumpensammler Treacle Walker sitzt darauf und preist seine Waren, wie ein leeres Töpfchen Allheilmedizin und einen Stein an. Seltsamer Weise findet Joe, der ihm seinen alten Schlafanzug und einen Knochen anbietet, auf allem seinen eigenen Namen. Die Unterhaltungen der beiden ziehen in Bann, wo der eine in Gleichungen und Reimen spricht, spricht der andere in der Sprache der Comics, die er liebt. Hinzu kommt noch Thin Amren, der im Feuchten, besser Nassen wie Moor, schläft und träumt, denn was er träumt, ist. Und spätestens hier beginnen wir die hinter allem steckende Philosophie zu erfassen. Ich bin sicher, ich werde das Buch nochmals lesen. Ja, Alan Garner ist ein begnadeter Autor, der in einem Zug mit Tolkien genannt wird und er ist meines Erachtens absolut lesenswert. Der Roman wurde veröffentlicht 2021 in der Hobbit Presse, die deutsche Ausgabe am 15.07.2023 im Verlag Hobbitt Presse/Klett-Cotta.

Ein Junge, gefangen in seiner Phantasie

Ulrike Frey aus Haltern am See am 04.09.2023
Bewertungsnummer: 2014804
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Silhouette eines Knabenkopfes, in dem sich ein Baum befindet, unter dem jemand sitzt, können wir auf dem Cover bewundern. Der Kopf wird umrankt von Blättern. Davor sehwen wir ein kleines schwarzes Pferd. Über dieser Collage lesen wir den Namen des Autors Alan Garner und darunter den Titel des Buches "Treacle Walker - DER WANDERHEILER". Zudem weist uns der Umschlag des Printexemplars darauf hin, dass dieser Roman Preise erhielt. Joseph Coppock ist ein Junge der 2020-er, der allein lebt in einem Haus mit Kamin und Spiegel, mit Murmeln spielt, Comics liebt und Vogeleier sammelt. Auf einem Auge ist er fast blind. Von seinem Fenster aus sieht er auf einen Platz, auf den eine Kutsche zu stehen kommt, die von einem Pferd gezogen wird. Lumpensammler Treacle Walker sitzt darauf und preist seine Waren, wie ein leeres Töpfchen Allheilmedizin und einen Stein an. Seltsamer Weise findet Joe, der ihm seinen alten Schlafanzug und einen Knochen anbietet, auf allem seinen eigenen Namen. Die Unterhaltungen der beiden ziehen in Bann, wo der eine in Gleichungen und Reimen spricht, spricht der andere in der Sprache der Comics, die er liebt. Hinzu kommt noch Thin Amren, der im Feuchten, besser Nassen wie Moor, schläft und träumt, denn was er träumt, ist. Und spätestens hier beginnen wir die hinter allem steckende Philosophie zu erfassen. Ich bin sicher, ich werde das Buch nochmals lesen. Ja, Alan Garner ist ein begnadeter Autor, der in einem Zug mit Tolkien genannt wird und er ist meines Erachtens absolut lesenswert. Der Roman wurde veröffentlicht 2021 in der Hobbit Presse, die deutsche Ausgabe am 15.07.2023 im Verlag Hobbitt Presse/Klett-Cotta.

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