Produktbild: Die Arena
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Die Arena Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.07.2022

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

463

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/4,5 cm

Gewicht

735 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Michaela Messner

Sprache

Deutsch

EAN

2710000234036

Beschreibung

Rezension

Die 10 besten Bücher aus 2022: „Für eine Reise in die Stadt der Liebe mit spannenden Figuren und einer szenischen Darstellung.“

Münchner Merkur, Sven Trautwein

„Ein fulminanter Gesellschaftsroman, universell und aktuell zugleich“

Annabelle

„Ein mitreißend geschriebener Roman mitten aus unserer Gegenwart.“

Deutschlandfunk Kultur, Dirk Fuhrig

„Jahrhundertroman“ ist ein großes Wort, und doch zuckt es während der Lektüre von Négar Djavadis Werk … immer durch den Kopf ... Lesen, bitte. Eine Wucht.“

Welt am Sonntag, Barbara Weitzel

„Vielschichtiger Roman, der vieles diskutiert ... vor allem aber zeigt Djavadi, wohin ... Spannungen führen können ..] sie beschreibt ein Paris fern des Eiffelturms und der Champs Élyssées."

Deutschlandfunk Büchermarkt, Nils Casjens

„Eine Ode an die schönste Stadt der Welt. (…) Der Pariser Roman der Stunde”

WDR 5, Moritz Holler

„Meisterhaft konstruiert, psychologisch fein erzählt und spannend zu lesen … Ein Roman noir, ein Sozialdrama, ein Thriller ... Vor allem aber ein Roman, der vom Auseinanderfallen einer Gesellschaft erzählt und mit Geschichten einzelner Menschen dagegen anschreibt: weil diese Geschichten uns die Nuancen zurückgeben, die im öffentlichen (Nicht-)Diskurs verloren gehen.“

Die Presse, Anne-Catherine Simon

„Die im Iran geborene Autorin zeigt ein beeindruckend vielstimmiges Porträt des Stadtteils, in dem sie heute selbst lebt. Mitreißend“

Hörzu

„Paris von seiner hässlichen Seite: zwischen unfassbarer Armut und obszönem Wohlstand.“

Buchkultur, Sylvia Treudl

„Ein harter und doch intimer Text, der von gesellschaftlicher Manipulation, aber auch vom Kampf ums Überleben erzählt, den jeder so kämpft, wie er gerade kann."

Télérama

„Vierhundert elektrisierende Seiten, ebenso intensiv wie substantiell."

Le Monde

„Ein urbaner Thriller, inszeniert im Stil einer Netflix-Serie, mitreißend und rasant geschrieben."

La Vie

„Négar Djavadis aufrüttelnder Paris-Roman ‚Die Arena‘ zeigt die französische Metropole als soziales Minenfeld, in dem die Gewalt jederzeit explodieren kann.“

Wiener Zeitung, Oliver vom Hove

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.07.2022

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

463

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/4,5 cm

Gewicht

735 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Michaela Messner

Sprache

Deutsch

EAN

2710000234036

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  • Bewertung

    5/5

    27.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Roman ist großartig, beunruhigend,...

    Der Roman ist großartig, beunruhigend, temporeich und - nicht zuletzt - sehr, sehr spannend. Er spielt in Paris und beschreibt den Großstadtdschungel, welcher den Touristen bestenfalls verborgen bleibt. Die Macht der Medien (inkl. Fake News) wird offenbar. Unbedingt lesen!!!

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    27.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das andere Paris

    Der zweite Roman von Négar Djavadi spielt hauptsächlich in den Teilen von Paris, in die Touristen nie einen Fuß setzen und die sie bestenfalls mit Berichten von Ausschreitungen in den Banlieues aus den Nachrichten verbinden. In einer Art Domino-Effekt wird das Leben der Protagonisten, die unterschiedlicher kaum sein könnten, komplett verändert. Der banale Auslöser höchst dramatischer Ereignisse ist der Verlust eines Handys: Benjamin Grossman hat das Problemviertel seiner Kindheit hinter sich gelassen und ist erfolgreicher Manager bei BeCurrent, einem Streaming-Unternehmen. In seinem Handy finden sich die Nummern der prominentesten Schauspieler. Aber er weiß, dass er auch schnell alles verlieren kann. Als er durch einen unglücklichen Zufall nach einem seltenen Besuch bei seiner Mutter das Handy vermisst, verdächtigt er einen Jugendlichen des Diebstahls, es kommt zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Tags darauf wird der Junge bei einem Routineeinsatz der Polizei tot aufgefunden, die Polizistin, die wenig sensibel die Leiche mit einem Fußtritt zum Aufstehen bewegen will, wird von einer Jugendlichen gefilmt, die das Video ins Netz stellt… Auf den ersten Blick könnte es sich bei diesem Roman um einen einfachen Krimi handeln, doch mit dieser Erwartung ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Allein die Vielzahl an Personen mit völlig unterschiedlichen Biografien und Lebensentwürfen erfordert gerade zu Anfang viel mehr Konzentration als ein einfacher Krimi. Themen wie Gentrifizierung, Rassismus, Armut und Chancenlosigkeit sowie eine deutliche Kritik an der bedenkenlosen Nutzung sozialer Medien sind alles bestimmend. Gleichzeitig legt die Autorin viel Wert auf eine detaillierte Charakterzeichnung. Hier gibt es kein Schwarz-Weiß, Vorurteile und einfache Erklärungen werden nicht bedient. Armut ist nicht gleich ungebildet, bedrohliches Teenagergehabe nicht gleichzusetzen mit innerlicher Verrohung. Die besten Vorsätze können bei Négar Djavadi durchaus in die größte Katastrophe führen. Obwohl das Ende des Romans lange vorhersehbar war, ist das Ausmaß und die Wucht am Ende deutlich heftiger als erwartet. Nicht alle Fragen werden beantwortet, das Schicksal etlicher Protagonisten wird nicht auserzählt. Insofern lässt die Autorin die Leser*innen etwas ratlos zurück, ähnlich wie am Ende einer Serie, die Raum für eine weitere Staffel lässt. Trotz des anspruchsvollen und nicht leicht zu konsumierenden Inhalts ist der Schreibstil wirklich sehr angenehm zu lesen. Auch hier spürt man, dass Négar Djavadi Drehbücher geschrieben hat. „Die Arena“ gehört zu den Romanen, auf die man sich einlassen muss. Die Autorin bietet keine sympathischen Identifikationsfiguren und gibt auch keine einfachen Antworten. Trotzdem ist „Die Arena“ ein sehr lesenswerter, aktueller Gesellschaftsroman im besten Sinne. Klare Leseempfehlung!

  • bedard

    5/5

    27.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das andere Paris Der zweite…

    Das andere Paris Der zweite Roman von Négar Djavadi spielt hauptsächlich in den Teilen von Paris, in die Touristen nie einen Fuß setzen und die sie bestenfalls mit Berichten von Ausschreitungen in den Banlieues aus den Nachrichten verbinden. In einer Art Domino-Effekt wird das Leben der Protagonisten, die unterschiedlicher kaum sein könnten, komplett verändert. Der banale Auslöser höchst dramatischer Ereignisse ist der Verlust eines Handys: Benjamin Grossman hat das Problemviertel seiner Kindheit hinter sich gelassen und ist erfolgreicher Manager bei BeCurrent, einem Streaming-Unternehmen. In seinem Handy finden sich die Nummern der prominentesten Schauspieler. Aber er weiß, dass er auch schnell alles verlieren kann. Als er durch einen unglücklichen Zufall nach einem seltenen Besuch bei seiner Mutter das Handy vermisst, verdächtigt er einen Jugendlichen des Diebstahls, es kommt zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Tags darauf wird der Junge bei einem Routineeinsatz der Polizei tot aufgefunden, die Polizistin, die wenig sensibel die Leiche mit einem Fußtritt zum Aufstehen bewegen will, wird von einer Jugendlichen gefilmt, die das Video ins Netz stellt… Auf den ersten Blick könnte es sich bei diesem Roman um einen einfachen Krimi handeln, doch mit dieser Erwartung ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Allein die Vielzahl an Personen mit völlig unterschiedlichen Biografien und Lebensentwürfen erfordert gerade zu Anfang viel mehr Konzentration als ein einfacher Krimi. Themen wie Gentrifizierung, Rassismus, Armut und Chancenlosigkeit sowie eine deutliche Kritik an der bedenkenlosen Nutzung sozialer Medien sind alles bestimmend. Gleichzeitig legt die Autorin viel Wert auf eine detaillierte Charakterzeichnung. Hier gibt es kein Schwarz-Weiß, Vorurteile und einfache Erklärungen werden nicht bedient. Armut ist nicht gleich ungebildet, bedrohliches Teenagergehabe nicht gleichzusetzen mit innerlicher Verrohung. Die besten Vorsätze können bei Négar Djavadi durchaus in die größte Katastrophe führen. Obwohl das Ende des Romans lange vorhersehbar war, ist das Ausmaß und die Wucht am Ende deutlich heftiger als erwartet. Nicht alle Fragen werden beantwortet, das Schicksal etlicher Protagonisten wird nicht auserzählt. Insofern lässt die Autorin die Leser*innen etwas ratlos zurück, ähnlich wie am Ende einer Serie, die Raum für eine weitere Staffel lässt. Trotz des anspruchsvollen und nicht leicht zu konsumierenden Inhalts ist der Schreibstil wirklich sehr angenehm zu lesen. Auch hier spürt man, dass Négar Djavadi Drehbücher geschrieben hat. „Die Arena“ gehört zu den Romanen, auf die man sich einlassen muss. Die Autorin bietet keine sympathischen Identifikationsfiguren und gibt auch keine einfachen Antworten. Trotzdem ist „Die Arena“ ein sehr lesenswerter, aktueller Gesellschaftsroman im besten Sinne. Klare Leseempfehlung!

  • Aischa

    aus Kissing

    5/5

    26.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brutaler Überlebenskampf in der "Stadt der Liebe"

    Bereits für ihr Romandebüt "Desorientale" wurde Négar Djavadi mehrfach ausgezeichnet, und auch "Die Arena" ist in meinen Augen extrem preisverdächtig. Der Roman vereint Gesellschaftskritik - insbesondere an Medien, Polizeiarbeit und verfehlter Integrationspolitik - mit Elementen des Thrillers. Die Autorin zeichnet ein schillerndes Kaleidoskop an Figuren, und so wie die bunten Splitter sich in diesem optischen Gerät durch Drehung des verspiegelten Rohrs blitzschnell zu völlig neuen Bildern zusammensetzen, so ergeben sich auch im Buch von Kapitel zu Kapitel überraschend neue Sichtweisen. Dabei gelingt es Djavadi trotz der zahlreichen Personen und des komplexen Handlungsgefüges, sich nicht in einer der vielen Verzweigungen zu verlieren. Nein, man wird als Leser*in gekonnt und auf extrem hohem Niveau unterhalten und ins fulminante Finale geleitet. Der Titel könnte nicht treffender gewählt sein: Die Arena als Kampfplatz römischer Gladiatoren wird nun in die Pariser Banlieues verlegt, wo sich konkurrierende Banden jugendlicher Drogendealer verzweifelte, tödliche Kämpfe liefern. Wir kennen ebenso die Wahlkampfarena, in der Politiker medienwirksam mit harten Bandagen um Stimmen der Wahlberechtigten kämpfen. Im Roman thematisiert Djavadi dies anhand des Wahlkampfs für das Amt der Pariser Bürgermeisterin. Und letztlich dürfen wir auch einen Blick auf die Arena als Zirkusmanege oder Musikarena werfen. Nämlich immer dann, wenn es um beifallheischende (Selbst-)Darstellung geht, sei es in Form von Social Media Posts oder am Beispiel des Protagonisten Benjamin, der als Serienchef eines internationalen Streaming-Konzerns unter immensem Erfolgsdruck steht. Beeindruckt bin ich auch von der stilistischen Treffsicherheit Djavadis. Ob sie eine vierzehnjährige Schülerin, eine ehrgeizige Polizistin mit Migrationshintergrund, die cinematophile Mutter des Protagonisten oder einen syrischen Geflüchteten sprechen lässt - ich glaube ihr bzw. den Figuren jedes einzelne Wort. "Die Arena" ist ein in jeder Hinsicht gelungener Roman, den man sich nicht entgehen lassen sollte, auch wenn man sich durch die Lektüre definitiv vom romantisierten Parisbild der Tourismusindustrie verabschieden muss.

  • Bewertung

    5/5

    21.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie in einer Arena geht es zu,...

    Wie in einer Arena geht es zu, in diesem spannenden Gesellschaftsroman. Der Leser kann die vielen Protagonisten gut verfolgen. Die Gladiatoren sind Menschen aus allen Pariser Gesellschaftsschichten, die ihre Kämpfe auch im Netz austragen, die in ein heftiges Finale münden. Lesen!

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