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Ein Stern macht noch keinen Himmel Roman, Polaris

12

3,11 €

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.04.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/3,5 cm

Gewicht

540 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000213253

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

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Rezension

Eva Pantleon hat einen tiefgründigen, emotionalen und humorvollen Roman geschrieben, der berührt und nachhält. Aachener Nachrichten 20220808

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.04.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/3,5 cm

Gewicht

540 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000213253

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  • Bewertung

    aus Lahr

    5/5

    28.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Tiefgründig, humorvoll, erfrischend

    Ein Stern macht noch keinen Himmel Für mich war es das erste Buch welches ich von der Autorin gelesen habe. Das bunte Cover hat mich sofort in den Bann gezogen und der Titel hat mich neugierig gemacht. Es war für mich dann tatsächlich ein Volltreffer denn die Geschichte hat mich vom ersten Moment an in den Bann gezogen. Die gesamten Protagonisten wachsen einem recht schnell ans Herz und man hat das Setting bildlich vor Augen. Janne arbeitet als Landärztin in der schwäbischen Provinz. Die Autorin zaubert einem Bilder vor Augen und der schwäbische Dialekt der Protagonisten gibt der Geschichte nochmals einen besonderen Charme. Janne ist mega sympathisch, hat ein großes Herz und tolle Menschen an ihrer Seite, aber man spürt auch von Anfang an das sie ein Trauma mit sich herum trägt und dieses noch nicht verarbeitet hat. Ich muss gestehen ich hätte nicht damit gerechnet das diese Geschichte so in die Tiefe gehen würde. Die Mischung aus Humor und Tiefgründigkeit war ausgewogen und hat mir sehr gut gefallen. Janne mit ihrem großen Herz ist für alle da, denkt aber nie an sich selbst und irgendwann ist dann einfach der Punkt da an dem sie erkennt das sie sich der Vergangenheit stellen muss, sie aufarbeiten muss. Ihrem Bruder geht es ähnlich, auch er leidet unter der Vergangenheit allerdings in anderer Art und Weise. Werden die beiden sich der Vergangenheit stellen, werden sie je damit abschließen können? Eva Pantleon hat mich mit ihrem Roman wirklich überrascht und er hat mich mitten ins Herz getroffen. Eine bewegende Geschichte die mich sehr berührt hat und einfach humorvoll aber auch mega erfrischend war. Von mir gibt es für dieses wundervolle Buch 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    17.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Das bleibt in Gedanken

    Janne ist Landärztin mit Leib und Seele. Sie ist für ihre Patienten da, seien es auch nur mal kleine Probleme. Genauso ist sie auch für ihren jüngeren Bruder da. Doch wo bleibt sie selbst? Als Leon in ihr Leben tritt, ändert sich einiges für Janne. Er bringt Dinge in ihr hervor, die sie selbst nicht von sich kannte. Er tut ihr wirklich gut. Nach und nach lernen wir Jannes Vergangenheit kennen und als Leser schließt man sie immer mehr ins Herz. Ich habe diese Geschichte wirklich geliebt und sehr mit Janne mitgefühlt. Der flüssige und auch tiefgehende Schreibstil ist wirklich beeindruckend. Die Autorin hat es geschafft, mich vollkommen zu überzeugen. Das Buch wird mir noch lange in Gedanken bleiben.

  • Renas Wortwelt

    5/5

    16.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Einfühlsam und fesselnd, humorvoll und nachdenklich

    Das nenne ich hohe Kunstfertigkeit: die perfekte Balance zu finden zwischen Heiterkeit und Schwermut. Genau dies gelingt Eva Patleon in ihrem neuen Roman, der mir mindestens so gut gefällt wie ihr Debüt im vergangenen Jahr. Der Klappentext beschränkt sich fast ganz auf die Andeutung der humorvollen Liebesgeschichte zwischen Janne, der dynamischen Landärztin, und Leon, dem sie unerwartet wiederbegegnet und der, trotz ihrer wirklich sehr unerfreulichen ersten Begegnung, nun ihr Herz im Sturm erobert. Besorgt und erfreut beobachtet werden sie dabei von Jannes besten Freunden Ella und Konrad. Doch es schwirren noch viele weitere sympathische, schrullige Menschen um sie herum. Eine dieser Personen ist Jannes Mutter. Sie ist schwer manisch-depressiv, so dass Janne stets, sobald ihre Mutter sie braucht, alles stehen und liegen lässt und zu ihr eilt. Und das, trotz ihres sehr gestörten Verhältnisses, denn in Jannes Kindheit gibt es einen schwerwiegenden Vorfall, in dem auch ihr kleiner Bruder Benny eine entscheidende Rolle spielt. Doch leider kann sich Janne überhaupt nicht daran erinnern, was damals vorfiel. Sie weiß nur, dass ihr verhasster Großvater darin auf keine gute Weise verwickelt ist. So, zwischen neuer Liebe und altem Schmerz taucht Janne immer tiefer ein in das Dunkel dieser Vergangenheit, versucht herauszufinden, was damals geschah. All das erzählt Eva Pantleon einerseits erfrischend leichtfüßig, mit spritzigen, witzigen Dialogen, vor allem zwischen Janne und Leon, so dass man beim Lesen immer wieder vergnügt schmunzelt. Andererseits aber schafft sie es mit krassen, starken Bildern die Zerrissenheit und Verzweiflung Jannes über dieses schwarze Loch in ihrem Gedächtnis ebenso zu beschreiben wie die depressiven Schübe ihrer Mutter. Überhaupt, die Bilder sind Eva Pantleons Stärke, die Metaphern und Vergleiche, die sie verwendet, um die Stimmungen, Emotionen und das Verhalten ihrer Figuren zu zeigen, sind immer wieder prägnant und perfekt gewählt. Wenn mich überhaupt etwas gestört hat bei diesem Buch, dann die ausschließliche Konzentration des Klappentextes auf die Liebesgeschichte. Die dunkle Seite der Handlung wird lediglich mit einem Satz angedeutet. So ist man als Leserin nicht gut vorbereitet auf diesen Schwenk im Plot. Die Lektüre dieses Romans ist nichtsdestotrotz eine große Freude und so hoffe ich, dass uns diese Autorin noch viele Bücher schenkt. Eva Pantleon – Ein Stern macht noch keinen Himmel Rowohlt polaris, April 2022 Klappenbroschur, 447 Seiten, 16,00 €

  • Jasika

    5/5

    27.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    "Temporality out of order" - Eun ernstes Thema brillant umgesetzt!

    Das fröhlich-bunte Cover täuscht etwas, es handelt es sich nicht um einen lockeren Wohlfühl-/Frauenroman. Es ist ein Roman über in Vergessenheit geratene Kindheitserinnerungen, den Mut neue Wege zu gehen, das Verzeihen und das Vertrauen an sich selbst. Eva Pantleon schreibt mit einem grandiösen Wortwitz über ein ernstes Thema, berührend und tiefgreifend, ohne das einem dabei das Thema zu schwer im Magen liegt. Mich hat das Buch berührt und es wird mir auch länger in Erinnerung bleiben. Janne Helmkamp, 35 Jahre, vormals Oberärztin an einer Klinik in Tübingen, ist inzwischen Landärztin in Pfaffingen, einem verschlafenen Ort auf der Schwäbischen Alb, etwa 40 km von Tübingen entfernt, und kümmert sich liebevoll und voller Elan um ihre Patienten. "(...) mit dem Gefühl, zum Niederknien müde zu sein, aber so zufrieden, als habe sie eine sandelholzumdampfte Relaxwoche in einem Ayurveda-Center hinter sich." (Zitat S. 31) Bei einer Halloweenparty trifft sie Leon Bloomdale, dieser Mann ist kein Unbekannter für Janne, vor sechs Jahren hatte sie bei dem angesehenen Psychologen ein Vorstellungsgespräch. Sie hat das Stipendium damals nicht bekommen, weil Leon eine posttraumatische Belastungsstörung bei ihr festgestellt hatte. Durch einen medizinischen Notfall kommen Erinnerungsfetzen bei Janne ans Tageslicht und sie weiß, dass sie ihrem Gedächtnis auf die Sprünge helfen muss. Dabei steht ihr der überaus charismatische und witzige Dr. Leon Bloomdale zur Seite. "Und zum ersten Mal in ihrem Leben hatte sie wirklich das Gefühl, nicht allein zu sein. Mit jemanden gemeinsam dem Sturm entgegenzugehen, von dem sie ahnte, dass er aufgezogen war." (Zitat S. 273) Janne und ihr jüngerer Bruder sind bei einer manisch-depressiven Mutter aufgewachsen bis schließlich die Großeltern die Kinder bei sich aufnahmen. Trotz aller Ereignisse lieben sie ihre Mutter, die ihnen wie keine andere über die Sterne am Himmel erzählen konnte. "Ihre Mutter, die sie so sehr liebte und manchmal zugleich so sehr hasste, dass es ihr noch das Herz zerreißen würde. " (Zitat S 131) Fazit: Ein ungewöhnlicher und beeindruckender Roman, authentisch, emotional, ergreifend und trotzdem mit einer besonderen Heiterkeit erzählt. Wer "Schloss aus Glas" liebte, wird von diesem Buch auch begeistert sein!

  • Bewertung

    5/5

    20.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Beeindruckende, tiefgründige Geschichte, die trotz allem eine gewisse Heiterkeit versprüht

    Janne ist engagierte Landärztin und vergisst bei dem Engagement und der Empathie, die sie gegenüber ihren PatientInnen an den Tag legt, ihr eigenes "Seelenleben". Als sie unvermittelt einen attraktiven, humorvollen und sympathischen Mann tirfft, Schmetterlinge im Bauch hat, was abrupt endet, als ihr klar wird, das er derjenige ist, der ihr damals einen Job verweigert, weil er bei ihr eine Posttraaumatische Belastungsstörung vermutet. Als Janne zudem eine Panikattacke erleidet lund sich die Ereignisse überschlagen, begibt sie sich durch einen Hinweis auf eine Reise an den Ort in der Vergangenheit ihrer Kindheit. Das Cover wirkt erfrischend fröhlich und vermittelt eine Leichtigkeit. Der Roman besticht durch einen höchst unterhaltsamen Erzählstil, wobei die Autorin es schafft ernsten Themen immer mit einer Spur Optimismus zu begegnen oder Fröhlichkeit, bzw. weiß ich nicht, wie ich den wunderbaren Schreibstil beschreiben soll. Manches Mal musste ich schmunzeln, dann wieder war ich zu Tränen gerührt und das häufig fast gleichzeitig. Noch nie habe ich über ernste und traurige Themen wie bipolare oder posttraumatische Belastungsstörung, den Tod, Demenz, Trauer so einen wundervollen Roman gelesen, der Hoffnung gibt und Lösungsmöglichkeiten aufzeigt. Ein grandoser Mix voller Liebe und Empathie, der mir Zuversicht gegeben hat und mich nachdenklich, aber mit einem Lächeln zurückgelassen hat. Fünf Sterne!

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