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Herzfaden Roman der Augsburger Puppenkiste

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

102889

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.09.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,7 cm

Gewicht

422 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000173274

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

»Dieser Roman ist ein Monument der Virtuosität, eine formvollendete Erzählarchitektur, bestehend aus unzähligen Türen, hinter denen sich historische und symbolische Räume auftun.« ("Die Presse")
»Es ist eine grandios vergnügliche Wiedersehensfeier mit der eigenen Kindheit. [...] Ein literarischer Triumph.« ("ARD druckfrisch")
»[Hettche] recherchiert akribisch, wirft ein Licht auf Epochen, Begebenheiten und historische Personen, die bis dahin wenig Beachtung gefunden hatten [...]. All das mischt er mit Elementen aus Märchen, Fantastik und Schauergeschichten.« ("Psychologie Heute")
»Hettche schreibt spannend, bildreich, lebendig.« ("Oberösterreichische Nachrichten")
»Ein wahres Lesevergnügen.« ("Main-Post")
»Zauberhaft – ein Geschenk!« ("Osnabrücker Zeitung")
»Mit schwebender Leichtigkeit führt Hettche die beiden Erzählfäden im Wechsel – den informativen blau und den märchenhaften rot gedruckten.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Eine fantastische Geschichte.« ("Kölner Stadtanzeiger")
»Hettche erzählt die Geschichte der legendären Serie als Mix aus Fakten und Fiktion. Ein Mythos wird lebendig. Nicht nur für Nostalgiker.« ("Kölnische Rundschau")
»Ein in jeder Beziehung zauberhaftes Buch.« ("Brigitte")

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Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

102889

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.09.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,7 cm

Gewicht

422 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000173274

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Ein Leben für die Marionetten

Herbstrose (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 20.06.2026

Bewertungsnummer: 3173022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach einer Aufführung in der Augsburger Puppenkiste erkundet ein neugieriges Mädchen das Gebäude, öffnet eine geheime Tür und gelangt so auf den Dachboden, wo die Marionetten aufbewahrt werden. Dort geschieht Magisches. Das Mädchen schrumpft auf Größe der Puppen, diese werden lebendig und unterhalten sich mit ihr. Dann kommt auch noch eine altmodisch gekleidete Dame dazu, die sich als „Hatü“ vorstellt. Es ist Hannelore, die Tochter des Gründers des Puppentheaters und Schnitzerin der meisten Figuren. Sie erzählt von ihrer Familie, von den Anfängen des Theaters, von der Zerstörung im II. Weltkrieg, vom Wiederaufbau und vom endgültigen Erfolg bis hin zu den ersten Aufführungen im Fernsehen … Thomas Hettche, geb. 1964 in Treis, Ldkr. Gießen, ist ein deutscher Schriftsteller und Essayist. Nach seinem Schulabschluss studierte er von 1984 bis 1991 Germanistik, Filmwissenschaft und Philosophie in Frankfurt/Main und war danach als Dozent, Lehrbeauftragter, künstlerischer Gast und Honorarprofessor an verschiedenen Universitäten.  Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit war er auch journalistisch tätig. Hettche hat zwei Töchter und lebt heute, nach längeren Aufenthalten in Venedig, Krakau, Rom und Los Angeles, als freier Schriftsteller in Berlin und im Vogelsberg.   Wer kennt sie nicht die legendär gewordenen Figuren, Urmel aus dem Eis, Jim Knopf, Kater Mikesch, Lukas der Lokomotivführer oder Kalle Wirsch – Figuren, die die Generation unserer Eltern und auch uns in unserer Kindheit erfreut und begeistert haben? In seinem Roman „Herzfaden“ (2020, Kiepenheuer & Witsch) bietet uns der Autor Thomas Hettche einen liebevollen Blick hinter die Kulissen der Augsburger Puppenkiste mit seinen hölzernen Marionetten und lässt gleichzeitig das Leben von Hannelore Marschall-Oehmichen, genannt „Hatü“, der Tochter des Gründers Walter Oehmichen, Revue passieren. Beide Handlungsstränge lassen sich auch sehr gut getrennt lesen, da sie in unterschiedlichen Farben gedruckt sind, die Geschichte der Familie Oehmichen in Blau und die märchenhaften Erlebnisse des Mädchens auf dem Dachboden in Rot. Beide Teile sind chronologisch aufgebaut und in dem beinahe magisch zu nennenden Schreibstil des Autors sehr gut lesbar. Hettche scheut sich auch nicht, auf Missstände im Dritten Reich, auf Judenverfolgung, traumatisierte Kriegsversehrte, Hunger und Elend in der Nachkriegszeit hinzuweisen, sodass eine lehrreiche, vielschichtige Geschichte von 1939 bis in die 60er-Jahre entstanden ist.   Fazit: Ein Buch, das ich jedem Fan der Augsburger Puppenkiste und seiner Marionetten wärmstens empfehlen möchte!

Ein Leben für die Marionetten

Herbstrose (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 20.06.2026
Bewertungsnummer: 3173022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach einer Aufführung in der Augsburger Puppenkiste erkundet ein neugieriges Mädchen das Gebäude, öffnet eine geheime Tür und gelangt so auf den Dachboden, wo die Marionetten aufbewahrt werden. Dort geschieht Magisches. Das Mädchen schrumpft auf Größe der Puppen, diese werden lebendig und unterhalten sich mit ihr. Dann kommt auch noch eine altmodisch gekleidete Dame dazu, die sich als „Hatü“ vorstellt. Es ist Hannelore, die Tochter des Gründers des Puppentheaters und Schnitzerin der meisten Figuren. Sie erzählt von ihrer Familie, von den Anfängen des Theaters, von der Zerstörung im II. Weltkrieg, vom Wiederaufbau und vom endgültigen Erfolg bis hin zu den ersten Aufführungen im Fernsehen … Thomas Hettche, geb. 1964 in Treis, Ldkr. Gießen, ist ein deutscher Schriftsteller und Essayist. Nach seinem Schulabschluss studierte er von 1984 bis 1991 Germanistik, Filmwissenschaft und Philosophie in Frankfurt/Main und war danach als Dozent, Lehrbeauftragter, künstlerischer Gast und Honorarprofessor an verschiedenen Universitäten.  Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit war er auch journalistisch tätig. Hettche hat zwei Töchter und lebt heute, nach längeren Aufenthalten in Venedig, Krakau, Rom und Los Angeles, als freier Schriftsteller in Berlin und im Vogelsberg.   Wer kennt sie nicht die legendär gewordenen Figuren, Urmel aus dem Eis, Jim Knopf, Kater Mikesch, Lukas der Lokomotivführer oder Kalle Wirsch – Figuren, die die Generation unserer Eltern und auch uns in unserer Kindheit erfreut und begeistert haben? In seinem Roman „Herzfaden“ (2020, Kiepenheuer & Witsch) bietet uns der Autor Thomas Hettche einen liebevollen Blick hinter die Kulissen der Augsburger Puppenkiste mit seinen hölzernen Marionetten und lässt gleichzeitig das Leben von Hannelore Marschall-Oehmichen, genannt „Hatü“, der Tochter des Gründers Walter Oehmichen, Revue passieren. Beide Handlungsstränge lassen sich auch sehr gut getrennt lesen, da sie in unterschiedlichen Farben gedruckt sind, die Geschichte der Familie Oehmichen in Blau und die märchenhaften Erlebnisse des Mädchens auf dem Dachboden in Rot. Beide Teile sind chronologisch aufgebaut und in dem beinahe magisch zu nennenden Schreibstil des Autors sehr gut lesbar. Hettche scheut sich auch nicht, auf Missstände im Dritten Reich, auf Judenverfolgung, traumatisierte Kriegsversehrte, Hunger und Elend in der Nachkriegszeit hinzuweisen, sodass eine lehrreiche, vielschichtige Geschichte von 1939 bis in die 60er-Jahre entstanden ist.   Fazit: Ein Buch, das ich jedem Fan der Augsburger Puppenkiste und seiner Marionetten wärmstens empfehlen möchte!

Mehr als ein Roman

Bewertung am 04.02.2022

Bewertungsnummer: 1650551

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Herzfaden" ist tiefgründige und tiefgehende Literatur: Thomas Hettche wählt dafür zwei ineinander verwobene Erzählebenen: Die eine ist einer Parabel gleich - die andere zeigt die Entstehungsgeschichte der Augsburger Puppenkiste, die Menschen hinter der Bühne, die Macher des Puppentheaters mit samt ihren Wünschen und Träumen vor dem Hintergrund der erschreckenden und bewegenden Geschehnisse im 20. Jahrhundert. Die Frage sei erlaubt: Hat sich jetzt der Blick auf die Figuren der Augsburger Puppenkiste verändert - auf Hänsel und Gretel, auf den gestiefelten Kater, auf Jim Knopf, auf das Urmel, ... ? Hat nun alles eine neue, andere Bedeutung bekommen?

Mehr als ein Roman

Bewertung am 04.02.2022
Bewertungsnummer: 1650551
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Herzfaden" ist tiefgründige und tiefgehende Literatur: Thomas Hettche wählt dafür zwei ineinander verwobene Erzählebenen: Die eine ist einer Parabel gleich - die andere zeigt die Entstehungsgeschichte der Augsburger Puppenkiste, die Menschen hinter der Bühne, die Macher des Puppentheaters mit samt ihren Wünschen und Träumen vor dem Hintergrund der erschreckenden und bewegenden Geschehnisse im 20. Jahrhundert. Die Frage sei erlaubt: Hat sich jetzt der Blick auf die Figuren der Augsburger Puppenkiste verändert - auf Hänsel und Gretel, auf den gestiefelten Kater, auf Jim Knopf, auf das Urmel, ... ? Hat nun alles eine neue, andere Bedeutung bekommen?

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