Produktbild: Was wir füreinander waren

Was wir füreinander waren Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.03.2025

Verlag

Querverlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,4/12,5/2,6 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Eisblau / Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89656-352-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.03.2025

Verlag

Querverlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,4/12,5/2,6 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Eisblau / Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89656-352-1

Herstelleradresse

Quer Verlag GmbH
Akazienstr. 25
10823 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    04.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kunst und Wucht

    Gedanken zum Buch... Als ich >Was wir füreinander waren< erhielt, hatte ich keine Ahnung, was für ein großartiges Werk mich erwartet. Bereits nach wenigen Seiten war klar, ich halte hier eine ganz besondere Geschichte in den Händen! Ein Gemälde verbindet über mehrere Epochen hinweg die Lebenslinien von Clemens, Leo und Simone. Ein Gemälde, das etwas in den Menschen rührt, das ihr Verständnis und ihren Blick auf sich selbst verändert und Prozesse in Bewegung bringt. Johannes Albendorf zeichnet seine Charaktere selbst wie Gemälde, in denen sich immer mehr offenbart, je länger man sie betrachtet. Das Buch liest sich auf eigentümliche Weise intim. Als würde man ein Geheimnis zugeflüstert bekommen, das über Jahre sicher in der Dunkelheit ruhte... Die Erzählsprache ist abwechslungsreich. Mal poetisch anmutend, mal lebendig, voller Witz und Charme, letzteres insbesondere in den Dialogen. Man fühlt die Liebe zur Malerei und den Künsten im allgemeinen. Johannes Albendorf überzeugt mit präzisem Fachwissen und seiner Leidenschaft. Und dann kommen diese Passagen, die, erbarmungslos wie eine Welle, über den Lesenden hinabbrechen. Die hart sind und schwer zu ertragen. Die unfair erscheinen, weil man den Protagonisten doch nur das Beste gewünscht hatte. Die einen mitleiden und verstehen lassen, ohne reißerisch zu wirken. >Was wir füreinanderwaren< ist kein Roman, den man einfach mal schnell wegkonsumieren sollte. Es empfiehlt sich, jede einzelne Zeile zu genießen. Dieses Buch hat mich nicht nur emotional abgeholt, es hat Wucht. Klare Leseempfehlung.

  • Ben @Buchkomet

    5/5

    13.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Starkes Werk

    Was wir füreinander waren von Johannes Albendorf ist kein Roman, der laut um Aufmerksamkeit bittet. Er wirkt leise – und genau deshalb bleibt er. Drei Zeitebenen, drei Leben, verbunden durch ein Gemälde und durch eine zentrale Frage: Wie tief reicht Liebe, wenn das Leben dazwischenkommt? Clemens flieht vor seinem Burnout auf die Insel Ameland. Er ist Musiker, äußerlich erfolgreich, innerlich leer. Dort trifft er Juk, und was als flüchtige Begegnung beginnt, wird zur vorsichtigen Annäherung. Keine klischeehafte Romanze, sondern eine glaubwürdige Geschichte über Trauma, Erschöpfung und die Kraft von Nähe. Im Köln der 1930er Jahre verlieben sich Leo und Friedrich. Ihre Liebe steht unter dem Schatten des Nationalsozialismus, der Homosexualität kriminalisiert. Albendorf erzählt ihre Geschichte ohne Pathos, aber mit großer Wucht. Die Bedrohung ist spürbar, die Liebe dennoch stark – auch wenn sie nicht siegen darf. Der dritte Strang führt nach Neapel, 1826. Simone, ein junger Fischer, träumt vom Theater und liebt einen Mann, der unerreichbar bleibt. Diese Episode ist kürzer, aber atmosphärisch dicht. Sie bringt das Gemälde ins Spiel, das sich durch alle Geschichten zieht – als Symbol für das, was bleibt, wenn Worte und Zeit versagen. Albendorf schreibt ruhig, klar und respektvoll. Er romantisiert nicht. Er benennt das Dunkle, ohne darin stecken zu bleiben. Seine Figuren sind nicht perfekt, aber sie tragen ihre Geschichte mit Würde. Fazit: Was wir füreinander waren ist ein Roman über Liebe in schwierigen Zeiten, über Identität, Verlust und darüber, wie Kunst manchmal das auffängt, was sonst verloren geht. Kein Buch, das man schnell durchblättert – sondern eins, das hängen bleibt. 10/10 - Was wir füreinander waren ist ein Roman über Liebe, Verlust und Verbundenheit – und eines meiner ganz klaren Jahreshighlights.

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