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Keinen Platz in dieser Welt Roman in zwei Tagen, einem Zwischenspiel und einem Epilog

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.12.2024

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

244

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,8 cm

Gewicht

336 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7693-8044-6

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Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.12.2024

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

244

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,8 cm

Gewicht

336 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7693-8044-6

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    5/5

    14.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zynisch, bunt, sensibel

    Dieser Roman ist voller Wendungen: im weitesten Sinne eine “coming-of-age-story”, die es aber nicht versäumt jedem Traum auch einen Abgrund entgegenzusetzen, jeder Hoffnung folgt eine zynische Replik, jedes Ideal hat sein groteskes Kontrastbild. In popkultureller Farbe folgt die Handlung dem Leben fünf junger Menschen, die mehr treibend als handelnd ihren Weg ins Erwachsenleben einschlagen. Die philosophischen Referenzen lesen sich mal wie Kommentare zur Handlung, mal wie kurze Abhandlungen und reichen von Nietzsche über Kant, Arendt und Sartre. Literarische Referenzen gibt es auch genug, mal mehr mal weniger auffällig schleichen sich Goethe, Dostojewski und Murakami in den Text. Dem Buch wohnt eine Exzentrik inne: Kirchhoff begnügt sich nicht damit, zynisch, emphatisch oder trocken zu schreiben, stattdessen beginnt er mit dem Einen, treibt es auf die Spitze und wenn man es kaum mehr aushält, bricht es und ein neuer Ton wird angeschlagen. Der Erzähler versteht es mit unterschiedlichen Stilen, Erzähl-Perspektiven und Denkmodi zu jonglieren. Mal setzt er auf Vorurteile und Klischees, dann auf philosophische Argumente und wenn es ihm selbst zu blöd wird oder er die Einwände seiner Leser schon zu hören meint, schaltet er sich einfach dazu. Gekonnt webt er sich selbst in die Geschichte ein, distanziert sich von oder identifiziert sich mit seinen Figuren, ohne sich dabei je ganz zu zeigen.

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