Noten an der Schule. Inwiefern könnte man durch eine Modifizierung der Leistungserfassung für mehr Motivation bei den Schülerinnen und Schülern sowie
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.12.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
377 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783389095225
"Die [...] Besten verdienen die besten Plätze, die anderen müssen sich mit weniger guten [...] Positionen begnügen." Mit diesem oder einem ähnlichen Grundsatz wurden vielen Schülerinnen und Schülern in ihrer Schulzeit vehement belehrt, warum es stets nötig sei, Bestnoten schreiben zu müssen. Von den Ziffernzensuren hing zuerst die Empfehlung für das Gymnasium und später dann die Zulassung zur Universität ab. Gute Zensuren sollen die Schülerinnen und Schüler im gesellschaftlichen Selektierungsprozess davor schützen, zu der Spreu zu gehören, die vom Weizen getrennt wird.
Der Kult um die schulische Leistungsüberprüfung mit ihren Zensuren wird in vielen Diskursen oft allein auf die gesellschaftliche Funktion von Schule, die Selektionsfunktion, verkürzt. Gerade in schulpädagogischen Diskursen wird die Zensurengebung in der Gegenüberstellung von pädagogischen und gesellschaftlichen Funktionen letztlich gesellschaftlichen Anforderungen angelastet. Das Problem der pädagogisch fragwürdigen Benotung wird externalisiert. Dabei wird ignoriert, dass die Schule, als staatlich organisierte Institution, auf komplexe Art und Weise in die Gesellschaft eingebunden ist. Das heißt, sie reproduziert und gestaltet die Bedingungen mit, die eine Bewertung mit Ziffernzensuren "notwendig" machen.
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