Eva Diamant ist zwölf Jahre alt, als die Sowjetarmee sie im Januar 1945 in Auschwitz befreit. Mit der Illustratorin Stephanie Lunkewitz und begleitet von ausdruckstarken Bildern erzählt Eva Szepesi (geb. Diamant) in diesem Buch ihre bewegende Überlebensgeschichte. Es ist die Geschichte einer behüteten Kindheit in einer bürgerlich-jüdischen Familie in Budapest, von ersten Ausgrenzungen in der Schulzeit, ihrer Flucht aus Ungarn, dem Verlust von Vater, Mutter und Bruder und schließlich der Deportation ins Konzentrationslager Auschwitz. Es ist aber auch eine Geschichte der Liebe, der Freundschaft und des Beistands.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Vicky Dahl
5/5
15.04.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Autorin und Illustratorin…
Autorin und Illustratorin traf ich bei einer Lesung und konnte mich von ihrer gelungenen Arbeit überzeugen. Sie haben Text und Bilder in Einklang gebracht. Die Geschichte von Eva Szepesi, ihr Aufenthalt im KZ Auschwitz im Alter von nur 12 Jahren, ist ein sehr wichtiges Zeitdokument und wird hier für Kinder ab 10 oder 12 Jahren eindrücklich und anschaulich dokumentiert. Ich kenne kein besseres (Bilder-/Kinder-) Buch dazu.
LaLi
5/5
29.03.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Erinnerungen, die nicht vergessen werden dürfen – Ein Bilderbuch über die NS-Zeit
Eva Szepesi erzählt mit Hilfe von Stephanie Lunkewitz in diesem Bilderbuch von ihrem Leben.
Der Fokus liegt auf ihrem Lebensabschnitt während der NS-Zeit. Das Buch zeigt ihr Leben in Budapest vor dieser Zeit und wie sich durch die sogenannten „Rassengesetze“ ihr Alltag zunehmend veränderte. Es beschreibt, wie ihr Vater in ein Arbeitslager gebracht wurde, ihre Flucht mit der Tante – und schließlich ihre Deportation ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau.
Meine Meinung:
Die Geschichten der Zeitzeug*innen dürfen nicht in Vergessenheit geraten! Für mich war es irrsinnig schwer, dieses Buch zu lesen. Der Text hat mich sehr mitgenommen, und die ausdrucksstarken Illustrationen haben mich zusätzlich tief berührt. Ich verstehe, warum das Buch ab 12 Jahren empfohlen wird. Es hat mich erschüttert – und gleichzeitig noch einmal verdeutlicht, wie wichtig es ist, die Vergangenheit und die Erzählungen jener Menschen nicht zu vergessen, die bereit sind und waren, ihre Geschichte mit uns zu teilen.
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