Produktbild: Die Kinder von Bilbao

Die Kinder von Bilbao

19

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29738

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.07.2025

Verlag

Kein & Aber Digital

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1108 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Les gens de Bilbao naissent où ils veulent

Übersetzt von

Corinna Rodewald

Sprache

Deutsch

EAN

9783036996868

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

29738

Erscheinungsdatum

14.07.2025

Verlag

Kein & Aber Digital

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1108 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Les gens de Bilbao naissent où ils veulent

Übersetzt von

Corinna Rodewald

Sprache

Deutsch

EAN

9783036996868

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    05.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eigene Lebensgeschichte verpackt als Roman

    Beim Lesen der ersten Seiten war ich etwas irritiert, das Leben wurde mir zu hart beschrieben und dieser Alkohol - der verfolgt mich gerade in all meinen Büchern. Auch die verschiedenen Perspektiven bereiteten mir anfangs Mühe, bis ich es dann aber verstand. Und ab da wurde es ein Buch, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich wollte wissen, ob es der Autorin gelingt, ihre Identität aufzudecken - denn offenbar ist es ein Stück weit ihre eigene Lebensgeschichte, die sie hier in einen Roman verpackt hat. Ich glaube, mir hat schlussendlich die Intensität, mit der Maria Larrea alles schildert, unheimlich gut gefallen. Ich kann mir (obwohl ich auch nicht mit dem biologischen Papa aufgewachsen bin) nicht vorstellen, was sich abspielt, wenn man erfährt, dass die vermeintlichen Eltern nicht die biologischen Eltern sind. Warum es eine Rolle spielt … vielleicht ist das alles anders, wenn man wiederum eigene Kinder hat? Eine bemerkenswerte, spannende Familiengeschichte, sehr bildhaft, intensiv und letztendlich auch versöhnend.

  • Bewertung

    5/5

    19.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandios!

    Dieses Buch ist eine echte Überraschung. Man bekommt zwar in der Buchbeschreibung einen ersten Überblick über den Inhalt, aber während des Lesens entfaltet es seine ganze Einzigartigkeit und zeigt sich von einer völlig anderen Seite, als ich es erwartet habe. Es ist geradeaus, ehrlich und authentisch. Die Autorin erzählt so gnadenlos direkt und mit ihrem ganz eigenen Wortwitz, dass ich total begeistert Seite um Seite verschlungen habe. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, kennt keine Scheu und macht es dadurch so normal. Das Leben ist wie es ist, ihre Figuren stehen nicht auf der Sonnenseite und nehmen es wie es kommt. Marias Suche nach ihrer Identität dauert Jahre und sie nimmt uns mit in die Vergangenheit und in die Gegenwart, nach Spanien und nach Frankreich. Die verschiedenen Charaktere wirken sehr real und spiegeln auch etwas Zeitgeschichte wider. Auch wenn das Buch relativ klein ist, hat es doch Größe! Für mich ein echtes Highlight! Man muss sich dem Buch hingeben und seine Seele erkennen, dann wird man es auch lieben!

  • US

    aus Berlin

    5/5

    19.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandios! Dieses Buch ist…

    Grandios! Dieses Buch ist eine echte Überraschung. Man bekommt zwar in der Buchbeschreibung einen ersten Überblick über den Inhalt, aber während des Lesens entfaltet es seine ganze Einzigartigkeit und zeigt sich von einer völlig anderen Seite, als ich es erwartet habe. Es ist geradeaus, ehrlich und authentisch. Die Autorin erzählt so gnadenlos direkt und mit ihrem ganz eigenen Wortwitz, dass ich total begeistert Seite um Seite verschlungen habe. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, kennt keine Scheu und macht es dadurch so normal. Das Leben ist wie es ist, ihre Figuren stehen nicht auf der Sonnenseite und nehmen es wie es kommt. Marias Suche nach ihrer Identität dauert Jahre und sie nimmt uns mit in die Vergangenheit und in die Gegenwart, nach Spanien und nach Frankreich. Die verschiedenen Charaktere wirken sehr real und spiegeln auch etwas Zeitgeschichte wider. Auch wenn das Buch relativ klein ist, hat es doch Größe! Für mich ein echtes Highlight! Man muss sich dem Buch hingeben und seine Seele erkennen, dann wird man es auch lieben!

  • CK

    aus Raum Stuttgart

    5/5

    13.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Tochter von niemandem:…

    Die Tochter von niemandem: Intensiver, berührender Debütroman "Man erinnert sich nicht an den Moment seiner Geburt." Maria erfährt erst mit Ende zwanzig, dass ihre Eltern nicht ihre leiblichen sind. Sie wurde adoptiert. Diese Nachricht zieht ihr den Boden unter den Füßen weg. "Ihre Lüge endet hier. Auf der Türschwelle dieses Bürogebäudes, dessen Böden sie scheuert. Hier, wo mein Vater, arbeitslos und in Stein verwandelt, mit den Füßen das Linoleum vor seinem Sessel abwetzt, weil er nicht mehr aufsteht, nichts mehr tut, nichts mehr sagt. Ich bin bei dieser Offenbarung als Einzige zugegen. Meine Mutter wird richtig liegen, ich lasse sie allein, ich habe nichts mehr zu sagen. Ihr Geständnis hat mich zerbrochen. Hier steht sie vor mir, die Arme fest über ihrer flusigen Strickjacke verschränkt und mit ihren rissigen Händen umklammert. Ohne es zu wissen, habe ich sie soeben befreit. Ich bin siebenundzwanzig, und an diesem Tag bin ich zum ersten Mal gestorben." Maria macht sich verzweifelt auf die Suche nach ihren Wurzeln. Sie möchte wissen, woher sie wirklich kommt und wer ihre leiblichen Eltern sind. Sie ist völlig vereinnahmt von dieser Suche, kann den Alltag kaum noch bewältigen. "Vor anderen reihte ich Sätze, Banalitäten und Alltagsgesten aneinander, doch innerlich wankte ich. Weiterzumachen, ohne zu wissen, mit welchem Ziel, mein innerer Kompass kaputt, himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt." Auf zwei Ebenen erzählt die Autorin: Da sind zum einen Marias Erinnerungen an ihre Kindheit in Paris mit einem trinkenden Vater, mit vielen Entbehrungen. Auf der anderen Seite erfährt man die Geschichte ihrer Adoptiveltern Victoria und Julián, die sich in Spanien kennenlernten und verliebten, gemeinsam nach Frankreich auswanderten und genauso verzweifelt wie vergeblich versuchen, ein Kind zu bekommen. "Enttäuschung rann ihr zwischen den Beinen herunter. Scharlachrot über ihre zarte, so weiße Haut." Marias lange Suche dauert viele Jahre, ihre Reise führt sie schließlich von Paris bis nach Bilbao. Das Wiedersehen mit der leiblichen Mutter nach sehr langer und obsessiver Suche ist gleichermaßn befreiend wie schmerzhaft. "Sie korrigiert sich, nur ein Scherz. Aber der Hieb hat gesessen, der Pfahl hat sich mir in die Seele gerammt. Ich habe dich leben lassen. Noch eine Schuld, und keine geringe. Aber theoretisch hat sie recht." Doch auch ihre Gefühle für ihre Adoptiveltern muss Maria aufarbeiten: "Und ich schämte mich, dass ich so wütend auf meine Mutter war. Letztendlich hatte sie mir das Leben gerettet. Reiß dich mal zusammen: sie ist deine Mutter, ob es dir gefällt oder nicht, sie hat dich großgezogen. Danke schön, Madame. Aber die Wut kam zurück, und mit ihr die Fragen. Wie lange wird es mir noch so schlecht gehen? Schlecht, weil ich weggeworfen wurde, verlassen, gerettet, geliebt, verwöhnt, fotografiert, abgewischt, gefüttert, untergebracht, passend gemacht wurde? Mein Leid war nutzlos, es kam mir lächerlich vor." und findet am Ende ihren Frieden sowie versöhnliche Töne: "Ich will Julián und Victoria beschützen, es soll nicht vorschnell über ihre Versäumnisse, ihre Ungeschicktheit und ihre Armut beurteilt werden, ich habe nur ihre Liebe von ihnen geerbt." „Die Kinder von Bilbao“ von Maria Larrea ist ein Debütroman, der mich sehr begeistert hat, sowohl inhaltlich als auch literarisch. Die Sprache der Autorin ist etwas ganz Besonderes; man bemerkt wohl ihren filmischen Hintergrund, aber wow - sie kann auch großartig schreiben! "Ich werde sein, was ich werden will. Ich werde einem Roman entspringen und zudem werden, was ich schreibe. Ich werde schreiben, was ich war." „Die Kinder von Bilbao“ ist ein sehr intensiver und berührender Roman über Familie, soziale Herkunft und Identität, der sicher noch lange in mir nachhallen wird. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    13.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Tochter von niemandem: Intensiver, berührender Debütroman

    “Man erinnert sich nicht an den Moment seiner Geburt.”   Maria erfährt erst mit Ende zwanzig, dass ihre Eltern nicht ihre leiblichen sind. Sie wurde adoptiert. Diese Nachricht zieht ihr den Boden unter den Füßen weg.   "Ihre Lüge endet hier. Auf der Türschwelle dieses Bürogebäudes, dessen Böden sie scheuert. Hier, wo mein Vater, arbeitslos und in Stein verwandelt, mit den Füßen das Linoleum vor seinem Sessel abwetzt, weil er nicht mehr aufsteht, nichts mehr tut, nichts mehr sagt.  Ich bin bei dieser Offenbarung als Einzige zugegen. Meine Mutter wird richtig liegen, ich lasse sie allein, ich habe nichts mehr zu sagen. Ihr Geständnis hat mich zerbrochen. Hier steht sie vor mir, die Arme fest über ihrer flusigen Strickjacke verschränkt und mit ihren rissigen Händen umklammert. Ohne es zu wissen, habe ich sie soeben befreit. Ich bin siebenundzwanzig, und an diesem Tag bin ich zum ersten Mal gestorben."   Maria macht sich verzweifelt auf die Suche nach ihren Wurzeln. Sie möchte wissen, woher sie wirklich kommt und wer ihre leiblichen Eltern sind. Sie ist völlig vereinnahmt von dieser Suche, kann den Alltag kaum noch bewältigen.    “Vor anderen reihte ich Sätze, Banalitäten und Alltagsgesten aneinander, doch innerlich wankte ich. Weiterzumachen, ohne zu wissen, mit welchem Ziel, mein innerer Kompass kaputt, himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt.”   Auf zwei Ebenen erzählt die Autorin: Da sind zum einen Marias Erinnerungen an ihre Kindheit in Paris mit einem trinkenden Vater, mit vielen Entbehrungen.   Auf der anderen Seite erfährt man die Geschichte ihrer Adoptiveltern Victoria und Julián, die sich in Spanien kennenlernten und verliebten, gemeinsam nach Frankreich auswanderten und genauso verzweifelt wie vergeblich versuchen, ein Kind zu bekommen.   “Enttäuschung rann ihr zwischen den Beinen herunter. Scharlachrot über ihre zarte, so weiße Haut.”   Marias lange Suche dauert viele Jahre, ihre Reise führt sie schließlich von Paris bis nach Bilbao. Das Wiedersehen mit der leiblichen Mutter nach sehr langer und obsessiver Suche ist gleichermaßn befreiend wie schmerzhaft.   “Sie korrigiert sich, nur ein Scherz. Aber der Hieb hat gesessen, der Pfahl hat sich mir in die Seele gerammt. Ich habe dich leben lassen. Noch eine Schuld, und keine geringe. Aber theoretisch hat sie recht.”   Doch auch ihre Gefühle für ihre Adoptiveltern muss Maria aufarbeiten:   "Und ich schämte mich, dass ich so wütend auf meine Mutter war.  Letztendlich hatte sie mir das Leben gerettet. Reiß dich mal zusammen: sie ist deine Mutter, ob es dir gefällt oder nicht, sie hat dich großgezogen. Danke schön, Madame. Aber die Wut kam zurück, und mit ihr die Fragen. Wie lange wird es mir noch so schlecht gehen? Schlecht, weil ich weggeworfen wurde, verlassen, gerettet, geliebt, verwöhnt, fotografiert, abgewischt, gefüttert, untergebracht, passend gemacht wurde? Mein Leid war nutzlos, es kam mir lächerlich vor."   und findet am Ende ihren Frieden sowie versöhnliche Töne:   “Ich will Julián und Victoria beschützen, es soll nicht vorschnell über ihre Versäumnisse, ihre Ungeschicktheit und ihre Armut beurteilt werden, ich habe nur ihre Liebe von ihnen geerbt.”   „Die Kinder von Bilbao“ von Maria Larrea ist ein Debütroman, der mich sehr begeistert hat, sowohl inhaltlich als auch literarisch. Die Sprache der Autorin ist etwas ganz Besonderes; man bemerkt wohl ihren filmischen Hintergrund, aber wow - sie kann auch großartig schreiben!   “Ich werde sein, was ich werden will. Ich werde einem Roman entspringen und zudem werden, was ich schreibe. Ich werde schreiben, was ich war.”     „Die Kinder von Bilbao“ ist ein sehr intensiver und berührender Roman über Familie, soziale Herkunft und Identität, der sicher noch lange in mir nachhallen wird.   Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!

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